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Test: Die besten Kühlschränke

Wir haben Experten-Tests und Kundenbewertungen zu 2918 Kühlschränke ausgewertet: Das sind die Besten

Kühlschrank Kaufberater

Kaufberatung zu Kühlschränken - Immer kühl bleiben

Kühlschrank gefüllt mit frischem Obst und GemüseEine Küche ohne Kühlschrank kann sich heute kaum einer vorstellen. Er gehört zum absoluten Grundequipment eines Haushalts. Trotzdem stellt sich die Frage: Welcher Kühlschrank soll es sein? Denn während es damals mehr um die ganz simple Frage ging: Kühlschrank ja oder nein?, siehst du dich heute einer schier unfassbar großen Auswahl gegenüber.

Der Kühlschrank als Blickfang für deine Küche

Ein Kühlschrank kann heute mitunter sogar ein Ausdruck des eigenen Stils sein. Der edle Typ mit einem Faible für schlichtes und geradliniges Design, entscheidet sich eher für einen Kühlschrank mit Edelstahlfront und versenkten Türgriffen. Andere wiederum lieben das bauchige und oftmals farbenfrohe Design der Retro-Kühlschränke. Um dir durch diesen Modell-Dschungel zu helfen, findest du in unserem Kühlschrank Kunden-Test die Top-Modelle übersichtlich gegenübergestellt.
Möglicherweise wird unser aktueller Kühlschrank Kunden-Testsieger auch dein persönlicher Favorit. Bevor du dich für deinen neuen Kühlschrank entscheidest, solltest du noch ein paar Dinge beachten, um keine böse Überraschung zu erleben.

Die besten Kühlschränke im Vergleich

Vergleichstabelle
R6152BRD Kühlschrank / A++ / Höhe 145 cm / Kühlen: 302 L / Feuerrot / Umluft-Kühlsystem / 5 Glasabstellflächen
GORENJE - R6152BRD Kühlschrank / A++ / Höhe 145 cm / Kühlen: 302 L / Feuerrot / Umluft-Kühlsystem / 5 Glasabstellflächen
404,00 €
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TS 190020 Kühlschrank / A+ / Kühlteil: 88 L / Weiß / Unterbaufähig / MinFrost-Technologie / Automatische Abtauung / höhenverstellbare Ablagen
BEKO - TS 190020 Kühlschrank / A+ / Kühlteil: 88 L / Weiß / Unterbaufähig / MinFrost-Technologie / Automatische Abtauung / höhenverstellbare Ablagen
129,00 €
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B 1751 Kühlschrank / A+ / 176 kWh/Jahr / 110 L Nutzinhalt / 13 L Gefrierteil (86 x 54,0 x 54,8 cm) / weiß / integrierbar / Schlepptürtechnik / wechselbarer Türanschlag
BEKO - B 1751 Kühlschrank / A+ / 176 kWh/Jahr / 110 L Nutzinhalt / 13 L Gefrierteil (86 x 54,0 x 54,8 cm) / weiß / integrierbar / Schlepptürtechnik / wechselbarer Türanschlag
272,71 €
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S71700TSW0 Kühlschrank / A++ / Kühlen: 152 L / Weiß
AEG - S71700TSW0 Kühlschrank / A++ / Kühlen: 152 L / Weiß
266,67 €
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VS 2262 Kühlschrank / A+ / 85.3 cm / 109 kWh/Jahr / 87 L Kühlteil / justierbare Standfüße / weiß
BOMANN - VS 2262 Kühlschrank / A+ / 85.3 cm / 109 kWh/Jahr / 87 L Kühlteil / justierbare Standfüße / weiß
112,99 €
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Nutzinhalt: 302 l
Nutzinhalt: 88 l
Nutzinhalt: 110 l
Nutzinhalt: 152 l
Nutzinhalt: 87 l
Stromverbrauch: 108 kWh
Stromverbrauch: 118 kWh
Stromverbrauch: 176 kWh
Stromverbrauch: 94 kWh
Stromverbrauch: 109 kWh
Anzahl Einschiebeböden: 5
Anzahl Einschiebeböden: 3
Anzahl Einschiebeböden: 3
Anzahl Einschiebeböden: 3
Anzahl Einschiebeböden: 3
Abtauautomatik:
Abtauautomatik:
Abtauautomatik:
Abtauautomatik:
Abtauautomatik:
Gefrierfach:
Gefrierfach:
Gefrierfach:
Gefrierfach:
Gefrierfach:
Gemüsefach:
Gemüsefach:
Gemüsefach:
Gemüsefach:
Gemüsefach:
Geräuschemission: 42 dB
Geräuschemission: 40 dB
Geräuschemission: 39 dB
Geräuschemission: 38 dB
Geräuschemission: 39 dB
Ausstattung:
  • Superkühlen
  • Flaschenablage
  • Innenbeleuchtung
  • DynamicCooling
Ausstattung:
  • Temperaturregelung
  • Innenbeleuchtung
Ausstattung:
  • Temperaturregelung
  • Innenbeleuchtung
Ausstattung:
  • Temperaturregelung
  • Innenbeleuchtung
Ausstattung:
  • Innenbeleuchtung
  • Temperaturregelung

Wie hoch ist der Stromverbrauch eines Kühlschranks?

Dies hängt vom Produkttyp, Hersteller und Nutzinhalt ab. Ein Kühlschrank hat einen Stromverbrauch von 17-150€. Der deutsche Durchschnittskühlschrank mit 250 l verbraucht dabei um die 30€ im Jahr. Wenn du genauere Informationen zu dem jeweiligen Verbrauch möchtest, schau dir hier die Stromkosten für deinen Kühlschrank an. Auf dem Energielabel des jeweiligen Geräts findest du den jährlichen Stromverbrauch in kWh angegeben.

Kühlschrank - Einbau oder freistehend?

Du kannst deinen Kühlschrank nach der Art des Einbaus wählen. Hier gibt deine Küche und wie du deinen Kühlschrank integrieren möchtest, die Produktauswahl vor.

Unterbau

Diese Variante kannst du unter deine Arbeitsplatte „bauen“, bzw. stellen.

Manche Modelle kommen mit einer Abdeckung daher, so dass sie auch allein im Raum stehen können. Diese sind dann meist etwas höher, als diejenigen, bei denen die Arbeitsplatte den oberen Abschluss bildet.

Einbau

Diese Kühlschränke werden in dein bestehendes Küchensystem eingebaut und bekommen in der Regel auch die gleiche Front. Sie gliedern sich damit fast unsichtbar ein. Einbaukühlschränke gibt es in verschiedenen Größen, sowie mit und ohne Gefrierteil.

Freistehend / Stand-Alone

Diese Kühlschränke können frei im Raum platziert werden. Es gibt sie bereits ab 79 cm Höhe und mit Drei-Sterne-Fach, aber auch als Kühl-Gefrierkombination, also mit Kühlbereich und separaten Gefrierfächern mit einer Höhe von bis zu 219 cm. Ihre Bauform wird auch als Standgerät bezeichnet.

Welche Kühlschrankgrößen gibt es?

Bei der Größe kommt es in erster Linie auf die Bauart an. So bietet ein Tischkühlschrank mit einer Höhe von max. 50 cm selten mehr Platz als 50 l. Es gibt zwar Normen für Einbau- und Standkühlschränke, diese werden jedoch nicht von jedem Modell erfüllt. Die Norm bei Einbaukühlschränken beträgt 54 x 177,5 x 54,5 cm. Standkühlschränke haben hingegen Maße von 59,5 x 85 x 60 cm.
Wie du siehst, ist eine Aussage über die verschiedenen Größen zu treffen gar nicht so einfach. Am besten du informierst dich im Vorfeld, welche Maße du brauchst und suchst anhand dieser Parameter den passenden Kühlschrank für dich aus. Je nach Größe und Produkttyp variiert natürlich auch die Anzahl der Kühlfächer oder Gefrierfächer.

Kühlschrank oder Kühl-Gefrierkombination?

Auch in ihrer Nutzungsmöglichkeit unterscheiden sich Kühlschränke enorm. Hier entscheidet vor allem dein Komfortbedürfnis und wie viel Nutzinhalt du für die jeweiligen Fächer benötigst. Der Nutzinhalt, welcher in Liter angegeben wird, ist ausschlaggebend für die Größe, welche sich nach deinem Bedarf richten sollte. Bei kleinen Kühlschränken stehen dir zwischen 44 und 48 l zur Verfügung, wohingegen große Kühlteile über 300 l Nutzinhalt fassen. Damit du ein besseres Gefühl für die unterschiedlichen Typen bekommst, haben wir die hier die Bauarten aufgelistet:

Kühlschrank mit Gefrierfach

  • Diese Kühlschränke sind meist weniger als einen Meter hoch und haben ein großes Abteil zum Kühlen und ein eher kleines (ca. 15 l) zum Gefrieren.
  • Die Anzahl der Sterne gibt Auskunft über die empfohlene Lagerdauer:

           1-Stern = max. eine Woche

           2-Sterne = max. 3 Wochen

           3-Sterne = mehrere Monate (je nach Lebensmittel)

           4-Sterne = mehrere Monate (je nach Lebensmittel)

  • Achte unbedingt auf die Angaben auf den Produkten selbst.

Fazit: Geeignet für Fans von frischen Lebensmitteln in Kombination mit einem separaten Gefrierschrank oder einer Gefriertruhe.

Kühlschrank ohne Gefrierfach

  • Er bietet sich für Haushalte an, in denen ein weiteres Gefriergerät vorhanden ist.
  • Ist ausschließlich aufs Kühlen spezialisiert.
  • Meist kompakter als Geräte mit Eisfach.

Kühl-Gefrierkombination

  • Dieser Kühlschrank vereint Kühlen und Gefrieren, aber in zwei separaten Bereichen. Dabei nimmt der Kühlteil in der Regel den meisten Platz ein, kombiniert mit bis zu drei Tiefkühlfächern, in denen man über längere Zeit Gefrorenes gut aufbewahren kann.
  • Das Gefriervermögen liegt meist bei ca. 90-120 l und das Kühlvermögen bei 230-250 l.
  • Der Gefrierteil muss 4-Sterne aufweisen, d.h. eine Temperatur von min. -18°C.
  • Achte auch hier auf die unterschiedlichen Haltbarkeiten und Lagermöglichkeiten der einzelnen Lebensmittel.

Side-by-Side Kühlschrank

  • Auch amerikanischer Kühlschrank genannt. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal: die Flügeltür.
  • Gibt es in Form von reinen Kühlschränken, aber auch als Kühl-Gefrierkombination, teilweise auch mit integriertem Wasser- oder Eiswürfelspender.
  • Aufgrund der Größe verbrauchen sie mehr Energie und Platz.

French Door Kühlschrank

  • Ist dem Side-by-Side Kühlschrank ähnlich. Der Kühlbereich wird ebenfalls über eine Flügeltür geöffnet, der Gefrierbereich befindet sich in separaten Schubladen - meist im unteren Bereich.

Retro-Kühlschrank

  • Haben ein sehr bauchiges, rundes Design und kommen häufig in Pastellfarben oder knalligen Farben wie Rot, Orange oder Grün daher.
  • Gibt es mit integriertem Gefrierfach oder als Kühl-Gefrierkombination. Sie sind jedoch nicht  als Einbaukühlschrank oder zum Unterbau geeignet.
  • Diese Modelle sind leider alle recht hochpreisig.

Zusätzlich gibt es ebenfalls spezielle Kühlschränke für Getränke, Mini-Kühlschränke und Weinkühlschränke. Getränke- oder Weinkühlschränke besitzen oftmals eine Glastür, damit der Inhalt mit einem Blick überschaubar bleibt.
Wäre mit diesem Angebot der Vielfalt eigentlich schon Genüge getan, kannst du zusätzlich bei manchen Herstellern auch noch wählen, ob die Griffe links oder rechts sitzen - oder sogar in der Tür „versenkbar“ sind.

Einmal lächeln bitte! Die Kamera im Kühlschrank

In der heutigen Zeit findet viel Technik den Weg in unseren Alltag und soll uns diesen erleichtern. Ein Kühlschrank mit Kamera stellt den neuesten Clou der Hersteller dar. Siemens hat es vorgemacht und auch Bosch zieht mit. Die Kamera, welche an der Kühlschranktür angebracht wird, nimmt den Inhalt des Kältespenders visuell auf und leitet die Bilder innerhalb von zwei Minuten an dein Smartphone weiter. Voraussetzung ist die entsprechende App auf deinem Handy und die Kopplung mit der Kamera. Bei Liebherr gibt es ebenfalls eine Kamera, dort ist jedoch noch die SmartDeviceBox vonnöten. Nachteil: Zum “Knipsen” muss die Kühlschranktür geöffnet werden, da die Kamera Licht benötigt und nur aus einem gewissen Winkel fotografieren kann. Mithilfe dieser Kameras soll es gelingen, dass weniger Lebensmittel im Müll landen.

Wohin läuft das Kondenswasser beim Kühlschrank?

Bei modernen Geräten befindet sich an der Rückwand eine Einkerbung mit Loch. Durch dieses kann das Kondenswasser abfließen. Es landet dann in einer Schale oberhalb des Aggregats. Dieses erwärmt sich und sorgt damit für die Verdunstung des Wassers. Das bedeutet keinen Wartungsaufwand für dich.

Welcher Kühlschrank passt zu mir?

Hellblauer Retro KühlschrankWie du siehst, die Wahl des passenden Kühlschranks ist zunächst nicht so leicht. Unser Kühlschrank-Vergleich hilft dir, einen Überblick zu bekommen und die Auswahl einzuschränken. Zusätzlich können folgende Fragestellungen behilflich sein, um deine Anforderungen zu präzisieren:

  • Wieviel Platz hast du in deiner Küche zur Verfügung?
  • Hast du eine Einbauküche bzw. soll der Kühlschrank dort integriert werden?
  • Kaufst du häufig Tiefkühlkost oder frierst vielleicht hin und wieder etwas auf Vorrat ein?
  • Soll der Kühlschrank eher praktisch sein oder legst du viel Wert auf das Design?

Die Innenausstattung - für alles das passende Fach

Mit den Antworten bewaffnet, gilt es sich als nächstes mit dem Innenleben deines Kühlschranks zu beschäftigen.

  • Größe: Kaufst du häufiger, aber dafür geringere Mengen ein? Dann reicht dir ein Gerät mit weniger Volumen. Bedenke: Nur ein optimal ausgefüllter Kühlschrank kann effizient laufen. Man sagt, pro Person sind 50-70 l erforderlich - letztendlich ist der Bedarf jedoch sehr individuell.

  • Gemüsefach: Isst du gerne viel frisches Gemüse, dann achte auf ein großes Gemüsefach. Feuchtigkeit schadet den Lebensmitteln und führt zu Schimmelbildung. Neue Modelle verfügen daher häufig über eine Abluftfunktion, welche die Bildung von Feuchtigkeit im Innenraum minimiert.

  • 0 Grad-Zone: Für Fleisch und Fisch-Fans bietet sich eine 0 Grad-Zone an. Damit bleiben die Lebensmittel schön frisch und aromatisch. Diese ist auch als Kaltlagerfach bekannt.

  • Big Box: Wenn du viel einfrierst, achte auf genug Platz im Gefrierteil. Manche Modelle bieten eine Big Box. Dort hast du besonders viel Stauraum, gerade für großes Gefriergut. Diese Boxen gibt es aber auch für den Kühlbereich, also Augen auf beim Kühlschrankkauf.

  • Flaschenablagen: Wenn du gerne Säfte, Softdrinks oder Bier im Kühlschrank kalt stellen möchtest, sind Flaschenablagen von Vorteil. Alternativ können diese auch in den Türfächern verstaut werden - ausreichend hohe Fächer vorausgesetzt.

  • Innenbeleuchtung: Diese gehört bei fast jedem Modell zum Standard und ermöglicht dir so selbst im Dunkeln eine gute Übersicht über die Lebensmittel in deinem Kühlschrank. Ideal ist natürlich eine LED-Beleuchtung, diese spart nämlich zusätzlich Strom.

Kühlschrank - Wo kann ich was lagern?

  • Oberstes Fach: Hier ist es am wärmsten. Daher empfiehlt es sich dort gekochte Speisen oder Marmelade aufzubewahren.
  • Mittleres Fach: Dort können Milchprodukte wie Joghurt und Käse platziert werden.
  • Unteres Fach: Hier sind am besten leicht verderbliche Lebensmittel wie Wurst oder Fleisch aufgehoben.
  • Untere Schubfächer: Mit einer Betriebstemperatur von 8°C bzw. speziellen 0°C-Kühlzonen ist dies der ideale für die Aufbewahrung für Obst und Gemüse.
  • Tür: Hier ist Platz für unempfindliche Lebensmittel wie Butter, Eier oder Getränke.

Technische Details

Auch in der Technik gibt es mittlerweile einige Unterschiede. Hier findest du heraus, auf was du alles achten solltest:

  • Energieeffizienzklasse: Diese sagt dir, wieviel Energie dein Gerät verbraucht. Die Bandbreite reicht von C bis A+++, unter A empfehlen wir jedoch keine Produkte. Achte trotzdem immer auf die Angabe zum Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh).

  • Lautstärke: Wer sich nach langer Zeit einen neuen Kühlschrank zulegt, wird sich möglicherweise mit einer anderen Geräuschkulisse konfrontiert sehen. Subjektiv mag der neue Kühlschrank zunächst lauter erscheinen, denn er macht aufgrund anderer Technik abweichende Geräusche. Achte daher auf die Dezibel-Angaben: 38dB sind heute meist Standard. Dieser Wert kann jedoch je nach Modell etwas schwanken.

  • Abtauen: Hier hast du ebenfalls die Wahl:
    • No-Frost: erspart dir das Abtauen, der jährliche Stromverbrauch liegt hier jedoch erstmal höher. Erhältlich sind fast nur Geräte im A++ Bereich.
    • Low-Frost bzw. automatische Abtaufunktion: reguliert die Eisbildung im Gefrierbereich - er muss daher seltener abgetaut werden.

  • Turbo-Freeze: für besonders schnelles Einfrieren im Gefrierteil. Die gleiche Funktion gibt es auch für den Kühlteil, dort nennt man sie “Schnellkühlfunktion”.  

  • Öko- und Urlaubsfunktion: Diese spart Energiekosten, wenn du mal in den Urlaub fahren solltest oder längere Zeit nicht Zuhause bist.

  • Touch-Display: Immer öfter lassen sich Kühlschränke mit Display finden. Dort kannst du bequem deine individuellen Einstellungen an dem Gerät vornehmen.

Die Grundregel lautet allerdings: je mehr technische Raffinesse, desto teurer sind die Geräte auch.

Warum sollte ich einen Kühlschrank nicht liegend transportieren?

Wenn möglich empfiehlt sich immer ein stehender Transport. Beispielsweise auf einer Sackkarre oder in einem Umzugswagen. Geht kein Weg daran vorbei und der Kühlschrank muss aus Platzgründen liegend transportiert werden, kannst du ihn nach dem Aufstellen nicht sofort in Betrieb nehmen. Denn es könnte Schmiermittel (Öl) aus dem Kompressor in den Kühlkreislauf gelangt sein. Dieses muss erst zurückfließen - das dauert in der Regel 12-24 Stunden.

Warum vereist mein Kühlschrank?

Dafür gibt es unterschiedliche Gründe, drei davon sind:

  • zu kalt eingestellt, was vor allem im Winter passiert, wenn die Umgebungstemperatur (auch von der Hauswand an der er steht) sinkt.
  • schlechte Abluft an der Rückseite des Kühlschranks. Achte darauf, dass das Gerät nicht zu nah an der Wand steht oder die Öffnung von oben verdeckt ist. Ansonsten wird die Luftzirkulation negativ beeinträchtigt.
  • schlechte Abdichtung der Tür.

Die optimale bzw. richtige Kühlschranktemperatur liegt im Übrigen bei 6-8 °C. Dazu kommt eine Luftfeuchtigkeit von 40-50%.

Wer hat den Kühlschrank erfunden?

Die erste künstliche Kühlung geht auf den Chemiker William Cullen im Jahr 1748 zurück. Ab 1834 arbeiteten die Geräte mit Luftkompression. Zunächst wurde Natureis später Wassereis mithilfe eines Ammoniak-Gemischs verwendet. In der 1920er Jahren, wo Ersatzchemikalien ihren Weg in die Produktion fanden, etablierte sich der Kühlschrank dann auch im Hausgebrauch. Ab 1930 setzte man dann auf Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW), welches, wie in den 80er Jahren nachgewiesen wurde, das Ozonloch vergrößert. Deshalb stieg man ab dem Jahr 2000 auf Kühlschränke um, welche mittels Propan und Butan betrieben werden. Doch es gibt noch mehr Funktionsarten von Kühlschränken. Welche das sind, stellen wir dir im Folgenden vor:

Funktionsweisen eines Kühlschranks

Es wird zwischen drei verschiedenen Arten unterschieden:

  • Absorberkühlschrank
  • Kompressorkühlschrank
  • thermoelektrischen Kühlschrank

Diese möchten wir dir im Folgenden etwas genauer erklären:

Absorberkühlschrank

Ein Wasser-Ammoniak-Gemisch wird mittels Gasflamme, elektrischer Heizung oder Sonnenwärme erhitzt und trennt sich in Wasser (flüssig) und Ammoniak (gasförmig). Über Rohre werden die Substanzen weitergeleitet und das Ammoniak im Kondensator verflüssigt. Es wird Wärme an die Umgebung abgegeben - im Verdampfer wird das Ammoniak wieder gasförmig und der Wasserstoff gleicht den entstehenden Druck aus. Das ist der Punkt an dem die Kühlung eintritt. Danach wird das Ammoniak in den Absorber abgeleitet und in Wasser gelöst.
Einsatzgebiet: Diese Kühlschränke findest du meist in Kraftfahrzeugen oder im Campingbereich. Aber auch als Minibar in Hotels werden die geräuscharmen Kühlschränke eingesetzt.

Kompressorkühlschrank

Diese Kühlschränke lassen sich häufig in privaten Haushalten oder der Industrie finden. Hier wird ein gasförmiges Kältemittel dazu verwendet, um ohne Wärmeaustausch im Kompressor verdichtet zu werden. Es kommt zu einer Erwärmung des Kältemittels. Der Verflüssiger (besteht aus geschwungenem Metall an der Kühlschrankrückseite) gibt die Wärme an die Umgebungsluft ab - es kommt zu einer Kondensation. In einer Drossel wird nun der Druck abgesenkt und anschließend das Kältemittel in den Verdampfer im Inneren weitergeleitet. Die Verdampfungswärme aus dem Inneren wird aufgenommen und an den Kompressor abgegeben.
Der Kompressorkühlschrank funktioniert also ähnlich wie eine Wärmepumpe. Der Kompressor wird über ein manuell einstellbares Thermostat gesteuert.

Thermoelektrischer Kühlschrank

Aufgrund der Größe der Geräte kann man nicht wirklich von einem Kühlschrank sprechen. Es handelt sich vielmehr um eine Kühlbox. Diese wird mit 12V Gleichspannung betrieben und findet meist Verwendung auf längere Autofahrten bzw. Reisen mit dem Auto. Die Betriebsgeräusche sind kaum wahrnehmbar, das einzige was Lärm erzeugt, ist hier der Lüfter. Für eine kurze Kühlung sind die thermoelektrischen Kühlschränke gut geeinget, auf lange Sicht gesehen, würden jedoch die Energiekosten zu hoch ausfallen.

Weiterführende Kaufkriterien für einen Kühlschrank

lachende Frau vor einem gut gefülltem KühlschrankDer Kauf eines Kühlschranks ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Überlege dir vorab genau, welche Merkmale dir wichtig sind und entscheide dann. Lies dir auch die Bewertungen von Kunden in Online-Shops oder die Ergebnisse des Kühlschrank Tests der Stiftung Warentest durch. Dies untersuchte im April 2017 80 Kühlschränke, darunter 44 Kühl-Gefrierkombis, 16 Standgeräte und 20 Einbaukühlschränke. Bei den Standgeräten teilen sich Bosch, Siemens und Liebherr das Siegertreppchen. Während AEG auf dem zweiten Platz landete. Bei den Einbaugeräten konnte ein Siemens Kühlschrank die Jury überzeugen.

Die wichtigsten Punkte, die du bedenken solltest, sind:

  • Verbrauch: Dieser wird bedingt durch die Energieeffizienzklasse und die zusätzlichen technischen Funktionen.
  • Größe: Wie viel Nutzinhalt steht dir zur Verfügung.
  • Ausstattung: Wähle diese nach einem echtem Mehrwert aus.

Tipp: Falls du dir unsicher über die Entsorgung deines alten Geräts bist, kannst du dich in unserem Kaufberater zu Einbaukühlschränken über die fachgerechte Entsorgung informieren.

Hier noch ein paar Tipps, wie du einen Kühlschrank richtig sauber machst und auch sauber halten kannst. Empfohlen wird übrigens eine Reinigung alle 4 Wochen. Das Gefrierfach sollte alle halbe Jahr abgetaut werden.

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