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OLED-Fernseher Kaufberater

OLED-Fernseher - Das perfekte Fernsehbild

Als Samsung bei seinem ersten Samsung Galaxy Smartphone, das dem iPhone gehörig Konkurrenz machen sollte, auf ein AMOLED-Display setzte, war die Begeisterung in der Technikwelt geteilt. Bis dato waren die selbstleuchtenden Dioden nicht erprobt, überzeugten aber mit ihrem tollen Kontrast und den kräftigen Farben.
Heute haben immer noch nahezu alle Samsung Smartphones und Tablets AMOLED-Displays, was die Marktreife der Technologie bestätigt.
Was im kleinen Format so gut klappt, muss auch auf bei großen Displays wie Monitoren oder Fernsehern funktionieren. Leider nicht zwangsläufig! Während Smartphones schon seit Jahren immer bessere OLED-Displays bekommen, ist auf dem Fernsehmarkt nach wie vor Luft nach oben.

Die besten OLED-Fernseher im Vergleich 2017

Warum sind OLED-Fernseher so teuer?

LG 55 Zoll OLED TV Dennoch hat es sich LG zur Aufgabe gemacht, OLED-Fernseher profitabel und in großem Maße herzustellen. Anfangs sind die Südkoreaner noch auf einige Probleme bei der Fertigung gestoßen. Mittlerweile gehören diese größtenteils der Vergangenheit an. Dennoch sind große OLED Panels nicht mit der wirtschaftlichen Effizienz von normalen LED-Bildschirmen produzierbar, weshalb sie dementsprechend teuer sind.

LG gibt den OLED-Takt vor

Auch ist LG immer noch der einzige Hersteller, der die organsichen Leuchtdioden auf den Glasflächen anbringt und verkauft. Selbst andere Anbieter, die OLED TVs in ihrem Sortiment haben, sind auf Lucky Goldstar angewiesen. So beziehen Loewe, Philips und Sony alle das Herzstück ihrer Modelle vom Elektronikgiganten aus Fernost. Auch wenn die Errungenschaften dieser etablierten Marken wie Loewe’s einzigartig intuitive Benutzeroberfläche vom Bild 7 oder 4K UHD OLED-Fernseher mit Amblight von Philips, den Markt erweitern, gibt es keine Vielfalt bezüglich des eigentlichen Displays. Dieses Quasi-Monopol wirkt sich neben der teuren Produktion zusätzlich auf die Preise der Fernseher aus - auch weil die Produktion komplett auf 4K UHD umgestellt wurde. Full HD OLED-Fernseher werden erst gar nicht mehr produziert. Weiterhin hat sich 55 Zoll Bildschirmdiagonale als die Standardgröße etabliert. Daneben gibt es noch 65 Zoll Bildschirmdiagonale.
In unseren OLED TV Kunden-Test haben wir die top OLED-Modelle rausgesucht und die Besten untereinander verglichen.

Schlechte Nachrichten gibt es zudem für Samsung-Fans. In absehbarer Zeit hat das Unternehmen keinen konkreten Plan die OLED-Produktion in größerem Maßstab anzugehen - also kein Samsung OLED TV zu produzieren. Im Fernsehbereich konzentriert man sich auf die normale LED-Panels mit der Quantum Dot Technologie, die seit 2017 QLED heißt - Doch der Begriff OLED ist in aller Munde und besitzt eine riesige Strahlkraft durch seine atemberaubende Bildqualität. Aus diesem Grund ist die Änderung von Quantum Dot in QLED, und bei Hisense auf ULED sicherlich kein Zufall.

Tipp: Fernseher mit OLED gibt es auch als Curved TV für ein ganz besonderes Fernseh-Erlebnis.

LG OLED TV Logo

Soll ich mir einen OLED-Fernseher kaufen?

Um dir diese Frage zu beantworten, solltest du genau auf die Vor- und Nachteile achten, die OLEDs mit sich bringen. Kannst du z.B dein Wohnzimmer nicht abdunkeln, empfiehlt es sich auf hellere LED-Fernseher zu setzen und mit dem gräulichen Schwarz zu leben. Gibt es für dich nur das absolute Referenzbild und bist du bereit dementsprechend viel Geld zu bezahlen, kommst du nicht an einem OLED TV vorbei.
Um dir die Kaufentscheidung noch etwas zu erleichtern, findest du hier die Vor- und Nachteile von OLED-TVs in Kurzform auf einem Blick:

Vorteile

Nachteile

  • extrem gute Schwarzwerte
  • kräftige und intensive Farben
  • attraktive dünne Bauweise
  • vergleichsweise teuer
  • Gefahr des Einbrennens von Bildpunkten
  • liefert nur in dunkler Umgebung ein perfektes Bild

OLED - Die beste Bildqualität mit kleinen Einschränkungen

Suchst du das aktuelle Referenzbild im TV-Bereich, kommst nicht um die 4K UHD OLED-Fernseher herum. Damit treten die TVs mit den organischen Leuchtdioden das Erbe der Plasma-Fernseher an, welche den Übergang in die 4K UHD-Ära aus wirtschaftlichen Gründen nicht geschafft haben. Umso besser sieht das Bild dank 4K UHD und Standardgrößen von 55 Zoll Bildschirmdiagonale bei aktuellen OLEDs aus. Doch warum überzeugt die Technik mit ihrer Bildqualität, obwohl es schon über Jahre hinweg ausgereiftere Display-Typen gibt?

Was macht OLED so besonders?

Die OLED-Technik im TV-Bereich hat im Grunde genommen drei herausragende Eigenschaften:

  • Extrem guter Schwarzwert - Die Bildpunkte bei OLED-Displays müssen nicht mit einem Hintergrundlicht angestrahlt werden, sondern leuchten von sich aus. Dadurch ergibt sich ein extremer Vorteil in der Darstellung von Schwarz und anderen dunklen Farben. Wird ein solcher Farbton angezeigt, leuchtet der einzelne Pixel einfach nicht und ist wirklich dunkel. Viele OLED TV Tests und Kundenmeinungen bestätigen, dass mehr Details sichtbar dargestellt werden. So siehst du z.B. Feinheiten bei schwarzen Anzügen von Schauspielern oder bei Nachtszenen. Normale LED-Fernseher haben hierbei noch eine Hintergrundbeleuchtung, die den Bildpunkt erhellt - entweder seitlich (Edge-LED) oder von hinten (Backlight LED). Auch der generelle Kontrastwert wird dadurch einzigartig gut.
  • Kräftige Farben - Durch das Leuchten der einzelnen Pixel, können diese die Farben entsprechend kräftiger wiedergeben. Dadurch ergibt sich eine knallige, fast schon unrealistische Farbdarstellung. In Verbindung mit dem hohen Kontrastwert wirkt gezeigtes Bildmaterial plastischer.
  • Dünne Bauweise - Da keine separate Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz kommt, sind OLEDs nicht darauf angewiesen noch Platz hinter sich zu haben. In der Theorie können sie sogar direkt zwischen zwei Scheiben angebracht werden. Praktisch ist dennoch ein wenig “Material” vorhanden. OLEDs sind mit wenigen Millimetern aber auch schon so die aktuell dünnsten TVs auf dem Markt.

Wie lange ist die Lebensdauer von OLED-Fernsehern?

Philips 4K OLED Fernseher mit AmbilightEin großer Nachteil, den die OLED-Technologie noch hat, ist die mangelnde Langzeiterfahrung in Bezug auf die Haltbarkeit. Bekannt ist, dass viele der ersten Smartphones mit AMOLED-Displays Defekte aufwiesen, die sich in einem Einbrennen von dunklen Bereichen bemerkbar machen. Das “Einbrennen” von Bildschirminhalten ist eigentlich ein Relikt aus der Zeit der Plasmafernseher, passiert aber auch bei den selbstleuchtenden Dioden, wenn sie nicht oft genug die Farbe wechseln.

Generell kannst du bei richtiger Anwendung und Benutzungszeit von bis zu 10 Jahren Lebensdauer ausgehen. Du solltest jedoch bedenken, dass die organsichen Leuchtdioden mit der Zeit an Helligkeit verieren. Dein OLED-Bild wird, ähnlich wie bei Beamern, deren Lampenlebensdauer zur Neige geht, also nach ein paar Jahren blasser!

Einstellungen und Tipps gegen das Einbrennen bei OLEDs

Aus diesem Grund bieten viele OLED-Fernseher Möglichkeiten feste Bildschirminhalte wie Logos oder Menüs durch ein leichtes Bildschirmverschieben kurzzeitig nicht an der selben Stelle zu haben. Weiterhin gibt es “Bildschirmreinigungen” bei denen die Pixel mit unterschiedlichen Farben über eine Stunde angesteuert werden, um etwaige Verfärbungen wieder auszugleichen. Zudem misst das Betriebssystem die genaue Zahl an Stunden, in denen ein gleichbleibender Bildschirminhalt angezeigt wurde und warnt dich, wenn die Gefahr besteht, dass etwas einbrennen kann. LG und die anderen Hersteller wissen um dieses Problem und arbeiten effektiv an der Beseitigung. Zudem verbessert sich die Technologie mit jeder neuen Generation.

Tipp: Trenne deinen OLED-TV nicht unnötig vom Strom und lass ihn, wenn möglich, im Standby-Modus. Damit schonst du das Panel. Außerdem solltest du ein Einbrennen nicht provozieren. Dauerhafte Anzeigen von Geräten wie PCs, TV-Boxen, TV-Sticks oder Videospielkonsolen wie die Playstation 4 lassen sich wunderbar mit einem Bildschirmschoner umgehen. Zusätzlich kannst du das automatische Ausschalten deines OLED-Fernsehers aktivieren, um eine zusätzliche Absicherung zu haben.

Nachtaktiv - Bei Dunkelheit am besten

Ja, das Bild eines OLED-Fernsehers ist die aktuelle Referenz. Insbesondere mit vollen 10 bit HDR-Inhalten (HDR10) kommt der tolle Kontrast und das tiefe Schwarz in Verbindung mit den starken Farben voll zur Geltung. Im Umkehrschluss muss der Raum, in dem der OLED-TV steht, auch entsprechend dunkel sein. Nur so lassen sich die Vorzüge genießen und die feinen Details erkennen. Gerade durch die vergleichsweise geringe Maximalhelligkeit und die spiegelnden Glasfronten ist dies ein Problem.
Also schaffe die richtige Umgebung für den perfekten TV-Genuss. Ziehe einfach die Jalousie nach unten oder platziere ihn so, dass keine direkte Lichtquelle im Hintergrund das Bild stört.
OLEDs bieten ein Schwarz wie die Nacht, fühlen sich deswegen aber auch in der Dunkelheit am wohlsten.

Zum Abschluss noch einen Test der Profis von Digitalfernsehen.de zum LG OLED TV55 C7 aus dem Jahr 2017, der im Bildvergleich gegen den Sony A1 OLED TV antreten muss:

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