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Bridgekamera Kaufberater

Bridgekamera - Was ist das?

BridgekameraMal ehrlich, hast du schon mal von einer Bridgekamera gehört? Eine “Brückenkamera”? Was soll das sein? Dabei ist die Definition logisch und naheliegend, denn eine Brücke verbindet zwei Seiten. Eine Bridgekamera schlägt eine Brücke, welche die Eigenschaften einer Spiegelreflexkamera mit den Eigenschaften einer Kompaktkamera vereint.

Manche von euch kennen die Bridgekamera möglicherweise unter dem Namen "Prosumerkamera". Alles im Sinne der “Brücke”, denn auch diese Bezeichnung soll eine Verbindung zweier Wörter sein: Professional und Consumer. Also eine Kombination: Ein Professional Consumer quasi :). Der Name “Superzoom” etablierte sich ebenfalls.

Bridgekameras gehören technisch gesehen eher in die Rubrik der Kompaktkameras. Das Aussehen ähnelt aber sehr dem einer Spiegelreflex. Natürlich kann man damit nicht nur fotografieren, auch das Filmen ist möglich und das in einer Auflösung bis Full HD, teilweise auch in 4K.

Gespeichert werden die Filme und Fotos wie gewohnt auf einer passenden Speicherkarte - einer SD-Karte. Bedenke, dass für die Aufnahme von 4K-Videomaterial, die Speicherkarte auch eine entsprechende Schreibgeschwindigkeit haben muss. Alle nötigen Informationen findest du in unserem SD-Karten Kaufberater.

Die besten Bridgekameras im Vergleich 2017

1.
Cyber-Shot DSC-HX400V Bridge Kamera, 20,4 Megapixel, 50x opt. Zoom, 7,6 cm 3 Zoll Display schwarz
SONY - Cyber-Shot DSC-HX400V Bridge Kamera, 20,4 Megapixel, 50x opt. Zoom, 7,6 cm 3 Zoll Display schwarz
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2.
PowerShot SX40 HS Digitalkamera (12 Megapixel, 35-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz
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3.
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4.
Coolpix B700 Kompakt Kamera, 20,3 Megapixel, 60x opt. Zoom, 7,5 cm 3 Zoll Display schwarz
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Bewertung
1,7
gut
08/2017
Kunden­bewertung
290 Bewertungen
Bewertung
1,8
gut
06/2017
Kunden­bewertung
124 Bewertungen
Bewertung
2,0
gut
06/2017
Kunden­bewertung
8 Bewertungen
Bewertung
2,0
gut
08/2017
Kunden­bewertung
44 Bewertungen
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Was ist besser: Bridgekamera oder Spiegelreflexkamera?

Bridgekamera mit SD-KartenWir haben bereits erfahren, dass die Bridgekamera ja eine Kombination aus einer Spiegelreflex- und einer Kompaktkamera ist. Was sind denn da nun die Unterschiede? Ausseh-technisch ähneln sie sich ja ziemlich und ein Objektiv ist bei beiden Typen ebenfalls zu finden. Und genau hier sind wir auch schon am springenden Punkt. Der Kamerakollege, die Spiegelreflex, überlässt es dir, welches Objektiv du nutzen möchtest. Es lässt sich nämlich mit ein paar Handgriffen ganz einfach austauschen. Ein klarer Vorteil, aber auch ein teurer Spaß, der auch ein schweres und großes Repertoir an Equipment bedeutet.
Mit der Entscheidung für eine Bridgekamera, fällt auch die Entscheidung für ein Objektiv, dieses ist nämlich fest montiert und lässt sich nicht auswechseln. Dennoch kann eine gute Bridgekamera sowohl im Makro-, als auch im Weitwinkel-Bereich Bilder schießen. Meist ist auch das Objektiv recht lichtstark. Man muss bei Bridgekameras sicherlich auf das ein oder andere verzichten, oftmals sind die Bildsensoren kleiner als bei einer Spiegelreflex, dennoch erreichst du eine gute Bildqualität. Für welchen Kameratyp du dich am Ende entscheidest, ist sicherlich eine Geschmacksfrage. Eine gute Bridgekamera kann eine preislich attraktive Alternative zur Spiegelreflexkamera darstellen.
Um letztere richtig auszukosten, und nicht nur den Automatikmodus zu nutzen, solltest du bereit sein, dich mit Blenden, Brennweiten, Objektiven und Blitzen zu beschäftigen.

Was kann eine Bridgekamera?

Klingt ja erstmal ganz vielversprechend, doch sind Bridgekameras wirklich die Alleskönner im Kamera-Bereich? Damit Du mit deinem persönlichen Bridgekamera Testsieger auch zufrieden bist, haben wir hier für dich die Vor- und Nachteile zusammengefasst:

Vorteile einer Bridgekamera

  • Zoomobjektiv: Ein klaren Vorteil kann man in dem sogenannten Zoomobjektiv sehen. Das Zoomobjektiv der Bridgekamera ist zwar fest eingebaut und somit nicht wechselbar, zeichnet sich aber meist durch eine sehr große Brennweite aus, womit du jede Situation ohne einen Wechsel des Objektivs aufnehmen kannst. Da es sich um ein fest integriertes Objektiv handelt, kann die Kamera und auch das Gehäuse sehr gut auf dieses abgestimmt werden. Es reicht vom Weitwinkelobjektiv bis hin zum Teleobjektiv.
  • Sensor: Der Sensor kann kaum verschmutzen oder verstauben, da du das Objektiv sowieso nicht wechseln kannst.
  • Lichtstärke des Objektivs: Bedingt durch die kleinen Sensoren, kann die Kamera mit relativ kompakten aber sehr lichtstarken Objektiven ausgestattet werden. Die größte Blendenöffnung für den gesamten Brennweitenbereich ist dafür der Indikator. Nimmt man nun eine Kamera mit größerem Sensor, so müsstest du für ein ähnlich lichtstarkes Objektiv tiefer in die Tasche greifen, welches zudem größer und schwerer wäre.
  • Bildstabilisierung: Eine optische Bildstabilisierung ist bei den meisten Modellen gegeben.
  • Sucher: Oftmals sind Prosumerkameras mit einem elektronischen Sucher ausgestattet. Der elektronische Sucher ermöglicht es dir auch direkt die Aufnahmen in anderen Farbräumen zu sehen. Eine Schwarz/Weiß Fotografie wird also direkt so im Sucher angezeigt.
  • Display: Die meisten Modelle bieten die Möglichkeit über den Display zu fotografieren. Einige Modelle haben ein kipp- oder sogar ein klapp- bzw. schwenkbares Display, was das Fotografieren, beispielsweise aus der Vogelperspektive, erleichtert.
  • Gewicht: Dieses ist deutlich geringer als das einer Spiegelreflex.
  • Motivprogramme: Voreingestellte Modi sind auch an einer Bridgekamera zu finden. Sie sind zur Vereinfachung der Bedienbarkeit gedacht und auf typische Aufnahmesituationen angepasst. Meistens kannst du aber auch selbst an der Blendenöffnung, der Verschlusszeit und dem ISO-Wert, also der Licht-Empfindlichkeit des Sensors, herumdrehen.

Nachteile einer Bridgekamera

  • Keine Festbrennweite: Mit dem festintegrieten Objektiv ist es dir nicht möglich mit Festbrennweiten zu fotografieren. Festbrennweiten bieten meist die größere Offenblende und die bessere Abbildungsqualität.
  • Weitwinkel: Ein besonders extremer Weitwinkel wird ebenfalls nicht abgedeckt, da das Objektiv nicht auswechselbar ist. Sicherlich werden Weitwinkel und auch sehr große Brennweiten angeboten, je mehr du aber möchtest, desto teurer wird auch deine Bridgekamera.
  • Makromodus: Die Kamera besitzt meist einen Makromodus, gegenüber Makroobjektiven ist dieser aber oftmals nicht all zu gut. Die Einstellmöglichkeiten und die Bildqualität sind eingeschränkt.
  • Autofokussystem: Das Autofokussystem ist meist ein anderes als das einer Spiegelreflexkamera. Bislang galt es als langsamer, holt aber immer mehr an Schnelligkeit auf. Die üblichen Einstellungen der Fokuspunkte sind auch hier vorhanden.
  • Sensorgröße: Diese ist eingeschränkt und somit auch weniger lichtempfindlich. Bei hohen Empfindlichkeiten kann das Bildrauschen zu unschönen oder gar unbrauchbaren Bildaufnahmen führen. Das Fotografieren in dunklen Lichtverhältnissen erzielt also nicht die Ergebnisse, die eine Spiegelreflexkamera erzielen kann. Auch die Tiefenschärfe leidet unter dem kleinen Sensor, die Unschärfe in dem nicht fokussierten Bereich fehlt oftmals.
  • Blende: Die Blende bzw. die kleinste Blendenöffnung ist meist f8. Abhängig davon sind die Verschlusszeiten, die dann auch nur eingeschränkt möglich sind. Das rächt sich, beispielsweise wenn du bei großer Sonneneinstrahlung fotografieren möchtest. Der Bewegungsunschärfen Effekt kann bei hellem Sonnenlicht also nicht genutzt werden.
  • Sucher: Der elektronische Sucher ist gewöhnungsbedürftig, wenn du zuvor an optische Sucher gewöhnt warst. Das manuelle Scharfstellen gelingt z.B. einfacher mit einem optischen Sucher. Manche Modelle bieten als Ausgleich eine Vergrößerung des Mittelfeldes, welches einen größeren Ausschnitt anzeigen kann.
  • Stromverbrauch: Dieser ist recht hoch, da du ständig den elektronischen Sucher nutzt. Begibst du dich also auf eine längere Fototour, so solltest du mindestens einen weiteren, eher zwei weitere, Ersatzakkus bei dir führen - erst recht, wenn du viel filmen möchtest

Wichtig für den Kauf einer Bridgekamera

Auch die besten Bridgekameras unterscheiden sich. Damit du die beste Bridgekamera für dich findest, haben wir eine Auflistung von Kaufkriterien und wichtigen Begriffen aus der Welt der Fotografie zusammengestellt. Und wer weiß, vielleicht wirst du ja bereits in unserem Bridgekamera Vergleich fündig.

Wichtiges für eine gute Bridgekamera:

Begriff

Gut zu wissen...

Sensor

Mit der Größe des Sensors ist auch die Auflösung verbunden. Diese wird in Megapixel angegeben. Der Sensor ist also entscheidend für die Bildqualität. Es gilt: Je größer der Bildsensor, desto mehr Platz haben die Pixel darauf, und umso mehr Details können dargestellt werden.

Ein Tipp: Da die meisten Bridgekameras eher einen kleinen Bildsensor besitzen, sollte auch die Auflösung nicht zu groß sein. Viele Pixel auf einem kleinen Sensor bedeutet auch weniger Licht für die Bildpunkte. Es kommt ansonsten zu einem Bildrauschen.

Sucher

Sofern deine Bridgekamera einen Sucher besitzt, handelt es sich um einen elektronischen Sucher. Das Licht fällt direkt auf den Bildsensor, das entstehende Bild wird dir dann im elektronischen Sucher dargestellt.

Videoaufnahme

Meist filmen Bridgekameras in Full HD Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde. Gute Modelle filmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde und teilweise sogar in 4K

Extras

Bluetooth, WLAN und NFC erlauben eine direkte Übertragung auf den PC.

Begriffe, die dir bestimmt in der Welt der Fotografie begegnen:

Gerade wenn du Neu in der Welt der Fotografie bist, werden dir einige Begriffen konfrontiert werden, die dir vielleicht noch nicht so geläufig sind.

Begriff

Gut zu wissen...

Belichtungszeit

Sie gibt an, wie lange Licht auf den Sensor fällt. Je länger diese ist, desto länger trifft Licht auf den Bildsensor, dies kann schöne Effekte, zum Beispiel bei Sportaufnahmen, erzielen.

Blende

Die Blende steht dafür, wie weit das Objektiv geöffnet ist und ist somit für die “Menge” des Lichtes zuständig, die auf den Sensor fällt.

Brennweite

Die Brennweite ist ein Indikator dafür, wie weit die Linse vom Sensor entfernt ist. Hohe Brennweiten holen weit entfernte Objekte näher ran, niedrige hingegen ermöglichen einen breiteren Bildausschnitt.

Lichtstärke

Je höher dieser Wert ist, desto besser kann deine Kamera bzw. das Objektiv deiner Kamera mit schwierigen Lichtverhältnissen umgehen.

Stabilisator

Wie der Name schon verrät, stabilisiert dieser das Bild. Dem Verwackeln beim Fotografieren wird entgegengewirkt. Einen Bildstabilisator gibt es in elektronischer oder optischer Ausführung. Letztere ist teurer, aber auch besser.

Zoom

Beim Zoom solltest du darauf achten, ob es sich um optischen oder elektronischen Zoom handelt. Während beim optischen Zoom die Brennweiten verändert werden, entspricht der elektronischen Zoom einer Bildbearbeitung, also einer Vergrößerung durch einen Computer.

Wichtige Hersteller von Bridgekameras

Damit du einen Überblick hast, wer Ihren möglichen Bridgekamera Testsieger herstellt, haben wir hier eine kleine Übersicht an Marken von Superzoom Kameras:

  • Canon
  • Kodak
  • Nikon
  • Panasonic
  • Sony

Wann passt eine Bridgkamera zu dir?

Wichtig ist, dass du für dich entscheidest, worauf du Wert legst. Eine Bridgekamera kann eine gute Alternative zwischen einer doch sehr teuren Spiegelreflexkamera und einer Kompaktkamera, die nicht unbedingt viele und leicht erreichbare Einstellungsmöglichkeiten bietet, darstellen. Vielleicht findest du ja in unserem Bridgekamera Vergleich deinen persönlichen Testsieger. Wenn du Interesse an wechselbaren Objektiven hast, aber dennoch keine Spiegelreflexkamera kaufen möchten, dann könnte dich vielleicht eine Systemkamera interessieren. Für ein bisschen Vintage-Flair sorgt eine Sofortbildkamera, Unterwasserkameras sind im Hinblick auf einen anstehenden Urlaub durchaus auch interessant.

Abschließend haben wir noch ein Produktvideo für Sie:

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