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Apple iPhone Test 2021

Der Apple iPhone Test: Alle aktuellen iPhone-Modelle im Vergleich

von Fabian Krudewig
zuletzt aktualisiert: 28.06.2021
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Apple iPhone Kaufberatung
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Fabian
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Apple iPhones auf einen Blick - Das musst du wissen!

Das neue iPhone 11 Pro2007 revolutionierte Apple mit einem Schlag die Handywelt. Seitdem gehören die iPhones des kalifornischen Premium-Herstellers zu den beliebtesten Smartphones weltweit. Aber was macht die edlen Smartphones mit dem Apfel so besonders? Wir haben für dich zusammengefasst, was du vor dem Kauf eines iPhones wissen musst:

  • Zukunftssichere Entscheidung: Während die Software Updates bei Android in der Regel bereits nach 2-3 Jahren eingestellt werden, bist du mit einem iPhone bis zu 4 Jahre zukunftssicher. Auch in Sachen Sicherheit, Verschlüsselung und Datenschutz haben die Modelle von Apple bisher die Nase vorne.

  • Intuitive Bedienung: Hard- und Software kommen bei Apple aus einer Hand. Ein iPhone liefert daher trotz vergleichsweise schwacher Hardware eine flüssige Performance und ist auch für Einsteiger leicht zu bedienen. Ein weiterer Vorteil ist der streng geprüfte App Store. Dort findest du ausschließlich für dein iPhone optimierte Apps. Unsichere oder schädliche Software von Drittanbietern hat keine Chance.

  • Ohne Fingerabdrucksensor: Seit dem iPhone X setzt Apple auf Gesichtserkennung statt einen Fingerabdrucksensor. Face-ID arbeitet auch bei schlechten Lichtverhältnissen und Dunkelheit zuverlässig, allerdings musst du das iPhone dazu fast immer in die Hand nehmen.

  • Hochwertige Verarbeitung: Apple setzt bei seinen iPhones auf edle Materialien wie Aluminium und Glas sowie eine hohe Verarbeitungsqualität. Die hohe Qualität der Modelle spiegelt sich darüber hinaus im eleganten und wegweisenden Design der iPhones wider, an dem sich viele andere Hersteller orientieren.

  • Hoher Preis: Preislich bewegen sich alle aktuellen iPhones in der gehobenen Mittelklasse oder im High-End Bereich. Im Vergleich zu den Flaggschiffen anderer renommierter Hersteller sind die Preise allerdings nicht mehr unbedingt höher - auch wenn iPhones immer noch oft als überteuert bezeichnet werden. Ein Low-Budget Smartphone wirst du bei Apple dennoch nicht finden.

Das neue iPhone 12 - Apple spendiert Fans ganze vier Modelle

Die neue iPhone-Generation ist angekommen. Sie kommt in vier verschiedenen Modellen daher. Neben den üblichen Varianten, dem Standard iPhone 12, dem iPhone 12 Pro und dem Flaggschiff iPhone 12 Pro Max, ist erstmals eine kleine Version erhältlich: das iPhone 12 Mini.

Sowohl beim Innen- als auch beim Außenleben hat Apple gut Hand angelegt. Apple hat allen vier Varianten ein OLED-Bildschirm spendiert, was bei der Vorgänger-Generation lediglich den Pro-Versionen vorbehalten war. Das Display wird beim 12 Pro und 12 Pro Max übrigens von einem edlen Edelstahl-Chassis umrahmt. Am Kamera-Setup hat sich wenig geändert. Das Mini und Standard iPhone 12 haben eine Dual Kamera, während Pro und Pro Max an der Triple Kamera festhalten. Optimiert wurde hierbei vor allem die Low-Light-Performance. Durch den Nachtmodus und den bei den Pro-Versionen verbauten LiDAR-Sensor erhältst du auch bei schlechten Lichtverhältnissen ein gutes Bild mit natürlichem Helligkeitsverlauf. Dazu gesellt sich eine ausgezeichnete Bildstabilisierung und eine starke Akkulaufzeit. 

Aus unserem Smartphone Test 2021: iPhone 12 Mini - Top-Leistung in kompaktem Format

iPhone 12 Mini Testmodell: Detailaufnahme Wir haben uns 2021 vier moderne Smartphones genauer angeschaut und untereinander verglichen. Das iPhone 12 mini kam dabei ziemlich gut weg und musste sich letztendlich nur der Konkurrenz von OnePlus geschlagen geben. Warum das Mini-iPhone uns begeistert und wo Apple noch nachbessern könnte, haben wir dir hier zusammengefasst. Alternativ kannst du den gesamten Test auf unserer Smartphone-Seite nachlesen.

  • Schlank aber stark: Die verbaute Technik unterscheidet sich nur marginal von den größeren Modellen der 12er-Reihe. Wenn du also mit der angenehmen und kompakten Form liebäugelst, aber keine Abstriche bei der Leistung machen möchtest, ist das iPhone 12 Mini die perfekte Wahl.
    Der verbaute Chipsatz liefert wie gewohnt massig Leistung für eine flüssige Bedienung.

  • Ladehemmungen: Durch die kleine Bauweise fällt der Akku etwas kleiner aus, was sich in einer etwas kürzeren Akkulaufzeit von 15 Stunden widerspiegelt. Besonders ärgerlich ist, dass nicht einmal ein Ladegerät im Lieferumfang beiliegt und du dieses möglicherweise nachkaufen musst.

  • Kabellos schnelladen: Mit einem Magsafe-Ladegerät geht es dann allerdings wieder schnell. Das Induktionsladegerät von Magsafe richtet die Magneten so aus, dass das iPhone möglichst schnell geladen wird. 

Das hat uns am iPhone 12 Mini überzeugt

Das iPhone 12 Mini ist leistungsstark, kompakt und fühlt sich unter anderen Apple-Geräten am wohlsten. Auf der anderen Seite ist es ein günstiger Einstieg in Apples Ökosystem und ein notwendiger Schritt zu günstigeren Alltags-Smartphones. Auch die Qualität der Kamera, die Verarbeitung des Gerätes und die schnelle Gesichtserkennung wissen einfach zu überzeugen und erinnern an Apples Know-how bei der Konstruktion moderner Smartphones. 

Das hat uns am iPhone 12 Mini gestört

Du wirst dich vor dem Kauf für eine Speichervariante entscheiden müssen, da Apple nach wie vor keine Speichererweiterung zulässt. Was als Käufer von Apples Premium-Smartphones allerdings schmerzt, ist das Fehlen eines Ladegerätes im Lieferumfang, welches Apple sich nochmals extra bezahlen lässt. Für das schnelladende Magsafe-Ladegerät legst du dabei noch einen Extrataler auf den Tisch.

Unser Fazit zum iPhone 12 Mini

Mit dem 12 Mini wird der Nimbus des iPhones bezahlbar. Es kommt überwiegend die gleiche, leistungsfähige Technik wie bei den großen Geschwistern zum Einsatz. Deshalb ist das iPhone 12 Mini viel mehr als nur ein Einstieg ins Apple-Universum.

iPhone 11, 11 Pro und 11 Pro Max - Die Vorgänger-Generation ist noch immer gut

Pünktlich, wie eine Apple Watch hat der Technikriese aus Cupertino am 10.09.2019 neue Smartphones, Hardware und Services angekündigt. Neben einer Apple Watch, einem iPad und Appleeigenen Streaming-Service (Apple TV+) bzw. Spiel-Abos (Apple Arcade) für den Apple TV, waren vor allem die neuen iPhones die Stars. 

In der Keynote 2019 wurde die neue iPhone-Generation vorgestellt: Das iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max.

Auf den ersten Blick fallen in erster Linie die zwei beziehungsweise drei verbauten Kameras sowie die neuen Farben der iPhones auf. Die von den Vorgängern (iPhone X, iPhone XS und iPhone XR) bekannte Materialkombination aus Glas und Aluminium wurde auch bei der elften Generation des Apple Smartphones beibehalten. In erster Linie hat das kalifornische Unternehmen das Innenleben aktualisiert. Der schnelle A13 Bionic Chip, Dual-SIM und Kamerafunktionen sind die wichtigsten Neuheiten der 11-Modelle. Der Verkaufsstart der neuen iPhones ist übrigens am 20.09.2019.

Apple iPhone 11 - Das vernünftige iPhone

Optisch erinnert das iPhone 11 mit identischen Maßen und einer bunten Farbauswahl an das Vorjahresmodell iPhone XR - Apples Einstiegsmodell, welches es gewisser Hinsicht ersetzt. Ein moderner Prozessor sowie eine leistungsstarke Hauptkamera und neue Kamerafunktionen machen das iPhone 11 aber zur besseren Wahl für Handyfotografen und Selfie-Fans.Die bunte Farbauswahl des iPhone 11

  • Dual-Kamera mit Nachtmodus: Die 12 Megapixel Dual-Kamera als Hauptkamera des iPhone 11 sorgt mit einem Weitwinkelobjektiv, einem Ultraweitwinkelobjektiv und 2-fachen optischen Auszoomen für atemberaubende Aufnahmen von nah und fern. Dank des neuen Nachtmodus kannst du dich jetzt außerdem bei Dunkelheit über scharfe und detailreiche Bilder freuen. Darüber hinaus sind jetzt auch mit der Frontkamera 4K Videos möglich und das Starten der Aufnahme wird dank der QuickTake Funktion so leicht wie noch nie: einfach lange auf den Auslöser tippen, anstatt in den Videomodus zu wechseln. Unterstützt wirst du dabei von einer sehr guten Bildstabilisierung.

  • Neues Design und besserer Klang: Von vorne betrachtet sind iPhone XR und iPhone 11 nicht zu unterscheiden. Auf der Rückseite hingegen stechen neben dem Kamera-Design sofort die neuen Farbvarianten ins Auge. Das iPhone 11 gibt es neben den bekannten Farben Schwarz, Weiß und Rot auch in grün, gelb und violett. Ein weiterer Unterschied liegt bei der Soundausgabe. Das iPhone 11 unterstützt Dolby Atmos und soll damit einen besseren (Raum-)Klang liefern.

  • Display wie beim Vorgänger: Im iPhone 11 wurde dasselbe 6,1 Zoll große Retina HD-Display verbaut, wie zuvor im iPhone XR. Auch die Aussparung für Frontkamera und Sensoren wurde in identischer Größe beibehalten. Mit einer Auflösung von 1792 x 828 Pixeln (326 ppi) liegt es deutlich hinter den iPhone 11 Pro Modellen und der Konkurrenz von Android. Leider setzt Apple beim iPhone 11 nicht auf ein OLED-Display und auch HDR-Formate werden nicht unterstützt.
Und die Nachteile?

Ärgerlich ist das niedrig auflösende Display, das auch mit dem eines iPhone X nicht mithalten kann. HDR und mindestens eine Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) sollten bei Smartphones im Premiumbereich den Standard bilden. Schade ist außerdem, dass Apple bei allen neuen iPhones weiterhin den eigenen Lightning Anschluss anstelle von USB-C verwendet.

Darum empfehlen wir das iPhone 11:

Wenn du auf der Suche nach einem neuen iPhone bist und dir das iPhone 11 Pro (Max) zu teuer ist, ist das Basismodell mit der 11 im Namen die beste Wahl für dich. Ein modernes und farbenfrohes Design, der verbesserte Akku und nicht zuletzt die neue Kamera machen das iPhone 11 zu einem guten Deal für iOS-Liebhaber.

Apple iPhone 11 Pro Max - Das beste iPhone aller Zeiten

Neues Jahr, neuer Name. Der Nachfolger des iPhone Xs Max wird zum iPhone 11 Pro Max. Nicht nur unter der Haube hat sich im Vergleich zu den Top-Modellen aus 2018 viel getan. Fast keine Unterschiede gibt es jedoch bei der normalen und der Max-Variante. Denn bis auf die Display- (6,5 statt 5,8 Zoll) und Akkugröße (3190 mAh statt 3500 mAh) gleichen sich die beiden Pro-iPhones bis ins kleinste Detail.Die Triple-Kamera des iPhone 11 Pro Max

  • Neues Display: Das Super Retina XDR OLED-Display des neue iPhones bietet bis zu 800 nits Helligkeit, HDR-Standards wie HDR10 und Dolby Vision und einen Kontrast von 2.000.000:1. Dazu gesellen sich die bekannte Truetone Technolgie (passt Farben dem Umgebungslicht an) und ein verbesserter Energieverbrauch.

  • Stark verbesserte Akkulaufzeit: Kann das iPhone 11 Pro schon im Vergleich zu den Vorgängern ordentlich an Akkulaufzeit zulegen, setzt das iPhone 11 Pro Max nochmal einen drauf. So kommt es laut Apple auf bis zu 5 Stunden mehr Akkulaufzeit als das iPhone Xs Max. Display, Softwareoptimierung und der leistungsfähigere, aber gleichzeitig sparsamere A13 Bionic Chip machen es möglich - so kommst du locker über den Tag.

  • Beeindruckende Kamera: Apple holt wieder zu Samsung, Google und Huawei auf. Mit drei Linsen auf der Rückseite als Hauptkamera (Normal, Weitwinkel und Telezoom), bessere Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen, verbesserten Nachtmodus, Videofunktion und überarbeiteter Kamera-App spielt Apple ganz oben mit.

    Auch die Videofunktion wird nochmal besser. Alle 4 Kameras im iPhone 11 Pro (Max) nehmen in 4K/Ultra HD mit 60 Bildern pro Sekunde und erweiterten Dynamikumfang (HDR) auf - auch die Frontkamera, die jetzt einen noch größeren Erfassungsbereich hat.
Und die Nachteile?

Preislich wird es auch beim iPhone 11 Pro Max abenteuerlich. Immerhin gibt es keinen Anstieg zu den Vorgängermodellen Xs und Xs Max. Außerdem ärgerlich: Beim iPad Pro ist der universale USB-C-Anschluss schon Realität. Die iPhone Modelle der elften Generation werden wieder mit dem altbekannten Lightning-Anschluss aufgeladen.

Darum empfehlen wir das Apple iPhone 11 Pro Max:

Das Apple iPhone 11 Pro Max steht für Apple in Höchstform: Atemberaubend gute Kamera, tolles Design und top Akkulaufzeit - ein Smartphone, dass alle Wünsche erfüllt. Wer über den hohen Preis hinwegsehen kann, bekommt nicht nur das beste iPhone, sondern auch eines der besten Smartphones überhaupt.

Rückblick: iPhone Test 2018 - iPhone 8 Plus, X und XS Max

Unsere iPhone Testgeräte2018 haben wir uns einige Modelle der kalifornischen Marke angeschaut und sie ausführlich getestet. Zum einen das iPhone 8 Plus mit 64 GB Speicher, welches von uns in unserem High-End Smartphones Test die Note 1,5 bekommt. Vor allem wer sich vom Homebutton beim iPhone noch nicht trennen möchte, trifft mit dem großen Bruder des iPhone 8 eine gute Wahl.

Zum anderen musste sich auch das jüngere iPhone X in der 256 GB-Variante und in schickem Gold beweisen. In unserem Test übertrifft der Akku des Modell X das iPhone 8 Plus um gute 4 Stunden mit 16 Stunden Akkukapazität. Dabei wird ein lokal gespeichertes Video bei mittlerer Helligkeit und aktiviertem WLAN abgespielt. Aufgrund der technischen Ähnlichkeit zum 8 Plus bekommt es auch eine 1,5 als Gesamtnote.

Unser letztes Testgerät war das Riesen-iPhone: das Apple iPhone XS Max. Trotz schnellerem Prozessor, riesigen OLED-Display und überarbeiteter Kamera-Software legt es bei unserem Akkutest noch weitere 4 Stunden drauf. Grund genug für uns es zum eindeutig Testieger 2018 zu küren - allerdings ist es auch mit Abstand das teuerste Modell. In unserem High-End Smartphone Test 2018 liegt es gleichauf mit dem Samsung Galaxy Note 9 und bekommt die Bestnote 1,0.

Lohnen sich iPhone 8 und iPhone X noch?

Die hochwertige Verarbeitung, die lange Versorgung mit Software-Updates, der Preisvorteil und nicht zuletzt der Trend-Faktor machen auch ältere iPhone Modelle zu attraktiven Produkten. Wenn du noch immer viel Wert auf einen Homebutton legst und dir das Design der alten iPhones besser gefallen hat, ist das iPhone 8 tatsächlich noch immer eine Alternative für dich. Das iPhone 8 wird noch offiziell von Apple vertrieben und ist zu einem akzeptablen Preis erhältlich! Auch über Software-Updates musst du dir derzeit keine Gedanken machen: voraussichtlich wird das iPhone 8 noch einige Jahre mit Updates versorgt.  

Das iPhone X hingegen soll von der neuen Generation abgelöst werden. Je nachdem wie sich die Preise der Vorjahresmodelle entwickeln, kann auch das iPhone X ein guter Deal sein. Tendenziell lohnt sich hier aber eher der Blick auf die neueren iPhone Modelle

Deshalb iPhone: Die Vor- und Nachteile der Apple iPhones

Doch was macht das iPhone so besonders? Immerhin hast du aktuell so viele Alternativen wie nie. Ständig mischen neue Smartphonehersteller wie zum Beispiel Xiaomi den Markt auf und etablierte Größen wie Samsung, Huawei und LG bieten am laufenden Band günstigere Handys an. Hier sind die wichtigsten Vor- und Nachteile eines iPhones:

Vorteile

Nachteile

  • intuitive Bedienung
  • Haptik und Design
  • hochwertige Verarbeitung
  • iOS Software-Support für mindestens drei Jahre
  • Integration ins Apple Ökosystem (iCloud, Calendar, Fotos, Apple Watch)
  • App Store mit vielen Apps
  • gute Abstimmung von Hard- und Software
  • abgeschottetes Softwaresystem
  • spezielles Ladekabel bzw. Adapter notwendig
  • hoher Preis
  • keine Speichererweiterung via SD-Karte

iPhone, Apple Watch und Co. - Das Apple-Ökosystem

Stylischer Arbeitsplatz mit Apple Geräten wie iMac und iPhoneWenn du ein iPhone kaufst, musst du eine hohe Summe auf den Tisch legen. Dennoch kann sich diese Investition lohnen, denn der Mehrwert besteht nicht nur aus dem Handy, sondern auch aus den Services, die dir Apple zugänglich macht. So synchronisieren sich all deine Daten mit dem iCloud Service. Diesbezüglich behandelt Apple deine Daten auch vertraulicher als Google mit Android. Nutzerdaten und -statistiken werden zum Beispiel nicht an externe Anbieter für Werbezwecke verkauft.

Apple betont in seinen Datenschutzbestimmungen immer wieder, dass die persönlichen Daten nicht dazu genutzt werden, um sie an Werbetreibende weiterzuverkaufen oder auf eine andere Art kommerziell davon zu profitieren. Es wird lediglich das eigene Angebot attraktiver gemacht. Mithilfe eines eigenen Algorithmus werden die Nutzerdaten speziell anonymisiert, aber gleichzeitig auch sinnvoll ausgewertet, um die Apple-Services zu verbessern.

Zum Ökosystem von Apple gehören folgende herausragende Komponenten:

  • iCloud - Der Cloud-Service von Apple umfasst alle Daten, die du in deinem iPhone hinterlegst. Dazu gehören z.B. deine Kontakte, Kalendereinträge, App-Einstellungen, GPS-Daten, Medien wie Fotos und Videos, gekaufte bzw. installierte Apps, WLAN-Passwörter uvm. Dementsprechend vorsichtig solltest du damit umgehen. Immer wieder passiert es, dass die iCloud-Konten von Berühmtheiten gehackt werden und so brisante Fotos an die Öffentlichkeit geraten. Es ist zwar keine Pflicht, aber du solltest auf jeden Fall die Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten. Diese Authentifizierung schützt deine Daten, selbst wenn jemand anderes dein Passwort kenen sollte und erschwert es so Hackern Zugriff auf deine privaten Daten zu bekommen.

  • App-Store - Wer hat’s erfunden? Apple! Der originale App Store wurde mit dem ersten iPhone ins Leben gerufen. Google Play und der MS Store orientierten sich an Apples Vorbild von einem universellen App Store, der mit aufwendigen Sicherheitsprüfungen der Apps schützt. Über ihn werden Apps gekauft, installiert und geupdatet.

  • iTunes und Co. - Apple Music und die Film- bzw. Serienauswahl von Apple ermöglicht es dir, diese auf all deinen Apple-Geräten zu konsumieren. Dazu zählen auch Tablets (iPads) und vollwertige Computer wie Laptops (MacBooks) und All-in-One PCs (iMac).

  • Zubehör - Ähnlich wie Samsung bietet auch Apple Zubehörgeräte, die sich nur mit den eigenen Telefonen verbinden lassen. Dazu gehören z.B eine Smartwatch, die Apple Watch, oder die eleganten Bluetooth-Kopfhörer Air Pods. In jedem Fall ist eine intuitive und problemlose Konnektivität von allen Geräten gegeben.

Falls dir das Apple Ökosystem nicht zusagt, bieten andere Hersteller ebenfalls tolle Smartphones. Geräte von Samsung, Sony oder Huawei punkten mit tollem Design, einer super Verarbeitung und vielen Funktionen, setzen aber auf das Google-Betriebssystem Android.

iPhones ohne Fingerabdruck - Wie gut ist Face-ID?

Obwohl Apple mit dem Fingerabdrucksensor beim iPhone 5s ein echter Vorreiter war, setzt das kalifornische Unternehmen seit dem iPhone X auf Gesichtserkennung zum Entsperren. Apples Gesichtserkennung heißt Face-ID und funktioniert mithilfe der sogenannten TrueDepth Frontkamera, die sich in der Aussparung (Notch) im Display neuerer iPhone Modelle befindet. Die TrueDepth-Kamera erkennt dein Gesicht dabei nicht bloß als flaches Bild, sondern legt eine Tiefenkarte an. Zusätzlich wird ein Infrarotbild des Gesichts aufgenommen. Die erfassten Daten werden mit den auf dem iPhone hinterlegten Profil abgeglichen. Sobald dich das iPhone erkannt hat, wird das Handy entsperrt. Das funktioniert sogar im Dunkeln oder wenn du eine Sonnenbrille trägst. Problematisch wird es, wenn du viel von deinem Gesicht verdeckst (zum Beispiel mit einem Motorradhelm). Hier gelangt Face-ID an seine Grenzen.

Aber auch ein Fingerabdrucksensor funktioniert nicht immer problemlos. Nasse oder fettige Finger bringen ihn ins Straucheln und mit Handschuhen funktioniert er gar nicht. Was du bevorzugst, ist reine Geschmackssache und zur Not gibt es zum Entsperren deines iPhones immer ja immer noch den altbekannten Pin-Code.

Face-ID vs. Touch-ID - Wie sicher ist die optische iPhone-Sperre?

Face-ID erfüllt alle internationalen Sicherheitsstandards und ist laut Apple sogar 20-mal sicherer als das Entsperren via Fingerabdrucksensor - außer bei eineiigen Zwillingen. Genau wie bei Touch-ID musst du aber auch bei Face-ID weiterhin einen Pin-Code als zusätzlichen Sicherheitsfaktor hinterlegen, den du unter anderem dann eingeben musst, wenn die Gesichtserkennung fünf mal fehlgeschlagen ist, der Code länger als sechs Tage nicht zum Entsperren genutzt wurde oder wenn du dein iPhone neu gestartet hast.

iPhone mit oder ohne Vertrag kaufen?

Bei dem hohen Anschaffungspreis, der durchschnittlich für ein iPhone bezahlt wird, ist ein Vertrag verlockend. Allerdings raten wir nach intensiver Recherche eher dazu sprichwörtlich in den sauren Apple zu beißen und ein iPhone ohne Vertrag zu kaufen. Letztendlich kommst du so günstiger weg, da du das Smartphone als gebraucht verkaufen kannst und Mobilfunkverträge heutzutage schon für unter 20 Euro sehr gute Konditionen bieten. Gerade iPhones bleiben sehr wertstabil. Erschwerend kommt hinzu, dass der Mobilfunkmarkt sehr schnelllebig ist. Verträge, die vor zwei Jahren noch als attraktiv galten, werden durch neue Angebote und Konditionen übertrumpft. Hier lohnt es sich evtl. monatlich kündbare Verträge abzuschließen oder diese nur auf ein Jahr zu begrenzen. So kannst du schnell auf die Entwicklungen reagieren und bist nicht fest an einen Anbieter gebunden.

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