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Die besten E-Scooter 2020

E-Scooter Test 2020

Die 20 besten Elektroroller im Vergleich

von Kim Meulenbeld | zuletzt aktualisiert: 22.06.2020
E-Scooter
Unsere Redaktion hat die besten E-Scooter für dich zusammengestellt und verglichen. Unsere Kaufberatung zeigt, was es beim Online-Kauf zu beachten gibt.
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E-Scooter auf einen Blick - Das musst du wissen!

ein mann auf einem scooterE-Scooter sind die absoluten Trendgeräte für die warme Jahreszeit. Sie sind praktisch, bringen Fahrspaß und schonen die Umwelt.
Damit du genau weißt, worauf es bei den klappbaren Elektroflitzern ankommt, haben wir für dich die wichtigsten Fakten, Empfehlungen und Informationen zusammenfasst:

  • Die richtigen Reifen: Falls du auf vielen Strecken über holprigen Untergrund wie Feldwege, Kopfsteinpflaster oder schlechte Straßen fährst, ist ein E-Scootermit Luftbereifung geeigneter, da diese Unebenheiten besser abfedern. Einige E-Scooter bringen sogar eine extra Federung mit. Gummibereifung findet sich bei günstigeren Modellen und ist eher für asphaltierte Straßen gedacht. 

  • Wechselhafte Reichweite: Die Reichweite eines E-Scooters hängt von der Motorisierung und dem verbauten Akku sowie deinem Gewicht, dem Terrain (Berge vs. Flachland) und deiner Fahrweise ab. Grundsätzlich schaffen alle Modelle aber 15 - 20 Kilometer ohne Probleme. Besonders ausdauernde E-Scooter kommen sogar auf 30 - 40 Kilometer.

  • Was muss ich bei der Straßenzulassung beachten?
    Ohne Zulassung darfst du nur auf deinem Privatgrundstück fahren!
    Für die Zulassung gilt:
    • Ein E-Scooter muss für die Straßenzulassung geeignet sein. Unter anderem darf er dann nur 20 km/h fahren.
    • Ab 14 Jahren darf jeder einen E-Scooter fahren.
    • Ein gültiger Führerschein wird nicht benötigt.
    • Eine Helmpflicht besteht nicht. Das Tragen eines Helmes ist aber trotzdem unbedingt zu empfehlen.
    • Jeder E-Scooter ist versicherungspflichtig und braucht einen gültigen Versicherungsaufkleber in Form eines sechsstelligen Kennzeichens.

E-Scooter Bestenliste 2020

Für Langstreckenfahrer
E-Scooter »Ninebot KickScooter MAX G30D«, 20 km/h 1
SEGWAY - E-Scooter »Ninebot KickScooter MAX G30D«, 20 km/h
827,60 €
Versand: 5,95 € Lieferzeit: unbk.
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Schnell auf der Straße
E-Scooter ioco 1.0 2
FISCHER - E-Scooter ioco 1.0
549,99 €
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Westfalia.de
Das besonders sanfte Fahrgefühl
e.Gear EG40 E-Scooter mit Straßenzulassung (eKFV), 350 W Motor, austauschbare 230,4 Wh Batterie, 20 km Reichweite, 10 Zoll Luftreifen, 3
TREKSTOR - e.Gear EG40 E-Scooter mit Straßenzulassung (eKFV), 350 W Motor, austauschbare 230,4 Wh Batterie, 20 km Reichweite, 10 Zoll Luftreifen,
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Großer Luxusroller
Moover Roller grau 4
METZ - Moover Roller grau
1.729,00 €
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Euronics.de
Perfekt für den Arbeitsweg
e.Gear EG3168 E-Scooter mit Straßenzulassung (eKFV), 350 W Motor, 216 Wh Batterie, 18 km Reichweite, 8,5 Zoll Reifen, Stoßgedämpft, 5
TREKSTOR - e.Gear EG3168 E-Scooter mit Straßenzulassung (eKFV), 350 W Motor, 216 Wh Batterie, 18 km Reichweite, 8,5 Zoll Reifen, Stoßgedämpft,
349,00 €
Versand: kostenlos Lieferzeit: sofort
Amazon.de
Vorteile:
  • unschlagbare Reichweite von 65 km
  • verschiedene Fahrmodi wie einen Fußgängermodus
  • Tempomat
  • Straßenzulassung für DACH-Region
Vorteile:
  • flüsterleise im Betrieb
  • Heckantrieb, dadurch besonders wendig und gutes Handling
  • solide Reichweite
  • Straßenzulassung für DACH-Region
Vorteile:
  • wechselbarer Akku
  • flüsterleises und angenehmes Fahrgefühl durch Luftreifen
  • Display mit Geschwindigkeits- und Akkuanzeige
  • Straßenzulassung für DACH-Region
Vorteile:
  • sehr gute Bereifung für ein angenehmes Fahrgefühl
  • breites Trittbrett, auf dem auch beide Füße problemlos Platz finden
  • solide Akkuleistung
  • Straßenzulassung für DACH-Region
Vorteile:
  • kinderleichte Bedienung
  • starker Motor
  • durchdachte Gummibereifung
  • Straßenzulassung für DACH-Region
Nachteile:
  • sehr hohes Gewicht durch großen Akku
  • weniger kompakt
Nachteile:
  • fehlender Tacho
  • Bereifung ungefedert
Nachteile:
  • etwas schwache Reichweite durch erhöhten Stromverbrauch
  • nicht abschließbare Akkuklappe
Nachteile:
  • sehr hoher Preis
Nachteile:
  • schwache Akkulaufzeit
  • lange Ladedauer
Fazit:

Der Segway-Ninebot MAX G30D spielt in der Schwergewichtsklasse der E-Scooter mit und zwar buchstäblich. Durch den großen Akku bringt das Gerät ein ordentliches Gewicht auf die Waage. Dafür trumpft er mit seiner unschlagbaren Reichweite von 65 km. Für das besonders einfache Handling hat er verschiedene Fahrmodi wie einen Tempomaten und einen Fußgängermodus integriert, der die Fahrgeschwindigkeit auf 6 km/h drosselt.

Fazit:

Der ioco 1.0 von Fischer ist das Plug and Play-Modell der E-Scooter. Keine App-Anbindung, sondern einfaches Aufklappen und losfahren. Die ungefederte Vollgummibereifung macht den Roller zwar eher ungeeignet für den Offroad-Betrieb, doch punktet er dafür mit einem exzellenten Handling auf Asphalt. Durch den Heckantrieb kommt der Flitzer ordentlich schnell auf Touren und macht auch bei leichten Steigungen nicht schlapp.

Fazit:

Preislich spielt der Trekstor EG40 in der Mittelklasse mit und kann sich dort gut behaupten. Zwar stört die vergleichsweise geringe Reichweite etwas, doch stellt das für den täglichen Arbeitsweg kein Problem dar. Der E-Scooter mit seinem sanften Fahrgefühl überzeugen, das er seinen Luftreifen zu verdanken hat. Auch das integrierte Display ist positiv hervorzuheben, das sich auf eine Geschwindigkeitsangabe und den Akkustatus beschränkt.

Fazit:

Der Metz moover ist kein Schnäppchen und spielt preislich in der Königsklasse der E-Scooter mit. Dafür erhältst du aber auch ein echtes Qualitätsprodukt. Mit einem voll aufgeladenen Akku kommst du auf rund 25 Kilometer. Das breite Trittbrett bietet zudem genügend Platz, um für einen sicheren Stand zu gewährleisten. Am Ende kann besonders die Bereifung überzeugen, mit der du kaum eine Hürde merkbar spürst.

Fazit:

Der Trekstor EG3168 ist der E-Scooter für jeden Minimalisten. Das Gerät ist ausgepackt quasi direkt einsatzbereit. Auch die Anzeige ist nicht überladen und beschränkt sich auf die wichtigsten Informationen (Geschwindigkeit und Akku). Die große Schwachstelle ist der Akku. Für den täglichen Arbeitsweg ist das jedoch kein Problem. Die gute Bereifung, durch die auch kleine Hürden kein Problem sind, machen ihn zum perfekten Alltagsroller.

Diese E-Scooter empfehlen wir dir

Nicht alle E-Scooter sind empfehlenswert. Viele Modelle haben keine allgemeine Betriebserlaubnis für die Nutzung auf der Straße, andere sind nicht sicher oder schlecht verarbeitet.

Wir haben die besten E-Scooter für dich ausgesucht, mit denen du auch auf der Straße sicher unterwegs bist.

Ninebot MAX G30D - Schwer in Ordnung

Mit knapp 20 kg Eigengewicht ist der MAX G30D von Ninebot eines der schwereren Modelle auf dem immer noch frischen E-Scooter-Markt. Dadurch ist das Gerät von Ninebot zwar weniger handlich, hält dafür aber bedeutend länger durch als die Konkurrenz. Aber starten wir von vorne: 

  • Pech im Gewicht, Glück im Fahrgefühl: Durch das hohe Eigengewicht liegt der Roller absolut einwandfrei auf der Straße. Die schlauchlose Luftbereifung helfen der Traktion noch und machen den Ninebot Max zu einem der angenehmsten Roller, wenn es um das Fahrgefühl geht.

  • Langläufer: Jetzt haben wir schon oft genug das hohe Gewicht erwähnt, aber wo kommt das eigentlich her? Die Batterie mit einer gigantischen Akkukapazität von 551 whh bringt die zusätzlichen Kilos mit. Vorteil: Auf dem Ninebot MAX kannst du wahnsinnige 60 km durch die Gegend düsen. Durch die praktische Energierückgewinnung lädt der Akku sich beim Bremsen oder beim bergab fahren leicht wieder auf.

  • Flexibel und schnell: Dank der drei integrierten Fahrmodi, kannst du den Roller so fahren, wie du es möchtest. Der Standard-Modus bietet eine Balance aus Tempo und Reichweite. Der Sport-Modus dagegen sorgt für ordentlich Dampf beim Anfahren und kommt so schnell auf Höchstgeschwindigkeit. Der ECO-Modus hingegendrosselt die Beschleunigung, schont dafür aber den Akku. 
Die Nachteile des Ninebot MAX G30D 

Wohl am auffälligsten ist das extrem hohe Gewicht. Mit 20 kg solltest du dir genau überlegen, ob der Roller in deinen Alltag passt. Auch im zusammengeklappten Zustand ist der Roller alles andere als kompakt. Trotzdem kannst du ihn so immer noch in ein halbwegs handliches Format bringen und kurze Strecken transportieren. 

Die Vorteile des Ninebot MAX G30D

Lenkstange des Nonebot MAX G30DReichweite, Beschleunigung und Verarbeitung sind auf absolutem Top-Niveau und halten auch den direkten Vergleich zur deutlich teureren Konkurrenz gut aus. Das Ergebnis davon ist hoher Fahrkomfort, ein kurzer Bremsweg und ein sicheres Fahrgefühl. Natürlich sind auch alle versicherungsrelevanten Features an Bord. So steht dem Spaß nichts mehr im Wege. 

Unser Fazit zum Ninebot MAX G30D

Segway-Ninebot ist seit 1999 damit “beschäftigt” Roller und Zweiräder für den Massenmarkt zu entwickeln. Mit dem Ninebot MAX ist vielleicht der nächste große Schritt gelungen. Zwar ist das Gerät schwer, aber auch sehr hochwertig verarbeitet und ausdauernd. Das macht den Scooter zum perfekten und langfristigen Begleiter für deinen Arbeitsweg oder den nächsten Wochenendausflug.

Fischer ioco 1.0 - Einsteigermodell vom Fahrradspezialisten

Der ioco 1.0 von Fahrradprofi Fischer ist ein Einstiegsmodell in die Oberklasse der E-Scooter. Der auf den ersten Blick happige Preis kann im direkten Vergleich zur Oberklasse schon mal überzeugen, doch wie sieht es mit Zulassung und sonstigen Features aus? Wir haben uns für dich umgeschaut und die wichtigsten Fakten zusammengesammelt:

  • Legal unterwegs: Der ioco 1.0 ist in jedem Sinne straßentauglich. Zuerst einmal erfüllt er alle Voraussetzungen für ein neuartiges Klebe-Kennzeichen. Das bedeutet: Licht, Bremsen und Reflektoren sind montiert, sogar der Halter für das Kennzeichen ist schon dabei.

  • Im Hinterrad liegt die Kraft: Besonders auffällig bei dem ersten Scooter von Fischer ist der unübliche Hinterradantrieb. Das führt zu toller Mobilität und Wendigkeit im Stadtverkehr. Mit einer Leistung von 300 Watt und einer Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h ist er auch alles andere als lahm.

  • Für Pendler: Mit 20 km Reichweite ist der ioco 1.0 ideal für Berufspendler in der Stadt, die dem nervigen Verkehr ein Schnippchen schlagen wollen. Mit knapp 14 kg Eigengewicht ist er zwar nicht sonderlich leicht, doch der Klappmechanismus sorgt für die notwendige Handlichkeit, um ihn auch Treppen hochzutragen und beispielsweise im Büro wieder aufzuladen. 

Die Nachteile des Fischer ioco 1.0

Leider wurde bei der Bereifung gespart. So kommen ungefederte Gummireifen zum Einsatz, die den Scooter quasi nur auf ebener Fläche wirklich fahrbar machen. Auf holprigem Untergrund lässt der Fahrkomfort daher zu wünschen übrig.  Auch die sonstige Ausstattung ist nicht sonderlich umfangreich, was man von einem Gerät dieser Preisklasse allerdings auch nicht erwarten kann. Einen Tacho an der Lenkstange hätten wir uns trotzdem gewünscht.

Die Vorteile des Fischer ioco 1.0

Der Fischer Scooter ist quasi fahrbereit, das bedeutet: Auspacken, kurz zusammenbauen, Kennzeichen aufkleben und los gehts. Die vormontierten Pflichtfeatures wie Licht, Bremsen, Reflektoren und Kennzeichenhalter machen ihn auch für Anfänger leicht und sicher zu fahren. Was man bei einem namhaften Hersteller wie Fischer dazu bekommt: Einwandfreie Qualität, die Rollern aus China schon auf den ersten Blick die Show stehlen. 

Unser Fazit zum Fischer ioco 1.0

Wenn du einen soliden Einstieg in die Welt der E-Scooter suchst, dann hast du ihn mit dem Fischer ioco 1.0 gefunden. Zwar locken viele (China-)Modelle mit günstigeren Preisen, dort musst du aber häufig einige Abstriche machen. Entweder bei den Features oder bei der allgemeinen Verarbeitungsqualität. Der Scooter von Fischer verzichtet zwar auf einen verbauten Tacho und andere Spielereien am Handgriff, kann dafür aber mit Verkehrssicherheit überzeugen. 

Trekstor e.Gear EG31 - Preishit mit wenig Kompromissen 

Optisch erinnert der e.Gear EG31 an einen der deutlich teureren Segway-Ninebot E-Scooter und kann auch mit ähnlichen Features auffahren. Wo Trekstore letztendlich gespart hat und ob wir den Scooter dir trotzdem empfehlen erfährst du in unserem Überblick: 

  • Fahren mit Fokus: Der e.Gear EG31 kommt ohne viele technische Kleinigkeiten. So gibt es keine Gänge, keine Fahrmodi und auch keinen Kilometerzähler auf der Anzeige. Lediglich der Ladestatus und die Geschwindigkeit werden dauerhaft angezeigt, was dem Puristen in uns gefällt.

  • Entspannter rollen: Mit ordentlichen 8,5 Zoll Vollgummireifen macht der Roller vor allem auf ebener Fahrbahn viel Spaß. Durch die Wabenstruktur innerhalb der Reifen können auch kleine Unebenheiten noch einigermaßen aufgefangen werden. Auf wirklich unebenem Feldweg wird der e.Gear allerdings auch schnell an seine Grenzen stoßen.

  • (Zu) kurzes Vergnügen: Der Akku ist mit 270 whh eigentlich nicht sonderlich klein, trotzdem berichten Tests und Nutzer von einer deutlich kürzeren Akkulaufzeit als bei vergleichbaren Modellen. Die von Trekstore angegebene Reichweite von 20 km wird kaum erreicht und teilweise ist schon bei der Hälfte Schluss. Das ist etwas schade. 
Die Nachteile des Trekstor e.Gear EG31

Der erwähnte, schwache Akku ist definitiv das größte Manko des ansonsten guten Rollers. Dazu kommt eine sehr penible Bremse, die schon bei der kleinsten Betätigung den Roller zum sofortigen Stop bringt. Im Verkehr notwendig und hilfreich, trotzdem erfordert diese fehlende “Dosierbarkeit” etwas an Training, um nicht bei jeder Bremsung über den Lenker zu fliegen. Leider fehlt auch eine Rücktrittbremse, was gegebenenfalls etwas Umgewöhnung benötigt.

Die Vorteile des Trekstor e.Gear EG31

Trekstor e.Gear EG31 zusammengeklapptDer Scooter macht laut Autobild direkt einen hochwertigen und in sich stabilen Eindruck, was bei Rollern dieser Preisklasse absolut keine Selbstverständlichkeit ist. Dazu kommt, dass alle relevanten Sicherheitsmerkmale verbaut sind und so der Spaß auf der Straße direkt losgehen kann. 

Unser Fazit zum Trekstor e.Gear EG31

Insgesamt ist der Scooter von Trekstor eine echte Überraschung. Dank der allgemeiner Betriebserlaubnis und guten Fahreigenschaften lässt er sich auch im Stadtverkehr fahren und ist durch die Vollgummibereifung auch für Wochenendausflüge geeignet. Die starken Bremsen bieten viel Sicherheit und schnelle Reaktionszeit, erfordern vom Fahrer aber auch eine kurze Eingewöhnungszeit. Lediglich der etwas schwache Akku fällt wirklich negativ auf. Je nach Einsatzzweck, muss dieser aber kein Problem sein. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt beim Trekstor e.Gear EG31 auf jeden Fall.

Elektroroller auf der Straße: Wo darf ich mit dem E-Scooter fahren?

Lime E-Scooter in BerlinEin Elektroroller oder E-Scooter ist im Prinzip nichts anderes als ein Cityroller mit Elektromotor. In vielen Großstädten, wie Frankfurt und Berlin, sieht man die wendigen Elektrokleinstfahrzeuge bereits über Fahrradwege und Straßen düsen. Allerdings ist das Fahren auf der Straße nicht mit jedem E-Scooter erlaubt. Aktuell gibt es Elektro-Scooter sowohl mit als auch ohne Straßenzulassung. Die Roller mit Zulassung haben zusätzlich eine Kennzeichenhalterung oder eine Fläche, um ein Versicherungskennzeichen aufzukleben und sind in der Regel etwas teurer. Nur versicherte Elektroroller mit Kennzeichen dürfen außerhalb von Privatgelände gefahren werden, um den Straßenverkehr nicht zu gefährden. Zum TÜV musst du mit dem E-Scooter übrigens nicht, lediglich ein kleiner Versicherungsbeitrag ist jährlich fällig. Für kurze Spritztouren auf privatem Gelände ist ein Roller ohne Zulassung ausreichend.

Welche Roller haben eine Straßenzulassung?

Die Auswahl an E-Scootern wird immer größer. Dabei sind die Elektro-Scooter mit allgemeiner Betriebserlaubnis aber deutlich in der Unterzahl. Nur wenige Modelle sind überhaupt für den Straßenverkehr erlaubt. Die meisten kommen von namhaften Herstellern wie Segway, BMW und Trekstor. Aber auch kleinere und preiswertere Marken haben zugelassene E-Scooter im Sortiment. 

Beachte: Bei einem Roller mit allgemeiner Betriebserlaubnis brauchst du zusätzlich eine gültige Versicherungsplakette (Haftpflichtversicherung) am Fahrzeug. Erst mit dieser Kennzeichnung ist der Roller wirklich für den öffentlichen Verkehr zugelassen.

Wie sicher ist ein E-Scooter?

Da die kleinen Cityflitzer kaum schneller als ein Fahrrad werden, bleiben die Risiken überschaubar. Dennoch solltest du Schlaglöcher und die Gefahren auf der Straße nicht unterschätzen und auf einige Dinge besonders Acht geben:

  • Beleuchtung: Gerade im hektischen Straßenverkehr ist eine gute Beleuchtung inklusive Rücklicht besonders wichtig. Auch Reflektoren und eine Klingel können dir helfen rechtzeitig gesehen zu werden.

  • Bremsen: Neben der Rücktritt-Bremse, die man von unmotorisierten Cityrollern kennt, haben E-Scooter eine weitere an der Lenkstange verbaute Bremse. Diese leistungsstärkere Variante kannst du wie bei einem Fahrrad oder E-Bike per Handzug bedienen. Hier kommen in der Regel Scheiben- oder Trommelbremsen zum Einsatz. Eine Scheibenbremse ist generell die bessere Wahl, auf trockenem Untergrund ist aber auch eine Trommelbremse ausreichend. Ein kurzer Bremsweg und gute Fahreigenschaften geben dir auf dem E-Scooter ein sicheres Gefühl und erhöhen den Fahrkomfort.

  • Helm: Für E-Scooter gilt keine Helmpflicht. Wir empfehlen dir dennoch einen zu tragen, denn ein E-Scooter kann auf der Straße schnell übersehen werden. Insbesondere Scooter mit Vollgummireifen haben mit Unebenheiten und Schlaglöchern zu kämpfen.

Brauche ich einen Führerschein für einen E-Scooter?

Egal ob mit oder ohne Straßenzulassung: Für einen E-Scooter bis 20 km/h brauchst du keinen Führerschein. Das Mindestalter beträgt jedoch 14 Jahre. Genau wie beim Fahrradfahrern sind auch beim Fahren mit dem E-Scooter gewisse Regeln zu beachten. So sind Gehwege absolutes Sperrgebiet für die wendigen Flitzer. Stattdessen musst du auf Radwegen, Radfahrstreifen oder Fahrradstraßen fahren. Wenn kein Fahrradweg vorhanden ist, musst du auf die Fahrbahn ausweichen.

Kein Alkohol auf dem E-Scooter

Es gibt zwar weder Helm- noch Führerscheinpflicht für einen E-Scooter, ähnlich wie beim Fahrrad ist Alkohol aber auch bei diesen Gefährten nur in Maßen erlaubt. Fahren mit mehr als 0,5 Promille ist in Deutschland verboten und wird entsprechend bestraft. In der Schweiz liegt die Promillegrenze ebenfalls bei 0,5, in Österreich sogar bei 0,8. Für den Nachhauseweg nach einer Party solltest du also lieber ein Taxi nehmen und den E-Scooter zusammengeklappt im Kofferraum verstauen.

Zu zweit auf dem E-Scooter?

Zu zweit auf einem E-Scooter fahren ist verboten. Die Scooter sind immer nur für eine Person zugelassen. Das gilt auch dann, wenn mit zwei Personen das zulässige Gesamtgewicht des E-Scooters nicht überschritten wird. Das Fahren zu zweit kann zu hektischen Lenkbewegungen führen und auch das Trittbrett ist nicht für zwei Personen ausgelegt.

E-Scooter Test: Nicht alle Scooter mit Zulassung können bei Stiftung Warentest und dem ADAC überzeugen

E-Scooter etablieren sich immer mehr als nützliches Fortbewegungsmittel für kurze Strecken in urbanen Regionen. Der ADAC und Stiftung Warentest haben einige beliebte E-Scooter genau unter die Lupe genommen und zeigen im E-Scooter Test, wie sicher die Cityflitzer wirklich sind.

Acht E-Scooter im Test bei ADAC

Pünktlich zur Einführung des neuen Fortbewegungsmittels hat der ADAC bereits Ende 2019 acht E-Scooter ausführlich getestet. Beim E-Scooter Test konnten sich vor allem teurere Modelle durchsetzen, die mit hochwertiger Verarbeitung, durchdachter Konstruktion und guten Bremsen punkten konnten. ADAC Testsieger ist der BMW X2 City. Umfassende Ausstattung und 16 Zoll große Luftreifen machen Fahren mit ihm besonders angenehm und sicher. Aber auch die Scooter von Segway (Egret Ten V4) und dem deutschen Hersteller Metz (Moover) konnten den ADAC von sich überzeugen. Beide Modelle setzen auf hohe Verarbeitungsqualität und eine Scheibenbremse.

Durchgefallen im E-Scooter Test ist der Scooter von Moovi. Der Moovi ES145 lockt zwar mit einem günstigen Preis, eine überempfindliche Bremse sowie kleine Gummireifen begrenzen aber nicht nur den Fahrspaß. Schlechte Verarbeitungsqualität und ein unsicheres Fahrverhalten machen ihn gerade im Straßenverkehr zu einem echten Risiko-Fahrzeug. 

Sieben E-Scooter im Test bei Stiftung Warentest

Der im April 2020 erschienene E-Scooter Test der größten deutschen Stiftung fiel insgesamt eher unerfreulich aus. Stiftung Warentest steht den E-Scootern eher skeptisch gegenüber und kritisierte bei vielen Modellen Haltbarkeit und Sicherheit. Testsieger ist der #BRLN V3 von The Urban, der durch seine hochwertige Verarbeitung und gute Fahreigenschaften auffiel. Ihm auf den Fersen ist mit dem ein echtes Schnäppchen. Der Sparrow-Legal von IO Hawk punktete ebenfalls durch seine robuste Bauweise und ein rutschfestes Trittbrett. 

Alle anderen Roller sind im E-Scooter Test durchgefallen. Darunter auch der Moovi, den bereits ADAC bemängelt hatte. Besonders ärgerlich: Nichts nur die Sicherheit ließ bei vielen E-Scootern zu wünschen übrig. Beim Moovi und auch beim Buddy V2 eFKV von SXT konnten sogar potenziell krebserregende Schadstoffe in den Handgriffen nachgewiesen werden. 

Mit dem E-Scooter durch die City: Reichweite, Reifen und Leistung

Zusammengeklappt lässt sich ein E-Scooter leicht transportierenJe nachdem wo und wie viel du mit deinem E-Scooter fahren möchtest, musst du auf die Bereifung, Reichweite und einen guten Klappmechanismus achten.

  • Bereifung - Welche Reifen braucht mein E-Scooter?
    Da die meisten E-Scooter Reifen aus massivem Gummi haben, sind unebene Wege fast immer unüberwindbar. Allerdings gibt es auch Modelle mit Luftreifen, die Unebenheiten, zum Beispiel durch eine gesonderte Federung, besser ausgleichen. Die klassischen Vollgummireifen eignen sich im Allgemeinen jedoch eher für glatte Asphaltflächen. Wenn du häufig auf Kopfsteinpflaster oder Feldwegen unterwegs bist, ist eine Luftbereifung die bessere Wahl, meistens aber auch die teurere. Das Fahren auf Gehwegen ist dabei generell verboten.

  • Reichweite - Wie weit kann ich mit dem E-Scooter fahren?
    Das hängt von sehr vielen Faktoren ab. Die Größe des Akkus, die Strecke selbst, Steigungen und auch die Motorleistung sind ausschlaggebend für die Reichweite beim Fahren. Grundsätzlich bist du mit einer angegebenen Reichweite von 30 bis 50 km im Alltag bestens versorgt. Zuletzt ist auch das Gewicht des Fahrers nicht unerheblich für die Ausdauer des Akkus. Achte beim Scooter-Kauf deshalb auf das zulässige Gesamtgewicht. Bei höherem Gewicht entlädt sich der Akku des E-Scooters schneller und auch die maximale Geschwindigkeit kann etwas geringer ausfallen.

  • Motorleistung - Wie viel Leistung braucht ein E-Scooter mindestens?
    Die Motorleistung eines Elektrorollers variiert je nach Modell zwischen 150 bis hin zu 1000 Watt. Rechtlich zugelassen sind in Deutschland jedoch nur Motoren mit maximal 500 Watt

Faltbare Scooter: Darf man E-Scooter mit in Bus und Bahn nehmen?

Bus- und Bahn-Fahrer aufgepasst: Ein zusammengeklappter E-Scooter gilt als Handgepäck und kann in öffentlichen Verkehrsmitteln kostenlos transportiert werden. Roller mit Klappmechanismus haben gegenüber Fahrrädern somit einen großen Vorteil und sind eine praktische und umweltfreundliche Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr. Ist ein Elektro-Scooter nicht faltbar, gelten dieselben Bestimmungen wie für Fahrräder und du musst gegebenenfalls eine zusätzliche Fahrkarte lösen.

Warum sollte ich mir einen E-Scooter kaufen? - Umweltfreundlich durch die Stadt

Der wohl größte Pluspunkt ist die Umweltfreundlichkeit des Fortbewegungsmittels. Keine Schadstoffe oder andere belastende Substanzen werden an die Umgebungsluft abgegeben.

Doch mit einem E-Scooter lässt sich nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch dein Geldbeutel. E-Scooter sind keine Luxus-Geräte mehr, sondern eine günstige und emissionsfreie Alternative zu Bus oder Auto.

Die E-Scooter sind quasi für den mehr oder weniger kurzen Arbeitsweg durch die Großstadt erdacht, denn mit den wendigen Scootern fährst du definitiv an jedem morgendlichen Stau vorbei und kommst entspannt zur Arbeit. Dort lädst du dann eventuell den Roller einige Stunden auf und fährst ebenso unkompliziert wieder nach Hause.

Ein weiterer großer Vorteil sind die sehr geringen Wartungs- und Reparaturkosten, da die meisten Teile der Scooter wartungsfrei sind. Sollte doch mal etwas kaputtgehen, haben die meisten Hersteller von zugelassenen Scootern einen deutschen Kundenservice, der sich schnell um Ersatz kümmert.

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