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Test: Die besten Elektroroller

Elektroroller Kaufberater

Fortbewegung leicht gemacht - mit dem Elektroroller

Ein Auto ist eine teure Anschaffung und oft mit hohen Wartungskosten verbunden. Wenn das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel in deinem Wohnort nicht gut ausgebaut ist oder du diese nicht gerne nutzt, werden die Möglichkeiten der Fortbewegung schon geringer. Du kannst natürlich auch das Fahrrad (z.B. ein Damen Citybike) oder, wenn es etwas bequemer sein soll, das Elektrofahrrad nehmen. Ein Roller oder Mofa ist ebenfalls eine Option. Diese sind jedoch nicht ganz so wendig und verursachen unter Umständen auch wieder zusätzliche Kosten für Sprit und Reparaturen. Vielleicht wäre ja ein Elektroroller-Scooter etwas für dich? Was es mit diesem praktischen E-Scooter auf sich hat, erfährst du in unserer Elektroroller-Kaufberatung.

Die besten Elektroroller im Vergleich 2017

Vergleichstabelle
E-Scooter SXT500 EEC, 500 Watt, 25 km/h
SXT SCOOTERS - E-Scooter SXT500 EEC, 500 Watt, 25 km/h
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Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 18 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 16 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 24 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Max. Belastung: 54 kg
Max. Belastung: 54 kg
Max. Belastung: 100 kg
Max. Belastung: 80 kg

Was ist ein Elektroroller?

E-Scooter mit SitzEin Elektroroller ist im Prinzip nichts anderes als ein Cityroller mit Motorisierung. Mit dem E-Roller ist jedoch kein typischer Motorroller mit Straßenzulassung und Nummernschild gemeint. Die praktischen Cityflitzer gibt es mit und ohne Sitz. Der Drehstrommotor befindet sich bei den E-Scootern an der Hinterachse. Elektroroller verfügen des Weiteren oftmals über einen Rückwärtsgang. Bei den Reifen handelt es sich um die luftgefüllte Variante. Diese müssen also dementsprechend auch regelmäßig auf ausreichend Luftdruck überprüft werden.

Es gibt Elektro-Scooter mit Straßenzulassung und ohne. Es kommt ganz darauf an, wo du das Fahrzeug nutzen möchtest. Auf privatem Gelände oder dem Campingplatz reicht sicherlich ein Fortbewegungsmittel ohne Straßenzulassung aus. Die Roller mit Zulassung haben zusätzlich eine Kennzeichenhalterung, Beleuchtung und eine Hupe mit an Bord und kosten im Schnitt etwa 100-150€ mehr. Des Weiteren gibt es klappbare Modelle, die sich bei Nichtgebrauch einfach im Keller, der Garage oder dem Kofferraum verstauen lassen.

Immer schneller, immer weiter - mit dem E-Roller

Die Reichweite des Elektrorollers mit einer Akkuladung beträgt meist zwischen 15 und 30 km. Die Leistung ist abhängig vom Batterietyp und dessen Wattzahl. Die meisten Roller erreichen eine Maximalgeschwindigkeit von 25-30 km/h und können mit einem Gewicht von bis zu 120 kg belastet werden. Es gibt aber auch Elektroroller die bis zu 45 km/h fahren können, dann gilt jedoch eine Helmpflicht und das Fahrzeug muss versichert sein. Wer es gerne noch schneller mag, der sollte zu einem Emco Elektroroller greifen, der sogar 80 km/h schafft. Dabei handelt es sich jedoch um einen Elektro-Motorroller, der einem gewöhnlichen Motorroller ähnelt. Dieser kommt mit 6.200€ auch alles andere als günstig daher. Auch der Unu Elektroroller ähnelt vom Design her einem Motorroller. Dieser Roller kann unabhängig vom Akkuladestand 45 km/h fahren. Elektroroller gibt es auch von BMW. Dieser Flitzer kommt sogar in ca. 6 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Warum sollte ich mir einen Elektroroller kaufen?

Ein Pluspunkt ist die Umweltfreundlichkeit des Fortbewegungsmittels. Keine Schadstoffe oder andere belastende Substanzen werden an die Umgebungsluft abgegeben. Doch mit einem Elektroroller lässt sich nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch dein Geldbeutel. Auch wenn die Anschaffung unter Umständen teurer sein kann als die eines Benzinrollers, sind doch die laufenden Kosten geringer. Ein weiterer Vorteil sind die geringen Wartungs- und Reparaturkosten, da die meisten Teile an dem Scooter wartungsfrei sind. Gute E-Scooter erhältst du von Razor, SXT oder Takira.

Wie funktioniert ein Elektro-Scooter?

Hinterrad eines E-ScootersDer Antrieb wird durch drei Bauteile realisiert: den Akku, den Controller und den Elektromotor. Dabei liefert der Akku die Energie, der Controller leitet die eingestellte Drehzahl an den Motor weiter und der Motor bringt die Hinterradschwinge in Bewegung. Die Kraftübertragung erfolgt dabei mittels Zahnriemen oder Kette.
Der Controller erhält beim Betätigen des Gasgriffs einen elektrischen Impuls und wandelt diesen in Steuerbefehle an den Elektromotor um. Da eine stärkere Erwärmung zu erwarten ist, wird dieses Bauteil mit Kühlrippen versehen. Die Leistungsabgabe erfolgt bei einem Elektroroller gleichmäßig, egal bei welcher Drehzahl. Das führt wiederum zu guten Beschleunigungswerten.

Zur besseren Übersicht haben wir dir hier nochmal die Vor- und Nachteile des Elektrorollers aufgeführt.

Vorteile

Nachteile

  • es werden keine Abgase produziert
  • keine lauten Motoren-Geräusche 
  • der Motor ist wartungs- und verschleißarm
  • ist wendig und kann nahezu überall abgestellt werden
  • produziert geringe Folgekosten
  • die Anschaffung ist oft teurer
  • der Akku muss regelmäßig geladen werden, was mehrere Stunden dauert

Was muss ich beim Elektroroller-Kauf beachten?

Mann mit einem ElektrorollerVor dem Kauf gilt es einige Dinge genau zu beleuchten:

  • Die Leistungsfähigkeit des Akkus solltest du vom Einsatzgebiet und Zweck abhängig machen. Wenn du in flachen Gegenden fährst und nicht viel Gepäck mitnimmst, kann schon ein schwächerer Akku ausreichen. Bei hügeligen Strecken und starken Anstiegen hingegen macht ein leistungsstarker Akku Sinn.

    Achtung! Du hast die Wahl zwischen einem Bleiakku und einem Lithium-Akku. Ersterer ist deutlich schwerer und gilt weitestgehend als überholt. Lithiumionen-Batterien hingegen sind leistungsfähiger und wiegen deutlich weniger. Dafür kosten sie aber auch 2-3 mal so viel wie ein Bleiakku. 

  • Ladezeit: Diese ist abhängig von der Akkuart und dessen Kapazität. Sie kann bis zu 8 Stunden betragen.

  • Gewicht: Dieses hängt von der Größe und Bauart des Rollers ab. Zu unterscheiden ist das Leergewicht (also ohne Akku) und das Gewicht mit Akku. Dieser wiegt gut und gerne einmal 20 kg. Bedenke, dass du einen E-Roller in der Regel nicht einfach ein paar Stufen hochtragen kannst.

  • Reichweite: Selbstverständlich ist die Reichweite auch von der Beanspruchung des Akkus abhängig und den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen. Beachte bei der Auswahl der zu fahrenden Strecke, dass dir auf dieser “nicht der Saft ausgeht” bzw. dass du einen Ersatzakku dabei hast.

  • Betriebserlaubnis: Kann der Elektroroller schneller als 6 km/h fahren, benötigt er eine Betriebserlaubnis, damit er auf öffentlichem Gelände benutzt werden kann. Zudem braucht das Fahrzeug eine Klingel und Beleuchtung. Roller mit Betriebserlaubnis sind in der Regel teurer als Produkte ohne.

Hinweis: Einen Elektroroller Test 2017 gibt es von Stiftung Warentest & Co. leider bisher nicht. Es werden von unabhängigen Testportalen eher die Elektro-Motorroller von Niu oder Vespa untersucht.

Elektroroller FAQ

Wie kann ich meinen Elektroroller aufladen?

Nummernschilder eines RollersFür die Aufladung des Akkus stehen dir zwei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Entweder du baust den Akku aus und lädst ihn an der heimischen Steckdose oder du nutzt eine Stromtankstelle. Wenn du deinen Elektroroller unterwegs laden möchtest, solltest du allerdings das Ladekabel immer mit dir führen, da das an den Stromtankstellen nicht vorhanden ist. Bis der Akku wieder voll ist vergehen im Schnitt 4-8 Stunden. Im Übrigen kann auch bei einer Teilentladung der Akku angeschlossen werden, da die Batterien nicht über einen Memory-Effekt verfügen. Besonders die Lithiumbatterie sollte nicht vollständig entladen werden, da sonst die Zellen des Akkus beschädigt werden können. Bei Nichtbenutzung sollten sie alle 3-4 Monate geladen und nicht auf Vorrat gekauft werden.

Welchen Führerschein benötige ich für einen Elektroroller?

Der E-Roller darf nur mit einem Mofaführerschein oder höher gefahren werden. Der Fahrer darf also nicht jünger als 15 Jahre sein. Ein Schutzhelm ist nicht erforderlich, wenn der Roller nicht schneller als 20 km/h fährt. Mit dem Elektroroller darf nicht auf dem Gehweg gefahren werden und bei Nacht ist eine Beleuchtung erforderlich.

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