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Laserdrucker Kaufberater

Dein Kaufberater zu Laserdruckern

Tintenstrahl gegen Laserdrucker - Ein ewiger Kampf zwischen zwei Drucktechniken. Beide bieten ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. In diesem Kaufberater werden wir dir dabei helfen, die richtigen Kaufentscheidung in Sachen Laserdrucker zu treffen. Dazu haben wir uns viele Laserdrucker Tests und Informationen angeschaut und verraten dir, warum du vor allem als Viel- und Wenigdrucker zu einem Laserprinter greifen solltest.

Die besten Laserdrucker im Vergleich 2017

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1,6
gut
09/2017
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15 Bewertungen
Bewertung
1,6
gut
09/2017
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Bewertung
1,7
gut
08/2017
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1,9
gut
07/2017
Kunden­bewertung
158 Bewertungen
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Was ist überhaupt ein Laserdrucker?

Moderner Laserdrucker beim DruckenEin Laserdrucker basiert auf Technik, die mithilfe von elektromagnetischer Aufladung Tonerpartikel auf ein Blatt Papier bannt. Dazu wird eine Bildtrommel negativ aufgeladen. Der namensgebende Laserbeschießt” einzelne Bereiche auf der Trommel und lädt diese wiederum positiv auf. Die Folge: die positiv geladenen Stellen bleiben Weiß. Letztendlich ist also der Laser nicht für den Druck zuständig, sondern dafür, dass das Papier an den richtigen Stellen unbedruckt bleibt.
Die übrig gebliebenen negativen Bereiche ergeben schließlich den Inhalt des Papiers, da dort die positiv geladenen Tonerpartikel kleben bleiben. Das zu bedruckende Papier läuft derweil über eine Rolle und zieht die Partikel an, da es um ein Vielfaches stärker negativ elektrostatisch geladen ist. Zum Schluss müssen die Tonerpartikel dauerhaft an das Papier gebunden werden. Dies geschieht über zwei weitere kleine Walzen, welche zum einen mit Druck und zum anderen mit Hitze dafür sorgen, dass die Farbe fest im Zellstoff bleibt. Dieser letzte Schritt ist auch der Grund, warum Papier aus dem Laserdrucker immer warm ist. Es erklärt ebenfalls die Aufwärmzeit des Gerätes bis zum eigentlichen Druckprozess.

Aufgrund dieses relativ komplexen Rollensystems, insbesondere wenn noch in Farbe gedruckt wird, sind Laserdrucker in der Regel wesentlich größer und schwerer als Tintenstrahldrucker, was sie für viele Heimanwender unattraktiv macht.

In Sachen Konnektivität bieten sie dieselben Standards wie andere Druckermodelle. Ein USB- bzw. Netzwerkanschluss, um den Drucker direkt mit dem PC oder Router zu verbinden, ist selbstverständlich. Genauer hinschauen musst du, wenn dir die USB-Host-Funktion wichtig ist. Nur damit lassen sich USB-Sticks, externe Festplatten und SD-Karten mit dem Drucker verbinden, um so direkt von den Speichermedien drucken zu können. Auch ein WLAN-Modul ist leider nicht immer verbaut.

Vor- und Nachteile eines Laserdruckers

Hier findest du nochmal die wichtigesten Vor- und Nachteile aus vielen Laserdrucker Tests auf einem Blick:

Vorteile

Nachteile

  • Sauberer Textdruck
  • Druckgeschwindigkeit
  • Kein Eintrocknen von Farbe möglich
  • Toner halten sehr lange
  • Fotodruck eher schlecht
  • Tonerkartuschen sind teuer
  • Höherer Anschaffungspreis
  • Groß und schwer

Welche Arten von Laserdruckern gibt es?

Da du nun bestens über das Verfahren des Laserdrucks Bescheid weißt, wird dich sicherlich interessieren, welche Produkte für dich in Frage kommen. Die wichtigstens Makren im Druckersegemnet sind auch hier vertreten. Allen voran HP mit seinen Laserjet-Druckern, aber auch Brother und Samsung. Grundsätzlich hast du die Wahl zwischen drei verschiedenen Laserdruckervarianten:

Schwarz-Weiß-Laserdrucker

Nach wie vor sind Schwarz-Weiß-Laserdrucker die beliebteren Modelle auf dem Markt. Sie sind sehr günstig in der Anschaffung und haben eine vergleichbare Größe wie Tintenstrahldrucker. Auf der Habenseite steht außerdem die Schnelligkeit des Druckprozesses. Bis das fertige Blatt Papier aus dem Drucker kommt, vergehen nur wenige Sekunden.

Farblaserdrucker

Früher waren Farblaserdrucker extrem teuer und der “Laserdruck” nur Schwarz-Weiß-Seiten vorbehalten. Mittlerweile sind Farbtoner vergleichbar günstig in der Anschaffung und die Printer dazu fähig sauber und bunt zu drucken.
Bedenke jedoch, dass du bei einem Tonerwechsel gleich zwei Tonerkartuschen kaufen musst und dies den Preis in die Höhe treibt. Bedauerlicherweise ist der Markt der Laserdrucker auch schon an einem Punkt angelangt, bei dem neue Geräte inklusive Tonerkartuschen weniger kosten als Ersatztoner. Zu einer gewissenhaften Recherche gehört also auch die Berücksichtigung der Folgekosten - vor allem weil es große Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern und und Modellen gibt.
Doch wie sieht es mit der Qualität von Farblaserdruckern aus? Auch hier zeigen sich eklatante Schwächen beim Fotodruck, bei dem man bei genauem Hinsehen das Raster ausmachen kann. Laserdruckern fehlt nach wie vor die Feinheit und Detaildichte für Fotos - bei Text ist die dpi-Zahl (dots per inch = Bildpunkte pro Zoll) hingegen mehr ausreichend. Generell gilt eine dpi-Größe von 600 schon als sehr gut. Tintenstrahldrucker verbrauchen hingegen relativ viel Tinte beim Fotodruck. Als Ergänzung zum “Hauptdrucker” empfiehlt sich deshalb ein Fotodrucker. Stark ist hingegen die saubere Darstellung von Texten und Grafiken, die auch bei detaillierten Seiten nicht verschmiert.

Multifunktionslaserdrucker

Ein Multifunktionsdrucker mit Laser- bietet dieselben Eigenschaften wie ein Multifunktionsdrucker mit Tintenstrahltechnik. Zur Grundausstattung der All-in-One Drucker gehören neben dem Scanner und Farbdruck auch die Kopier- sowie die Duplexfunktion. Bei einem Duplexdruck kann der Drucker Vorder- und Rückseite des Papiers bedrucken. Dafür benötigt er eine zusätzliche Rolle, mit der er das Dokument dreht.

Für wen eignet sich eigentlich ein Laserdrucker?

Tonerkartusche vom LaserdruckerIn erster Linie ist ein Laserdrucker für dich interessant, wenn du eher selten etwas druckst. Bei richtiger Handhabung trocknet zwar auch die Tinten bzw. der Druckkopf in einem Tintenstrahldrucker nicht fest, dennoch besteht die Gefahr, die Nerven, viel Tinte und letztendlich Geld kostet. Von daher ist ein Laserdrucker besser geeignet, da er ohne Probleme mehrere Monate außer Betrieb sein kann. Er geht nicht kaputt und liefert selbst nach längerer Pause das gleiche Druckergebnis wie im regelmäßigen Dauerbetrieb.

Weiterhin ist ein Laserdrucker perfekt für den reinen Textdruck. Nicht umsonst kommen in Büros von Firmen überwiegend Laserdrucker zum Einsatz. Durch die schnelle Druckgeschwindigkeit, die sehr gute Darstellung von Schriften und die großen Tonerkartuschen, die einen Wechsel selten machen, eignet er sich gut für dieses Aufgabengebiet. Für dich als Privatanwender macht es bei Hausarbeiten, Manuskripten oder einer aufwendigen Dokumentation in Papierform Sinn auf die Lasertechnik zu setzen.
Viel- und Wenigdrucker, die vor allem Texte und Grafiken physisch auf Papier bannen wollen, sind ebenfalls mit Laserdruckern gut beraten. Alles dazwischen greift besser zum Tintenstrahldruckern, auch wenn ab und zu mal ein Foto aus dem Papierfach gleiten soll.

Sind Laserdrucker eine Gefahr für die Gesundheit?

Vorsicht auch beim Wechsel der TonerkartuschenVor allem wenn viele Blätter vom Laserdrucker bedruckt werden, wird die Luft um das Gerät herum warm und auch etwas staubig. Aufgrund dessen geht man davon aus, dass die Feinstaubpartikel der Toner für diverse Atemwegserkrankungen verantwortlich sind bzw. diese fördern können. Diverse Studien zu dem Thema bestätigten diese Vermutung. Vor allem in einer Studie von 2010 konnte nachgewiesen werden, dass die feinen Tonerpartikel die Lunge und Atemwege stark belasten und sogar für Erbgutschäden verantwortlich gemacht werden.

Dennoch ist dies kein Grund in Panik zu verfallen und sofort alle Laserdrucker abzuschaffen. Wie so oft macht vor allem die Menge das Gift. Wer viel druckt, sollte den Drucker weiter weg vom Sitzplatz bzw. Schreibtisch positionieren oder ihn in einem separaten Raum abstellen. So oder so sorgt eine gute Belüftung für eine starke Reduzierung der Gefahr. Ein gekipptes Fenster reicht schon aus, den schädlichen Tonerstaub zu zerstäuben und ihn unschädlich zu machen.
Als Alternative gibt es zudem spezielle Filter, die du an der Lüftung des Druckers anbringen kannst. Diese fangen zwar nicht alle Tonerpartikel ab, vermindern jedoch den Ausstoß merklich und eignen sich daher als Ergänzung. Generell solltest du sowohl beim Umgang mit dem Drucker als auch beim Tonerwechsel Vorsicht walten lassen. Das empfiehlt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Wie reinige ich einen Laserdrucker?

Auch einen Laserdrucker musst du reinigen. Damit verlängerst du die Haltbarkeit und beeinflusst die Druckerfunktion positiv die Druckerfunktion, falls diese z.B. beim Drucken ungenau geworden ist oder Schlieren verursacht.

Mit den folgenden 5 Schritten kannst du nichts falsch machen:

  1. Drucker ausschalten, den Stecker ziehen, Papierfächer sowie Druckerkassetten herausnehmen und mindestens 15 Minuten warten. Da es in einem Laserdrucker sehr heiß wird, kannst du dich bei der Reinigung verbrennen. Erst recht, wenn er zuvor noch in Betrieb war. Dann ist eine Wartezeit von einer halben Stunde angebracht!
  2. Während du den Drucker abkühlen lässt, kannst du dir schon mal die Reinigungsuntensilien besorgen. Als Basis dient ein Mikrofasertuch. Reinigungsalkohol und Wasser können in Verbindung mit einem Putztuch ebenfalls hilfreichbehilflich sein. Damit solltest du aber äußerst sparsam umgehen. Wenn du kein Putztuch zur Hand hast, verzichte lieber auch die Feuchtigkeit. Papiertücher, Taschentücher oder Klopapier lösen sich zu schnell auf und können fetzenweise dann im Drucker hängen bleiben - dies kann die Funktionsfähigkeit deines Laserdruckers beeinträchtigen! Als Ergänzung kannst du noch Wattestäbchen für die schwer erreihbarenfeinen Ecken benutzen.
  3. Wische zunächst vorsichtig mit einem trockenen Mikrofasertuch den Innenraum des Druckers sauber. So werden freie Tonerpartikel entfernt. Papierfächer und Druckerkasetten werden ebenfalls so gereinigt. Die Aufnahmerolle kann entfernt und ganz vorsichtig abgewischt werden. Hier kann es leicht zu Beschädigungen kommen, weshalb du besonders behutsam vorgehen solltestmusst.
  4. Anschließend wiederholst du den Reinigungsvorgang mit den leicht angefeuchteten Tüchern. Diese sollten wirklich nur ganz wenig Nässe beinhalten. Ein abschließendes Trockenwischen (mit einem sauberen Mikrofasertuch) beendet die Reinigung.

Zu guter Letzt heißt es erneut warten, bis alle feuchten Stellen getrocknet sind. Erst dann kannst du den Stromstecker wieder einstecken und den Drucker einschalten. Nun sollte dein Laserdrucker wieder schlierenfrei und punktgenau drucken.

Hier noch ein guter Laserdrucker-Test und Vergleich in Videoform zu zwei sehr hochwertigen Modellen von HP und Xerox:

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