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Geschirrspüler Test

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2435 Angebote gefunden

Geschirrspüler Kaufberater

1. Geschirrspülmaschine - Geschirr im Nu strahlend sauber

Du hast ein aufwendiges Essen für deine Familie oder Freunde gekocht und anschließend steht die gesamte Küche voll mit Geschirr. Wie sollst du diesen Tellerberg nur bewältigen? Kein Grund zur Verzweiflung, mit einem Geschirrspüler bist du schnell fertig. Klappe auf, Geschirr rein, noch einen Tab dazu und nach einer Weile ist das Geschirr wieder blitzblank. Wenn du also das ewige Abwaschen leid bist und dir die Arbeit in der Küche etwas vereinfachen willst, solltest du in unserer Geschirrspüler Kaufberatung dranbleiben. Hier erfährst du, welches Gerät du benötigst und was es alles beim Kauf zu beachten gibt.  

2. Die besten Geschirrspüler im Vergleich 2017

1.
SMV69P50EU Serie 6 Geschirrspüler / A+++ / 60 cm / Gerätemaße (H x B x T): 81,5 cm x 59,8 cm x 55,0 cm / Vollintegrierbar / ActiveWater Hydrauliksystem
BOSCH - SMV69P50EU Serie 6 Geschirrspüler / A+++ / 60 cm / Gerätemaße (H x B x T): 81,5 cm x 59,8 cm x 55,0 cm / Vollintegrierbar / ActiveWater Hydrauliksystem
631,45 €
Versand: kostenloser Versand, Lieferzeit: unbk.
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2.
SN64M080EU iQ500 Vollintegrierbarer Geschirrspüler / Einbau / A++ AA / 10 L / 0.93 kWh / 59.8 cm / DosierAssistent / VarioSchublade
SIEMENS - SN64M080EU iQ500 Vollintegrierbarer Geschirrspüler / Einbau / A++ AA / 10 L / 0.93 kWh / 59.8 cm / DosierAssistent / VarioSchublade
442,50 €
Versand: kostenloser Versand, Lieferzeit: unbk.
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3.
Bauknecht BIC 3C26 Vollint. Geschirrspüler / A++ / 265 kWh / Jahr / 14 MGD
BAUKNECHT - Bauknecht BIC 3C26 Vollint. Geschirrspüler / A++ / 265 kWh / Jahr / 14 MGD
354,99 €
Versand: kostenloser Versand, Lieferzeit: sofort
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4.
SMV69P40EU Serie 6 Geschirrspüler / A++
BOSCH - SMV69P40EU Serie 6 Geschirrspüler / A++
739,74 €
Versand: kostenloser Versand, Lieferzeit: unbk.
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Bewertung
90%
gut
06/2017
Kunden­bewertung
1 Bewertung
Bewertung
88%
gut
06/2017
Kunden­bewertung
23 Bewertungen
Bewertung
82%
gut
06/2017
Kunden­bewertung
15 Bewertungen
Bewertung
82%
gut
06/2017
Kunden­bewertung
2 Bewertungen
Fazit:

Schützt deine Gläser vor Korrosion und lässt sich einfach bedienen.

Fazit:

Führt mit Besteckschublade und viel Platz diese Produktklasse an.

Fazit:

Diese Spülmaschine ist geräumig und sehr leise.

Fazit:

Ein Geschirrspüler für alle, die etwas mehr ausgeben möchten und sich ein leises Gerät wünschen.

Vorteile:
  • Glasschutzsystem (verhindert Glaskorrosion)
  • verstellbares Korbsystem
  • einfache Bedienung
  • leise
  • Besteckschublade
Vorteile:
  • Besteckschublade
  • verstellbares Korbsystem
  • geräumig
  • Türverriegelung
  • einfache Bedienung
  • leise
Vorteile:
  • geräumig
  • Sensor erkennt den Verschmutzungsgrad
  • leise
  • einfache Bedienung
  • gute Spül- und Trockenleistung
Vorteile:
  • Besteckschublade
  • leise
  • gute Reinigungsleistung
Nachteile:
  • nicht viele Zusatzfunktionen
Nachteile:
  • Automatik läuft vergleichsweise lange
Produktname: SMV69P50EU
Produktname: SN64M080EU
Produktname: BIC 3C26
Produktname: SMV69P40EU
Energieklasse: A+++
Energieklasse: A++
Energieklasse: A++
Energieklasse: A++
Stromverbrauch (pro Jahr): 237 kWh
Stromverbrauch (pro Jahr): 266 kWh
Stromverbrauch (pro Jahr): 265 kWh
Stromverbrauch (pro Jahr): 266 kWh
Wasserverbrauch (pro Jahr): 2660 l
Wasserverbrauch (pro Jahr): 2800 l
Wasserverbrauch (pro Jahr): 2520 l
Wasserverbrauch (pro Jahr): 2660 l
Beladungserkennung:
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Kindersicherung:
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Startzeitvorwahl:
Startzeitvorwahl:
Startzeitvorwahl:
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3. Was ist ein Geschirrspüler?

SpülmaschineEin Geschirrspüler ist ein Haushaltsgerät, welches mittels heißem Wasser und Spülmaschinentab (oder Pulver) dein Geschirr automatisch reinigt. Der Spülmaschinentab ist ein kleiner Block, der aus gepresstem Spülmaschinenpulver besteht und sich durch die erhöhte Wassertemperatur auflöst. Es kann aber auch loses Pulver in das dafür vorgesehene Fach gefüllt werden. Alles, was du für eine Geschirrreinigung tun musst, ist das Geschirr richtig in das Gerät einzuräumen und je nach Wasserhärte Klarspüler und Geschirrspülersalz hinzuzufügen.
Das Geschirrspülersalz wird meist in einen zu verschraubenden Behälter im Inneren der Maschine geschüttet. Wo dieser sich genau befindet, kannst du der Bedienungsanleitung entnehmen. Der Klarspüler wird in der Regel in eine Öffnung neben dem “Tabfach” eingefüllt. An Lebenszeit bringen die Geschirrspüler 10-12 Jahre mit - sie halten also verhältnismäßig lange. Die Nutzungszeit ist selbstverständlich abhängig von der Pflege deines Gerätes.

Geschirrspüler - Aufbau

Im Inneren besteht der Geschirrspüler aus zwei ausziehbaren Körben. Der obere Korb lässt sich auf Schienen herausziehen und eignet sich für die Unterbringung von Gläsern, Tassen, Pfannenwendern, Untertassen und sonstigen kleinen Küchenutensilien. Der untere Korb lässt sich mittels Rollen herausfahren und bietet Platz für Pfannen,Töpfe, Teller und Schüsseln aller Art.
Der Preis eines Geschirrspülers ist meist abhängig von dessen Ausstattung. Extras wie eine Besteckschublade lassen sich die Hersteller mit bis zu 40€ bezahlen. Andernfalls erhältst du den gängigen Besteckkorb, welcher sich im unteren Korb befindet.

Hinweis: Achte beim Einräumen des Geschirrspülers auf eine sinnvolle Platzierung des Geschirrs. Werden schmutzige Teller zu dicht aneinander gestellt, können diese unter Umständen nicht richtig sauber werden.

Im nachfolgenden Video siehst du, wie du dein Geschirr platzieren solltest.

Übrigens: Das Geschirr muss, bevor es in die Geschirrspülmaschine gestellt wird, in der Regel nicht abgewaschen werden. Ein Schmutzsensor scannt nämlich wie dreckig und fetthaltig das Wasser ist und passt dementsprechend die Wassermenge und den Wasserdruck an. Das Vorspülen ist also nicht notwendig und kostet unnötig Zeit, Wasser und Spülmittel.

4. Wozu benötigt man einen Geschirrspüler?

Wer häufig und viel Abwaschen muss, kann etwas Hilfe gebrauchen. Je nach Personenanzahl im Haushalt macht ein Geschirrspüler da durchaus Sinn. Für Single-Haushalte bietet sich ein Geschirrspüler mit 45 cm Breite an. Größere Haushalte sollten zum Standardgeschirrspüler von 60 cm greifen. Lange Jahre hielt sich die Annahme, dass eine Geschirrspülmaschine lediglich Strom und Wasser verbraucht und daher keinen wirklichen Mehrwert bringt. Geschirrspüler-Tests und Studien haben jedoch ergeben, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Mit der Handwäsche wird wesentlich mehr Strom und Wasser verbraucht, als wenn du eine gut gefüllte Spülmaschine anstellst. Das gilt jedoch oftmals nur für die Sparprogramme und diese dauern leider auch am längsten. Hohe Temperaturen sorgen dafür, dass das Geschirr hygienischer gespült wird als von Hand. Zudem ist bei der Handwäsche oftmals ein Wasserwechsel nötig.
Wenn du jedoch alleine oder zu zweit wohnst, bleibt abzuwägen, ob die Anschaffung eines Geschirrspülers sinnvoll für dich ist. Auch bei Menschen, die oft außerhalb essen, wird meist kein Geschirrspüler notwendig sein. Falls du dennoch nicht auf diesen Luxus verzichten willst, ist eventuell ein Tischgeschirrspüler das Richtige für dich.

Tipps gegen dreckiges Geschirr oder unangenehme Gerüche

Wenn deine Gläser milchig werden, dann meist durch Kalkablagerungen, die sich jedoch leicht durch Essig oder Zitronensäure entfernen lassen. Vermeiden lassen sich diese durch eine bessere Abstimmung auf die Wasserhärte. Das heißt, es muss regelmäßig der Füllstand von Klarspüler und Spülmaschinensalz kontrolliert bzw. nachgefüllt werden. Eine weitere Lösung sind Multifunktions-Tabs, diese enthalten die Zusatzbestandteile bereits. Wenn Speisereste auf dem Geschirr zurückbleiben, ist oftmals die Wasserhärte Schuld. Eine zu geringe Spültemperatur verursacht auf Dauer hässliche Ablagerungen in deiner Maschine. Unangenehme Gerüche entstehen überwiegend bei Waschgängen mit geringen Temperaturen. Keime setzen sich an Dichtungen und Filtern ab, auch ein geknickter Abwasserschlauch kann Schuld am unangenehmen Geruch sein. Dichtung und Filter lassen sich mit einem Lappen reinigen. Wenn dein Geschirrspüler längere Zeit nicht mehr im Einsatz war, solltest du das Programm Vorspülen wählen oder ein Spülmaschinen-Deo verwenden.

5. Eine gute Energieeffizienzklasse spart bares Geld

Auch die Energieeffizienzklasse spielt beim Kauf eine wichtige Rolle. Je niedriger die Verbrauchswerte sind, desto mehr Geld lässt sich mit dem Gerät sparen. Deshalb gilt: A+++ spart im Verhältnis zu A+ 15% an Energiekosten ein. Die Skala reicht wie bei vielen Haushaltsgeräten von A+++ bis D. In unserem Geschirrspüler-Vergleich haben wir selbstverständlich auch auf eine gute Energieeffizienzklasse geachtet.

Nicht nur die Spül- sondern auch die Trockenleistung deines Geschirrspüler-Testsiegers sollte herausragend sein. Ein Blick auf das Energielabel reicht oft nicht aus. Die konkreten Verbrauchszahlen sind das, was den Unterschied macht. Die Werte des Energielabels basieren auf einer Annahme, dass das Gerät jährlich 280 Mal im Einsatz ist - was relativ wenig ist.
Und was ist eigentlich mit der Lautstärke, wenn der Geschirrspüler so oft läuft? Wenn du eine besonders leise Geschirrspülmaschine möchtest, solltest du ein Gerät mit maximal 49 dB wählen.

6. Einbau- oder Unterbau-Geschirrspüler?

Frau mit Glas in der Hand Im Großen und Ganzen lassen sich vier verschiedene Produkttypen unterscheiden. Zunächst einmal die Einbaugeschirrspüler, die sich in vollintegrierbare und teilintegrierbare Modelle unterscheiden lassen. Was es damit auf sich hat, erfährst du hier:

  • Vollintegrierbar: Bei einer vollintegrierbaren Einbaugeschirrspüler handelt es sich um einen Geschirrspüler, welcher unter der Arbeitsplatte angebracht und oftmals auch mit einer Möbeltür versehen wird. Bei diesen Modellen sind die Bedienelemente oben auf der Maschine angebracht. Somit entfällt auch die Notwendigkeit einer Kindersicherung.
  • Teilintegrierbar: Ein Zwischending ist der teilintegrierte Geschirrspüler. Diese werden zwar mit einer Möbelfront versehen, das Bedienfeld bleibt aber weiterhin zugänglich und die Maschine verschwindet nicht gänzlich im Schrank.

Wenn du etwas freier in deinen Möglichkeiten sein möchtest, ist vielleicht ein Unterbau-Geschirrspüler oder ein Standgerät besser für dich geeignet.

  • Unterbau: Diese Art von Geschirrspülern kommen mit einer abnehmbaren Abdeckplatte bei dir Zuhause an und werden unter der Arbeitsplatte platziert. Manche Modelle werden auch direkt ohne Abdeckung geliefert.
  • Freistehend: Nochmal eine Nummer flexibler bist du mit einem freistehenden Geschirrspüler aufgestellt. Dieser Standgeschirrspüler kann überall im Raum positioniert werden - die notwendigen Anschlüsse vorausgesetzt. Auf Wunsch können aber auch viele dieser Maschinen einen Platz unter der Arbeitsplatte finden.

Wie schließe ich meinen Geschirrspüler an?

Lass deine Spülmaschine im Zweifelsfall immer von einem Techniker anschließen. Wenn die Schläuche nicht richtig befestigt werden, kann es sonst schnell einmal zu einem Wasserschaden kommen. Bist du technisch sehr affin, kannst du den Einbau auch selbst vornehmen. Falls du die Montage selbst durchführen möchtest sind hier die wichtigsten Schritte für dich zusammengefasst: 

  1. Zunächst einmal muss die Maschine ausgepackt und ein geeigneter Aufstellungsort ausgesucht werden. Bei Einbaugeräten gestaltet sich dies unkompliziert, hier bist du platztechnisch nämlich ziemlich festgelegt. Andernfalls müssen Stromzufuhr und Wasserzu- und -abfuhr gewährleistet sein. Beim Stromanschluss sollte ein Verlängerungskabel vermieden werden. Dieses erhöht nämlich die Gefahr eines Kurzschlusses.
  2. Als nächstes muss das Wasser abgedreht und passendes Werkzeug (auf jeden Fall eine Rohrzange) bereit gelegt werden. Nun kann es losgehen: Als erstes wird der Wasseranschluss hergestellt. Eventuell benötigst du dazu ein Doppelventil, welches du im Baumarkt erhältst.
  3. Nachdem die Frischwasserzufuhr gewährleistet ist, kümmern wir uns nun um das problemlose Ablaufen des Abwassers. Wenn alles angeschlossen ist, sollten die Anschlüsse überprüft werden. Erst danach kann der Wasserhahn wieder aufgedreht werden. Ist alles richtig angeschlossen und funktioniert, kannst du einen Probedurchlauf starten.
  4. Abschließend sollte den Geschirrspüler an den letztendlichen Standort geschoben werden. Wenn du einen Geschirrspüler mit verstellbaren Füßen hast, kannst du das Gerät auch in der Höhe einstellen. Und schon kann es mit dem Geschirrspülen losgehen.

7. Bedienung einer Geschirrspülmaschine

Die Bedienung der Maschine gestaltet sich in der Regel einfach. Entweder ist ein Bedienfeld außen an der Front angebracht oder es befindet sich oben auf der Innenkante der Maschinentür. Dort lässt sich die Maschine einschalten und das jeweilige Programm wählen. Je nach Modell können auch spezielle Einstellungen vorgenommen werden. Dabei kann es sich um ein Bedienfeld handeln, welches bei Betätigung anzeigt, dass Töpfe in der Maschine sind oder ähnliches.
Eine einfache Bedienung ist ebenfalls notwendig, damit vor der Inbetriebnahme nicht noch stundenlang die Bedienungsanleitung studiert werden muss. Wenn dir das Eco-Programm zu lange dauert, bist du vielleicht dazu verleitet das Kurzprogramm zu wählen. Dieses stellt jedoch oftmals keine gute Alternativ dar, da es für die gleiche Reinigungsleistung mehr Strom benötigt und ein höherer Wasserverbrauch die Folge ist.

Die bekanntesten Marken bei Geschirrspülern

Der Markt an bekannten Herstellern ist groß. Das bedeutet für dich: du hast die Qual der Wahl. Namen wie Bauknecht, Siemens, Miele, Beko, AEG, Bosch, Whirlpool und Bomann werden dir sicherlich etwas sagen. Aber auch relativ unbekannte Marken wie Neff, Privileg, Constructa, Ignis, Indesit, Exquisit oder Zanussi tummeln sich auf dem Markt. Produkte mit deutschem Ursprung (z.B. Miele, Bauknecht usw.), welche tatsächlich auch in Deutschland gefertigt werden, sind im Vergleich zu Herstellern die in anderen Ländern fertigen deutlich teurer.  

8. Welchen Spülmaschinenreiniger soll ich benutzen?

SpülmaschinentabsAls Reiniger für den Einbaugeschirrspüler kommen Pulver, Tabs oder Gelkissen in Frage. Enthalten sind je nach Produkt Phosphate, Bleichmittel, Tenside, Enzyme und Spülkraftverstärker. Phosphatfreie Tabs sind gegenüber Gelkissen deutlich zu empfehlen, da diese die Umwelt weniger belasten. Ende 2016 wurde bekannt gegeben, dass die Regelung zur Phosphatmenge in Geschirrspülmitteln geändert wird. Der Inhaltsstoff ist seit 2017 so gut wie abgeschafft, weil er das Algenwachstum in Seen und Flüssen fördert. Die ursprüngliche Funktion von Phosphaten ist die Wasserenthärtung. Bei Waschmitteln wurde schon 2013 ein niedriger Grenzwert von 0,5% eingeführt. Beim Betrieb deiner Waschmaschine musst du dir um diesen Inhaltsstoff also keine Gedanken machen.
Die sogenannten “Multi-Tabs” enthalten zusätzlich noch Klarspüler und in manchen Fällen auch Wasserenthärter. Der Klarspüler dient dem Glanz und der fleckenfreien Trocknung - vor allem bei Gläsern. Die Dosierung lässt sich bei vielen Maschinen manuell einstellen. Bei hartem Wasser muss außerdem Enthärtersalz verwendet werden. Multi-Tabs können bis zu einer Wasserhärte von 21 genutzt werden. Bei härterem Wasser raten Geschirrspüler Tests zu Solotab oder Pulver + Klarspüler und Salz. 

Tipp: Die Wasserhärte kannst du entweder bei deinem Wasserversorger erfragen, bzw. ist dieser gesetzlich verpflichtet dir diesen Wert einmal pro Jahr mitzuteilen. Es kann aber auch ein Selbsttest mithilfe von Titration durchgeführt werden. Dafür werden Teststreifen ein Prüfröhrchen und Titrierlösung benötigt. Es gibt auch Teststreifen, die du einfach nur ins Wasser reinhalten musst. Diese erhältst du in der Apotheke.

Hinweis: Wenn dein Geschirrspüler eines Tages nicht mehr so angenehm riechen sollte, ist vielleicht das Sieb oder einer der Sprüharme verdreckt und muss gereinigt werden. Ab und an einmal das Intensivprogramm laufen zu lassen, ist auch sinnvoll - so werden Keime und Bakterien abgetötet. 

Wie eine Reinigung aussehen kann, siehst du hier:

9. Was musst du beim Kauf eines Geschirrspülers beachten?

Neben Energieklasse und Ausstattung spielen noch folgende Faktoren beim Kauf eines Geschirrspülers eine wichtige Rolle: 

  • Produkttyp: Zunächst einmal ist die Bauart des Gerätes entscheidend. Muss ein Unterbau-Geschirrspüler ersetzt werden oder eine Einbauspülmaschine? Soll der Geschirrspüler zum restlichen Design der Küche passen, ist ein voll- oder teilintegriertes Gerät oftmals die bessere Wahl. Wenn du jedoch flexibel in der Aufstellung sein möchtest, empfiehlt sich ein freistehender Geschirrspüler.
  • Maße: Für einen kleinen Haushalt reicht oft schon ein schmaler Geschirrspüler mit 45 cm Breite aus. In diese passen in der Regel 8-9 Maßgedecke. Standard-Geschirrspüler haben eine Breite von 60 cm - darin finden bis zu 12 Maßgedecke Platz.
  • Kapazität: Die Fassungsmenge eines Geschirrspülers wird in Maßgedecken gemessen. Ein Standardgedeck beinhaltet: Essteller, Suppenteller, Dessertteller, Untertasse, Tasse, Trinkglas, Messer, Gabel, Suppenlöffel, Teelöffel und Dessertlöffel.
  • Spülprogramme: Das Standardprogramm arbeitet mit 65°C. Um Kosten zu sparen sollte es daher in jedem Fall auch ein Sparprogramm mit 45-55°C geben. Ein Sparprogramm erkennt man neben der geringen Wassertemperatur an der langen Laufzeit von bis zu vier Stunden. Dieses Programm bildet auch oftmals die Grundlage für die Angaben des Energielabels.
  • Körbe: Die Aufteilung der Körbe muss sinnvoll und ausreichend sein. Eine zu geringe Unterteilung lässt das Geschirr durch die Maschine poltern. Höhenverstellbare Körbe sind der Idealfall. Dann können auch große Teller oder Sektgläser in die Maschine.
  • Wassersicherheitssystem: Dieses bewahrt dich vor unliebsamen Wasserschäden.
  • Startzeitvorwahl: Diese Funktion ist besonders sinnvoll, wenn du selten zu Hause bist und nicht möchtest, dass der Geschirrspüler in diesem Zeitraum eingeschaltet ist. Somit kannst du die Startzeit des Waschvorgangs voreinstellen und dann das Haus verlassen.
  • Beladungssensor: Dieser Sensor erkennt, wie gut der Geschirrspüler gefüllt ist und berechnet anhand dessen die benötigte Wassermenge. Das macht die Nutzung noch effizienter und sparsamer.
  • Kindersicherung: Bei teilintegrierbaren, freistehenden oder Unterbaugeräten ist die Bedienblende nicht versteckt. Somit kann ohne eine Tastensperre der Geschirrspüler auch von deinen Kleinen bedient werden. Um das zu verhindern, solltest du zu einem Geschirrspüler mit Kindersicherung greifen.

10. Die häufigsten Fragen zum Thema Geschirrspüler

Hier haben wir gängige Fragen zusammengestellt, die du dir sicher auch schon einmal gestellt hast:

Wie oft muss der Geschirrspüler entkalkt werden?

Das hängt von der Wasserhärte ab. Meistens reicht jedoch eine Entkalkung pro Jahr aus. Du kannst sowohl Entkalkungsmittel aus dem Einzelhandel als auch Hausmittel verwenden. Dafür kommen Natron oder Backpulver in Kombination mit Essigessenz oder Zitronensäure in Frage. Bei den Produkten aus dem Einzelhandel musst du lediglich der Anleitung auf der Verpackung folgen. 3-4 Löffel Backpulver oder Natron werden auf den Boden des Geschirrspülers gestreut und die Essigessenz bzw. Zitronensäure in das Waschmittelfach geschüttet. Es sollte ein Programm mit 60°C gewählt werden. Der Vorwaschgang ist auszulassen, da dieser sonst den Entkalker wegspülen würde. Wenn du die Entkalkung mit Essig durchgeführt hast, ist ein nachträgliches Durchspülen erforderlich, um den starken Geruch zu entfernen.

Wie sparsam sind Geschirrspüler wirklich?

Die Verbraucherzentrale rät, den Geschirrspüler möglichst oft mit einem Sparprogramm, welches mit niedrigen Temperaturen läuft, zu betreiben. Denn die meiste Energie wird für das Erwärmen des Wassers benötigt. In der Regel reicht eine Spültemperatur von 50-55°C aus. Nur bei besonders dreckigem oder verkrustetem Geschirr kannst du den Geschirrspüler auch mal mit 65°C laufen lassen.

Was darf nicht in den Geschirrspüler?

HolzbrettchenEine Spülmaschine ist sehr praktisch, jedoch darf nicht sämtliches Geschirr oder Besteck eingeräumt werden. Was genau, haben wir hier für dich aufgelistet:

  • Holz: Holzschüsseln, Holzbrettchen und allgemein Geschirr aus Holz gehören nicht in den Geschirrspüler. Das permanente Umspülen mit Wasser lässt das Material aufquellen. Geleimte Griffe können sich durch hohe Waschtemperaturen lösen.
  • Silber: Das gute Tafelsilber, welches oft nur zu besonderen Anlässen aus dem Schrank geholt wird, sollte ebenfalls nicht in die Spülmaschine wandern. Der Reiniger sorgt oft für ein Anlaufen des Silbers.
  • Kunststoff: Das gilt vor allem für Messer mit Kunststoffgriff. Das Material wird mit der Zeit von den ständigen Waschgängen angegriffen und es können sich Spalte zwischen Griff und Klinge bilden. Manche Messer sind aber auch spülmaschinengeeignet.
  • Töpfe und Pfannen: Durch den Gebrauch entsteht eine sogenannte “Gebrauchsschicht” die zu einem optimalen Kochverhalten beiträgt. Wird diese durch das Reinigen in dem Geschirrspüler zerstört, kann das Material in Mitleidenschaft gezogen werden. Ab und zu darf dieses Kochgeschirr jedoch auch mal seinen Weg in den Geschirrspüler finden.
  • verfärbte oder rissige Vorratsdosen: Sobald sich deine “Tupperware” nicht mehr von seiner besten Seite zeigt, gehört sie entsorgt. Andernfalls können sich gesundheitsschädliche Weichmacher lösen.

11. Geschirrspüler Test bei Stiftung Warentest

Im Mai 2016 hat sich die Stiftung Warentest 88 Geschirrspüler angesehen. Es wurden 38 vollintegrierbare Geschirrspüler mit 60 cm Breite getestet und 33 mit sichtbarer Blende. Bei den 45 cm breiten Geräten waren es 8 mit verdeckter und 9 mit sichtbarer Blende. Schaue dir hier den Testsieger an!

Wir hoffen, dass dir unsere Geschirrspüler Kaufberatung gefallen hat und du nun gut informiert deinen Geschirrspüler-Testsieger ausfindig machen kannst.

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