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Smartwatches

Vergleiche die besten Smartwatches aus Tests und Kundenbewertungen

Smartwatch Kaufberater

Die Kaufberatung zu Smartwatches

Moderne Smartwatch vor weißem HintergrundDer analogen Zeit voraus

Die Armbanduhr. Ein “zeitloses” Accessoire, welches in allen Formen, Farben, Designs und Preisen daherkommt. Im Science-Fiction-Bereich ist sie schon seit Jahrzehnten ein nicht mehr wegzudenkendes Accessoire. Dort dienen die kleinen Helfer am Handgelenk als Steuerungseinheit für Raumschiffe, Computer und als Allzweckwerkzeug oder Waffe. Stilvolle Geheimagenten à la James Bond, nutzen die Uhr als Motorsäge, Radioaktivitätsmessgerät, Magnet oder schießen einen Laserstrahl, um sich aus brenzligen Situationen zu befreien. Zum Baumfällen oder Schweißen eignen sich moderne Smartwatches eher weniger.

Dennoch können die kleinen Geräte dir viel Freude bereiten und den Alltag erleichtern. Worauf du beim Kauf achten musst, warum viele Smartwatches nicht mit jedem Smartphone kompatibel sind und was elektronische Tinte mit der Akkulaufzeit zu tun hat, erfährst du in unserem Smartwatch-Vergleich.

Die besten Smartwatches im Vergleich

Vergleichstabelle
Vorteile:
  • sehr gute Performance
  • Energiesparmodus
  • eSIM
  • haptisches Feedback der Krone
Vorteile:
  • lange Akkulaufzeit
  • einfache Bedienung
  • gute Fitness-Features
Vorteile:
  • fürs Schwimmbad geeignet
  • Offline-Navigation
  • viele Outdoor-Features
Vorteile:
  • sehr gute Verarbeitung
  • elegantes Design
  • viele Funktionen
Vorteile:
  • Sim-Karten Slot
  • gute Verarbeitung
Nachteile:
  • niedrigere Akkulaufzeit als Series 3
Nachteile:
  • verhältnismäßig geringe Auswahl an Apps
Nachteile:
  • kleine App-Auswahl
  • kein Touchscreen
Nachteile:
  • nur durchschnittliche Akkulaufzeit
Nachteile:
  • Armband aus Plastik
Speicher: 16 GB
Speicher: 4 GB
Speicher: 16 GB
Speicher: 4 GB
Speicher: 4 GB
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Wasserdicht:
Gehäusebreite: 44 mm
Gehäusebreite: 46 mm
Gehäusebreite: 51 mm
Gehäusebreite: 42 mm
Gehäusebreite: 45 mm
Bedienung: Touch, Knopf, Krone
Bedienung: Touch, Lünette, Knöpfe
Bedienung: Knöpfe
Bedienung: Touch, Krone
Bedienung: Touch, Krone
Kompatibilität: iOS
Kompatibilität: iOS, Android
Kompatibilität: iOS, Android
Kompatibilität: iOS, Android
Kompatibilität: iOS, Android
Betriebssystem: watchOS 5
Betriebssystem: Tizen OS
Betriebssystem: Garmin OS
Betriebssystem: Android Wear 2
Betriebssystem: Android Wear 2
Konnektivität:
  • Bluetooth
  • GPS
  • WLAN
  • NFC
Konnektivität:
  • Bluetooth
  • GPS
  • WLAN
  • NFC
Konnektivität:
  • Bluetooth
  • WLAN
  • GPS
Konnektivität:
  • Bluetooth
  • GPS
Konnektivität:
  • GPS
  • WLAN
  • NFC

Diese Smartwatches empfehlen wir dir

Apple Watch Series 4 - Die Informative

Es ist soweit: Apples Smartwatch geht in die vierte Generation. Die smarte Armbanduhr aus dem Hause Apple wirbt mit vielen Verbesserungen und neuen Funktionen, welche die Benutzung noch intuitiver und vielseitiger machen sollen.

  • Neue Größen: Das Gehäuse der Apple Watch 4 gibt es in den Größen 40 und 44 mm, insgesamt ist die Uhr jedoch etwas flacher und anschmiegsamer geworden. Außerdem verfügt die Smartwatch im Vergleich zu ihren Vorgängern über ein 30% größeres Display.

  • Sportlich durch den Tag: Automatische Trainingserkennung, zertifizierte Wasserbeständigkeit, der neue elektronische Herzsensor sowie ein Notfall-Assistent mit Sturzerkennung machen das Training smarter und sicherer.

  • Zwei Sondereditionen: Die Apple Watch Nike+ richtet sich an die sportlichen Nutzer. Neben der bereits bekannten Kollaboration mit Nike, gibt es für die Stilbewussten Apple Watch Nutzer außerdem eine Kollektion der französischen Modemarke Hermès. Hier findest du Lederarmbänder, die deinem Outfit den letzten Schliff geben.

  • Mehr auf einen Blick: Das innovative Infograph Zifferblatt von Apples neuester Smartwatch bildet noch mehr verschiedene Informationen zeitgleich ab.

Gute Features der Vorgänger, wie beispielsweise die Sprachsteuerung oder die digitale Krone wurden beibehalten, dennoch gibt es bei der Apple Watch Series 4 viel Neues zu entdecken. Die CHIP-Redaktion lobte vor allem die neuen Gesundheits-Features der Uhr und vergab mit einer Wertung von 91,1% die Note “Sehr Gut”.

Samsung Galaxy Watch - Der Allrounder unter den Android Smartwatches

Der Nachfolger der Samsung Gear S3 heißt nicht etwa Gear S4, sondern “Galaxy Watch”.

Das Display ist 1,3 Zoll groß und löst mit 360 x 360 Pixeln hoch auf. Als Betriebssystem wird hier klassischerweise das hauseigene Tizen OS verwendet. Die Wasserdichtigkeit der LTE-Variante geht hier bis 5 ATM. Bei der WLAN-Version bleibt weiterhin die IP68-Zertifizierung erhalten. Was dich ebenfalls bei der Galaxy Watch erwartet:

  • Klassisches Design bleibt erhalten: Die einfache Bedienung über die Lünette sowie die seitlichen Knöpfe, stehen dir auch hier zur Verfügung. Während die S3 mit einer Gehäusebreite von 46 mm daherkommt, gibt es bei der Galaxy Watch nun auch ein kleines Modell mit 42 mm. Die kleine Version gibt es in Rosé und Schwarz, wohingegen die größere in Silber das Handgelenk seines Trägers schmückt. Dank der vielfältigen und personalisierbaren Zifferblätter ist hier für jeden etwas dabei.

  • Samsungs Smartwatch mit eSIM: Samsung orientiert sich hier am Vorbild von Apple und bietet dieses Mal ebenfalls eine LTE-Variante an. Der integrierte MP3-Player lässt dich somit ganz einfach über Spotify deine Lieblingsmusik streamen. Mit der intelligenten Uhr kannst du sogar deine Smart Home Geräte steuern. Auf GPS, NFC und Bluetooth 4.2. musst du ebenfalls nicht verzichten.

  • Leistungsstarker Akku: Die Akkulaufzeit beträgt laut dem Test von CHIP je nach Nutzung bis zu 4 Tage. Praktisch: Dank induktiver Ladestation legst du die Uhr einfach seitlich darauf.

  • Fitness-Features die überzeugen: In der Samsung Health App kannst du dir unter anderem deine Herzfrequenzmessungen anschauen. Im Test von CHIP haben vor allem die Fitness-Features und die Akkulaufzeit gepunktet. 40 Sportarten werden automatisch erkannt und durch die Meditationsfunktion kannst du dein Stresslevel senken.

Mankos: Durch den eigenen App Store von Samsung, hast du hier jedoch vergleichsweise wenige Apps zur Auswahl. Ebenfalls versucht Samsungs hauseigener Smart-Assistent Bixby vergeblich Siri das Wasser zu reichen.

Garmin Fenix 5X - Der Outdoor-Spezialist

Egal ob beim Schwimmen, Skifahren oder Wandern: Bei der Garmin Fenix 5X ist für jeden Sportfan etwas dabei. Das Display der Edelstahluhr wird durch spezielles Saphirglas vor Kratzern aller Art geschützt. Das Armband der Uhr gibt es in drei verschiedenen Ausführungen (Schwarzer Kunstoff, Braunes Leder und Titan), allerdings können auch Armbänder anderer Hersteller verwendet werden. Mit einem 51 mm großen und 17,5 mm dicken Gehäuse ist die Smartwatch zwar recht groß, dafür hat sie aber auch einiges zu bieten:

  • Für Wanderer und Geocacher: Die Garmin Fenix 5X verfügt über einen 16 GB großen internen Speicher, der ausreichend Platz für viele Offline-Karten des Navigations-Spezialisten Garmin bietet. Der eingebaute GPS-Empfänger ermöglicht das Navigieren auch ohne Internetverbindung oder verbundenes Smartphone - Perfekt für ausgedehnte Wanderungen. Des Weiteren sind auch ein Höhen- und Beschleunigungsmesser sowie ein Kompass integriert.

  • Trainingspartner: Neben vielen Funktionen für den Outdoor-Einsatz, verfügt die Smartwatch außerdem über verschiedene Sportprofile. Angepasste Profile für Sportarten wie Golf, Radfahren oder Schwimmen, helfen dir dein Training zu erfassen und zu optimieren. Darüber hinaus ist die Garmin Fenix 5X mit einem nützlichen Herzsensor ausgestattet. Wassersport-Fans kommen hier mit einer Wasserdichtigkeit bis 10 ATM ebenfalls auf ihre Kosten.

Der Fokus der Garmin Fenix 5X liegt offensichtlich auf den diversen Möglichkeiten des Aktivitäts-Trackings und der Offline-Navigation. Dennoch werden auch nützliche Alltagsfunktionen, wie das Streamen von Musik und das Lesen von Nachrichten direkt auf der Uhr unterstützt. Insgesamt eignet sich die Schweizer Smartwatch für alle, für die Sport mehr als nur ein Hobby ist.

Bei dem vergleichsweise hohen Preis solltest du dir auf jeden Fall gut überlegen, ob diese Uhr die richtige Wahl ist. Den Preis und die Größe der Fenix 5X kritisierte auch Computer Bild, vergab im Test mit 1,7 aber dennoch eine gute Note. Eine etwas kleinere und günstigere Alternative ist die Garmin Fenix 5s. Wer außerdem gerade den Touchscreen an einer Smartwatch schätzt: Die Garmin Fenix 5X lässt sich lediglich über fünf Seitenknöpfe, aber nicht über das Display bedienen. Dafür ist sie aber insbesondere im Smartwatch-Modus (also abseits von Navigationsanwendungen) mit einer Laufzeit von bis zu zwölf Tagen sehr ausdauernd.

Huawei Watch 2 - Sportliche Eleganz

Die jüngste Smartwatch von Huawei präsentiert sich im schlichten, schwarzen Design mit Keramik-Lünette. Auch wenn das Armband aus Kunststoff besteht, lässt sich die Uhr angenehm auch länger tragen. Sie wirkt trotz ihrer Höhe von 12,6 mm nicht riesig oder gar protzig. Die Watch 2 verfügt über

  • ein rundes 1,2-Zoll AMOLED Display mit 390 x 390 Pixel Bildschirmauflösung  
  • einen Qualcomm Snapdragon 2100 Chip und
  • 768 MB Arbeitsspeicher für eine grundlegend flüssige Performance

Laufen viele Apps gleichzeitig im Hintergrund, kommt die Uhr leider ins Schwitzen.
Wenn du gerne auf dein Smartphone bei der Nutzung verzichten möchtest, gibt es diese Android Wear 2 Uhr auch mit einem SIM-Kartenfach für bis zu 4G. Aber auch die WLAN-Version verfügt über Bluetooth und NFC. Du kannst sie prima mit Android Smartphones aber auch genauso gut iPhones koppeln.

Besonders positiv fallen hier die Apps und Funktionen für Fitness auf. Der Pulssensor misst sehr genau und die weiteren Tracking-Funktionen wissen zu überzeugen. Sie ist mit einer IP68 Zertifizierung ausgestattet - also spritzwassergeschützt. Leider eignet sich die Watch 2 jedoch nicht zum Schwimmen.

Mankos der Smartwatch sind die Akkulaufzeit und die Dockingstation. Bis zu 2 Tage bei geringer Nutzung hält die Uhr durch, Vielnutzer werden die Watch wohl eher jeden Tag an die eher unpraktische Dockingstation anschließen müssen. Diese ist zwar magnetisch und hält gut, allerdings erlaubt das Armband der Uhr nur das Laden auf der Seite liegend.

Von der CHIP-Redaktion bekommt die Huawei Smartwatch eine sehr gute Note und auch uns hat die Huawei Watch 2 überzeugt.

Fossil Q Venture 3 - Ein echter Blickfang

Viele Smartwatches wirken sehr klobig und maskulin, dabei ist gerade für Damen nicht nur die Technik, sondern auch die Optik einer Uhr entscheidend. Die Fossil Q Venture 3 vereint die Hochwertigkeit und Eleganz einer Fossil Uhr mit der Funktionalität einer Smartwatch.

  • Edel und elegant: Fossil-typisch hat die Q Venture 3 ein ansprechendes und hochwertiges Design. Wechselarmbänder aus verschiedenen Materialien und eine Vielzahl an einstellbaren Zifferblättern ermöglichen es, die Uhr deinen persönlichen Wünschen anzupassen. Das 42 mm große und 11,5 mm dicke Edelstahlgehäuse ist rund und folgt einem klassischen, zeitlosen Uhrendesign.

  • Vielseitig einsetzbar: Obwohl die Fossil Q Venture 3 eher schick als sportlich wirkt, verfügt sie über einen Aktivitätstracker mit Schrittzähler. Außerdem ist die Smartwatch gegen das Eindringen von Staub und Spritzwasser geschützt. Sprach- und Musiksteuerung, Stoppuhr und Taschenlampe gehören ebenfalls zu den zahlreichen Funktionen.

  • Konnektivität: Die Fossil Q Venture 3 läuft mit Googles Wear OS und ist sowohl mit Android als auch als mit iOS Geräten kompatibel. Allerdings sind über iOS nicht alle Funktionen nutzbar, so können Nachrichten beispielsweise nicht direkt von der Uhr aus beantwortet werden.

Der Snapdragon Wear 2100 Prozessor sowie die 512 MB Arbeitsspeicher der Smartwatch bieten eine solide Performance, bei der es dennoch hin und wieder zu kleinen Rucklern und Verzögerungen kommen kann. Mobilegeeks bewertete die Fossil Q Venture 3 mit 8,4 von 10 Punkten im Test. Bemängelt wurde dort vor allem die eher geringe Akkulaufzeit des Geräts. Dennoch schafft die Fossil Smartwatch der dritten Generation die Symbiose von Mode und Technik und ist als trendiges Accessoire für moderne Frauen auf jeden Fall empfehlenswert.
Ach übrigens: Neben der Damenversion gibt es mit der Fossil Q Explorist 3 auch eine edle Smartwatch für Männer.

Was ist eine Smartwatch?

Mehr als nur Alarm am Arm

Frau mit Smartwatch und Smartphone auf Terrasse Eine Smartwatch ist eine Armbanduhr, deren Funktionsumfang durch vom Smartphone bekannte Möglichkeiten erweitert wird. Dies ist vor allem möglich, weil sehr viele technische Elemente  moderner Telefone im kleinen Gehäuse einer Uhr untergebracht werden. So besitzt sie die abgespeckte, aber vollwertige Hardware eines Smartphones, mit Arbeitsspeicher, Prozessor, Display und Bluetooth-Empfangstechnik. Letztere ermöglicht auch eine Verbindung mit dem großen Bruder, sodass beide Geräte miteinander kommunizieren können und sich gegenseitig ergänzen. Zu den größten Vorteilen einer Smartwatch gehören die Benachrichtigungen über Meldungen vom Handy und diverse Features, wie Wecker, Schlaf-Tracker, Schrittzähler, Aktivitätsprotokoll und Kalorienverbrauch - bekannt von Fitness-Armbändern. Da sich die beiden Devices via stromsparendem Bluetooth miteinander verbinden, ist der Akkuverbrauch nur geringfügig höher.

Ausgelöst wurde der Trend von der Firma Pebble, die mithilfe von Crowdfunding ihre Uhren auf den Markt brachte. Leider wurde sie von aufgekauft und produziert keine Smartwatches mehr.

Welche Smartwatch passt zu meinem Smartphone?

Die Systemfrage

Da eine Smartwatch ihr volles Potenzial erst mit der Verbindung zum Handy entfaltet, aber beide Gerätetypen nicht beliebig untereinander kompatibel sind, sollte dies auf jeden Fall deine Kaufentscheidung beeinflussen. Der entscheidende Faktor dabei ist, das Betriebssystem. Im Folgenden zeigen wir dir, welche Benutzeroberflächen es gibt und mit welchen Smartphones sie kompatibel sind:

  • WatchOS: Auf der Apple Watch des kalifornischen Milliarden-Unternehmens läuft das eigens für die Uhr entwickelte Betriebssystem. Dies hat zur Folge, dass sich nur Apple iPhones mit ihr verbinden lassen. Geräte ab dem iPhone 5 mit dem iOS 8.2 sind kompatibel. Apple’s Herangehensweise überzeugt durch eine strukturierte und flüssige Bedienung mit einer stetig wachsenden App-Auswahl. Zudem ist der Sprachassistent Siri bei verbundenem iPhone tief ins System integriert und erleichtert dir die Bedienung.
  • Android Wear: Der ewige Gegenspieler von Apple, Google, veröffentlichte im März 2014 einen speziell für Smartphones angepassten Ableger seines erfolgreichen mobilen Betriebssystems Android. Android Wear ist im Gegensatz zu WatchOS, Tizen oder diversen eigenständigen Benutzeroberflächen mit allen Smartphones und Android Tablets ab Android 4.3 Jelly Bean und allen iPhones ab iOS 8.2 kompatibel.
    Es läuft auf vielen verschiedenen smarten Uhren. Egal ob, LG-, Huawei- oder Sony Smartwatch, meistens findet man Googles Android Wear auf dem kleinen Zeitnanzeiger. Die Verbindung wird via der Android Wear App realisiert und kann viele Apps und Einstellungsmöglichkeiten auf der Habenseite verbuchen. Noch ist das OS zu rechenintensiv für die schwache Smartwatch-Hardware und ruckelt an einigen Stellen. Google sorgt, wie Apple, aber für regelmäßige Updates und Fehlerkorrekturen.
    Bei Apple-Geräten ist der Funktionsumfang von Android-Smartwatches etwas eingeschränkt, da beide Systeme nicht nativ miteinander kommunizieren können. Die Android Wear App für iOS findest du ganz normale im iTunes-App-Store. Allerdings musst auf den Sprachassistenten Google Now verzichten, der dich wie Apple’s Siri durch die Menüs navigieren, Erinnerungen und Termine oder Nachrichten beantworten lässt.
  • Frau verbindet Smartwatch mit Smartphone via BluetoothPebble OS: Auch die Oberfläche der auf E-Ink-Paper-Displays setzende Firma ist mit Smartphones aus beiden Hauptlagern kompatibel. Mehr noch: Sogar mit Windows Phone kommt sie zurecht und steht damit ziemlich alleine da. Das markanteste Feature: Pebble Timeline - per Knopfdruck rufen Sie so Ereignisse aus der Gegenwart, Zukunft und Vergangehheit auf. Egal ob Wetterinfos, Mails, Kalendereinträge, Anrufe, Nachrichten usw. - alles wird chronologisch und übersichtlich einsortiert. Die Auswahl an Apps ist vergleichsweise gering, besticht aber, wie die Marke selbst, durch eine große und treue Fanbase, die eigene Entwicklungen im Pebble-Store anbieten. Die wichtigsten Apps sind natürlich vetreten.
    UPDATE: Bedauerlicherweise wird es keine neue Pepple-Smartwatch mehr geben, da Firma Ende 2016 in Teilen vom Konkurrenten Fitbit aufgekauft wurde. Updates zum betriebesystem werden ebenfalls nicht mehr erscheinen, was die Kompatibilität einschränkt. Dennoch kannst du mit Community-Projekten wie der App Gadget-Bridge deine Pepple-Smartwatch noch über die Schließung von Pepple hinaus benutzen.
  • Tizen: Das vor allem von Samsung genutzte quelloffene OS, kommt neben Samsung Fernsehers auch bei einigen Samsung Smartwatches wie der Gear S2 zum Einsatz. Neuere Modelle sind glücklicherweise mit allen Android Geräten ab 4.4 KitKat koppelbar und nicht mehr exklusiv an Samsung Galaxy Smartphone oder Galaxy Tabs von Samsung gebunden. Leider gibt es hier noch nicht so viele Apps wie bei Android Wear und WatchOS. Die wichtigsten Anwendungen sind aber natürlich portiert worden. Achtung: Die Samsung Gear S, Gear 2 und Gear 2 Neo sind von dieser Galaxy-Exklusivität betroffen, weil sie auf eine ältere Version von Tizen setzen.
  • Diverse: Das Feld der Smartwatches ist riesig. Spätestens nach der Apple Watch erfuhr der Markt der schlauen Armbanduhren einen großen Boom. Dies hatte auch zur Folge, dass alle möglichen Hersteller ein Stück vom Kuchen haben wollten. Das Resultat: Viele Smartwatches aus China, oft Kopien von populären Produkten, die aus rechtlichen und Kostengründen auf eigene Betriebssysteme setzen. Doch auch etablierte Hersteller, wie z.B. das Schweizer Navigationsunternehmen Garmin, kochen lieber ihr eigenes Süppchen. Ihre Kompatibilität hängt an der dazugehörigen Smartphone-App. Sind diese auf deinem Mobiltelefon installierbar, funktioniert auch die Kommunikation mit dem Betriebssystem der Uhr. Generell werden nur rudimentäre Funktionen unterstützt. Deine Nachrichten von Messenger-Apps zuverlässig auf dem Display anzuzeigen, ist z.B. bei den wenigsten möglich.

Optik und Nutzerverhalten sind bei Smartwatches entscheidend

Das Runde und das Eckige

Frau bedient Smartwatch im ParkDein jetziges oder zukünftiges Smartphone ist mit deiner favorissierten Smartwatch kompatibel? Jetzt entscheiden Optik und Handhabung.

Da eine Uhr immernoch ein Accessoire ist, lassen sich viele unterschiedliche Designs wählen - Vom klassischen runden Uhren-Look, über an Fitness-Armbänder erinnernde Formen, bis hin zum eckigen Bildschirm im Stile eines Computers.

Armbänder gibt es in Leder, Gummi oder Plastik. Doch aufgepasst: Viele Hersteller setzen nicht auf die standardisierten Größen und Verschlüsse der Uhrenindustrie, sondern fertigen ihre eigenen Ersatzteile und Zubehör, um so zusätzlich noch etwas zu verdienen. Die verbauten Materialien bestimmen häufig Stabilität und Erscheinungsbild. Metall und Glas lassen die kleinen Armschmeichler edler und stabiler werden. Der Vorteil von viel Plastik ergibt sich aus dem geringeren Gewicht. Eine Mischung aus beiden Materialwelten ist daher nicht selten. Hier solltest du unbedingt vorher ausprobieren und genau fühlen, ob sich das Material gut auf der Haut macht. Schließlich ist es täglich viele Stunden an deinem Handgelenk. Scheue dich nicht, ein gekauftes Armband wieder zurückzuschicken, wenn es kratz, unangenehm riecht oder sogar allergische Reaktionen auslöst.

Smartwatches bieten Komfort und Funktion

Smart durch Technik

Smartwatch, Smartphone und zeigen eine synchronisierte Navi-AppKonkret vom Design beeinflusst, werden auch die technischen Möglichkeiten deiner Smartwatch. Wie viel Hardware kann der Hersteller in das kleine Gehäuse packen? Viele Samsung-Uhren haben z.B. eine Kamera eingebaut, während andere Hersteller wie Sony, Motorola oder Huawei darauf verzichten. Andere Features wie WLAN oder gar einen SIM-Karten-Slot lassen die Uhr völlig autark funktionieren. Anrufe, SMS, Messenger-Nachrichten, Navigation - alles lässt sich dann, wenn auch etwas umständlich, mit dem kleinen Smartwatch-Display ausführen.

Die Smartwatch als Fintess-Armand

Beim Großteil der Geräte mittlerweile Standard: ein Pulsmesser. Natürlich kann dieser nicht mit einem professionellen Pulsgurt mithalten, liefert jedoch brauchbare Werte und mithilfe von Tracker und Health-Apps wie S-Fit und Runtastic die Funktion eines Fitness-Armbands. Durch ihre Bausweise sind Smartwatches beim Sport natürlich nicht so angenehm zu tragen und weitaus weniger dezent, als die sportlichen Accessoires von Fitbit, Garmin, Jawbone oder Polar. Dennoch eignen sie sich als guter Richtwert für deine sportliche Belastbarkeit, wenn Sie z.B. an Grenzen am Boxsack oder den Alltagsstress an der Klimmzugstange abbaust. Falls Sie eher an diesen interessiert sind, empfehlen wir Ihnen unseren Fitness-Armband-Vergleich. Dort haben wir eine große Auswahl zusammengefasst. Zusätzlich könnte auch eine Pulsuhr für dich in Frage kommen, um alle Daten rumd um den Sport ganz genau zu analysieren.

Technische Zusatzfunktionen bieten nicht alle Smartwatches

Andere außergewöhnliche Erweiterungen wie NFC (Nahfeldkommunikations-Chip für z.B. mobiles Bezahlen ohne Karte) oder die Qi-Lademöglichkeit (ohne Kabel, via Induktion) finden sich nur bei einzelnen Herstellern. Beim Infrarot-Sender für die Bedienung von Fernseher, Stereo- und Klimaanlage verhält es sich genauso.

All diese Extras und die verwendeten Materialien, schlagen sich mitunter auch in der Dicke nieder. Die Apple Watch ist z.B. sehr edel und gut verarbeitet, besitzt allerdings auch eine Bauhöhe von mehr als 10mm und ist entsprechend schwer.

Viel wichtiger ist da schon schon die Frage nach dem Nutzerverhalten. Achte beim Kauf darauf, dass du dir keine zu große Smartwatch zulegst, wenn du z.B. regelmäßig Sport damit machen willst. Andersherum empfiehlt es sich in einem förmlich-beruflichen Umfeld, nicht mit einem Fitnessarmband herum zu laufen, sondern eher auf ein etwas schickeres, smartes Utensil zu setzen.
Ebenso solltest du berücksichtigen, ob deine Smartwatch wasserdicht ist. Spritzwassergschützt sind hingegen fast alle Smartwatch-Vergleichsteilnehmer. Wer beim Baden oder Schwimmen auf die Uhr nicht verzichten will, braucht aber den kompletten Schutz nach IP67 Standard.

Touchscreen, Knöpfe, Lünette und Krone

Einarmbedienung

Smartwatch wird via Touchscreen bedient und zeigt DokumentDa sich auf dem Markt immernoch kein einheitliches Bedienkonzept etabliert hat, gibt es hier sehr viele Möglichkeiten. Nicht mal der Touchscreen ist immer gesetzt. So setzt das durch Crowdfunding unterstützte Unternehmen Pebble, mit seinen Smartwatches auf eine Bedienung durch 4 Tasten und auf die I-Ink-Displaytechnologie. Diese hat zwar im Vergleich zu den OLED und LCD-Displays einige Defizite in Sachen Farbwiedergabe, Kontrast und Hellikeit, ermöglicht aber eine lange Akkulaufzeit von mehr als 3 Tagen. Andere Smartwatches müssen je nach Ausstattung und Nutzerverhalten schon nach 1-2 Tagen wieder an die Steckdose. Zudem kaschiert Pebble das nachteilige Display mit einem verspielten OS-Design.

Andere Lösungen sind von Hersteller und Betriebssystem abhängig. Android Wear setzt verstärkt auf Wischgesten. Bei WatchOS auf der Apple Watch hilft eine Krone beim Navigieren durch die Menüs. Die Samsung Uhr Gear S2 setzt hingegen auf eine Lünette (drehbarer Ring um die Anzeige), um die Bedienung präziser und flüssiger zu machen.

Egal wie, eine gewisse Einarbeitungszeit ist immer von Nöten, da ein ganzes Betriebssystem mit all seinen Funktionen auf so ein kleines Display gequetscht wird.
Die Größe und Schärfe des Displays erleichtert bei vielen Modellen die Handhabung und Ablesbarkeit. Dennoch gilt es hier einen guten Kompromiss zwischen Komfort und Funktion zu finden - vor allem was die Akkulaufzeit betrifft. Hardware und Software werden immer stromsparender. Zeitgleich kommen immer mehr Funktionen hinzu.

Die bekanntesten Smartwatch-Marken

Bekannte Marken sind Sony, Samsung, LG, Motorola mit Moto 360, Apple, Garmin, Huawei und ASUS mit seiner Zenwatch und Viviowatch. Da die großen Technikriesen damit im Gebiet von Uhren wildern, bieten auch die klassischen Uhrenhersteller wie Casio, Fossil, Breitling und Chronos Smartwatches an. Hinzu kommen noch diverse unbekanntere Marken aus China wie Ninetec, VOSMEP und IPEKOO.

Egal für welche Uhr du dich entscheidest, am Ende muss sie ein dezenter und smarter Begleiter sein, der deinen Alltag erleichtert. Lege also Wert auf die Bedienbarkeit und problemlose Integration in Ihr Leben - ausprobieren und mehrere Tage testen, sind absolut sehr ratsam.

Die Stiftung Warentest hat die Apple Watch der 1. Generation einem genaueren Test unterzogen. Hier das Video dazu:

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