Heißluftfritteuse Kaufberatung
Heißluftfritteusen Test 2026 – welcher Airfryer taugt wirklich?
Kaum ein Küchengerät ist in den letzten Jahren so schnell populär geworden wie die Heißluftfritteuse – und kaum eines unterscheidet sich im Alltag so stark, obwohl die Datenblätter fast gleich aussehen. Wir haben die beliebtesten Modelle selbst in der Küche gehabt und sie durch dieselben Disziplinen geschickt: Pommes, Hähnchen, Ofengemüse und Gebäck, dazu Bedienung, Lautstärke, Stromverbrauch und Reinigung. Im Video siehst du, wie wir dabei vorgegangen sind und wo die Unterschiede wirklich liegen.
Vergleichstabelle
Die besten Einzel-Heißluftfritteusen
Ein Garkorb, ein Gericht – das ist die klassische Bauform, und für die meisten Haushalte reicht sie völlig aus. Diese Geräte sind günstiger, kompakter und schneller gereinigt als Doppelkammer-Modelle. Unser Testsieger in dieser Klasse ist der Philips Airfryer 3000 Series; wer weniger ausgeben will, bekommt mit dem Philips Airfryer 2000 Series nahezu dieselbe Frittierleistung für deutlich weniger Geld.
Philips Airfryer 3000 Series – Der Airfryer mit Durchblick
Der Philips Airfryer 3000 Series ist unser Testsieger unter den Einzelkorb-Modellen, und das liegt vor allem an einer Kleinigkeit mit großer Wirkung: dem Sichtfenster an der Vorderseite. Du siehst deine Pommes braun werden, ohne den Korb herauszuziehen – und genau dieses Herausziehen kostet jedes Mal Hitze und damit Knusprigkeit. Die 6,2 Liter reichen für eine vierköpfige Familie, und die Rapid-Air-Technik gart gleichmäßig bis in die untere Lage. Im Betrieb bleibt er angenehm leise. Die HomeID-App ist die beste im Testfeld: bebilderte Rezepte, Schritt-für-Schritt-Anleitung, Zubehörtipps. Ehrlich gesagt ist sie eher Kochbuch als Fernbedienung, denn WLAN oder Bluetooth hat das Gerät nicht – steuern musst du am Touchfeld. Nervig ist außerdem, dass er auch startet, wenn der Korb nicht richtig eingerastet ist. Wer einen zuverlässigen Allrounder für die Familie sucht und Wert auf gleichmäßige Ergebnisse legt, greift hier zu.
Philips Airfryer 2000 Series – Der günstige Allrounder mit App
Der Philips Airfryer 2000 Series ist unser Preis-Tipp: deutlich günstiger als der große Bruder, aber mit derselben Rapid-Air-Technik, die Pommes knusprig und Fleisch saftig macht. Auch das praktische Sichtfenster ist an Bord, du kontrollierst den Garvorgang also ohne Hitzeverlust. Das eigentliche Argument ist aber die HomeID-App: Sie liefert eine Rezeptmenge, die andere Hersteller nicht ansatzweise erreichen, du kannst Favoriten speichern, eigene Rezepte anlegen und anderen Nutzern folgen. Anders als früher brauchst du dafür kein Konto mehr. Die Reinigung ist unkompliziert, die Schublade darf in die Spülmaschine. Zwei ehrliche Punkte: Anfangs riecht das Gerät spürbar nach Teflon, das verfliegt aber nach ein paar Durchgängen. Und die gedruckte Anleitung ist knapp und lieblos – die App fängt das auf. Wer solide Ergebnisse ohne großen Aufpreis will, liegt hier goldrichtig.
Ninja Air Fryer MAX PRO – Bedienung mit echten Tasten
Der Ninja Air Fryer MAX PRO ist der Einzelkorb-Klassiker für alle, denen Touchfelder auf die Nerven gehen. Ninja verzichtet komplett auf Touch und gibt dir Tasten mit Druckpunkt, dadurch stellst du Zeit und Temperatur präzise ein, ohne dich zu verklicken. Der Garkorb fasst 6,2 Liter und damit genug für eine Familienportion Pommes. Die Leistung ist hoch, das Essen entsprechend schnell fertig – manchmal fast zu schnell: Unser Hähnchen geriet nach Herstellervorgabe etwas trocken, mit ein bis zwei Minuten weniger passt es dann. Praktisch ist die beiliegende Gartabelle, die für gängige Gerichte gleich die richtigen Einstellungen nennt. Mit rund 54 Dezibel bleibt er angenehm leise. Die Schwachstelle ist das Drumherum: Ninja verzichtet komplett auf eine App, Rezepte findest du nur auf der Website, und ein Shake-Alarm fehlt ebenfalls.
Xiaomi Air Fryer 6L – Viel Garraum für wenig Geld
Der Xiaomi Air Fryer 6L zeigt, wie wenig eine brauchbare Heißluftfritteuse kosten muss. Für einen Preis, bei dem andere Hersteller Mini-Geräte anbieten, bekommst du hier 6,2 Liter Garraum und damit Platz für eine Familienportion. An Leistung fehlt es nicht: Pommes, Brokkoli und Co. werden zügig kross, im Test sogar zu kross – wer sich stur an die Herstellervorgaben hält, holt das Gargut besser ein paar Minuten früher heraus. Erfreulich für ein Gerät dieser Preisklasse ist der Shake-Alarm, der dich rechtzeitig ans Durchschütteln erinnert; selbst deutlich teurere Modelle sparen sich das. Die Verarbeitung geht für den Preis völlig in Ordnung. Der klare Nachteil: Der Xiaomi war das lauteste Gerät im gesamten Testfeld. Wer damit leben kann, bekommt hier sehr viel Fritteuse fürs Geld – unser Tipp für kleine Budgets und Erstgeräte.
Die besten Doppel-Heißluftfritteusen
Zwei getrennte Garkammern lohnen sich, sobald du regelmäßig ein komplettes Gericht zubereitest: Pommes in der einen, Hähnchen in der anderen, beides bei eigener Temperatur und dank Sync-Funktion gleichzeitig fertig. Der Preis dafür ist der Platzbedarf auf der Arbeitsfläche. Die beste Doppel-Fritteuse in unserem Test ist die Ninja Foodi MAX Dual Zone – wer wenig Stellfläche hat, schaut sich die gestapelte Ninja Double Stack XL an.
Ninja Foodi MAX Dual Zone – Für den großen Hunger
Die Ninja Foodi MAX Dual Zone war die Überraschung unseres Tests und ist bis heute die beste Doppel-Fritteuse, die wir in der Küche hatten. Der Clou sind die zwei getrennten Garkörbe mit zusammen 9,5 Litern: Pommes links, Hähnchen rechts, beides bei eigener Temperatur – und die Sync-Funktion sorgt dafür, dass beides gleichzeitig fertig wird. Damit sparst du dir das Warmhalten im Ofen. Alle Testgerichte wurden auf den Punkt gegart, ohne Nachjustieren. Besonders angenehm: Ninja setzt auf echte Knöpfe und einen Drehregler statt auf zickige Touchfelder, das lässt sich auch mit fettigen Fingern präzise bedienen. Die Bedienungsanleitung ist ungewöhnlich gut und bringt gleich Rezeptideen mit. Zwei Wermutstropfen: Das Stromkabel ist mit 80 Zentimetern sehr kurz, und mit rund 9 Kilo stellst du sie nicht mal eben um. Für Familien und alle, die oft zwei Komponenten kochen, die erste Wahl.
Cosori Dual Basket Chef Edition – Das stimmige Gesamtpaket
Die Cosori Dual Basket Chef Edition ist die Doppel-Fritteuse mit den wenigsten Ausfällen: Sie macht nichts spektakulär anders, dafür fast alles richtig. Beide Schubladen haben ein Sichtfenster und eine Innenbeleuchtung – du siehst im Vorbeigehen, wie weit der Burger ist, ohne etwas zu öffnen. Mitgeliefert werden Gitter-Einsätze, mit denen sich jede Kammer noch einmal unterteilen lässt, und Spieß-Einsätze für Fleischspieße. Die Touch-Bedienung reagiert zuverlässig, die Symbole versteht man auch ohne Anleitung. Die VeSync-App zeigt passende Rezepte und lässt dich eigene anlegen, bleibt aber im Kern ein digitales Rezeptbuch. Mit 1750 Watt ist sie kein Kraftprotz, weshalb du vor größeren Portionen besser vorheizt – die Funktion dafür ist an Bord. Wenn du eine Doppelfritteuse suchst, bei der Ausstattung und Alltagstauglichkeit stimmen, ist das unsere Empfehlung.
Ninja Double Stack XL – Zwei Zonen auf halber Stellfläche
Die Ninja Double Stack XL löst das größte Problem aller Doppel-Fritteusen: den Platzbedarf. Statt breit nebeneinander stapelt Ninja die beiden Kammern übereinander – dadurch belegt sie kaum mehr Arbeitsfläche als ein normaler Einzelkorb-Airfryer, bietet aber die volle Zwei-Zonen-Flexibilität. Mit den mitgelieferten Gitter-Einsätzen teilst du jede Schublade noch einmal auf, sodass vier Komponenten gleichzeitig gehen. Ninja verspricht dafür vier Temperaturzonen, in der Praxis bleiben es zwei echte Einstellungen – zum Kochen reicht das trotzdem. Wir haben gebacken, gebraten und frittiert, geschmeckt hat es immer, dafür sorgen rund 2500 Watt. Die Bedienung ist die beste im Feld: ein robuster Drehregler, der bei jeder Stufe spürbar einrastet. Schade sind die fehlende Pausetaste – zum Unterbrechen ziehst du die Schublade heraus – und dass es keine App gibt, Rezepte findest du nur auf der Website.
Philips 3000 Series Dual Basket – Die stärkste im Testfeld
Der Philips 3000 Series Dual Basket ist die Doppel-Fritteuse für alle, die gerne nach Rezept kochen. Die HomeID-App ist konkurrenzlos: Du bekommst nicht nur eine große Rezeptsammlung mit Bildern und Videos, sondern kannst auch einzelnen Köchen folgen und dir deren Kreationen anzeigen lassen. Beim Garen macht das Gerät ordentlich Dampf, mit 2750 Watt ist es das leistungsstärkste in unserem Testfeld und entsprechend schnell fertig. Praktisch gelöst ist die ungleiche Aufteilung der Garkörbe: Der rechte fasst deutlich mehr, dort kommt die Hauptkomponente rein, links die Beilage. Zwei Dinge haben uns gestört: Das Touchfeld reagiert nicht immer zuverlässig, und anfangs entwickelt das Gerät einen penetranten Teflongeruch, der sich sogar aufs Essen legt. Der verfliegt nach mehreren Durchgängen, in der Eingewöhnungsphase nervt er aber spürbar. Wer viel nach Rezept kocht, bekommt hier trotzdem das rundeste Paket.
Kenwood kHealthy Fry Twin – Der günstige Einstieg
Zwei Garkammern kosten normalerweise deutlich mehr – die Kenwood kHealthy Fry Twin ist der günstigste Weg in diese Klasse. Die zwei Zonen mit zusammen 8 Litern lassen sich getrennt betreiben oder per Sync-Funktion so abstimmen, dass beide Komponenten gleichzeitig auf den Teller kommen. Für Pommes und Tiefkühlware gibt es einen Max-Crisp-Modus, der im Test gleichmäßig knusprige Ergebnisse lieferte. Das Bedienpanel ist klar beschriftet, du verstehst es ohne Handbuch, und alle Körbe und Einsätze dürfen in die Spülmaschine. Gespart hat Kenwood beim Drumherum: Eine App gibt es nicht, Garzeiten musst du der Basistabelle im Handbuch entnehmen. Und der Lüfter ist deutlich hörbar – in einer offenen Küche merkst du, wenn das Gerät läuft. Für Einsteiger, die die Flexibilität zweier Zonen wollen, ohne gleich den Preis der großen Marken zu zahlen, ist sie der richtige Startpunkt.
Die besten Glas-Heißluftfritteusen
Die jüngste Gattung im Testfeld: Statt in einer schwarzen Schublade garst du hier in durchsichtigen Glasbehältern, auf die ein Heizmodul aufgesetzt wird. Nach dem Essen wandert der Behälter samt Rest direkt in den Kühlschrank – Heißluftfritteuse und Lunchbox in einem. Wir haben zwei Modelle getestet, die sich zum Verwechseln ähnlich sehen, deren Stärken aber überraschend weit auseinanderliegen.
Ninja CRISPi – Der Allrounder zum Mitnehmen
Die Ninja CRISPi dreht das Airfryer-Prinzip um: Statt einer schwarzen Schublade bekommst du zwei Glasbehälter und ein aufsteckbares Heizmodul, den Powerpod. Das Gerät ist damit Heißluftfritteuse und Lunchbox in einem – Reste wandern im selben Behälter in den Kühlschrank und am nächsten Tag mit ins Büro. Der große Behälter fasst 3,8 Liter, der kleine 2,4, und beide lassen sich platzsparend ineinander stapeln. Bedient wird oben auf dem Pod, und das ist herrlich simpel: vier Modi, Plus, Minus, fertig. Richtig gut gefällt uns der stabile Gittereinsatz, der beim Herausnehmen an seinem Platz bleibt. Nuggets und Hähnchen gelingen knusprig und saftig, bei Pommes wurde das Ergebnis ungleichmäßig – eine freie Temperaturwahl gibt es nicht, du kannst also nicht nachjustieren. Für Singles, Paare und alle mit kleiner Küche eine clevere Wahl, sofern eine Steckdose in der Nähe ist.
Dreame Tasti – Knusprige Pommes und viel Zubehör
Die Dreame Tasti sieht der Ninja CRISPi zum Verwechseln ähnlich, macht beim Kochen aber den entscheidenden Unterschied. Auch hier garst du in zwei Glasbehältern mit aufgesetztem Power Pod, hier mit 4,5 und 2,5 Litern. Beide sind gleich breit, der Pod passt also direkt auf beide – ein Adapter wie bei der Konkurrenz entfällt. Der große Trumpf sind aber die Pommes: Sie kommen gleichmäßig knusprig aus dem Glas und nicht labberig, was in dieser Bauform keine Selbstverständlichkeit ist. Auch Nuggets und Hähnchen gelingen zuverlässig. Mit rund 44 Dezibel ist sie flüsterleise. Beim Zubehör ist Dreame großzügig: Reinigungsbürste, Messbecher für die Dampffunktion, Silikonmatte und Kochbuch liegen bei. Abstriche gibt es beim seitlichen Touchdisplay, das nicht immer zuverlässig reagiert, und beim wackeligen Gittereinsatz. Eine freie Temperaturwahl fehlt, es bleibt bei fünf Programmen.
Darauf musst du beim Kauf achten
Frisch frittiertes Fingerfood schmeckt fast jedem, wäre da nur nicht das schlechte Gewissen. Mit einer Heißluftfritteuse kannst du Pommes, Kroketten und Co. ab sofort mit ruhigem Gewissen zubereiten und genießen. Dank der Heißlufttechnik einer Heißluftfritteuse benötigst du eine viel geringere Menge oder sogar gar kein Fett oder Öl, um wirklich knusprige Ergebnisse zu erhalten.

So funktioniert die Fritteuse ohne Fett
Die Begriffe "Heißluft" und "Fritteuse" passen ganz genau genommen eigentlich nicht zusammen. Beim klassischen Frittieren werden beispielsweise Pommes oder Hähnchenschenkel in Fett ausgebacken, sie schwimmen gewissermaßen darin. Bei der Heißluftfritteuse dagegen wird nur eine minimale Menge Fett für die Speisen eingesetzt, wenn überhaupt. Die eigentliche Gar-Kraft kommt in der Tat aus der Heißluft, kombiniert mit einer Grillfunktion bzw. einem Heizelement. Damit stehen sie dem Backofen eigentlich näher als der Fritteuse. Dadurch hat die Heißluftfritteuse aber auch mit einem ähnlichen "Problem" zu kämpfen: Tiefkühlwaren müssen regelmäßig gewendet werden, damit sie gleichmäßig knusprig werden. Alternativ kannst du Tiefkühlgemüse oder die gefrorenen Pommes vorher antauen lassen.
Wer sich seine Küche nicht mit einem Herd vollstellen möchte und ohnehin nicht häufig kocht, für den kann eine Heißluftfritteuse eine gute Alternative sein. Mit ihren günstigen Einstiegspreisen sind diese Küchengeräte eine günstigere Lösung als ein Backofen mit Ceranfeld.
Du solltest allerdings beachten, dass Geräte mit mehr Funktionen auch gleich etwas hochpreisiger sind. Für den ein oder anderen bietet sich die Heißluftfritteuse wahrscheinlich eher als eine ergänzende Garmethode an. Trotzdem lassen sich Heißluftfritteusen auch als Heißluftofen nutzen, um zum Beispiel schnell ein Brötchen am Morgen aufzubacken oder die Pommes vom Vortag noch mal aufzupeppen. Auch die Grillfunktion lässt sich bei manchen Modellen separat nutzen. Das macht die Heißluftfritteuse auch interessant für Studenten oder Berufspendler, die nur wenig Wohnraum zur Verfügung haben, denn die meisten Geräte haben ein erstaunlich großes Fassungsvermögen, sind aber dennoch kompakt.

Heißluftfritteusen auf einen Blick - Fast fettfrei frittieren!

Eine normale Fritteuse bietet dir knusprige Pommes, goldbraune Schnitzel und eine mit Fett bespritzte Küche mit einem anhaltenden, Imbissbuden-artigen Geruch. Klingt gar nicht mal so angenehm, oder?
Zum Glück hat der Hersteller Philips bereits 2010 mit dem AirFryer eine Heißluftfritteuse veröffentlicht, die auf Öl und Fett vollständig verzichtet und lediglich mit heißer, zirkulierender Luft frittiert. Heute ist das Prinzip der Heißluftfritteuse anerkannt, von vielen Herstellern nachgemacht und unter Kochfans verbreitet. Die Vorteile einer Heißluftfritteuse liegen auf der Hand:
- Wir haben zahlreiche Heißluftfritteusen getestet: In unserem Test konnte sich die Foodi Max Dual Zone von Ninja ganz knapp gegenüber dem bekannten Airfryer XL von Philips durchsetzen, weil die Ninja durch die Flexibilität der zwei Frittierkörbe und ihre intuitive Bedienung überzeugte. Im Test waren aber grundsätzlich alle Geräte überzeugend und eignen mit etwas Eingewöhnung super zum Frittieren von allen möglichen Speisen.
- Kaum Fett und trotzdem knusprig: Die meisten Lebensmittel brauchen keine Zugabe von Fett oder Öl bei der Zubereitung, um schön knusprig zu werden. Nur bei frischen Kartoffeln oder selbst gemachten Pommes sollten ein bis zwei Esslöffel Fett für das ideale Ergebnis hinzugegeben werden. Frittiertes verliert durch die Zubereitung mit heißer Luft den markanten Eigengeschmack von Fett, was besonders bei Pommes eine ganz neue Erfahrung ist.
- Schnell einsatzbereit, aber längere Gardauer: Einerseits ist die Zubereitung in einer Heißluftfritteuse extrem einfach: Stecker rein, Frittiergut in den Frittierkorb und gewünschtes Programm auswählen. Auf der anderen Seite ist die Garzeit etwas länger und eher mit der Zubereitung in einem Umluft-Ofen zu vergleichen.
- Einfach sauber: Durch das fehlende Fett in der Zubereitung ist auch die Reinigung ein Kinderspiel. Kein überschüssiges Fett, keine Fettspritzer in der Küche und kein lästiger Fettgeruch in den eigenen vier Wänden. Der Frittierkorb lässt sich außerdem in den meisten Fällen einfach unter laufendem Wasser oder sogar in der Spülmaschine reinigen.
- Vielseitig einsetzbar: Ob klassische Pommes, Pizza oder sogar Brötchen, in einer Heißluftfritteuse lassen sich erstaunliche Gerichte zubereiten. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Fritteuse steht dir eine ganz neue Welt offen, du wirst überrascht sein, was die Geräte alles können!
- Verschiedene Features: Heißluftfritteusen haben häufig unterschiedliche Ausstattungsmerkmale. Das fängt bei besonderen Utensilien wie einem Grillkäfig, einem Rührarm oder einem Drehspieß an und geht bis zu Sicherheitsfunktionen wie einem Überspannungsschutz. Achte hier auf deine besonderen Wünsche.

Gibt es verschiedenen Arten von Heißluftfritteuse?
2010 hat Philips den Original AirFryer, die erste Heißluftfritteuse, auf den Markt gebracht und damit eine kleine Revolution ausgelöst. Frittieren ohne Fett. Die Pommes immer knusprig. Das Prinzip hält sich bis heute und selbst die ursprüngliche Fritteuse von Philips ist noch erhältlich, wenn auch in einer moderneren Version. Möchtest du also auf das Original setzen, bietet sich die Fritteuse von Philips an.
Der Markt bietet dir natürlich zahlreiche verschiedene Heißluftfritteuse von unterschiedlichen Herstellern. Es gibt aber keine speziellen Kategorien mit besonderen Merkmalen oder eigenen Funktionsweisen, denn von der grundsätzlichen Funktionsweise sind sie alle gleich. Allerdings verfügen manche über einen rotierenden Behälter oder ein Frittier-Sieb. Bei anderen wiederum musst du selbst gelegentlich zum Pfannenwender greifen und den Inhalt per Hand wenden oder den Garkorb schütteln, um gleichmäßig knusprige Ergebnisse zu bekommen. Auch beim Fassungsvolumen der Heißluftfritteusen gibt es Unterschiede.
Je nachdem, nach welchem Prinzip deine Heißluftfritteuse arbeitet, ist sie für bestimmte Lebensmittel geeigneter als für andere. Empfindliche Produkte, wie zum Beispiel panierte Chicken-Nuggets, können manuell sanfter gewendet werden und die Panade nimmt keinen Schaden. Pommes werden dagegen beim rotierenden Modell kontinuierlich gewendet und genießen so von allen Seiten die bräunende Heißluft.
Das sind die Unterschiede zwischen Heißluftfritteusen, Fritteusen mit Öl und Backöfen
In dieser Tabelle findest du eine Übersicht der Vor- und Nachteile von Heißluftfritteusen, Fritteusen mit Öl und Backöfen. Wir zeigen dir, für welche Nutzer:innen sich die verschiedenen Produktkategorien besonders eignen und worauf du vor dem Kauf achten solltest.
| Produktkategorie | Vorteile | Nachteile | Für wen besonders geeignet? | Worauf vor dem Kauf achten? |
|---|---|---|---|---|
| Heißluftfritteuse | Knusprige Speisen mit weniger Fett | Etwas langsamer als Fritteusen mit Öl | Gesundheitsbewusste Nutzer:innen | Größe, Fassungsvermögen, Bedienbarkeit, Leistung, Reinigungsfreundlichkeit, Preis-Leistungs-Verhältnis |
| Fritteuse mit Öl | Schnelles Frittieren, klassischer Geschmack | Benötigt viel Öl, ungesünder | Nutzer:innen, die traditionelle Frittierergebnisse bevorzugen | Ölwechsel-Anzeige, Temperaturregler, Größe, Fassungsvermögen, Bedienbarkeit, Leistung, Reinigungsfreundlichkeit, Energieeffizienz, Preis-Leistungs-Verhältnis |
| Backofen | Vielseitig einsetzbar, große Kapazität | Benötigt mehr Platz, längere Aufheizzeit | Nutzer:innen, die den Platz in der Küche aufbringen können | Art des Backofens (Umluft, Ober-/Unterhitze, etc.), Größe, Energieeffizienz, Bedienbarkeit, Reinigungsfreundlichkeit, Funktionen, Zubehör, Preis-Leistungs-Verhältnis |
ActiFry, AirFry oder Multifry? - Nomenklatur zu Heißluftfritteusen
Wenn du dich online auf die Suche nach der besten Heißluftfritteuse für dich machst, werden dir vielleicht auch diese Schreibweisen begegnen: Heißluft-Friteuse, Heißluft-Fritteuse und ebenso die Heißluftfriteuse, also mit nur einem t – korrekt ist aber die Version mit dem doppelten t.
Außerdem versuchen verschiedene Hersteller, ihre Markennamen durchzusetzen. So werden dir mindestens ebenso oft die Begriffe ActiFry, AirFry, MultiFry, AeroFry (und AeroFryer) und VitAir begegnen. Grundsätzlich beschreiben diese Namen nur die Produktkategorie "Heißluftfritteuse" verschiedener Hersteller, allerdings haben verschiedene Hersteller und Modelle auch andere Features und Funktionen. Achte also auch auf die angegebenen Funktionen und Kundenbewertungen.
Grundsätzlich sind Heißluftfritteusen von Tefal und Philips zu empfehlen, aber auch bedeutend günstigere Modelle von Amazon können regelmäßig in Tests begeistern und sorgen für knusprige Pommes oder Gemüse. Wenn dir die Ausstattung und Bewertung eines Amazon- oder Discounter-Geräts gefallen, musst du dir nicht zwangsläufig Sorgen machen, weil du ein "No-Name-Gerät" kaufen möchtest. Teilweise bieten derartige Modelle einen sehr ähnlichen Funktionsumfang und mitunter sogar bessere Ergebnisse als ihre Markengeschwister.

So haben wir getestet

- Pommes und Nuggests sind als Standardspeise in einer Heißluftfritteuse das Pflichtprogramm, aber durch die vielen kleinen Stücke und der Kartoffelbasis nicht so einfach von allen Seiten kross zu bekommen bzw., gleichmäßig zu garen.
- Aber die Erwartungen steigen stetig. Entsprechend haben wir auch komplexere Gerichte zubereitet beispielsweise Burger, Hähnchen Filets oder Ofengemüse. Wir haben alles Zubehör ausgetestet, auch Grillroste und Spieße.
- Gebacken haben wir auch. Die Muffins und unser Bananenbrot mussten innen durch und saftig sowie von außen goldbraun sein.
Ergänzend dazu haben die Handhabung bewertet, welche Bedienung, Anleitung, Stromverbrauch, Reinigung und Lautstärke abdeckte. Aber auch eine App konnte hier positiv beeindrucken und Punkte sammeln. Hersteller wie Philips oder Cosori haben hier in den vergangenen Jahren stark nachgebessert. Andere Hersteller sollten da natürlich nicht zurückfallen.
Zusätzlich konnten während des Tests die Filmcrew, Redakteur:innen und Arbeitskolleg:innen eigens mitgebrachte Speisen, wie marinierte Bio-Hähnchenbrust, Karotten, Tiefkühlpizza uvm. in den Heißluftfritteusen zubereiten oder einfach nur aufwärmen. So bekamen wir weitere Testeindrücke von anderen Nutzer:innen und Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Inhalten in den Garkörbchen.
Garen, Backen, Frittieren und alle weiteren Möglichkeiten der Zubereitung haben wir unter dem Punkt Essenszubereitung zusammengefasst. Mit 30% war dieser auch der entscheidenste Punkt für die Endnote zusammen mit der Handhabung. Unter letztere fällt auch der Aspekt der Reinigung. Die App und Rezeptauswahl hat mittlerweile ebenfalls einen größeren Anteil an der Gesamtnote. Abschließend rundete der Lieferumfang als letztes Testkriterium die Note und Platzierung ab.
Häufige Fragen (FAQs)
Auch bei Heißluftfritteusen gibt viele Fragen. Wir haben nach unserer Recherche die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst:
Wie sinnvoll ist eine Heißluftfritteuse?
Eine Heißluftfritteuse ist super praktisch, wenn du leckere, knusprige Gerichte genießen möchtest, ohne sie in viel Fett zu baden.
Sie funktionieren mit heißer Luft, die die Speisen schonend und gleichmäßig gart, sodass du frittierte Leckereien mit weniger Kalorien zubereiten kannst. Heißluftfritteusen sind also eine gesündere Alternative zum klassischen Frittieren für alle Nutzer:innen. In unserer Bestenliste zu Heißluftfritteusen findest du die besten Geräte zum besten Preis.
Welche Nachteile hat eine Heißluftfritteuse?
Es gibt ein paar Nachteile, die Nutzer:innen bei Heißluftfritteusen beachten sollten. Erstens, das Ergebnis ist oft nicht so knusprig wie bei traditionellem Frittieren. Zweitens, die Garzeiten können länger sein, weil die Hitze nicht so intensiv ist wie beim Frittieren in Öl. Drittens, benötigen manche Modelle etwas mehr Platz in der Küche als eine herkömmliche Fritteuse.
Einen Versuch ist das Zubereiten auf jeden Fall wert. Knuspriger Genuss, ohne dabei die hohe Anzahl an Kalorien im Kopf zu haben, ist vllt. auch für dich ein echter Mehrwert. Die besten Modelle findest du auf jeden Fall in unserer Bestenliste zu Heißluftfritteusen.
Ist eine Heißluftfritteuse ein Stromfresser?
Heißluftfritteusen verbrauchen im Vergleich zu herkömmlichen Fritteusen meist weniger Energie, aber immer noch zwischen 1000 und 2500 Watt - je nach Ausstattung und Größe.
Da sie die Speisen mit heißer Luft zubereiten und kein Öl erhitzen müssen, sind sie in der Regel effizienter. Allerdings variiert der Energieverbrauch von Modell zu Modell stark. Deshalb ist es wichtig, dass du dich vor dem Kauf über den Verbrauch der jeweiligen Heißluftfritteuse informierst.
Mit unseren Filtern auf Heißluftfritteusen kannst du den Stromverbrauch aber auch begrenzen.
Was für eine Heißluftfritteuse ist die beste?
Die beste Heißluftfritteuse hängt von den individuellen Bedürfnissen der Nutzer:innen ab. Um das ideale Gerät zu finden, sollte auf Faktoren wie Kapazität, Leistung, Energieeffizienz, zusätzliche Funktionen und natürlich das Budget geachtet werden. Unsere Bestenliste zu Heißluftfritteusen und der dazugehörige Kaufberater helfen dir dabei, die perfekte Heißluftfritteuse für dich zu entdecken.
Können Heißluftfritteusen nur zum Frittieren verwendet werden?
Nein, Heißluftfritteusen sind vielseitige Küchengeräte! Nutzer:innen können sie nicht nur zum Frittieren nutzen, sondern auch zum Grillen, Braten, Backen und sogar Dampfgaren. Das macht sie zu einem praktischen Allrounder in der Küche. Schau dir unsere Tipps zum Thema Heißluftfritteusen an, um das Beste aus deiner Heißluftfritteuse herauszuholen. In unserer Bestenliste zu Heißluftfritteusen findest du auch gleich das passende Gerät für deine Bedürfnisse. Unsere Produktfilter helfen dir dabei.
Wie viele Liter sollte meine Heißluftfritteuse haben?
Als Faustregel gilt: rund 1,5 bis 2 Liter pro Person. Für Singles und Paare reichen 3 bis 5 Liter, eine vierköpfige Familie fährt mit 6 bis 8 Litern gut, und wer regelmäßig für Gäste kocht, greift zu Modellen ab 9 Litern. Wichtig ist dabei der Unterschied zwischen Brutto- und Nutzvolumen: Herstellerangaben beziehen sich meist auf den kompletten Garraum, nutzbar ist aber nur die Fläche, auf der das Gargut in einer Lage liegt. Stapelst du Pommes zu hoch, werden sie ungleichmäßig. Ein größeres Gerät ist deshalb selten verkehrt – es braucht nur mehr Platz auf der Arbeitsfläche.
Ein Garkorb oder zwei – was ist besser?
Das hängt davon ab, wie du kochst. Ein Einzelkorb ist günstiger, kompakter und für eine Sorte Gargut völlig ausreichend. Zwei Kammern lohnen sich, sobald du regelmäßig ein komplettes Gericht zubereitest, also etwa Pommes und Hähnchen gleichzeitig. Beide Zonen lassen sich getrennt einstellen, und Funktionen wie Sync sorgen dafür, dass alles zur selben Zeit fertig wird – das erspart dir das Warmhalten im Backofen. Der Nachteil ist der Platzbedarf. Wer beides will, schaut sich Modelle mit gestapelter Bauweise an, die zwei Zonen auf der Stellfläche eines Einzelkorbs unterbringen.
Muss ich eine Heißluftfritteuse vorheizen?
Meistens nicht. Der große Vorteil gegenüber dem Backofen ist ja gerade, dass der kleine Garraum in ein bis zwei Minuten auf Temperatur ist. Bei leistungsstarken Geräten kannst du das Gargut direkt einlegen. Sinnvoll ist Vorheizen bei zwei Gelegenheiten: bei schwächeren Modellen unter etwa 1500 Watt und wenn du Fleisch scharf anbraten willst, weil die Kruste dann sofort entsteht und der Saft im Fleisch bleibt. Viele Geräte haben dafür ein eigenes Preheat-Programm. Für Tiefkühlware und Backwaren kannst du es dir in der Regel sparen.
Wie reinige ich eine Heißluftfritteuse richtig?
Am einfachsten direkt nach dem Abkühlen, solange das Fett noch nicht angetrocknet ist. Bei den meisten Geräten dürfen Korb und Gitterrost in die Spülmaschine – das ist ein echtes Kaufkriterium, denn einige Hersteller schließen genau das aus. Das Gehäuse wischst du feucht ab. Hartnäckige Rückstände weichst du mit warmem Wasser und etwas Spülmittel ein, statt zu schrubben: Scheuermittel und harte Bürsten zerstören die Antihaftbeschichtung. Vergiss das Heizelement an der Oberseite nicht, dort sammelt sich mit der Zeit Fett und sorgt für Rauch und Geruch. Einmal im Monat auswischen reicht.