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VR-Brille Kaufberater
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Jan-Philipp
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VR Brillen auf einen Blick - Das musst du wissen!

Mann spielt mit einer HTC ViveVR-Brillen ermöglichen dank eines nahezu perfekten 3D-Effekts und hochauflösender Displays direkt vor deinen Augen ein unnachahmliches Mittendringefühl und sind in aller Munde. 

Worauf gilt es zu achten und welche VR-Brille ist für dich am besten geeignet? Für deine Produktsuche haben wir die hilfreichsten und wichtigsten Fakten zu VR-Brillen zusammengetragen:

  • Viele Spiele, Apps und Plattformen: Der VR-Markt ist bezüglich Hard- und Software hart umkämpft. Für dich gibt es folgende Möglichkeiten VR zu erleben:
    • SteamVR unterstützt fast alle VR-Brillen für PCs und bietet eine große Auswahl an Apps und Spielen.
    • Der Oculus Store von Facebook lockt mit aufwendig produzierten Exklusivtiteln, ist aber nur mit VR-Brillen von Oculus und einem verpflichtendem Facebook-Account nutzbar.
      • Der Oculus Quest Store läuft nur auf den autarken VR-Brillen Quest und Quest 2.
    • Der Viveport ist von HTC und überzeugt mit vielen lohnenswerten VR-Spielen im monatlichen Abo für 10 €.
    • Playstation VR Spiele findest du im PSN-Store oder als Disc-Version im Handel. Vorraussetzung ist eine Playstation 4, 4 Pro oder 5 und die PSVR-Brille.

  • Erfassung deiner Bewegungen in Echtzeit: Vollwertige VR Systeme erfassen (tracken) die Brillen und auch die Controller im Raum. Im Idealfall hast du ein paar QuadratmeterSpielfläche” zur Verfügung. Brille und Controller werden entweder mit Kameras in der Brille oder von Sensoren im Raum getrackt. Erste Variante ist leicht einzurichten, aber nicht so genau wie externe Sensoren.

VR-Brille Bestenliste 2020

Starkes VR dank Sony
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Kindgerechtes VR
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testit
1,5
gut
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1,5
gut
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2,2
gut
Vorteile:
  • Sehr genaues Tracking: Sonys VR-Headset trackt deine Bewegungen überraschend genau
  • Starke Exklusivtitel: Das VR-Headset profitiert von Sonys großer Bibliothek an exklusiven Titeln
  • Hoher Tragekomfort: Auch nach langem Tragen fällt das Headset nicht negativ auf
Vorteile:
  • PS5-Kompatibilität: Mit einem Adapter ist die PSVR mit Sonys Playstation 5 nutzbar und einige Spiele laufen besser
  • Starke Exklusivtitel: Das VR-Headset profitiert von Sonys großer Bibliothek an exklusiven Titeln
  • Hoher Tragekomfort: Auch nach langem Tragen fällt das Headset nicht negativ auf
Vorteile:
  • Für Kinder geeignet: Das Aufbauen und Basteln ist dank interaktiver Anleitung sehr spaßig
  • Viele kreative Spiele: Sehr kreative Spiele und Anwendungen mit viel Charme
  • Fördert Kreativität: Programmieren eigener Spiele möglich
Nachteile:
  • Niedrige Auflösung: Mit 1920x1080 Pixel bzw. 960x1080 pro Auge etwas niedrige Auflösung verglichen mit anderen VR-Headsets
Nachteile:
  • Niedrige Auflösung: Mit 1920x1080 Pixel bzw. 960x1080 pro Auge etwas niedrige Auflösung verglichen mit anderen VR-Headsets
  • PS5
Nachteile:
  • Aufwendige Zusammensetzung: Das Zusammenbauen der Pappvorlagen dauert
  • Keine Kopfband für die Brille: VR-Brille muss dauerhaft hochgehalten werden

VR-Brillen Kaufberater - Revolution oder Spielerei?

Brauche ich für meine neue VR-Brille extra einen PC oder eine Konsole? Wo bekomme ich die Spiele her und was kann ich überhaupt erwarten?

Fragen über Fragen, die wir in unserer Tabelle beantworten.

VR-Brillen im Überblick - Diese drei Methoden für Virtual Reality gibt es

VR-Brillen-Typ

Das brauchst du

Diese VR-Brillen musst du kennen

Das kannst du erwarten

Ungefähre Kosten

Mobile VR

Nur die VR-Brille

  • Oculus Quest
  • Oculus Quest 2

Ein hochwertiges und freies VR-Gefühl, welches je nach Modell sogar mit VR-Erfahrungen der PC- und Konsolen-Headsets mithalten kann.

VR-Brille:

250 - 500 €

VR-Brillen für Konsolen

Die dazugehörige Konsole

  • Sony PSVR
  • Nintendo Labo VR

Einen technisch etwas eingeschränkten, aber nicht minder faszinierenden Spielspaß in virtuellen Welten. Den Spielen merkt man vereinzelt ihre professionelle Entwicklung und das Budget eines großen Spieleherstellers an.

Konsole:

200- 500 €

VR-Brille:

80 - 200 €

VR-Brillen für PCs

Gaming PC, Gaming Laptop bzw. Computer mit guter Grafikkarte und viel Rechenleistung

  • Oculus Rift / Rift S, Oculus Quest / Quest 2 via Oculus Link
  • HTC Vive
  • Valve Index
  • WMR-Brillen

Das beste VR-Erlebnis mit der neusten Technik. Abhängig von deinem Computer und deinem Budget bist du anderen VR-System technisch teilweise deutlich überlegen. Außerdem bekommst du eine riesige und abwechslungsreiche Auswahl an Spielen von großen und kleinen Entwicklern.

PC:

500 - 1500 €

VR-Brille:

250 - 1000 €

Welche VR-Brille ist die Beste? - Das sind unsere Empfehlungen

Die Frage nach der besten VR-Brille ist fast schon zu einer Plattformfrage geworden. Nur mit der richtigen Soft- und Hardware kannst du richtig in die virtuelle Realität eintauchen. Die in der Tabelle aufgeführten VR-Typen haben alle ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Mal ist eine Spielekonsole oder ein leistungsstarker Gaming-PC notwendig, mal nur die VR-Brille selbst. 

In jedem Fall ist auch für dich die richtige VR-Brille dabei. Folgende Virtual Reality Headsets haben sich als empfehlenswert herausgestellt:

Playstation VR - Die PS4 VR-Brille von Sony

Die Sony PSVR ist eine Ergänzung zu den mehr als 45 Millionen verkauften Playstation 4 bzw. PS4 Pro Konsolen und bald auch zur PS5.

Dass Sonys Konsole nicht die Rechenleistung wie ein High-End-Rechner hat, spiegelt sich in der geminderten Auflösung des verbauten OLED-Displays von 960 x 1080 pro Auge (samt sichtbarem Fliegengittereffekt) und der geringeren Grafikqualität der Spiele wider. Dank OLED sind immerhin die Schwarzwerte sehr gut.

Trotzdem bietet die PSVR einige Besonderheiten, welche sie für  VR-Neugierige interessant macht:

  • Bewegungssteuerung: Echtes VR-Feeling kommt nur mit zusätzlich erhältlichen Move-Controllern auf, deren Tracking mit der PS Kamera erstaunlich gut klappt. Die Symbiose der PSVR mit den Move Controllern ist außerdem optional, da auch der DualShock Controller über die Farbleiste räumlich getrackt werden kann und in vielen Spielen funktioniert.

  • Geringe Einstiegshürde: Tragekomfort, Preis und Spieleangebot des Headsets überzeugen. Keine Brille ist so bequem und langfristig komfortabel zu tragen wie die Playstation VR - auch für Brillenträger.

  • Top VR Spiele: Sony fördert aktiv die Entwicklung von exklusiven VR Spielen, weshalb du dir um zukünftige Highlights kaum Sorgen machen musst. Blockbuster wie Skyrim VR, Moss, und den Exklusivtiteln Blood & Truth, Astro Bot Rescue Mission und Hitman VR große Games auf der Heimkonsole verfügbar.
PS VR Packungsinhalt mit allen KabelnTipp: Virtuelles Kino für Zuhause

Zusätzlich kannst du seit dem Update 4.50 mit der PSVR auch 3D Blu-rays mit der Brille schauen. Dieser Kino-Modus, wie er schon bei der YouTube-App zum Einsatz kommt, setzt dich in ein virtuelles Kino und zeigt dir deinen Lieblingsfilm so auf einer riesigen, simulierten Leinwand.

Und die Nachteile?

Der etwas komplizierte Aufbau mit den vielen Kabeln ist ein Ärgernis, welches allerdings nur einmal ertragen werden muss. Etwas schwerer wiegt hingegen die vergleichsweise geringe Auflösung des Displays. Andere Konkurrenten sind da schon wesentlich schärfer unterwegs, was das Spielgefühl verschlechtert.

Auch merkt man dem Tracking-System via PS Move-Controller und PS4-Kamera an, dass es nicht von Grund auf für VR entwickelt wurde. Sind die Bedingungen (Licht, Positionierung, Winkel) nicht perfekt, ist es merklich fehleranfälliger als die anderen Tracking-Systeme.

Darum empfehlen wir die Sony Playstation VR:

Sonys VR-Brille für die Playstation 4 und sogar für die kommende Playstation 5 überzeugt durch ihren attraktiven Preis und die niedrige Einstiegshürde. Zwar ist der Aufbau etwas fummelig und die Auflösung niedriger als bei der teureren Konkurrenz, dafür bekommst du eine sehr bequeme VR-Brille mit der du dich in Sonys Exklusivtitel stürzen kannst.

Echte Pappe, virtuelle Welten - Nintendo Labo VR

Nintendo hat das Prinzip von Google Cardboard mit seinem Toy-Con VR-Bastelset für die Nintendo Switch, bei dem du aus Pappe, Gummis und Schnüren kleine Spielzeuge herstellst, auf die Spitze getrieben. Diese nutzen dann die verschiedenen Sensoren der Joycon-Controller und Tabletkonsole, um kreative Minispiele zu verwirklichen und lassen dich überraschend einfach in die virtuelle Realität eintauchen.

Nitnendo Labo VR-Brille aufgebaut mit SwitchMit dem vierten Toy-Con-Set kannst du dir tatsächlich deine eigene VR-Brille zusammenstecken. Mit weiterem gebastelten Zubehör bzw. Aufsätzen für die VR-Brille wirst du z.B. zum Vogel, Frosch oder Elefant. Weitere kleine Minispiele zeigen dir weitere Möglichkeiten des Systems. Zudem kannst du auch hier wieder deine eigenen Spielchen auf der Konsole programmieren.

Mit VR-Updates für bekannte Switch-Titel wie Super Smash Bros. Ultimate, Mario Odyssey und The Legend of Zelda: Breath of the Wild erweiterte Nintendo zudem den Funktionsumfang. Während du in Marios Abenteuer nur kleine Minispiele durch die Brille spielst, erlaubt dir ein kleiner Menüpunkt in Zelda das ganze Spiel in VR zu spielen. Bei Smash Bros. begrenzt sich die Interaktion auf eine Art Kinomodus. Da die Labo VR-Brille jedoch kein Kopfband hat, musst du die Konsole samt Brille bei jeder Anwendung hochhalten.

Labo VR hat viele clevere Ideen in der Zusammensetzung der Pappspielzeuge, welche du auch direkt beim Aufbauen zu Gesicht bekommst. Dadurch ergibt sich ein toller Lerneffekt und viel Spaß beim Folgen der sehr detaillierten Bauanleitung - ideal für Kinder und junggebliebene Erwachsene

Nachteilig ist aber vor allem die Technik. Die Switch hat nur ein einfaches HD-Display. In VR wird es durch das Teilen des Bildes noch mal unschärfer und ein Fliegengittereffekt (Pixelmuster des Displays) ist deutlich erkennbar. Die Bildqualität ist mitunter so schlecht, dass du in manchen Spielen nur nahe Objekte erkennen kannst. Auch gibt es kein Erfassen der Position im Raum. Dennoch eignet sich Labo VR als ein sehr guter Einblick in die VR-Welt. Dafür sorgt das Einfallsreichtum und die hohe Qualität von Spiel und Bastelspaß.

Oculus Quest 2 - Kabelloses und hochauflösendes VR-Erlebnis

ACHTUNG: Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es einen kompletten Verkaufstopp für alle Oculus-Headsets in Deutschland aufgrund der Notwendigkeit eines Facebook-Kontos.

Schluss mit aufwendigen Set-Ups und Kabel-Chaos: Mit der Oculus Quest 2 präsentiert Oculus einen echten Gamechanger in puncto Virtual Reality:

  • Autarkes VR-Gaming: Die Oculus Quest 2 arbeitet autark, ist also nicht auf externe Zuspieler wie PC oder Konsole angewiesen. 6 GB RAM, ein Snapdragon XR2 und die Auflösung von 1.832 × 1.920 Pixeln pro Auge (fast 4K und damit ohne Fliegengittereffekt) liefern dennoch ein Spielerlebnis, das sich sehen lassen kann.

  • Kabellose Freiheit: Wie beim Vorgänger werden weder für Positionstracking (Insight-Tracking) noch für die Controller der Quest 2 werden Kabel benötigt. Die Raumerfassung erfolgt über vier Kameras, die im Gehäuse der modernen VR-Brille verbaut sind. Auch die Controller werden drahtlos verbunden und ermöglichen freie Bewegungen in alle Himmelsrichtungen, was dem Spielgfühl stark zugutekommt.

  • Hochwertige Spieleauswahl: Die Oculus Quest 2 greift auf den prall gefüllten Spielekatalog der ersten Quest zurück. Viele Spiele, Apps und Filme erhalten zudem Updates, um die höhere Auflösung und die 90 statt 72 Hz Bildwiederholungsrate der Quest 2 zu nutzen.
    Darüber hinaus lässt sich die Quest 2 via Oculus Link einfach als PC-VR Brille nutzen - sogar kabellos mit der Virtual Desktop-App.
Und die Nachteile?

Oculus Quest 2 mit ZubehörSeit Oktober 2020 ist für das Benutzen der Oculus-Headsets zwingend ein Facebook-Account nötig. Natürlich lassen sich die Privatsphäre-Einstellungen anpassen, doch was Facebook beim Benutzen der Quest 2 von dir aufzeichnet und analysiert, bleibt Firmengeheimnis und fließt in den großen Datenpool zur Weiterverwertung.

Ein weiterer großer Nachteil ist das schlechte und unbequeme Kopfband. Der etwa 50 € teure Elite Strap (wahlweise auch mit integriertem Akku) ist Pflicht. Für Brillenträger wird es auch eng.

Ebenfalls unschön: Das Einstellen des Augenabstands bei den Linsen ist nicht mehr stufenlos, sondern in drei festen Punkten festgelegt. Bitter für alle, die dazwischenliegen.

Darum empfehlen wir die Oculus Quest:

Die Oculus Quest 2 ist der fast perfekte Nachfolger: Sie ist günstiger, das Display ist schärfer, die Batterien der Controller halten länger, der Chip ist leistungsstärker und bietet dieselbe atemberaubende Bewegungsfreiheit. Wenn dich Facebooks Datenhunger im Hintergrund nicht stört, ist die Oculus Quest 2 das beste autarke VR-System.

Diese VR-Brillen und Hersteller musst du kennen

Im noch jungen VR-Markt haben sich seit 2016 drei große Plattformen bzw. Hersteller etabliert, welche dir den Einstieg in die virtuelle Welt ermöglichen:

Oculus (Facebook) - Der VR-Pionier

OculusDer populärste VR-Brillen-Hersteller startete den Hype um Virtual Reality mit einer Kickstarterkampange der Oculus Rift. An Unterstützer ausgelieferte Entwicklermodelle verhalfen dem Thema zusätzlich zu Popularität

Inzwischen hat Oculus bzw. Facebook neben der Rift mit drei weiteren Headsets nachgelegt (Rift S, Quest und Quest 2), aber mit der Quest 2 sein Portfolio reduziert. Zum aktuellen Zeitpunkt wird nur eben noch die autarke Quest 2 produziert, welche sich aber mit einem Link-Kabel auch am PC verwenden lässt. Alle anderen Oculus-Headsets werden nicht mehr hergestellt, können aber weiterhin benutzt werden.

Zudem ist seit Oktober 2020 ein Facebook-Account zum Benutzen der VR-Brillen zwingend notwendig. Facebook kaufte Oculus 2015 und investiert seitdem in die Entwicklung von Spielen und weiteren Technologien. Vor allem die exklusiven und qualitativ hochwertigen Titel im Oculus-Store sind erwähnenswert.

Valve bzw. SteamVR-Headsets - Steam als zentraler Anlaufpunkt

Steam PC-Spieleplattform für VR-SpieleDas von Valve entwickelte Lighthouse-Tracking-System bietet dir das genaueste Erfassen von Brille und Controller - etwas Platz und Aufbauzeit vorausgesetzt. Kleine Würfel schießen Lichtstrahlen durch den Raum, womit die Brille und Controller punktgenau erkannt werden. 

Die Spielfläche von Room-Scale-VR (raumfüllend) hat sich mittlerweile als Standard entwickelt. Vorbei sind die Zeiten, wo eine VR-Brille ausschließlich sitzend vor dem PC benutzt werden kann.

Das Lighthouse-Tracking-System ist offen und wird auch von HTC (HTC Vive und HTC Vive Pro) oder von Pimax (Pimax 5K, Pimax 8K) genutzt, deren Headsets z.B. ein größeres Sichtfeld bieten.

Valves eigene SteamVR-Brille ist die Valve Index, die mit neuartigen Controllern punktet, welche die kompletten Finger erfassen und in Spielen wie Half Life: Alyx einen echten Mehrwert bieten.

Zentrale Anlaufstelle für Spiele, Apps und weitere Erfahrungen in VR ist die PC-Spieleplattform Steam. Hier findest du große Spiele von Publishern wie EA, Ubisoft, Activision oder Valve selbst (Half Life: Alyx, The Lab), vor allem aber auch viele kleine innovative VR-Spiele von unabhängigen Entwicklern.

Windows Mixed Reality - Günstig, aber auf Steam angewiesen

Windows Mixed Reality LogoAuch Microsoft möchte bei Virtual Reality nichts verpassen. Aus diesem Grund etablierte das Redmonder Unternehmen einen eigene VR-Standard namens Windows Mixed Reality und implementierte die nötigen Treiber direkt in das Windows 10 Betriebssystem.

Zudem wurden das Inside-Out-Tracking-System ohne externe Sensoren und die damit verbundenen Controller entwickelt und Vertragspartnern zur Verfügung gestellt. Diese sind bei allen WMR-Brillen immer gleich. Hardware-Hersteller wie Acer, HP, Dell, Lenovo oder Medion verkaufen seit 2017 ihre WMR-VR-Brillen. 

Microsoft möchte natürlich, dass du die VR-Apps aus dem Microsoft Store beziehst. Die Auswahl ist allerdings überschaubar. Zum Glück funktionieren alle WMR-Headsets nativ mit SteamVR.

Playstation VR - Starke Exklusivtitel und bequeme Brille

Playstation VR LogoDie Sony PSVR erschien Anfang Dezember 2016. Der große Vorteil: Sie ist ein Zubehör zu den mehr als millionenfach verkauften Playstation 4 Konsolen. Die etwas schlechter Grafikqualität wird aber durch starke Optimierung weitgehend kaschiert. Der von der PS3 und als Reaktion auf den Erfolg der Wii bekannte PlayStation Move Controller mit der PlayStation 4 Kamera ermöglichen das Tracking-System.

Auch das normale PlayStation 4 Gamepad, der Dualshock 4 Controller, wird aufgrund der LED erkannt und getrackt. Viele Spiele setzen nicht die Move-Controller voraus. Zudem ermöglicht eine kleine Box ein aufbereitetes Bild des Headsets oder einen anderen Blickwinkel des Spielgeschehens auf dem Fernseher. Lokale Multiplayer-Spiele wie Playroom VR machen davon Gebrauch.

Hintergrundwissen: Die Technik hinter Virtual-Reality-Brillen

Wie funktionieren VR-Brillen?

Der Grundgedanke einer Virtual-Reality-Brille ist nicht neu, aber erst jetzt durch die aktuelle Technik überzeugend umsetzbar. Das Prinzip: Vor die Augen wird ein hochauflösendes Display positioniert, auf das der Nutzer mit Vergrößerungslinsen schaut. Die so entstehende optische Verzerrung wird vom Spiel ausgeglichen. Das Bild wird in der Mitte geteilt und abgeschirmt, sodass jedes Auge ein eigenes zu sehen bekommt. Zusätzlich sind die Perspektiven leicht voneinander versetzt, um einen 3D-Effekt hervorzurufen.

VR ist also immer auch 3D VR (Nach demselben Prinzip arbeiten 3D Fernseher oder 3D Beamer in Verbindung mit 3D-Brillen). Zudem werden Sensoren genutzt, um die Bewegung des Kopfes ins Spiel zu übertragen. Bei mobilen VR-Headsets lassen sich mittlerweile sogar die Positionsdaten erfassen. Das “Positional-Tracking” getaufte System funktioniert seit der Oculus Quest auch bei autarken Headsets.

Es droht Übelkeit bei schlechter Umsetzung

Durch die Einnahme des kompletten Sichtfeldes (field of view - fov) entstehen neue Herausforderung für die Entwickler. Das Gehirn glaubt wirklich im virtuellen Raum zu sein. Alle unnatürlichen Aktionen in der Ich-Perspektive wie Rollen, Rutschen, Gleiten oder zu schnelle Bewegungen können Übelkeit verursachen. Dieses Phänomen nennt sich “Motion Sickness” und kann zusätzlich bei schlechter Performance der Anwendung auftreten.

Wenn die Bildwiederholungsrate (Framerate) zu gering ist, fehlen Bildinformationen, welche die Wahrnehmung stören. Als ideal wird ein Wert von mindestens 72 Bilder pro (72 Hz oder 72 fps) Sekunde besser noch 80, 90 oder sogar 120 Hz angesehen. Der Inhalt wird also mit einer sehr hohen Framerate, mit hoher Auflösung und aus zwei Perspektiven berechnet. Dementsprechend leistungsfähig muss das Zuspielgerät (PC, Videospielkonsole oder Handychip) sein, oder die grafische Darstellung reduziert werden.

OLED-Displays hatten zu Beginn der technologischen Entwicklung den Vorteil der kürzeren Reaktionszeiten. Die Darstellung verwischte bei schnellen Kopfbewegungen nicht. Heute sind auch LCD-Displays schnell genug und haben zudem den Vorteil eines besseren Füllfaktors. Das bedeutet: Der Fliegengittereffekt ist weniger stark wahrnehmbar, da die Grundfarben der Pixel mehr Fläche ausfüllen. Auf der Seite von OLED stehen aber noch die kräftigen Farben und die unerreichten Schwarzwerte.
Aus Kostengründen werden heute aber vermehrt LCD-Displays in modernen VR-Brillen verbaut - auch wegen immer besseren Auflösungen.

Warum sind VR-Brillen gerade jetzt so beliebt?

2016 war das Jahr in dem Virtual Reality mit einer großen Sause die Wohnungen von Endkunden eroberte und dem Medienkonsum eine neue Dimension von Intensität, Interaktivität und Immersion eröffnete. Als Zugpferd dient die Videospielindustrie, deren dreidimensionale Welten sich wunderbar dafür eignen.

Frühere Gehversuche in virtuelle Welten sind teilweise kolossal gescheitert. Selbst so ein renommierter Videospiel-Hersteller wie Nintendo scheiterte mit dem Virtual Boy kläglich. Doch heute ist ein regelrechter Trend zu verzeichnen. Woran liegt das?

Neueste Technik machte VR erst möglich

Ausgangspunkt ist die sich rasend schnell entwickelnde Mobile-Industrie. Maßgeblich beeinflusst vom Erfolg des iPhones, haben sich Smartphones in den letzten 10 Jahren von kleinen unscheinbaren Telefonen, zu extrem effizienten Mini PCs mit großem Funktionsumfang entwickelt. Die Abstände in denen große Hardware Hersteller wie Samsung, Sony, LG, Apple oder HTC ihre Vorzeigemodelle updaten, schrumpfen jedes Jahr. Vor allem die technische Evolution von Bildschirmen und Sensoren ist ausschlaggebend für VR-Brillen. Heutzutage hat nahezu jedes Smartphone einen HD-Bildschirm und etliche Sensoren an Bord, die günstig in der Produktion und extrem klein sind.

Facebook kaufte 2015 Oculus für 2 Milliarden Dollar und machte spätestens mit diesem Deal klar, dass auch große Firmen an das Potenzial von VR glauben.

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