Wischroboter

Wischroboter Test

Die besten Wischroboter aus Tests und Kundenbewertungen im Vergleich

Die besten Wischroboter 2021
von Orya Weiss
zuletzt aktualisiert: 17.02.2021
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Wischroboter auf einen Blick - Erst saugten sie nur, jetzt wischen sie auch!

Ein Saug- und Wischroboter geht seiner Arbeit nach.Was vor einigen Jahren noch als unausgereifte Spielerei abgetan wurde, ist mittlerweile längst salonfähig geworden. Der Trend zum Automatisieren des Haushalts und der Reinigung macht auch vorm Wischen nicht Halt und geht mit dem Wischroboter weiter voran. Während es die kleinen Roboter häufig als Kombigerät von Saug- und Wischroboter gibt, die sowohl saugen als auch wischen können, tauchen immer mehr Geräte auf, die auf das Wischen spezialisiert sind. Die wichtigsten Fakten haben wir dir hier zusammengetragen:

  • Navigation: Eine gute Navigation ist das A und O. Das Chaos-Prinzip ist mittlerweile überholt und ist vor allem bei günstigen Einsteigermodellen zu finden. Gerade beim Wischen ist es jedoch von Vorteil, wenn der Roboter in systematischen Bahnen vorgeht, um unschöne Schlieren möglichst zu vermeiden. Abgründe und Treppenstufen erkennen sie dank Hinderniserkennung jedoch alle.

  • Akku: Ein großer Akku ist gerade für große Räume wichtig. Wenn der Wischroboter nicht alle naselang Unterbrechungen einlegen soll, um an der Ladestation aufzuladen, solltest du entsprechend Augenmerk auf die Akkukapazität legen.

  • Zusatzfunktion: Die Riege an Zusatzfunktionen ist bei den Putzrobotern überraschend groß und bietet einen echten Mehrwert. Das fängt schon bei vermeintlich simplen Dingen wie einer App-Steuerung an. Oder wie wäre es mit einem zweigeteilten Wassertank, wodurch das frische Wischwasser und das Schmutzwasser voneinander getrennt werden? Exotisch wird es mit Sprühfunktionen, durch die hartnäckige Flecken vorab eingeweicht werden können.

iRobot Braava m6 - Intelligent wischen

Durch die quadratische Form kommt der iRobot Braava m6 mühelos in Ecken.iRobots Braava m6 ist ein reiner Wischroboter. Dadurch ist seine Reinigungsleistung der Wischfunktion von Kombigeräten deutlich überlegen. Bauform und Navigation des Wischroboters arbeiten hervorragend zusammen. Die App ist hervorragend ausgeklügelt. Das Highlight des kleinen Roboters ist der Präzisions-Sprühstrahl.

  • Who needs a map?: Der Roboter braucht eine und deshalb zeichnet er sie sich auch. Bei seinen Touren durch deine Wohnung verfasst er eine Karte deiner Räume und Möbel und geht so mit jedem Reinigungsvorgang systematischer und schneller vor. Nicht nur intelligent, sondern auch zeitsparend!

  • Präzises Spritzen: Die Sprühfunktion des Wischroboters ist nicht nur ausgefallen, sondern auch praktisch. Der Roboter spritzt etwas Wasser vor sich und löst hartnäckigen Schmutz schon mal vor, bevor er mit dem Wischtuch drüberfährt. Etwas erhöhter Wasserverbrauch, doch dafür ebenso bessere Reinigungsergebnisse.

  • Punktgenau gereinigt: Die Reinigungsleistung des Bravva m6 von iRobot ist generell schon gut. Die Spotreinigung der Wischfunktion setzt dem ganzen noch die Krone auf. Solltest du mal kleckern, musst du deinen Bot nur in Stellung bringen und er kümmert sich um den Rest.

  • Praktische Bauform: Die quadratische Bauform mag auf den ersten Blick etwas witzig wirken, doch hat sie durchaus Vorteile. So kommt der Roboter hervorragend in Ecken herein und reinigt sie zuverlässig, etwas bei dem runde Roboter immer Schwierigkeiten haben.

Das stört uns am iRobot Braava m6

Hindernisse bereiten dem Braava m6 leider hin und wieder Schwierigkeiten. Es scheint als würde die Hinderniserkennung hier etwas zu gut funktionieren. Kleinere Hindernisse wie Kanten sperren ihn mitunter aus (oder ein), wodurch man ihn hin und wieder befreien muss.

Der Wassertank ist zudem recht klein geraten. Er umfasst gerade einmal 0,15 Liter und leert sich während des Wischens somit recht schnell, insbesondere wenn der Präzisions-Sprühstrahl häufiger zum Einsatz kommt.

Unser Fazit zum iRobot Braava m6

Er wirkt auf den ersten Blick wie ein Wischroboter mit vielen Spielereien, doch am Ende erweisen sie sich alle als nützlich. Jedenfalls sprechen die guten Reinigungsergebnisse für sich. Der Präzisions-Sprühstrahl ist schlichtweg praktisch. Durch die gute Navigation arbeitet er zudem angenehm flott und effizient, was dem etwas kleinen Wassertank dankend entgegenwirkt. Von uns gibt es eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!

Wozu brauche ich einen Wischroboter?

Wischroboter machen das, was der Name suggeriert: Sie wischen. Die kleinen Flitzer sind mit einem Wassertank und einem Wischtuch (in der Regel ein Mikrofasertuch) ausgerüstet. Mithilfe einer Spritz- oder Sprühfunktion wird Schmutz eingeweicht und mit dem Wischtuch anschließend abgewischt.

Die Reinigungsleistung ist hierbei stark vom Modell abhängig. Generell gilt jedoch, dass ein Wischroboter eher als Ergänzung gesehen werden sollte. Eine gründliche manuelle Reinigung deiner Hartböden kann ein solcher Roboter leider nicht ersetzen. Besonders hartnäckige Flecken, beispielsweise Fettflecken oder Ähnliches, bereiten den kleinen Robotern noch immer Schwierigkeiten. Dafür haben die meist um die zwei bis fünf Kilogramm schweren Maschinen nicht genügend Power und Gewicht. Für gröberen Schmutz oder restlichen Staub sind sie hingegen ideal. Zudem verleihen sie deinen Hartböden einen schönen Glanz.

Besonders Allergiker werden sich über die regelmäßige Reinigung freuen. Ob Staub oder Tierhaare, durch das nicht perfekte, aber tägliche Wischen verringert sich die Belastung deutlich.

Wischroboter sowie Saugroboter mit Wischfunktion sind auf Nasswischen ausgelegt. Solltest du viele Teppiche in deiner Wohnung haben, musst du entsprechende Maßnahmen ergreifen, damit dein Putzroboter nicht alles einweicht.

Wenn du es besonders exotisch magst, könntest du dich für den neusten Trend in der Welt der Haushaltsroboter interessieren: Der Fensterputzroboter.

Worauf ist beim Kauf eines Wischroboters zu achten?

Der iRobot Braava m6 geht systematisch vor.Wie bei allen Geräten gibt es ein paar zentrale Bauteile oder Faktoren, auf die du beim Kauf eines Wischroboters achten solltest. Wir haben dir hier einmal die wichtigsten aufgelistet:

  • Navigation: Damit der Roboter effizient wischen kann und nicht einfach nur per Chaos-Prinzip den Raum abfährt, bis der Akku schlapp macht, braucht es eine gescheite Navigation. Viele Roboter setzen hier auf eine systematische Reinigung, bei der sie den Raum in geregelten Bahnen abfahren und mit Sensoren Möbel und Ähnliches umfahren. Manche Roboter merken sich ihre Umgebung sogar und legen sich eine Karte an, um immer schneller zu werden.

  • Wassertank: Beim Wassertank gibt es gleich mehrere Dinge, die es zu beachten gibt. Angefangen natürlich bei der Größe. Je größer deine Wohnung, desto mehr Fläche muss dein Roboter säubern. Für große Wohnungen empfehlen wir dir daher einen Wischroboter mit einem Fassungsvermögen von mindestens 0,5 l. Für Einzelzimmer reichen aber auch kleinere Tanks mit beispielsweise 0,2 l Volumen.

    Darüber hinaus gibt es Wassertanks teilweise zweigeteilt. Das heißt, dass das Schmutzwasser direkt in eine vom Frischwasser getrennte Partition umgeleitet wird, was die Reinigung erleichtert.

  • Akkulaufzeit: Der Akku ist vor allem für größere Wohnungen und Räume wichtig, bei denen dein Wischroboter mehr Fläche abfahren muss und die Reinigungszeiten entsprechend etwas länger sind. Auch Geräte, die nach dem Chaos-Prinzip vorgehen, sollten genügend Saft haben, um möglichst viel Fläche deiner Hartböden abzudecken. Sonst muss dein Roboter viele Zwischenstopps bei seiner Ladestation einlegen.

  • App-Steuerung: Egal ob Kühlschrank, Klimaanlage oder Wischroboter: Eine Steuerung per App macht alles leichter. Mit ihrer Hilfe kannst du automatische Reinigungspläne anlegen, den Fortschritt verfolgen und erhältst Push-Nachrichten, sollte dein Roboter einmal festhängen.

  • Flach soll er sein: Wenn dein Wischroboter auch unter Möbel kommen soll, ist auf eine flache Bauweise zu achten. Hierbei gilt es einen guten Kompromiss zwischen Größe des Wassertanks sowie Kompaktheit zu finden. Je mehr Volumen dein Wischroboter haben soll, desto größer wird er. Irgendwo muss das Wasser schließlich hin.

Wischroboter im Test bei Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat im Dezember 2020 Wischroboter sowie die Kombigeräte Saug-/Wischroboter, die sowohl über eine Saugfunktion als auch Wischfunktion verfügen, getestet. Insgesamt hatten sie fünf Kombigeräte sowie zwei reine Wischroboter im Labor zu Besuch. Besonders wichtig waren natürlich die Reinigungsleistung der Wischfunktion sowie die Navigation. Auch die Handhabung und Lautstärke flossen in die Endnote des Tests mit ein.

Wischroboter Test

Bei den reinen Wischrobotern hat iRobot das Duell gegen Moneual gewonnen. Der Traditionshersteller aus den Vereinigten Staaten hat mit dem Putzroboter Braava jet m6 ein rundes Gesamtpaket abgeliefert. Wischleistung, Navigation und Handhabung sind durch die Bank weg gut. Abwertungen im Test gab es aufgrund eines nicht doppelt isolierten Stromkabels an der Ladebuchse.

Kombigerät Saug- und Wischroboter Test

Bei den Kombigeräten hat sich Ecovacs mit dem Deebot Ozmo 930 an die Spitze gesetzt. Der Deebot erzielt beim Wischen befriedigende Ergebnisse, verfügt aber über eine gute Navigation und eine sehr hohe Sicherheit. Generell zeigt sich jedoch, dass die Wischfunktion des Deebots (und anderer Kombigeräte) etwas schwächer abschneidet als bei reinen Wischrobotern.

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