Curved Monitore

Curved Monitor Test 2021

Die besten Curved Monitore aus Tests und Kundenbewertungen im Vergleich

von Jan-Philipp Lynker
zuletzt aktualisiert: 26.05.2021
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Curved Monitor Kaufberatung
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Jan-Philipp
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Curved Montor auf einen Blick - Das musst du wissen!

Schreibtisch mit Laptop und Curved MonitorMonitore gibt es wie Sand am mehr. Die Auswahl ist riesig. Einige haben sogar einen gebogenen Bildschirm. Was du zu diesen Curved Monitoren wissen musst, haben wir für dich zusammengefasst:

  • Bewährte Technik: Für Curved Monitore gelten die gleichen Merkmale und Qualitätsstandards wie für flache Bildschirme auch. Vor allem die Größe in Zoll, die Auflösung und der Displaytyp sind ausschlaggebend. Von vielen unterschätzt werden aber auch Ergonomieeigenschaften - kipp-, schwenk- oder höhenverstellbare Monitore schonen Augen und Rücken.

  • Wert der Kurve: Die Wölbung wird mit Radius angegeben und mit R abgekürzt. Geläufige Werte sind etwa 1500R oder 1800R. Je kleiner die Zahl, desto größer die Krümmung, die die Zahl davor den Radius in Millimetern angibt.

  • Größe und Abstand: Die Krümmung kann noch so hoch sein, letztendlich zählt die Größe des Bildschirms und dein Sitzabstand. Nur so wird das Bildschirmschauen angenehm. Miss und mache daher einen Test an deinen Schreibtisch.

  • Ultra Wide-Modelle: Besonders viel Sinn ergibt ein Curved Monitor bei Ultra Wide Monitoren. Das 32:9-Format und die damit verbundene Bilddiagonale eignen sich gut zum Spielen und für das Arbeiten mit mehreren Fenstern.

SAMSUNG C24F396FHU - Brillantes Einsteigermodell

Samsung stellt es auch bei Monitoren unter Beweis: Sie wissen wie man schöne Displays baut. Der C24F396FHU von Samsung gehört zu den beliebtesten Einsteigermodellen bei den Curved Monitoren. Die Fakten:

  • Samsung C24F396FHU von vorneSchönes Panel, hohe Auflösung: Die Paneltechnologie in Form des SVA-Panels ist nicht nur ausreichend hell und liefert ein besonders angenehmes schwarz, die Auflösung ist mit UWQHD (3440 x 1440 Pixel) überdurchschnittlich hoch für einen 24 Zoll Monitor und sticht somit sehr positiv hervor.

  • Niedrige Latenz: Die Reaktionszeit ist mit 9ms gering genug, um ein gutes Gaming-Erlebnis zu ermöglichen. Als Bonus gibt es AMD Free Sync dazu, wodurch Screen Tearing ein Problem der Vergangenheit ist (vorausgesetzt du besitzt eine Grafikkarte von AMD).

  • Einsteiger-Preis: Den 24 Zoller gibt es bereits sehr günstig und eignet sich besonders als Einstiegsmodell, sekundärer Monitor oder für preisbewusste Zocker.

Das stört uns am Samsung S24F396FHU

Keine Frage, das Display ist gut und liefert ein gutes Bild zu einem angenehmen Preis. Am Ende sind es aber die Farben, die etwas verblassen und im Vergleich etwas negativ auffallen. Für eine natürliche Farbenpracht reicht die verbaute Technologie einfach nicht.

Unser Fazit zum Samsung S24F396FHU

Wenn du deine ersten Schritte in der Welt der Curved Monitore machen möchtest und dich dabei nicht in Unkosten stürzen möchtest, ist dieser Monitor eine sichere Wahl. Die hohe Auflösung und das satte Schwarz machen sowohl bei Filmen als auch beim Gaming eine gute Figur. Letzteres wird zudem durch die geringe Latenz und AMD Free Sync unterstützt.

Wenn du an der preisbedingten etwas geringeren Verarbeitungsqualität (Plastikwüste) und den schwächelnden Farben vorbeisehen kannst, kannst du hier bedenkenlos zugreifen.

LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C - Hier ist alles ultra

Beim LC-Power ist der Name Programm. Direkt beim ersten Blick fällt die schiere Größe des Monitors auf. Die 34 Zoll haben es darüber hinaus in sich. Die Fakten:

  • LC-Power-Ultras: Bei diesem LC-Power Monitor ist alles ultra. Er ist ultrawide, ultrascharf und sieht dabei ultragut aus. Die Verarbeitung wirkt nicht billig, sondern hochwertig.

  • Riese mit hoher Auflösung: Das LC-M34 ist mit einer Bilddiagonale von 34 Zoll nicht nur sehr groß, sondern hat auch die entsprechende Auflösung, um diese zu unterstützen. Eine Auflösung 3440 x 1440 Pixel bei einem Seitenverhältnis von 21:9 und einer Pixeldichte von 110 dpi sind ordentliche Werte.

  • Für Gaming geeignet: In Tests ergaben sich bei der Latenz Durchschnittswerte von etwa 6 ms. Wenn es aufgrund der Paneltechnologie des VA-Panels auch mal zu einem Ausreißer kommen kann, ist das ein guter Wert und ermöglicht ein angenehmes Gaming-Erlebnis.

Das stört uns am LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C

LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C von obenDer Fuß des Monitors ist statisch und lässt sich nicht in der Höhe verstellen. Das sorgt für etwas Kopfschütteln, da gerade bei einem so großen Monitor eine gewisse Individualisierung wichtig ist. Auch die relative Anschlussarmut (keine USB-Anschlüsse, nur jeweils 1x HDMI und Displayport) fällt negativ auf.

Unser Fazit zum LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C

Der LC-Power ist kein Premium-Monitor, aber macht seine Sache trotzdem sehr gut. Er ist ein sehr gutes Einsteigergerät in die Welt der Ultrawide-Curved-Monitore. Er überzeugt vor allem mit seinem sehr angenehmen Seitenverhältnis und seiner geringen Latenz. Sowohl die Front als auch die Rückseite sind hochwertig verarbeitet und machen optisch einen sehr guten Eindruck.

Curved Monitor Vergleich: Sich für bessere Displays verbiegen?

Gebogene Displays. Machen sie die Seherfahrung tatsächlich besser oder sind sie nur ein Gimmick, um neue und vor allem teure Produkte zu verkaufen?
Auf dem Fernsehmarkt haben sich die gebogenen TVs aus gutem Grund nicht durchgesetzt. Doch Hersteller wie Samsung, LG, DELL oder Acer produzieren jedes Jahr Curved Monitore.

Sind also gebogenen Displays tatsächlich eine runde Sache und lohnt sich die Mehrausgaben im Vergleich zu normalen Bildschirmen? Die Antwort darauf und auf was du beim Kauf der krummen Scheibe achten musst, findest du in unserer Kaufberatung zu Curved Monitoren.

Was ist ein Curved Monitor?

Bei einem Curved Monitor handelt es sich um einen PC Monitor, dessen Bildschirm horizontal gebogen ist. Ansonsten gleicht er im Aufbau seinen ungebogenen Geschwistern. Bild-Anschlüsse wie Displayport, HDMI und DVI sind auch bei einem Curved Monitor vorhanden. Zudem gelten die gleichen Merkmale wie Kontrast, Bildschirmgröße in Zoll, Reaktionszeit in Millisekunden, Farbtreue, Auflösung und Betrachtungswinkel in Grad.

Ist ein Curved Monitor besser?

Oftmals gibt es flache und gebogenen Monitore vom gleichen Hersteller mit denselben technischen Daten. Doch die Curved-Version ist etwas teurer, da die Produktion aufwendiger ist und ein Vorteil versprochen wird.

Aber ist der Vorteil wirklich so groß, dass sich die Mehrausgabe rentiert? Die Antwort ist in diesem Fall nicht so einfach und lautet: Es kommt drauf an.

Sitzabstand, Größe und Grad der Verbiegung entscheiden

Maßgeblich entscheidend für einen Vorteil, ist der Sitzabstand sowie die Sitzposition zum Monitor. Zusätzlich spielt der Grad der Verbiegung, der sogenannte Radius (angegeben in Millimetern mit einem R dahinter) ein wichtige eine Rolle.

Der Vorteil, der mit einem Curved Monitor erzielt wird, liegt auf der Hand: Unser Auge ist gebogen und hat deshalb ein rundliches Sichtfeld. Sitzen wir vor großen Bildschirmen werden die Ecken unscharf und das Seherlebnis getrübt. Curved Monitore versuchen dem entgegenzuwirken, indem sie die Ecken mehr der konvexen Form des Auges anpassen und quasi das Bild näher heranholen. Es ist nicht nach hinten abgeknickt, füllt das Sichtfeld besser aus und bleibt scharf.

Die Voraussetzungen für einen Curved Monitor

Curved Monitor auf einem SchreibtischEinschränkungen gibt es dennoch. Zum einen muss die Sitzposition mittig und zentral sein, um den größtmöglichen Effekt zu erzielen. Schaut man gar von der Seite auf den Bildschirm oder es wollen mehrere Personen vor ein und demselben Monitor sitzen, ist der Curved-Effekt sogar hinderlich - Curved Fernseher sind an dieser Tatsache gescheitert.

Zweitens kommt es auf Wölbungsradius an. Dies wird mit einem 1000er-Wert und dem Buchstaben R (Radius) angegeben. Er beschreibt den Radius des theoretischen Kreises, der ausgehend von der Biegung entsteht und quasi um den Nutzer herum geht. Ein Monitor mit 3000R Wölbungsradius ist also nicht so stark gekrümmt wie ein Modell mit 1800R. Je nach Hersteller und Modell variieren die Grade der Krümmung stark.

Sitzabstand und Bilddiagonale bei Curved Monitoren

Im direkten Zusammenhang steht dazu der Sitzabstand. Um ein immersives Seherlebnis wahrzunehmen, ist die richtige Distanz der Augen zum Display wichtig, sodass die Kurve direkt an den Außenseiten des Blickfeldes ist. Hier spielt auch die Größe eine Rolle. Curved Monitore mit 27 - 34 Zoll Bildschirmdiagonale sind deshalb keine Seltenheit, bringen aber auch höhere technscihe Anforderungen mit. So muss bei solche großen Monitoren die Hintergrundbeleuchtung, also die Ausleuchtung der Bildpunkte, möglichst homogen sein.
Ist die nicht der Fall, sind ungleichmäßig ausgeleuchtete Bereiche in dem gewölbten Bildschirm zu erkennen. Ist zudem die Krümmung zu schwach oder sitzt du zu weit entfernt, macht der positive Effekt eines Curved Monitors, der dich in die Inhalte auf dem Bildschrim regelrecht eintauchen lässt, im wahrsten Sinne des Wortes die Biege.

Genau dies ist auch der Grund, warum der Nutzen von Curved Fernsehern so gering ist. Nur wer im sogenannten Sweet Spot vor einem ausreichend großen TV sitzt, hat tatsächlich etwas von der Wölbung und ein angenehmeres Gefühl beim Schauen. Wer dagegen außerhalb des idealen Punktes sitzt oder sogar seitlich auf den Fernseher schaut, hat Verzerrungen im Bild oder sieht die unausgewogene Ausleuchtung des Bildschirms.

Es ist also ratsam sich ausgiebig mit der idealen Distanz und Bildschirmgröße zu beschäftigen und genau auszuprobieren, was für dein Nutzungsszenario passt. Scheue dich also nicht davor, vorher deinen Schreibtisch und deine Sitzposition auszumessen. Mit einem Zollstock oder Maßband lassen sich so die richtigen Abstände finden. Da dies jedoch abhängig vom persönlichen Geschmack ist, gibt es keine Faustregel. Jeder Nutzer hat andere Vorlieben und möchte eventuell nicht so ein ganz immersives Erlebnis.

Curved Monitore sind aus diesen Gründen, die das Seherlebnis verbessern, auch relativ groß. Unter 24 Zoll Bildschirmdiagonale findest du deshalb keine Produkte. 27 Zoll, 28 Zoll, 31 Zoll, 32 Zoll oder gar 35 Zoll Curved Monitore sind die Bildschirmdiagonalen in denen sich aktuellen Modelle bewegen.

Probiere deshalb die ideale Aufstellung aus und versuche eine andere Monitor-Größe oder Auflösung, wenn es nicht passt. Der Mehrwert lohnt sich nur, wenn du mit dem Ergebnis glücklich bist.

Quad HD, 4K UHD und Ultra Widescreen Curved Monitore - Preissteigernde Extras

Mit der Größe und dem nahen Sitzabstand geht die Schärfe des Bildes natürlich verloren. Quad HD (1440p oder QHD) oder Ultra HD Auflösungen (4K/2160p/UHD) sind deshalb auch bei Curved Monitoren sehr populär. Hohe Auflösungen sorgen für eine höhere Bildqualität, bringen aber einen enormen Preisaufschlag mit sich. Bei QHD Curved Displays musst du mit um die 300 - 500 € rechnen. Soll es dagegen mit einem UHD Curved Monitor sogar noch schärfer werden, fangen die Preise erst bei 350 € an.

Achtung bei den Anschlüssen: Curved Monitore mit nativen 4K sind noch nicht so weit verbreitet und benötigen zwingend HDMI 2.0 oder DisplayPort 1.3. Außerdem wird hier meistens auf eine Widescreen Variante mit 3440 x 1440 Pixeln (UWQHD) gesetzt, die rechnerisch zwar nicht so viele Bildpunkte wie UHD besitzt, aber trotzdem so beworben wird. Wir raten zum jetzigen Zeitpunkt deshalb zu einem normalen 4K Monitor oder zu Curved Monitor mit QHD.

Auflösung Pixel  Seitenverhältnis
Bildwiederholungsrate Anschluss
FHD 1920 x 1080 16:9 60 Hz und mehr (bis zu 240 Hz) HDMI 1.4, Displayport 1.2
UWFHD 2560 x 1080 21:9 60 Hz und mehr (bis zu 240 Hz) HDMI 1.4, Displayport 1.2
WQHD 2560 x 1440 16:9 60 Hz HDMI 1.4, Displayport 1.2
WQHD 2560 x 1440 16:9 100 Hz und mehr HDMI 2.0, Displayport 1.3
UWQHD 3340 x 1440 32:9 bis 60 Hz HDMI 2.0, Displayport 1.3
UWQHD 3340 x 1440 32:9 100 Hz HDMI 2.1, Displayport 1.4

Ebenfalls eine Möglichkeit ist es einen kleinen Curved 4K Fernseher als Monitor anzuschließen. Bedenke jedoch die hohen Latenzen von meistens über 20 ms bei Fernsehern und den HDMI 2.0 Anschluss.

Aufgrund des verhältnismäßig normalen Preis-Leistungs-Verhältnis sind Curved Monitore mit Full HD am beliebtesten und bieten eine für viele Nutzer ausreichende Bildqualität.

Widescreen und Ultra Widesreen Curved Monitore - Multitasking und Gaming

Ebenso populär sind Widescreen Curved Monitore, die, anstatt auf das übliche Seitenverhältnis von 16:9, auf das aus dem Kino bekannte Cinemascope von 21:9 setzen. Das Bild wird dadurch noch breiter und immersiver. Das macht sich vor allem beim Gaming bemerkbar. Aber auch das Arbeiten, z.B.mit einem Bildbearbeitungsprogramm oder Office, wird mit einem Widescreen Curved Monitor erleichtert - Fenster lassen sich in voller Größe nebeneinander anordnen, was das Multitasking erheblich vereinfacht.

Samsung C49RG94SSU im testit-Büro auf einem SchreibtischAuch hier wird der passionierte Monitor-Fan gehörig zur Kasse gebeten. Curved Widescreen Monitore fangen erst bei 400 € (mit QHD) an und stoßen je nach Auflösung und Größe auch in Richtung 600 - 700 € vor. Insbesondere spezielle Ausstattungen für Gamer wie Curved Monitore mit einer hohen Bildwiederholraten sind sehr teuer.

Ultra Widescreen Curved Monitore

Es geht allerdings noch breiter. Ultra Widescreen Curved Monitore kommen im 32:9 Format und mit beachtlichen Auflösungen wie 3840 x 1080 Pixeln (Full HD) oder 5120 x 1440 Pixel (QHD).

Häufig kommen Ultra Widescreen Monitore mit hohen Bildwiederholraten von 120, 144 oder sogar 240 Hz und richten sich mit ihrem Design speziell an Gamer. Zudem benötigen sie zwingend den Bildanschluss HDMI 2.1 oder Displayport 1.4 und eine starke Grafikkarte.

Probleme bei solchen breiten Monitoren könne in Form der ungleichmäßigen Hintergrundbeleuchtung auftreten. Auch ist der Betrachtungswinkel entscheidend. Schon bei einer kleinsten Abweichung sind Verzerrungen im Bild sichtbar. Bei diesen Ultrawide-Monitoren solltest du also unbedingt auf Ergonomiefunktionen achten, um bei Verzerrungen des Monitors bei falscher Sitzpostion auszugleichen.
Erst dann lässt es sich z.B. in ein spannendes Rennen oder ein nervenaufreibenden Kampf störungsfrei eintauchen.

Curved Gaming Monitore - Immersivere Spiele

Die Steigerung der Immersion macht sich vor allem bei Games bemerkbar. Wenn man über einen längeren Zeitraum auf das Display schaut und sich in den fantasievollen Welten verliert, trägt das Curved-Feeling ungemein viel zum Spielerlebnis bei. Ein Gaming Monitor mit einem gewölbten Display ist daher sinnvoll.

Aufgrund dessen haben sich einzelne Hersteller dem besonders gewidmet. Acer produziert seine Acer Predator Monitore gezielt für Gamer. Auch ASUS bietet mit den ASUS ROG Modellen Curved Monitore, die im Design und den technischen Features auf den Einsatz von Videospielen zugeschnitten sind. Vor allem das Aussehen entspricht den Vorlieben der Gaming-Community, weshalb viele Hersteller dieses im Einklang mit Ihren Gaming Laptops und Gaming PCs entwerfen - so wird ein einheitliches Design geschaffen.
Vor allem Rennspiele und Ego-Shooter profitieren von dem gerundeten Bild.

Wer es noch intensiver und das echte Mittendringefühl braucht, greift zu einer VR Brille.

Curved Monitore mit Adaptive Sync-Technologen und hohen Bildwiederholungsraten

Schwarzer Curved Gaming Monitor mit RGB-Lichtern auf der RückseiteWenn es ums Gaming geht, gibt es auch bei Curved Monitoren dieselben Punkte, auf die du achten solltest. Reaktionszeiten von 1 ms oder nur geringfügig mehr, sind vor allem für schnelle Actionspiele wichtig und können beim Offline- bzw. Online-Multiplayer den Unterschied ausmachen. Dasselbe gilt für die Bildwiederholfrequenz. 60 Hz ist der Standard. Wenn es etwas mehr sein darf, raten wir zu 75, 120 oder sogar einem Curved Monitor mit 144 Hz Bildwiederholraten - vorausgesetzt deine Grafikkarte schafft es, das Spiel auch in der Geschwindigkeit zu berechnen.

Für eine saubere und flüssige Darstellung kann zudem Nvidias G-Sync oder AMDs FreeSync Technologie hilfreich sein. Hier werden die Bildwiederholungsfrequenzen von Grafikkarte und Monitor dynamisch synchronisiert, sodass nicht unnötige Bilder und damit Rechenpower verschwendet wird. Vor allem aber sorgt es für eine saubere Darstellung ohne Zerreißen des Bildes (Tearing) und Artefakte (Aliasing). Allerdings musst du sich vor dem Kauf für AMD FreeSync oder Nvidia G-Sync entscheiden, da aus lizenzrechtlichen Gründen (Nvidia) nur eine Technologie implementiert werden darf. Teurer sind diese Modelle zudem auch. Immerhin hat Nvidia einige FreeSync-Monitore für G-Sync freigegeben. Eine Liste aller freigegebenen Monitore findest du hier.

Um die richtige Darstellung musst du dir übrigens keine Gedanken machen. Sowohl Windows 10 als auch macOS skalieren automatisch auf das richtige Seitenverhältnis. Spiele erkennen in der Regel ebenso den Bildschirm und passen die Einstellungen an. Falls nicht, kannst du bei jedem Titel in den Optionen die Auflösung und das Seitenverhältnis nachträglich anpassen.

Ausnahmen bilden in diesem Fall aber auch Ultra Wide Curved Monitore. Hier gibt es nicht so viele kompatible Spiele, die auf die ganze Breite gezogen werden.

Die bekanntesten Hersteller und Displaytechnologien bei Curved Monitoren

Bei PC Hardware sind die üblichen Hersteller nicht weit. Acer, AOC, Samsung und LG haben ein großes Angebot an Curved Monitoren. Insbesondere die beiden letzteren südkoreanischen Unternehmen sind stark vertreten, da sie auch weltweit als Display-Panel Produzenten agieren und diese direkt in die Monitore einbauen können.
Eher auf Business ausgelegte Curved Monitore findet man bei DELL mitseinen Ultrasharp Modellen, während ASUS und Acer mit einem ausgefallenen Design eher die Gamer ansprechen.

Je nach Hersteller bekommst du unterschiedliche Displaytechnologien bzw. Paneltechnologien mit deinem Curved Monitor. Nach wie vor auf dem Vormarsch und besonders überzeugend, wenn es um Blickwinkelstabilität und Farbtreue geht, sind IPS-Panels. Ihre etwas höhere Reaktionszeit von meist über 4 ms verwehrt ihnen einen Platz unter den Gaming Monitoren. Vereinzelt gibt es jedoch schon IPS-Monitore, welche die strengen Kriterien der Gamer erfüllen und mit 1 ms Pixel-Reaktionszeit punkten. Diese sind jedoch entsprechend teuer. Teste daher vorher unbedingt die verschiedenen Formen der Panels, um die einen guten Eindruck zu verschaffen. Viele Käufer legen sich einen nach dem Lesen von überzeugenden Tests einen Monitor zu, nur um dann im Alltags-Test festzustellen, dass das Bild nicht ihren Ansprüchen gerecht wird bzw. nicht ihrem Wünschen entspricht, die durch den gelesenen Test entstanden sind.

Normale und bewährte TN Panels sind günstig und schnell, leiden allerdings unter einer schlechten Blickwinkelstabilität. Samsungs VA Panel haben dagegen eine schnelle Reaktionszeit, guten Kontrast, sind aber eher selten und größtenteils IPS Panels unterlegen.
Insgesamt bieten jedoch alle eine gute Bildqualität.
OLED Curved Monitore sind zurzeit noch eine Rarität und extrem teuer.

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