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Die besten 4K-Fernseher 2020

4K Fernseher Test

Die besten 4K-Fernseher aus Tests und Kundenbewertungen im Vergleich

von Jan-Philipp Lynker | zuletzt aktualisiert: 10.03.2020
4K-Fernseher
Unsere Redaktion hat die besten 4K-Fernseher für dich zusammengestellt und verglichen. Unsere Kaufberatung zeigt, was es beim Online-Kauf zu beachten gibt.
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4K-Fernseher auf einen Blick - Das musst du wissen!

4k-LogoDie Auflösung von Fernsehern vervielfacht sich gefühlt alle paar Jahre. 2012 wurden dann die ersten 4K-Modelle für Endkonsumenten vorgestellt und sind seitdem nicht mehr vom Markt wegzudenken. 4K- oder UHD-Fernseher locken mit toller Auflösung, knackigen Farben und vielen modernen Komfortfunktionen und Extras. Was allerdings vor einigen Jahren noch ein gewaltiges Loch in die Finanzplanung gerissen hat, ist mittlerweile zu erschwinglichen Preisen am Massenmarkt angekommen. Damit du im Dickicht der hochauflösenden Fernseher nicht den Überblick verlierst, haben wir dir hier die wichtigsten Aspekte zusammengefasst:

  • Am Zahn der Zeit: Keine Angst, Full-HD und auch Standart-Definition (SD) werden nicht so schnell aussterben, trotzdem bist du mit einem 4K-Gerät perfekt für die Zukunft gerüstet und kannst dich über die neusten Filme in einzigartiger Qualität freuen.

  • Klares Bild und bunte Farben: Ganz besonders auffallend sind die Vorzüge eines 4K-Fernsehers, wenn du im idealen Sitzabstand schaust und Inhalte in 4K schaust. Zwar lassen sich auch "kleinere" Formate mit den meisten Geräten hochskalieren, doch in den wahren Genuss kommst du erst mit entsprechenden Inhalten.

  • Eine Frage des Panels: Wie bei allen Fernsehern steigt und fällt die Bildqualität mit dem verbauten Panel. Heute kommen nahezu alle 4K-Panels aus dem Hause LG und werden einfach in die jeweiligen Gehäuse der Hersteller gesetzt. Auch die fehlerbehafteten Plasma-Panels gehören der Vergangenheit an. Heute bekommst du nur noch LCD und LED bzw. OLED-Panels, die Plasma in fast jeder Hinsicht überlegen sind. Durch die Hintergrundbeleuchtung wird eine tolle Farbtiefe und ein schöner Kontrastumfang erzeugt. 

4K-Fernseher Bestenliste 2020

Unsere Top-Empfehlung
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LG - OLED55C97LA OLED-Fernseher (139 cm/55 Zoll, 4K Ultra HD)
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Natürliches Farbenwunder
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Unser Preis-Leistungs-Tipp
UE55RU7179 LED-Fernseher (138 cm/55 Zoll, 4K Ultra HD, Smart-TV) 3
SAMSUNG - UE55RU7179 LED-Fernseher (138 cm/55 Zoll, 4K Ultra HD, Smart-TV)
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High-End auf 40 Zoll
TX-40GXW804 LED-TV 100cm 40 Zoll EEK A+ (A+++ - D) DVB-T2, DVB-C, DVB-S, UHD, Smart TV, WL 4
PANASONIC - TX-40GXW804 LED-TV 100cm 40 Zoll EEK A+ (A+++ - D) DVB-T2, DVB-C, DVB-S, UHD, Smart TV, WL
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Intelligentes Schnäppchen
LG 49UM71007LB 123 cm (49 Zoll) Fernseher (UHD, Triple Tuner, 4K Active HDR, Smart TV), mit Alexa-Integration 5
LG - LG 49UM71007LB 123 cm (49 Zoll) Fernseher (UHD, Triple Tuner, 4K Active HDR, Smart TV), mit Alexa-Integration
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Vorteile:
  • perfektes Schwarz, knallige Farben, 10 Bit-HDR
  • einfache Bedienung dank webOS und Magic Remote
  • für Gaming: NVIDIA G-Sync integriert, geringe Latenz und 4K bei 120 Hz
Vorteile:
  • Farbraum und Intensität reicht an teurere Geräte heran
  • liefert auch bei schnellen Bewegungen ein scharfes Bild
  • sparsam im Verbrauch
Vorteile:
  • sehr gute Bildqualität
  • moderne Ausstattung in puncto Smart TV-Funktionen und Sprachassistent
  • geringe Latenz und damit gut für Videospiele geeignet
Vorteile:
  • überragende Bildqualität
  • Quattro-Tuner mit Signalweiterleitung
  • niedriger Stromverbrauch
  • sehr gutes Betriebssystem und umfassender Funktionsumfang
Vorteile:
  • intelligentes Smart TV-Betriebssystem WebOS
  • kompatibel mit Sprachassistenten
  • HDR10 und HLG
Nachteile:
  • NVIDIA G-Sync kann flackern
  • nur durchschnittliche Aufnahmefunktion
Nachteile:
  • Werkseinstellungen liefern schlechtes Bild
  • Blickwinkel zu klein für größere Gruppen
Nachteile:
  • keine Aufnahmefunktion
  • Audioqualität schwankt
Nachteile:
  • schwache Blickwinkel
  • schwache Audioqualität
Nachteile:
  • kleiner Betrachtungswinkel
  • Audioqualität schwächelt leicht
Fazit:

LG OLED TVs sind fast immer gut getestet. Perfektes Schwarz, tolle Farben und eine super Ausstattung wie HDMI 2.1-Anschlüsse oder NVIDIA G-Sync machen auch den erschwinglichen LG OLED zu einem der besten Fernseher. Die Aufnahmefunktion ist zwar immer noch nicht auf Top-Niveau, der LG OLED 55C97LA bietet aber eine atemberaubende Bildqualität zu einem guten Preis und ist unsere Top-Empfehlung.

Fazit:

Ein weiterer QLED 4K-Fernseher aus dem Hause Samsung. Der Q60R punktet vor allem durch seinen sparsamen Unterhalt und seine natürlichen Farben. Zwar bedarf es bei der Erstinstallation einiger Zeit bis ein gutes Bild erreicht ist, doch ist diese Hürde einmal genommen, liefert er ein überragendes Bild. Durch die geringe Latenz und die scharfe Darstellung schneller Bewegungen ist der Q60R auch für Videospiele geeignet.

Fazit:

Der Samsung RU7179 kommt gefühlt in allen Farben und Formen daher: Ein Grund für seine Beleibtheit. Die 55-Zoll-Variante kann beim Preis-Leistungs-Verhältnis besonders überzeugen. Der 4K-Fernseher verfügt über alle Funktionen, die ein moderner Smart TV haben sollte und kann zudem mittels Sprachbefehlen gesteuert werden. Gute Bildqualität, hervorragende Ausstattung und geringe Latenz für Gaming machen ihn zum waschechten Alleskönner.

Fazit:

Der Panasonic TX-40GXW804 ist ein echter Geheimtipp: Nicht nur in puncto Bildqualität bleibt er kaum hinter einem OLED-Fernseher zurück, er kostet hierbei nur rund die Hälfte wie Konkurrenz-Geräte. Gängige Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon und YouTube sind integriert und können problemlos abgerufen werden, nur der Sound des Fernsehers lässt etwas zu wünschen übrig. Die geringen Kosten und die gute Bildqualität machen das jedoch allemal wett.

Fazit:

Den LG LG 49UM71007LB gibt es zum Mitnahmepreis. Die Audioqualität ist insgesamt zwar akzeptabel, schwächelt ab einem gewissen Punkt allerdings etwas, wo eine Soundbar Abhilfe schaffen kann. Das 49 Zoll große Gerät brilliert vor allem mit seiner guten Konnektivität und Bedienbarkeit. Nicht zuletzt sein Betriebssystem, das WebOS, trägt hierzu maßgeblich bei, mit dem man auch einen Sprachassistenten einrichten kann.

Das beste Bild - LG OLED55C97LA

Du bist auf der Suche nach dem besten Fernsehbild? Dann wirst du höchstwahrscheinlich bei OLED-Fernsehern fündig. Nicht umsonst heimsen diese immer die Topnoten bei Stiftung Warentest ein. Aus unserer Sicht der empfehlenswerteste OLED-Fernseher ist der LG OLED55C97LA. Das macht ihn besonders:

  • Herausragende Bildqualität zum fairen Preis: Die OLED-Panels sind für fast alle Modelle dieselben. Aus diesem Grund bietet es sich an, auf das ein oder anderen Extrafunktion der Premium-Modelle zu verzichten und für sehr viel weniger Geld die gleiche Bildqualität zu wählen. Der C9 macht dabei keine Ausnahme und ist auf absolutem Top-Niveau. Sattes Schwarz und knallige Farben bringen deine Augen garantiert zum Leuchten!

  • Extrem gute Ausstattung: Zweifacher Triple Tuner, Dolby Vision HDR, 4 x HDMI 2.1 mit eARC, NVIDIA G-Sync, webOS, Magic Remote, Dolby Atmos-Dekodierung, Amazon Alexa-kompatibel - um nur die wichtigsten Merkmale zu nennen. Selbst in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich: LG spart an keiner Ecke der Ausstattung und macht den C9 extrem vielseitig.

  • Super Gaming TV: Seit 2017 LG ordentlich an der Reaktionszeit und der Eingabeverzögerung seiner OLED TVs geschraubt hat, sind sie perfekt fürs Gaming geeignet. Der C9 setzt noch einen drauf und kommt mit NVIDIA G-Sync und HDMI 2.1 für 4K Gaming bei 120 Hz.
Das stört uns am LG OLED55C97LA

Ja, OLED-TVs zaubern regelrecht schöne Bilder auf die Scheibe, die knalligen Farben und das tiefe Schwarz muss man allerdings mögen. Freunde von eher mäßigen und realistischen Farben werden ihre Probleme haben, einen OLED-Fernseher an ihre Ansprüche anzupassen.
Zudem ist der C9 kein günstiger Fernseher und verbraucht zudem auch mehr Strom. Die hohen Produktionskosten von OLED-Panels und LGs Monopol treiben den Preis zusätzlich nach oben. Wer die Bildqualität nicht zu schätzen weiß, ist mit einem “normalen” LED-Fernsehern günstiger dran.

Unser Fazit zum LG OLED55C97LA

TV-Enthusiasten kommen schon seit Jahren kaum um OLED-Fernseher herum. Dafür ist die Bildqualität einfach zu gut. Jedes Jahr rücken OLED-Fernseher weiter in preisliche Territorien vor, die die Anschaffung eines herkömmlichen LCD-Fernsehers schwerer machen. Dass LG seine TVs mit einer super Ausstattung und intuitiver Bedienung ausstattet, ist auch in diesem Jahr ein echter Vorteil. Der C9 ist wie der B9 (baugleiches Modell exklusiv für Elektronikmärkte) nicht nur ein klasse OLED-TV, sondern auch generell ein genialer Fernseher, bei dem sich jeder Cent lohnt.

Der beste Kleine - Panasonic TX-40GXW804

Wenn du auf der Suche nach einem kleinen Fernseher bist, wird die Auswahl zunehmend geringer. Viele Hersteller produzieren vor allem in den beliebten TV-Größen 55 und 65 Zoll. Kleinere Modelle werden meistens als günstige Einstiegsgeräte vermarktet und ausgestattet. Da sind kleine Fernseher, die eine gute Ausstattung haben, eine echte Seltenheit. Der Panasonic TX-40GXW804 ist so ein Kandidat. Auf 40 Zoll musst du keine technischen Einschränkungen in Kauf nehmen.

  • Top Ausstattung: Wie eingangs erwähnt geizt der Panasonic TX-40GXW804 nicht mit seinen eingebauten technischen Möglichkeiten.
    Ultra HD-Auflösung, HDR10, Dolby Vision, Dolby Atmos-Unterstützung und Quad-Tuner ergeben einen vielseitigen Fernseher, der sich nicht vor den größeren Varianten anderer Hersteller verstecken braucht.

  • Sehr gute Software: Der Vierkern-Prozessor lässt kein Ruckeln zu, alle Menüs reagieren schnell und Apps laufen rund. Die Panasonic-eigene Benutzeroberfläche My Home Screen 4.0 bietet die wichtigsten Streamingdienste und unterstützt sogar die Ansteuerung via Amazon Alexa
Das stört uns am Panasonic TX-40GXW804

Das VA-Display liefert zwar sehr gute Farben und einen sehr guten Schwarzwert, dafür ist es nicht sonderlich Blickwinkelstabil. Wer zu weit links oder rechts vom TV sitzt, sieht ein farblich verfälschtes Bild.
Eine Frechheit ist das automatische Einblenden von gesonderter Werbung während des Fernsehens, was sich nur mit dem Ausstellen der eigentlichen nützlichen HbbTV-Funktion verhindern lässt.

Unser Fazit zum Panasonic TX-40GXW804

Kleiner TV ganz groß - Wenn du auf 40 Zoll Bildschirmgröße eine gute Ausstattung und einen hochwertigen Fernseher suchst, ist der Panasonic TX-40GXW804 genau der richtige für dich. Kaum Abstriche bei der Technik, ein tolles kontraststarkes Bild und Smart-TV-Funktionen der High-End-Modelle, machen ihn zu einer Empfehlung.

Was ist ein 4K-Fernseher?

High Definitions-Sache

Paar steht vor einem 4K Fernseher und schaut UrlaubsvideosEin 4K-Fernseher ist ein Fernsehgerät mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln. Die Bezeichnung “4K” bezieht sich auf diese knapp viertausend Bildpunkte in der Horizontalen. Insgesamt ist die Pixelanzahl viermal höher als bei Full HD, wodurch sich mehr Details erkennen lassen. Voraussetzungen sind jedoch ein geringer Sitzabstand und 4K-Bildmaterial. Um die Hohe Auflösung kommst du heutzutage nicht mehr herum. Fast alle aktuellen Fernseher haben eine UHD- bzw. 4K-Auflösung. Selbst günstige TV-Modelle punkten mit vielen Bildpunkten.

4K und UHD sind dasselbe. Interessanterweise ist "4K" aber ein waschechter Marketing-Begriff, da eigentlich der vertikale Wert als Ausdruck für die Schärfe gewählt wurde. 1920 x 1080 Pixel, also Full HD, sind z.B. 1080p und nicht 2K.
Der Fokus auf diese Bezeichnung soll allerdings, ähnlich wie bei Quad-HD (1440p), die vierfache Pixelanzahl verdeutlichen und kommt ursprünglich aus dem Kinobereich. Dort hatte der Wert tatsächlich 4096 × 2160 Pixel und damit ein echtes Breitbild, wie wir es aus dem Kino kennen. Sinnigerweise haben sich Hersteller neben 4K zusätzlich auf UHD, Ultra HD oder Ultra-High-Definition als werbewirksame Betitelung geeinigt.

Defizite im Sound

Durch ihre flache und elegante Bauweise bieten die modernen 4K-Fernseher leider keinen guten Sound, dafür lassen sie sich mit einer Wandhalterung kinderleicht platzsparend befestigen. Eine 5.1 Soundanlage mit dem dazugehörigen AV Receiver ist daher für ein soundtechnisch echtes Kinoerlebnis sinnvoll. Wenn du die Zusammenstellung der Komponenten auslassen willst, findest du auch Surround-Sound Komplettpakete bei unserer Kaufberatung zu Heimkinosystemen.

Falls dies dein Budget sprengt oder du aus Platzgründen keine 6 Boxen aufstellen kannst, ist eine Soundbar eine platzsparende Alternative. In unserem Soundbar-Vergleich haben wir die besten Cinebars für dich verglichen und waren überrascht, welchen Mehrwert die dezenten Lautsprecher bieten. Nicht ganz so teuer, aber etwas flexibler sind Funklautsprecher oder eine Bluetooth-Box. Und wer eher auf ein privates Hörvergnügen setzt, nimmt einfach seine Kopfhörer.

8 Millionen Pixel - Was bringt mir die höhere Auflösung?

Eine Investition in die schärfere Zukunft

Die gegenüber Full HD vierfach erhöhte Auflösung lässt das Bild detailreicher wirken. Es kommt plastischer rüber. Zudem ist das Erlebnis angenehmer für das Auge, weil es viel näher an der Realität ist. Fotos lassen sich so in ihrer ursprünglichen Schärfe begutachten und Filme bzw. Serien sind intensiver beim Schauen. Wer einmal den Unterschied gesehen hat, will es nicht mehr missen.

Bevor du jedoch knackscharfe Stars auf dem TV bestaunen kannst, gilt es erstmal ein bis zwei technische Hürden zu überwinden. In erster Linie benötigst du ein Zuspielgerät, dass 4K-Inhalte liefert. Auch wenn es noch wenig bis gar keine Satelliten-Programme in UHD gibt, der Satelliten-Receiver muss zumindest technisch dazu in der Lage sein diese wiederzugeben. Aufgrund dessen sind in fast allen Fällen die Empfangsmodule gleich im TV integriert.

Wer auf ein externes Gerät wie eine Streaming-Box à la FireTV, Apple TV oder NVIDIA Shield setzt, muss sowohl auf die Anschlüsse an der Box, als auch auf die am Fernseher achten. HDMI 1.4 unterstützt zwar 2160p, allerdings ist bei 30 Bildern pro Sekunde Schluss. Spielfilme und viele Serien laufen zwar mit 24 Bildern pro Sekunde, andere Sendungen wie Sportübertragungen werden wegen der flüssigen Bewegungsdarstellung mit 50 oder sogar 60 Bildern pro Sekunde gesendet. Ein HDMI 2.0-Anschluss bietet eine erhöhte Datenrate. So können dann auch z.B. YouTube-Videos in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde, oft verwendet für Videospiel-Inhalte, in all ihrer Flüssigkeit geschaut werden.

Detail Unterschied 4K vs. Full HDZocken in UHD - Deshalb ist HDMI 2.0 so wichtig

Apropos Videospiele: Wer seinen Fernseher als Monitor für den Computer nutzt, kommt nicht um HDMI 2.0 herum. Ruckelndes Scrolling oder stotternde Bildabläufe bei Games in 4K sind damit vermeidbar. Besonders in älteren oder günstigen UHD-TVs sind noch HDMI 1.4 Eingänge zu finden. Kontrolliere deshalb vor dem Kauf das Produktdatenblatt unbedingt auf die Anschlüsse. Mindestens ein HDMI 2.0-Anschluss sollte vorhanden sein - damit bist du dann auch in puncto Gaming zukunftssicher unterwegs.

Gaming PCs mit entsprechenden Grafikkarten und auch Videospielkonsolen können davon profitieren. Das Highend-Modell der Playstation 4, die PS4 Pro, nutzt den HDMI 2.0b Standard, um Spiele hochauflösend darzustellen. Doch selbst die normale Playstation 4 bzw. PS4 Slim kann mit HDMI 1.4 Fotos und Videoinhalte ruckelfrei wiedergeben, weil die meisten Filme und Serien nur mit 24 Bilder pro Sekunde laufen. Aber auch Microsofts Xbox One ist bestens für hochauflösendes Gaming geeignet. Außerdem können sowohl die Xbox One S als auch das Pro Modell Xbox One X UHD-Blu-Rays wiedergeben. Das ist geht ist sonst nur mit enorm teuren Blu-Ray-Playern möglich und ein echter Vorteil gegenüber der beliebten Playstation.

Bleibender Trend: 4K Filme und 4K Serien

Die andere Hürde ist der Content. Ja, 4K ist auf dem Vormarsch. Ja, Streamingdienste wie Netflix, Amazon Video und Co. bieten vermehrt Filme und Serien in dieser Auflösung an. Ja, es gibt immer mehr 4K Ultra HD Blu-Rays - den teuren 4K-Blu-Ray-Player vorausgesetzt. Ja, selbst Fotokameras, Camcorder und sogar Smartphones können mittlerweile in 2160p aufzeichnen und die schönen Momente veredeln. Und ja, der Pay-TV Sender Sky will ausgewählte Fußballspiele in UHD senden und sein Angebot diesbezüglich ausbauen.

Dennoch ist dies erst der Anfang. Wer jetzt sein Geld in einen neuen 4K TV steckt, muss sich einer Sache bewusst sein: Man investiert in die Zukunft, die erst zu einem kleinen Teil in der Realität angekommen ist. Doch die Zeichen stehen gut: Die Playstation 4 Pro liefert auch auf Konsolen eine höhere Auflösung als Full HD - das Konkurrenzprodukt von Microsoft’s Seite die Xbox One X wirbt sogar mit nativem 4K bei vollen 60 Bildern pro Sekunde. Netflix und Amazon produzieren all ihre neuen Serien und Filme komplett in UHD. 4K OLED-Fernseher werden in der Produktion immer günstiger und durch ihre Displaytechnik einen zusätzlichen Schub an Bildqualität mit sich bringen.

Alle großen Hersteller der Branche wie Samsung, LG, Philips, Sony und Panasonic haben ultrascharfe Fernsehgeräte in ihrem Sortiment und verbessern deren Technik kontinuierlich. Hierzulande noch etwas unbekanntere Hersteller wie Hisense oder Thomson drücken die Preise für die Anschaffung enorm nach unten und mischen den Markt auf. Im Endeffekt profitierst vor allem du als Käufer, weil du schon bei günstigen Fernsehern Modelle mit UHD-Auflösung findest.

Bildwiederholrate beim 4K-Fernseher: Wie viel Hertz braucht mein TV?

Neben der Bildschirmdiagonale und der Auflösung ist die Bildwiederholrate (auch Bildwiederholfrequenz) eine der wichtigsten Eigenschaften eines 4K-Fernsehers. Die Bildwiederholfrequenz wird in der physikalischen Einheit Hertz (kurz "Hz") gemessen und gibt an, wie oft sich das Bild in regelmäßigen Zeitabständen ändert.

ACHTUNG: Wichtig ist vor allem die native Bildwiederholungsrate, die entweder bei 60 oder 120 Hz liegt. Alles darüber hinaus sind Fantasiewerte der TV-Hersteller, die auf Rechentricks mit der Interpolation (Zwischenbildberechnung) basieren.

Wir empfehlen Fernseher mit nativen 120 Hz, wenn es dein Budget zulässt. Dies sorgt für eine angenehmere Darstellung von Bewegungen, da mehr Einzelbilder angezeigt werden. Bei 60 Hz muss hingegen die Software des Fernsehers eine gute Bewegtbilddarstellung mit weniger Bildern pro Sekunde gewährleisten. Achte hierbei unbedingt auf die Testnoten der einzelnen Produkte. Bei einem Fernseher mit 60 Hz ändert sich das Bild 60 mal pro Sekunde, bei einem Gerät mit 120 Hz sogar 120 mal. Grundsätzlich lässt sich also sagen: Je höher die Bildwiederholfrequenz deines 4K-Fernsehers ist, desto flüssiger ist auch das Bild.

Hinweis: In Europa wird auch mit den Angaben 50 und 100 Hz gearbeitet, da unserer Fernsehsender im PAL-Format mit 50 Bildern pro Sekunde senden.

Besonders wichtig ist eine hohe Hertzzahl bei Videospielen, schnellen Sportszenen und für besonders anspruchsvolle Augen. Für normales Fernsehen reichen 50 bzw. 60 Hz aus, da das TV-Programm ohnehin mit 50 Hz gesendet wird. Filme und Serien laufen sogar nur mit 24 Bildern pro Sekunden. Dennoch sorgt eine hohe Bildrate für einen besseren Bildeindruck, da der Fernseher einfach weitere Einzelbilder in die Hertz-Lücken einfügen kann. Somit werden gerade schnelle Bewegungen für deine Augen angenehmer.

UHD-Fernseher mit 400 Hz? - So tricksen die Hersteller!

Nativ bieten alle Fernseher entweder 50 bzw. 60 Hz oder 100 bzw. 120 Hz. Dennoch sieht man bei Herstellern wie Samsung, Sony oder Philips immer wieder Angaben von weit über 200 Hz. Die Hersteller werben mit wohlklingenden Technologien wie Motionflow oder einer Picture Perfection Rate. Tatsächlich versteckt sich hinter diesen Namen aber bloß das Berechnen und Einfügen von Zwischenbildern. Dabei kann die native Bildrate weiterhin bei gerade einmal 60 Hz liegen.
Falle nicht auf diese Herstellertricks rein! Achte beim Kauf eines 4K-Fernsehers auf die native Angabe. Diese versteckt sich meistens erst in den Tiefen der technischen Spezifikationen. Derzeit gilt: Ein guter UHD-Fernseher liefert maximal 120 Hz.

Wann lohnt sich ein UHD Fernseher wirklich?

Familie mit Kindern vor einem UHD FernseherDu hast die Anschlüsse deines 4K-Fernsehers aus unserem Vergleich geprüft, bist bereit in die Zukunft zu investieren und hast sogar eine schnelle Internetleitung, um Ultra HD-Streams flüssig zu empfangen? Dann kommt es jetzt nur noch auf die Bilddiagonale an. Reicht ein "kleiner" 40 Zoll TV oder lohnt es sich ein größeres Modell zu erwerben?

Dazu musst du jedoch die Distanz wahren. Entscheidend ist nämlich der Betrachtungsabstand zum Fernseher. Sitzt du z.B. in deinem Fernsehsessel zu weit weg, lohnt sich unter Umständen der Kauf nicht, weil der Vorteil buchstäblich unsichtbar bleibt. Unsere Augen können nur bis zu einem gewissen Abstand nah beieinander liegende Details wahrnehmen. Als grobe Faustregel für 1080p gilt: Die Bildschirmdiagonale in Zentimetern mal Zwei. Bei einem größeren Abstand wird der merkliche Unterschied zu 720p schon kleiner.

Bei UHD verstärkt sich das Problem. Hier wird die Formel mit dem Faktor 1,5 berechnet. Sitzt du z.B. 2,5 Meter von deinem 55 Zoll TV entfernt, ergibt sich folgende Rechnung: 140 cm x 1,5 = 2,10 m. Daraus resultiert: Bei einem Sitzabstand von mehr als 2,10 m, kannst du nur noch bedingt von der erhöhten Pixelanzahl bei 4K-Inhalten profitieren. Deswegen gibt es auch vermehrt 4K-Fernseher, die relativ große Ausmaße haben. Ultra HD TVs mit 55 Zoll sind weit verbreitet. Aktuelle Trends gehen sogar in Richtung 60 oder sogar 65 Zoll Fernseher.

Bei 4K muss der Betrachtungsabstand verringert oder der Fernseher vergrößert werden

Zur besseren Übersicht haben wir eine kleine Tabelle mit den groben Wahrnehmungsgrenzen vorbereitet:

Bilddiagonale (Zoll)

Bilddiagonale (cm) 

Full HD-Grenze

4K-, Ultra HD-Grenze

40 Zoll

101 cm

2,02 m

1,52 m

43 Zoll

109 cm

2,18 m

1,64 m

48 Zoll

122 cm

2,44 m

1,83 m

50 Zoll

127 cm

2,54 m

1,91 m

55 Zoll

140 cm

2,80 m

2,10 m

65 Zoll

165 cm

3,30 m

2,48 m

Zu bedenken ist hierbei, dass es sich nur um Richtwerte handelt und nicht jeder Zuschauer auf der Couch Platz findet, sondern auch mal gerne näher am Geschehen ist. Auf einem Sessel oder Teppich ist der Abstand meist geringer und der Blickwinkel ggf. auch ein anderer.
Eine genauere Aufstellung findest du in unserem allgemeinen Kaufberater zu Fernsehern.

Wer den großen 4K-TV pausenlos in Betrieb hat, wird sich über eine gute Energieeffizienzklasse freuen. Alle Teilnehmer im 4K-Fernseher-Vergleich erreichen selbst bei gigantischen 65 Zoll die Energieeffizienzklasse A, viele sogar A+. Dies ist aufgrund der hohen Anzahl von Pixeln, die über die Mattscheibe flitzen müssen, durchaus beachtlich und spricht für die Sparsamkeit der LED-Technik.

Wenn es noch größer als 65 Zoll sein soll, empfehlen wir dir die Anschaffung eines Beamers. Wer den teuren Lampenwechsel und den Stromverbrauch scheut, setzt auf einen LED-Beamer. Durch die etwas geringere Leuchtkraft ist allerdings ein dunkler Raum notwendig.

Wenn du nicht auf die hohe Auflösung verzichten willst, bieten dir 4K Beamer die Möglichkeit viele Pixel auf die Leinwand zu werfen - ohne den Bildeindruck weicher werden zu lassen.

UHD Fernseher sind ebenfalls smarte TVs

Fernbedienung bedient smart UHD TvGrundsätzlich unterscheiden sich die Produkte aus unserem 4K-Fernseher-Vergleich nur unwesentlich von ihren Full HD-Brüdern. Auf die bekannten Smart TV-Funktionen musst du selbstverständlich nicht verzichten. Die Geräte sind internetfähig, mit vorinstallierten Apps und teilweise starken Mehrkern-Prozessoren ausgestattet. Letztere sind auch nötig, da Upscaling ein rechenintensives Feature ist. Hierbei werden Bilder, die nicht in Ultra HD aufgelöst sind, dynamisch analysiert und hochgerechnet bzw. hochskaliert. So wird der Content künstlich mit Bildinformationen gefüllt und erscheint dadurch schärfer als er eigentlich ist. Deine Blu-Ray-Sammlung in Full HD kann dank Upscaling also auch von dem neuen Schmuckstück im Wohnzimmer profitieren.

Ein weiteres Element von Smart TVs, die Einbindung via WLAN ins Heimnetzwerk ist ebenso kein Problem. Die sogenannte DLNA-Fähigkeit erlaubt eine reibungslose Kommunikation mit anderen Mediengeräten in deinem Haus, um dadurch auf Musik, Fotos und Videos zugreifen zu können. Vor allem eigene Fotos vom Smartphone, der Unterwasserkamera oder DSLR, die du vorher vielleicht noch mit einem Bildbearbeitungsprogrammes verschönert hast, entfalten erst mit den vielen Pixeln eines 4K TVs ihre volle und beeindruckende Qualität. Auch offline kannst du diese betrachten. Dank USB-Anschluss und SD-Kartenleser lassen sich externe Festplatten und SD-Karten anschließen. Mit einem externen Datenträger kannst du auch die Aufnahmefunktion (PVR) deines Fernsehgeräts nutzen und deine Lieblingsserien offline speichern. Moderne Fernseher erkennen diese ohne Probleme. Weiterhin ermöglichen vorinstallierte Apps wie YouTube, Vimeo oder Amazon Video den direkten Zugriff auf Mediatheken, die schon UHD-Material anbieten.

Um im ganzen Haus eine stabile Verbindung für alle Smart TVs aufrecht zu halten, empfiehlt sich die Nutzung eines guten Routers in Verbindung mit einem WLAN Repeater oder Powerline Adapter. So streamst du ruckelfrei.

Ein nicht ganz so “smartes” Feature sind die Empfangsmöglichkeiten abseits der Internetleitung. Wie bereits erwähnt, gehören eingebaute Triple Tuner zum absoluten Standard. Damit ist der TV für alle Empfangsarten gewappnet. Diese sind:

  • DVB-T2 (HD)- Für den Empfang von terrestrischen (erdgebundenen) Fernsehsignalen.
  • DVB-C2 - Ermöglicht den Empfang von digitalem Rundfunk per Kabel.
  • DVB-S2 - Die in Deutschland am weitesten verbreitete Empfangsart. Sie funktioniert via Satellit.

4K-Fernseher mit HDR

Was bringt der optimierte Kontrast?

HDR Panorama von WaldHDR steht für high dynamic range und ist eine Bildverbessersungsoption, welche die Kontraste im Bild dynamischer anpasst und so mehr Details zu Tage fördert. Vor allem im Bereich der Fotografie fällt der Begriff häufig. Hier werden drei Bilder aufgenommen. Ein überbelichtetes, ein normales und ein unterbelichtetes. Ein Algorithmus fügt die Aufnahmen zusammen und rechnet die Bildinformationen mit ein, um ein verbessertes Ergebnis zu erreichen.

Im TV-Bereich wird dem Fernseher gleich ein richtiges Signal mit den optimalen HDR-Einstellungen übermittelt. Kann dein 4K-Fernseher diese Informationen verarbeiten, also hat er eine HDR-Funktion, stellt er das kontrastverbesserte Bild dar. Das Resultat: Es kommen mehr Details zum Vorschein. In einer Szene kann ein Bereich ganz hell (z.B. ein Himmel) und ein Bereich sehr dunkel sein (z.B. ein Wald). Dank dem Hochkontrastbild kannst du dann trotzdem feinste Details, wie kleine Schleierwolken oben und feine Blätter unten, wahrnehmen. Ohne die Bildverbesserung wäre eines der beiden Details verloren gegangen, weil der Fernseher sich auf nur eine Darstellung konzentriert hätte.

Den Unterschied von HDR- zu Nicht-HDR-Material siehst du vor allem, wenn du in einer dunkleren Umgebung fernsiehst.

Wichtig: Dein Zuspielgerät muss ebenfalls den HDR-Standard beherrschen. Die Playstation 4 oder ein 4K-fähiger Blu-ray Player gibt dann das Signal weiter. Ausschlaggebend ist also der Content, welcher mit den optimalen Kontrast-Einstellungen versehen wird. So kann das Ausgabegerät diese verwerten.

4K OLED Fernseher

Die Schleichende Revolution

OLED Schriftzug auf RGB MatrixNeben den LCD bzw. LED-Fernsehern, steht schon eine verbesserte Displaytechnologie in den Startlöchern. Sie sind schon seit mehreren Jahren im Handel, aber immer noch nicht richtig bereit für den Massenmarkt: OLED-Fernseher. Im Smartphone-Bereich werden die Panels mit organischen Leuchtdioden (OLEDs) schon seit mehreren Jahren verbaut und sorgen, unter anderem in den bekannten Samsung Galaxy Geräten, für knallige Farben und ein atemberaubend echtes Schwarz. Ihr Vorteil liegt im Aufbau der Pixel. Jeder Bildpunkt wird einzeln beleuchtet.

Bei herkömmlichen LCD-Bildschirmen gibt es eine Hintergrundbeleuchtung, welche meistens an den Rändern sitzt. Mit dieser Technik werden nicht so gute Schwarzwerte erzielt, da das Licht nicht ganz entfernt werden kann. Außerdem kommt es technologiebedingt zu Problemen. Insbesondere bei großen LED-Displays entstehen durch das Ausleuchten unschöne Lichthöfe an den Rändern. Treten diese durch leichte Überhitzung stark sichtbar und auch eher mittig im Bilde auf, spricht man vom sogenannten Clouding. Das heißt: die helleren Flächen sehen aus wie kleine Wolken und machen sich vor allem bei dunklen Szenen bemerkbar.

Bei OLED-TVs werden selbstleuchtende Leuchtdioden eingesetzt, sodass bei einem schwarzen Inhalt der Pixel schlichtweg nicht leuchtet. Der so entstehende Schwarzwert bleibt unerreicht und ist kein Dunkelgrau wie bei herkömmlichen LCD-Panels, sondern wirklich Schwarz. Ein weiterer Vorteil der OLED-Technologie, aber auch sicherlich Geschmackssache, ist die knallige Farbdarstellung Alles wirkt bunt und strahlend. Die hohen Kontrastwerte lassen, vor allem in Verbindung mit HDR, noch mehr Details im Bild zur Geltung kommen. Bei 4K ist der plastische Effekt dann besonders beeindruckend.

Bedauerlicherweise gibt es nach wie vor große Probleme bei der Produktion großer OLED-Panels. Kleine Smartphone-Bildschirme wie in den Samsung Galaxy Smartphones lassen sich seit dem ersten Samsung Galaxy S1 kostengünstig und in großen Stückzahlen produzieren. Geht es jedoch über die 15 Zoll hinaus, ist die Ausfallrate zu hoch und die Geräte dementsprechend teuer. Der OLED-Vorreiter LG, der alle aktuellen OLED-Fernsehdisplays herstellt und verkauft, ist aber mithilfe von neuen Fabriken und verbesserten Fertigungsverfahren dabei dieses Manko auszumerzen.

In Zeiten in denen 4K LCD-Fernseher immer billiger werden, bleiben OLED-Fernseher deshalb vergleichsweise teuer. Ein Full HD Modell kostet über 1000€, während man bei 4K OLED-Fernsehern ganz leicht über 2000€ und mehr bezahlen muss. UHD TVs von Hisense, Thomson oder Telefunken kosten mit der gleichen Bildschirmdiagonale nur etwa die Hälfte.
Die Fernsehgeräte mit OLED-Technologie fangen erst bei 55 Zoll Bildschirmdiagonale an. Zudem verkaufen zum aktuellen Zeitpunkt nur LG, Philips, Samsung und Panasonic 4K OLED-Fernseher. Insgesamt sind das aber nur eine handvoll Geräte, die jährlich für den Endkonsumenten gedacht sind. Ältere Fernsehgeräte leiden zudem noch an Kinderkrankheiten, wie geringer Helligkeit und sich einbrennenden Pixeln. Selbst Samsung verhält sich abwartend und setzt eher auf seine Quantum Dot Technologie, welche auf herkömmlichen LCD-Displays basiert.

Für Enthusiasten sind die hohen Preise aufgrund der wesentlich besseren Bildqualität sicherlich gerechtfertigt. Wer jedoch möglichst günstig einen guten 4K-Fernseher kaufen möchte, greift lieber zu LCD und wartet ab, bis UHD OLED TVs erschwinglicher werden.

4K-Curved Fernseher - Nicht die Kurve bekommen

Zu guter Letzt noch ein Thema, dessen Sinnhaftigkeit immer wieder zur Debatte steht, denn auch 4K-Fernseher haben den Bogen raus. Curved sind einige Modelle, jedoch bieten die Hersteller auch immer bogenlose Varianten an. Die Kurve soll für das Auge angenehmer sein und den Tiefeneindruck verstärken. Mittlerweile wird jedoch nicht mehr auf dieses Gimmick gesetzt, welches seinen Vorteil nur bei einem geringen Sitzabstand ausspielen kann. Deshalb sind vor allem Curved Monitore beim PC sinnvoll und absolut im Trend.

Durch die geringe Distanz zwischen Nutzer und Display verbessert die Biegung das Seherlebnis, weil sie der Form des Auges entgegenkommt.
Im TV-Bereich muss dafür aber ein genauer Sitzabstand gewählt werden. Nur dann ist mit einem positiven Effekt zu rechnen. Weiterhin ist der maximale Betrachtungswinkel bei dem das Bild noch angenehm rüberkommt, durch den Bogen geringer. Bei einem großen Wohnzimmer in dem Personen auf einer Couch eher seitlich auf den TV schauen, machen Curved-Fernseher daher keinen Sinn.

4K-Fernseher - So gehst du mit der Zeit  

Wie du siehst, gibt es sehr viele Dinge beim Kauf eines 4K-Fernsehers zu berücksichtigen. Dennoch kann die Investition in eine getsochen scharfe Zukunft sinnvoll sein und viel Spaß bereiten. Es gibt immer mehr Möglichkeiten die Mehrzahl an Pixeln zu nutzen. 4K-Gaming wird durch bessere Grafikkarten und nicht zuletzt durch neue leistungsstarken Heimkonsolen immer populärer und vor allem bezahlbarer. Dank Upscaling sehen zudem auch deine DVDs und Blu-Rays schärfer und besser aus als je zuvor. Amazon, Netflix und andere Streaming-Anbieter bauen stetig ihr Angebot an UHD-Material aus und alltägliche technische Begleiter wie Smartphones oder Kameras können jetzt schon in 4K aufzeichnen - mit einem 4K-Fernseher bist du zukunftssicher unterwegs.

Bei der Auswahl ist vor allem die richtige Größe entscheidend. Wenn du mehrere Meter von einem "kleinen" 40 Zoll UHD-Fernseher entfernt sitzt, geht der Mehrwert definitiv verloren. Auch solltest du keine Kompromisse bezüglich der Smart-TV-Funktionen und Empfangsmöglichkeiten machen. Zwar bieten auch separat angeschlossene Geräte wie Satelliten-Receiver, Videospielkonsolen und Streaming-Boxen diverse Möglichkeiten. Alles im TV zu haben, ist in der Regel einfacher, intuitiver und eleganter.

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