Powerstation Test: Die besten Powerstationen 2024

Von Jan-Philipp Lynker - 29.02.2024

Die besten Powerstationen aus Tests und Kundenbewertungen im Vergleich

Zum Ratgeber unserer Fachredaktion

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Powerstation Test & Vergleich: Unser Powerstation Kauf-Ratgeber

Jan-Philipp Lynker
von: Jan-Philipp Lynker
aktualisiert am: 29.02.2024

Powerstationen auf einen Blick - Mobile Power für dein Haus

Powerstation mit Solarpaneel auf einem Camping-TischPowerstationen erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. Doch was versteckt sich hinter dem Begriff eigentlich?

Im Grunde ist eine Powerstation eine gewaltige Powerbank. Sie speichert Energie mithilfe eines Akkus und kann diese bei Bedarf an eine Vielzahl an Endgeräten zurückgeben. Das geht auch mit mehreren Geräten gleichzeitig. Hier die wichtigsten Fakten zum Kauf einer Powerstation:

  • Großer Powerbank und kein PV-Speicher: Powerstation sind tragbare Energiespeicher für unterwegs, den Garten oder als Notfallgerät bei einem Stromausfall, mehr nicht.
    Für einen autarken Betrieb mit einem Solarpanel, einem Balkonkraftwerk oder gar einer großen PV-Anlage auf dem Hausdach sind Powerstationen nicht leistungsfähig genug und können nur als kleiner Pufferspeicher dienen.

  • Leistung in Watt - Wozu braucht es wie viel: Die Leistung von Powerstationen wird in Watt angegeben. Es gibt verschiedene Faustregeln, wofür welche maximale Leistung geeignet ist. Das hängt vollkommen vom Anwendungsbereich deiner Powerstation ab.
    Achtung: Schließe niemals ein Endgerät an deine Powerstation an, das die maximale Leistung der Station überschreitet!

    • 100 bis 300 Watt: Kleine Powerstationen wie diese, eignen sich besonders, wenn du nach einer kompakten Lösung suchst, um kleine Endgeräte wie Smartphones oder Laptops aufzuladen. Sie sind ideal fürs Camping oder lange Reisen geeignet, um z.B eine mobile Kühlbox zu betreiben oder Smartphones aufzuladen.

    • 300 bis 700 Watt: Powerstationen mit bis zu 700 Watt Leistung bieten die Extra-Portion Leistung, um mehrere Geräte gleichzeitig anzuschließen, etwa einen Beamer und mehrere Lautsprecher.

    • 700 bis 1100 Watt: Falls du nach mobiler Power für deine Garten- oder Arbeitsgeräte suchst, ist eine Powerstation mit einer Leistung von bis zu 1100 Watt das Richtige für dich und können sogar schon einen guten Elektrogrill sinnvoll betreiben.

    • 1100 bis 1600 Watt: Powerstationen mit bis zu 1600 Watt sind echte Boliden (und entsprechend teuer). Dafür können sie aber auch viele, leistungshungrige Geräte gleichzeitig versorgen. In einem Wohnmobil können sie beispielsweise deine Mikrowelle, einen Wasserkocher und mehr mit Energie speisen.

    • > 1600 Watt: Powerstationen jenseits der 1600 Watt können auch als Notstrom-Aggregat dienen. Die hohe Leistung ist nötig, da hier im Bedarfsfall potentiell mehrere Geräte gleichzeitig versorgt werden müssen.

  • Akku - Lithium-Ionen gegen LiFePO4: Der Akku ist das A und O deiner Powerstation. Hier wird zwischen zwei Arten besonders unterschieden. Der Lithium-Ionen-Akku und der Lithium-Eisen-Phosphat-Akku (auch LiFePO4 genannt).
    • Lithium-Ionen: Lithium-Ionen-Akkus sind etwas weiter verbreitet. Insbesondere in kleinen Powerstationen kommen sie zum Einsatz, da sie ein besseres Verhältnis zwischen Größe und Kapazität bieten. Das macht sie besonders portabel. Du kennst sie aus deinem Smartphone oder deiner Powerbank.

    • Lithium-Eisen-Phosphat: LiFePO4-Akkus sind größer und teurer, haben dafür eine deutlich bessere Haltbarkeit und können eine größere Anzahl Ladezyklen durchlaufen, bevor sie massiv Kapazität einbüßen. Das macht sie etwas unflexibler, aber die Leistung spricht für sich.

  • Verschiedene Lademethoden: Powerstationen lassen sich auf verschiedenste Weise laden. Natürlich über den üblichen 230-Volt-Netzstrom aus deiner Steckdose und den bekannten Schuko-Stecker. Der Wechselstrom aus der Steckdose wird über den Wechselrichter zu Gleichstrom gewandelt, damit der Akku ihn aufnehmen kann.
    Auch über den Zigarettenanzünder eines Fahrzeugs lässt sie sich aufladen.

    Besonders beliebt ist aktuell die Möglichkeit, die Powerstation über Solarpaneele (zum Beispiel in Zusammenarbeit mit einem Balkonkraftwerk) zu laden, um der Energie-Autarkheit ein Stück näherzukommen.

  • Sonderfeatures: Powerstationen bieten unterschiedliche Sonderfunktionen. 
    • Ein informatives Display, das die verbleibende Leistung (in Stunden und Minuten) anzeigt, ist nicht zu unterschätzen. Manche Powerstationen bieten eine Starthilfe-Funktion für Autos. 
    • USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) ist praktisch, um Ausfälle bei Servern zu vermeiden.
    • Möchtest du deine Powerstation über Solarpaneele aufladen, solltest du in jedem Fall auf einen Überladungsschutz achten, da deine Powerstation sonst Schaden nehmen kann.

Powerstation Bestenliste 2024

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Vorteile:
  • Kompakte Power Die Anker 757 Powerstation ist klein, leicht und dennoch stark genug für deine Bedürfnisse
  • Sonnenfreundin Mit Solarzellen unter 45 Volt verwandelt sich die Anker 757 Powerstation in dein persönliches Sonnenkraftwerk
  • Superschnelle Aufladung Deine Anker 757 Powerstation ist nach nur 90 Minuten wieder voll einsatzbereit
  • Leistungsstarker Begleiter Mit der Anker 757 Powerstation kannst du sogar deinen Kaffee unterwegs frisch brühen
Vorteile:
  • Der mobile Energiespender Mit der EcoFlow River 2 Max bleiben all deine Geräte voller Energie
  • In Windeseile bereit In nur einer Stunde ist sie wieder voll aufgeladen und bereit für den nächsten Einsatz
  • Intuitive Kontrolle Mit der dazugehörigen App hast du immer die volle Kontrolle über deine Powerstation
  • Zusatz-Power Der X-Boost-Modus versorgt selbst energiehungrige Geräte, wie Wasserkocher, problemlos
Vorteile:
  • Power im Kompaktformat Die Ecoflow Delta 2 Powerstation bietet trotz ihrer geringen Größe beeindruckende 1024 Wattstunden Energie
  • Schnell aufgeladen Kein stundenlanges Warten mehr - mit der X-Stream Technologie ist die Ecoflow Delta 2 Powerstation in nur 80 Minuten voll aufgeladen
  • Ausdauernd und robust Die langlebige Lithium-Eisenphosphat-Batterie der Ecoflow Delta 2 Powerstation hält bis zu 3000 Ladezyklen durch
  • Deine mobile Steckdose Mit der Ecoflow Delta 2 Powerstation kannst du mehr als 90% deiner Haushaltsgeräte betreiben und bis zu 13 Geräte gleichzeitig anschließen
Vorteile:
  • Riesige Energiequelle Mit einer Leistung von 2200 W und einer Kapazität von 2160 Wh steckt in der Jackery Explorer 2000 Pro genug Power, um auch starke Verbraucher zu betreiben
  • Leistungsstarker Solar-Booster Bis zu 1200 W Solarleistung sorgen dafür, dass du fernab der Steckdose unabhängig und autark bleiben kannst
  • Leiser Gigant Trotz seiner enormen Leistung bleibt der Jackery Explorer 2000 Pro überraschend leise und stört dein Outdoor-Erlebnis nicht
  • Hohe Leistungsdichte Trotz seiner enormen Leistung und Kapazität ist die Jackery Explorer 2000 Pro erstaunlich kompakt und portabel
Vorteile:
  • Energieriese unterwegs Liefert hohe Kapazität zuverlässig ohne Abbrüche
  • Leise Kraftquelle Bis zu 300 Watt werden völlig geräuschlos in deine Endgeräte gespeist
  • Vielseitige Stecker Praktische Schuko-Steckdosen und diverse USB-Anschlüsse vorhanden
  • Sparfreundlich Leistung und Kapazität zum günstigen Preis
Nachteile:
  • Nicht für alle Solarzellen Solarzellen über 45 Volt passen nicht zur Anker 757 Powerstation
  • Premium-Preis Für die Anker 757 Powerstation musst du etwas tiefer in die Tasche greifen
Nachteile:
  • Lauter Begleiter Bei voller Leistung kann die Powerstation etwas laut werden
  • Bei Nacht blind Das Fehlen einer LED-Leuchte kann den Einsatz in der Dunkelheit erschweren
Nachteile:
  • Geräuschpegel Bei voller Leistung kann die Ecoflow Delta 2 Powerstation ziemlich laut werden
  • Ungeschützte Anschlüsse Die meisten Ausgänge der Ecoflow Delta 2 Powerstation sind offen und daher möglicherweise anfälliger für Schäden
Nachteile:
  • Hochpreisige Investition Mit über 6000 Euro ist diese Powerstation eher etwas für Nutzer:innen, die einen erhöhten Bedarf an portabler Energie haben
  • Tragbar, aber schwer Mit seinem hohen Gewicht und seinen großen Abmessungen ist der Jackery Explorer 2000 Pro nicht so leicht zu transportieren
Nachteile:
  • Schätzer Ungenaue Kapazitätsanzeige
  • Lärm im Netzteil Hörbare Lüfter sind vorhanden und drehen bei hoher Leistung auf
Fazit:

Die Anker 757 Powerstation ist mehr als nur eine mobile Stromquelle. Sie ist eine kompakte, leistungsstarke und schnellaufgeladene Begleiterin, die dir völlige Unabhängigkeit bietet. Mit der Möglichkeit, Sonnenenergie zu nutzen, ist sie auch eine hervorragende Wahl für alle Naturfreunde. Sie mag etwas teurer sein, aber die Freiheit und Flexibilität, die sie bietet, machen sie zu einer lohnenswerten Investition - vor allem von einem bekannten Markenhersteller. Die Anker 757 Powerstation ist uns daher eine Empfehlung wert.

Fazit:

Die EcoFlow River 2 Max Powerstation beweist, dass Leistung und Flexibilität Hand in Hand gehen können. Sie ist dein perfekter Partner, wenn du auf der Suche nach einer portablen und leistungsstarken Energiequelle bist. Zwar lässt sie in Punkten wie Geräuschentwicklung und fehlender LED-Leuchte etwas zu wünschen übrig, doch überzeugt sie mit ihrer Fähigkeit, eine Vielzahl von Geräten zu versorgen und dabei dennoch eine beeindruckende Akkulaufzeit zu bieten. Egal, ob du in der Wildnis campen oder einfach nur für den Notfall gerüstet sein möchtest, die EcoFlow River 2 Max ist eine überlegenswerte Wahl.

Fazit:

Die Ecoflow Delta 2 Powerstation ist ein echter Alleskönner und liefert dir dort Strom, wo du ihn am meisten brauchst. Sie ist kompakt und leicht genug, um sie überallhin mitzunehmen, und bietet gleichzeitig eine beeindruckende Leistung und Ausdauer. Die schnelle Ladezeit ist ein echter Pluspunkt, ebenso wie die Möglichkeit, zahlreiche Geräte gleichzeitig anzuschließen. Ein paar kleine Nachteile gibt es zwar, aber sie schmälern kaum das Gesamtbild. Insgesamt ist die Ecoflow Delta 2 ein zuverlässiger Partner für all deine Energiebedürfnisse.

Fazit:

Der Jackery Explorer 2000 Pro ist ein wahrer Energie-Riese für unterwegs. Diese Powerstation bietet eine beeindruckende Kapazität und Leistung, die dich nicht im Stich lässt, egal, ob du ein Outdoor-Abenteuer planst oder eine verlässliche Stromquelle für deine Werkzeuge brauchst. Mit seinen 2200 W Leistung und 2160 Wh Kapazität übertrifft er andere Modelle auf dem Markt bei weitem. Der hohe Preis und das hohe Gewicht sind die einzigen Nachteile, aber wenn du Wert auf Leistung und Unabhängigkeit legst, könnte die Jackery Explorer 2000 Pro genau das Richtige für dich sein. Ein wahrer Gigant unter den Powerstations.

Fazit:

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Was ist eine Powerstation? - Die wichtigsten Fragen beantwortet

Frau sitzt in einem Sitzsack einem Dach, schaut in ihr Handy, welches an einer Powerstation angeschlossen istEine Powerstation ist dein persönlicher, mobiler Energiespeicher. Sie reichen von kompakt bis ausladend und ermöglichen dir, über verschiedenste Anschlüsse alle möglichen Arten von Endgeräten mit Strom zu versorgen. 

Du kannst dir eine Powerstation wie eine übergroße Powerbank vorstellen, die mehr kann, als nur dein Smartphone oder Laptop aufzuladen. Sie bietet deutlich mehr Anschlüsse, unter anderem auch 230-Volt-Netzanschlüsse, aber auch USB-A und USB-C-Anschlüsse, Zigarettenanzünder-Adapter und mehr.

Wofür brauche ich überhaupt eine Powerstation?

Eine Powerstation hat vielerlei Anwendungen, die über das Aufladen von Akkus hinausgeht. Insbesondere durch den 230-Volt-Anschluss öffnen sich hier ganz neue Möglichkeiten. So kannst du etwa deine Gartengeräte wie Elektromäher oder den Rasentrimmer mit Energie versorgen, wenn du z.B. in deiner Datsche bzw. Schrebergarten keine Stromzufuhr hast.

Mit einem angeschlossenen Solarpanel kannst du sogar die Akkus deiner Gartengeräte wie deinem Akku-Rasenmäher laden, während du nicht im Garten bist und sie dann aufgeladen vorfinden.
Mit der richtigen Powerstation lässt sich so sogar ein Beamer mit mehreren Lautsprechern außerhalb deiner vier Wände aufbauen. 

Der entscheidende Faktor: Das Ganze funktioniert, ohne endlos lange Kabelstrecken aufzubauen.

Besonders durch die Möglichkeit, sie über Solaranlagen aufzuladen, punkten Powerstationen. Grüne Energie, die du ohne Probleme selbst gewinnen kannst, trägt zur Energiewende und deiner Energie-Autarkheit bei. Durch die immer beliebter (und immer häufiger auch staatlich geförderten) Balkonkraftwerke, erfreuen sich auch Powerstationen eines stark wachsenden Interesses. Einfach Stecker rein und den selbst produzierten Strom für die dunklen Stunden, wenn keine Sonne scheint.

Kann ich mit meiner Powerstation autark Strom produzieren?

Powerstation sind tragbare Energiespeicher für unterwegs, den Garten oder als Notfallgerät bei einem Stromausfall, aber auch dementsprechend klein dimensioniert. Powerstationen sind daher keine ausgegorenen Speicher für eine größere PV-Anlage. 

Zwar lassen sie sich z.B. mit einem Balkonkraftwerk oder einem beiliegenden Solarpanel aufladen und dann in den sonnenarmen Tageszeiten als Energiequelle nutzen, doch für den normalen Bedarf reicht das kaum aus. Viel Strom sparen wirst du dadurch nicht, zumal die Investion in eine gute Powerstationen erst einmal den Einspareffekt nach zurücksetzt.

Um deinen CO₂-Fußabdruck zu verkleinern und die kostbare Sonnenenergie im kleinen Maße für dich zu nutzen, sind Powerstationen aber eine valide Alternative. Insbesondere dann, wenn du bereits ein Exemplar dein Eigen nennst, weil du z.B. Gartenbesitzer oder Camper bist.

Welche Komponenten hat eine Powerstation?

Wechselrichter: Der Wechselrichter (auch Spannungswandler genannt) ist ein entscheidendes Bauteil, das dafür sorgt, dass deine Endgeräte die gespeicherte Energie überhaupt nutzen können. 

Der Akku deiner Powerstation speichert die Energie als Gleichstrom (DC - Direct Current). Schließt du beispielsweise beim Camping eine Kühlbox an die Powerstation an, könnte die Box den Gleichstrom nicht nutzen. Der Wechselrichter wandelt den gespeicherten Gleichstrom in Wechselstrom (AC - Alternating Current) um.

Das gelingt andersherum natürlich genauso. Schließt du deine Powerstation zum Aufladen an eine herkömmliche 230-Volt-Steckdose an, wandelt der Wechselrichter den Wechselstrom in speicherbaren Gleichstrom um. Die Qualität des Wechselrichters wirkt sich auch auf die Leistung und den Energieverbrauch der Powerstation aus.

Wie viel Watt sollte eine Powerstation haben?

Mutter und Tochter sitzen an einem Tisch, auf dem eine Powerstation steht, und machen einen Videoanruf mit dem OpaDie Leistung von Powerstationen wird in Watt (oder bei entsprechender Leistung in Kilowatt) angegeben. Die Leistung in Watt errechnet sich aus folgender Formal: Spannung (Volt) x Strom (A) = Leistung (Watt).

Je höher die Leistung einer Powerstation, desto größere und leistungshungrigere Geräte kann deine Powerstation antreiben. Entsprechend sollte sich die Leistung deiner Powerstation in spe an deinen Anforderungen orientieren.

  • 100 bis 300 Watt: Der Übergang von Powerbanks zu Powerstationen ist fließend. Es ist schwer zu sagen, ab wann die Powerbank aufhört und die Powerstation beginnt. Ab 100 Watt kann man deinen Energiespeicher aber mit Fug und Recht als Powerstation bezeichnen.
    Mit den kleinen Powerstationen kannst du deine mobilen Endgeräte wie Smartphones und Tablet problemlos aufladen. Sie eignen sich zudem hervorragend für Camping, da sie für ihre gebotene Leistung angenehm klein und tragbar sind.

    Powerstationen sind besonders beliebt, wenn sie mit Solaranlagen (zum Beispiel im Tandem mit einer PV-Anlage) betrieben werden können, um maximale Energie-Autarkheit zu erreichen. Darauf musst du beim Camping auch nicht verzichten, denn es gibt tragbare Solaranlagen, die sich durch ihre Faltbarkeit problemlos überallhin mitnehmen kannst. Auch das kleine Solarpanel auf dem Camping-Bus kann seinen Strom bei Nichtnutzung in die Powerstation einspeisen.

    Hinweis: Wenn es dir nur darum geht, dein Smartphone aufzuladen, ist eine Powerstation im Regelfall ein Overkill. Zwar machen sich viele moderne Smartphones Schnellladen zunutze, das je nach Hersteller und Modell auch mehrere 100 Watt betragen kann, allerdings hat das allenfalls zur Folge, dass dein Smartphone schneller aufgeladen ist.
    Auch für die meisten Laptops sind Leistungen jenseits der 100 Watt zu viel, wenn du nicht gerade einen leistungsstarken Gaming Laptop unterwegs betreiben willst.

  • 300 bis 700 Watt: Powerstationen mit dieser Leistung können schon etwas mehr. Insbesondere können sie mehrere Endgeräte gleichzeitig versorgen. Wenn du beispielsweise im Sommer im Garten deinen Beamer mit Lautsprechern aufbauen möchtest, musst du dafür nicht auf Verlängerungskabel zurückgreifen, sondern kannst einfach eine Powerstation aufstellen.
    Hinweis: 700 Watt reichen bereits aus, um manche Arbeitsgeräte anzutreiben. Beispielsweise benötigen Heckenscheren im Schnitt nur zwischen 400 und 600 Watt im Normalbetrieb. Allerdings ist es nicht gesichert, dass die Powerstationen in der Lage sind, die Einschaltspitzen von derlei Arbeitsgerät zu versorgen. Im besten Fall startet das angeschlossene Endgerät einfach nicht, im schlimmsten Fall kann es zu Schäden an der Powerstation führen.

  • 700 bis 1100 Watt: Mit Powerstationen, die bereits die Kilowatt-Grenze überschreiten, kannst du im Regelfall problemlos Arbeitsgeräte (etwa für deinen Garten) mit Strom versorgen. Besonders attraktiv sind diese Modelle, wenn du sie mit einer kleinen Solaranlage kombinierst. Wenn du etwa einen kleinen Schuppen hast, kannst du auf dessen Dach mehrere Solarpaneele verbauen und diese direkt mit der Powerstation verbinden, um die Energieversorgung aufrechtzuerhalten.
    Tipp: Bei dieser Konstruktion ist es wichtig zu beachten, ob deine Solarpaneele in Reihe oder parallel geschaltet sind. Je nachdem, was für eine Powerstation du hast, kann eine Variante besser als die andere sein.

  • 1100 bis 1600 Watt: Powerstationen, die Minimum 1 Kilowatt Leistung haben, sind schon sehr groß. Sie können auch leistungshungrige Küchengeräte wie Mikrowellen, Wasserkocher oder auch Küchenmaschinen mit Energie versorgen. Beim Ausflug mit deinem Wohnmobil oder Wohnwagen sind sie besonders praktisch.
    Sie können zudem eine leere Autobatterie wieder mit Energie versorgen. Achtung: Powerstationen sind im Regelfall zu schwach, um direkt für Starthilfe sorgen zu können, da die benötigte Ampere-Spitze deutlich über der Leistung einer Powerstation liegt. Du kannst sie aber verwenden, um eine Batterie langsam aufzuladen. Dieser Vorgang kann ganz unkompliziert über die Zigarettenanzünder-Anschlüsse deines Fahrzeugs und der Powerstation realisiert werden, dauert aber häufig mehrere Stunden.

  • > 1600 Watt: Powerstationen mit einer Leistung von 1600 Watt oder mehr sind ideal Notstrom-Aggregat dienen. Die hohe Leistung ist nötig, da hier im Bedarfsfall potentiell mehrere Geräte gleichzeitig versorgt werden müssen. Anwendungsbereiche gehen hier natürlich über Laptops und Fernseher hinaus. Interessant sind diese Geräte besonders, um etwaige Ausfälle bei Servern, medizinischen Geräten oder auch Aquarien und Terrarien zu vermeiden.
    Hinweis: Wenn es wichtig ist, dass es zu keiner Unterbrechung kommt, solltest du auf die USV-Funktion (auf englisch USP genannt) zu achten. Powerstationen mit USV-Funktion (unterbrechungsfreie Stromversorgung) stellen sicher, dass etwa ein Server ununterbrochen weiterläuft, um Datenverluste zu meiden.

Der Akku deiner Powerstation - Ionen oder Eisen-Phosphat?

Powerstation steht in einem Garten auf einem Holztisch und lädt ein Notebook, eine Kamera und ein TabletDer Akku der Powerstation ist die wohl wichtigste Komponente, über die du dir vor dem Kauf besonders Gedanken machen solltest. Die zwei gängigen Typen sind Lithium-Ionen- und Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus. Diese unterscheiden sich in ihrer Kapazität, Haltbarkeit und dem einen oder anderen Risiko.

Die Kapazität von diesen Akkus wird im Regelfall in Wattstunden (Wh) angegeben. Auch Angaben in Amperestunden (Ah) werden dir stellenweise über den Weg laufen, jedoch seltener. Manchmal ist die Kapazität auch in Milliamperestunden (mAh) angegeben. Um die Kapazität von mAh auf Wh umzurechnen, gilt folgende Formel: Milliamperestunden (mAh) x Spannung (V) / 1000 = Wattstunden (Wh).

Lithium-Ionen-Akku

Lithium-Ionen-Akkus sind etwas weiter verbreitet. Sie sind besonders in kleinen Powerstationen beliebt, da sie ein besseres Verhältnis von Kapazität und Größe bieten. Kurzum: Sie sind kleiner, bei größerer Kapazität. Durch die geringere Größe verringert sich natürlich auch ihr Gewicht. Für kleine Powerstationen, bei denen Mobilität an erster Stelle steht (zum Beispiel beim Camping), sind sie ideal.

Sie kommen allerdings auch nicht ohne Nachteil. Das große Manko liegt bei der Haltbarkeit. Als Faustregel gilt: Nach etwa 200 bis 300 vollständigen Ladezyklen beginnt die Kapazität abzubauen. Auch stellen sie ein etwas höheres Risiko dar. Du musst dir keine Gedanken machen, dass sich deine Powerstation spontan entzündet oder gar explodiert, dennoch solltest du bei der Lagerung gewisse Dinge beachten. Insbesondere geht es hier um die Temperaturen, denen deine Powerstation ausgesetzt ist. Zu hohe Temperaturen bzw. starke Temperaturschwankungen erhöhen das Risiko und wirken sich zudem negativ auf die Langlebigkeit und Kapazität des Akkus aus.

Lithium-Eisen-Phosphat-Akku

Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus werden auch unter dem Namen LiFePO4-Akkus abgekürzt. Sie sind besonders bei sehr leistungsstarken Powerstationen gängig.

Ihr großer Vorteil liegt in ihrer Langlebigkeit. Es dauert etwa 1000 vollständige Ladezyklen, bis ihre Kapazität merkbar abbaut. Sie sind allerdings deutlich größer, häufig teurer, aber auch stabiler.

Teilweise kursiert das Gerücht, dass bei LiFePO4-Akkus, im Gegensatz zu Lithium-Ionen-Akkus, keinerlei Brand- oder Explosionsgefahr besteht. Das ist so nicht richtig. Zwar sind LiFePO4-Akkus grundlegend etwas sicherer, doch sind auch sie gegenüber starken Temperaturschwankungen, extremer Hitze, Kurzschlüssen und zu hohen Energieströmen (etwa durch in Serie geschaltete Solarpaneele) empfindlich. Wie immer gilt: Sicherheit kommt zuerst und die richtige Lagerung bzw. Positionierung deiner Powerstation steht an erster Stelle.

Haben Akkus von Powerstationen einen Memory-Effekt?

Der Memory-Effekt ist ein berüchtigtes Phänomen aus den Zeiten der Nickel-Cadmium-Akkus. Beim Memory-Effekt hat sich der Akku einen Ladestand gemerkt und ließ sich daraufhin nur bis zu dieser Marke aufladen. Um den Memory-Effekt zu beheben, musste der Akku zuerst vollständig entladen werden.

Die gute Nachricht: Weder Lithium-Ionen- noch Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus leiden unter dem Memory-Effekt. Du kannst also unbesorgt und munter aufladen.

Wie viel Kapazität hat eine Powerstation?

Bei kleineren Powerstationen sind Kapazitäten von bis zu 500 Wh geläufig. Größere Modelle brechen mit Leichtigkeit die 1 kWh-Grenze (also 1000 Wh). Manche Modelle kommen auf über 5 kWh. Der Preis für diese Geräte liegt aber bei mehreren tausend Euro. 

Auch hier gilt: Es kommt auf deine Anforderung an. Gerade fürs Camping, wo das erneute Aufladen der Powerstation nicht immer möglich ist, ist eine hohe Kapazität überaus praktisch. Auch ein Notstrom-Aggregat, das für eine unterbrechungsfreie Energieversorgung von einem Server oder medizinischen Geräten vorgesehen ist, sollte eine ausreichend hohe Kapazität haben.

Zur besseren Übersicht haben wir dir die Informationen noch einmal in Tabellenform aufbereitet.

Hinweis: Auch wenn diese Punkte im Groben zutreffen, ist jeder Akku situationsbedingt zu betrachten. Eine pauschale Antwort auf die Frage, welcher Akku-Typ besser ist, kann nicht gefällt werden.

Akku-Typ

Vorteile

Nachteile

Geeignet für

Kapazität

Lithium-Ionen-Akku

  • Besseres Verhältnis von Kapazität und Größe (kleiner bei größerer Kapazität)
  • Leichter, ideal für Mobilitä
  • Weit verbreitet, besonders in kleinen Powerstationen
  • Haltbarkeit (nach 200-300 vollen Ladezyklen nimmt die Kapazität ab)
  • Kann bei hohen Temperaturen oder starken Temperaturschwankungen risikobehaftet sein

Kleine Powerstationen, bei denen Mobilität wichtig ist (z.B. Camping)

Geeignet für Kapazitäten von bis zu 500 Wh in kleinen Powerstationen

Lithium-Eisen-Phosphat-Akku

  • Hohe Langlebigkeit (ca. 1000 volle Ladezyklen bevor die Kapazität abnimmt)
  • Generell sicherer und stabiler
  • Geeignet für leistungsstarke Powerstationen
  • Größer und oft teurer
  • Obwohl sicherer, besteht immer noch ein Risiko bei hohen Temperaturen oder starken Temperaturschwankungen

Große, leistungsstarke Powerstationen, die lange halten müssen (z.B. für eine unterbrechungsfreie Energieversorgung)

Geeignet für Kapazitäten über 1 kWh in größeren Powerstationen

Auf was solltest du vor dem Kauf deiner Powerstation achten?

Powerstation, an die mehrer Ladestecker angesteckt sind, steht in einem modern eingerichteten WohnzimmerUm dir die Kaufentscheidung zu vereinfachen, fassen wir dir hier noch einmal die wichtigsten Faktoren und Sonderfunktionen von Powerstationen auf. 

Worauf musst du besonders achten und welche Sonderfunktionen sind wirklich wichtig?

  • Leistung in Watt: Die Leistung in Watt ist ausschlaggebend darüber, was du mit deiner Powerstation betreiben kannst. Prinzipiell gilt: Für alle Anwendungen, die darüber hinausgehen, deine Endgeräte aufzuladen, solltest du mindestens 300 Watt haben. Für das Betreiben von Küchengeräten (zum Beispiel in einem Wohnmobil oder Wohnwagen) oder um Arbeits- und Gartengeräte mit Energie zu versorgen, solltest du dich ab 1000 Watt und mehr umsehen.
    Als Notstrom-Aggregat greif am besten zu sehr leistungsstarken Geräten und achte auf eine USV-Funktion.

  • Kapazität: Die Kapazität, die eine Powerstation haben sollte, hängt stark von deinen spezifischen Anforderungen ab. Im Allgemeinen solltest du die Kapazität deiner Powerstation basierend auf den Geräten, die du betreiben möchtest, und der Dauer, für die du sie betreiben möchtest, auswählen.
    Um die benötigte Kapazität zu berechnen, kannst du die Leistung (in Watt) des Geräts, das du betreiben möchtest, mit der Zeit (in Stunden), für die du es betreiben möchtest, multiplizieren. Das Ergebnis ist die benötigte Kapazität in Wattstunden (Wh). Zum Beispiel, wenn du ein 50-Watt-Gerät für 3 Stunden betreiben möchtest, würdest du 50 Watt x 3 Stunden = 150 Wh benötigen.

  • Anschlüsse: Bei den Anschlüssen einer Powerstation gibt es dankenswerterweise gewisse Standards. 230-Volt-Netzstecker sind häufig mehrfach vertreten. Ebenso ein Zigarettenanzünder-Anschluss und mehrere USB-Ports. Bei letzteren gibt es im Regelfall sowohl USB-A als auch USB-C-Anschlüsse.

  • Display: Ein aussagekräftiges Display ist nicht zu unterschätzen. Im Mindesten sollte es dir Auskunft über den Ladestatus des Akkus geben, im besten Fall sogar in verbleibenden Stunden und Minuten. Zusätzlich sollte es dir die Ladeleistung als auch den Output anzeigen.

Welche Sonderfunktionen gibt es?

  • Starthilfe: Als ausgewachsene Starthilfe wird eine Powerstation kaum reichen, da sie nicht die benötigte Einschaltspitze erbringen kann, die ein herkömmliches KFZ zum Anspringen benötigt.
    Sie kann jedoch problemlos dazu verwendet werden, um eine leere Autobatterie wieder aufzuladen. Das gelingt zum Beispiel über ein 12 V-Kabel, das vom Zigarettenanzünder-Anschluss der Powerstation zum Zigarettenanzünder des Autos gespannt wird. Beachte jedoch, dass das Aufladen mehrere Stunden dauern kann, je nachdem wie viel Watt-Ladeleistung das Kabel und deine Powerstation unterstützt.

  • Daisy Chain: Mehrere Powerstationen zu einer Daisy Chain zu verbinden, kann nicht nur die Laufzeit von anderen Powerstationen zu verlängern. Wichtig ist es hierbei, auf die Ladeleistung der Powerstationen zu achten, da du potentiell größere Geräte an kleinere anschließt, dabei dann aber dennoch auf den Output der Powerstation begrenzt ist, die am Ende der Kette steht.
    Hinweis: Daisy Chaining ist eine spannende Option, dich der Energie mehrerer Powerstationen zu bedienen, richtig effizient ist es aber nicht, da es immer zu Energieverlust durch die entstandene Hitze kommt.

Welche Hersteller von Powerstationen sind empfehlenswert

Moderne und hell ausgeleuchtete Küche mit orangener Powerstation auf dem Esstisch Der Markt bei Powerstationen ist auf den ersten Blick sehr unübersichtlich. Viele Hersteller, viele Marken, viele Produkte und noch mehr Details zur Spannung, leistung sowie den Anschlüssen.

Doch auf den zweiten Blick lichtete sich das Feld der Produkte und vor allem der Hersteller, wenn man die unbekannten aus China ausklammert, die den Markt nur mit günstigen Powerstations fluten, die nicht den Qualitätsstandards namenhafter Marken entsprechen.

Nach unserer Recherche könnenw ir folgende Hersteller von powerstation bedenkenlos empfehlen:

  • Jackery
  • EcoFlow
  • Anker
  • Ugreen

Alle genannten Hersteller sind seit Jahren auf dem Markt der Energiespeicher tätig und haben entsprechend viel Erfahrung mit der Produktion, Qualitätssicherung und den Anforderungen der Kunden. Zudem bieten sie einen zuverlässigen und vor allem existenten Kundenservice, den man bei den namenlosen chinesischen Herstellern vergeblich sucht oder nur sporadisch erreicht.

So kommen namhafte Hersteller wie z.B. Jackery aus dem Camping-Bereich und fokussieren sich auf die Outdoor-Qualität ihrer Produkte. Eine Marke wie EcoFlow hingegen ist in der Solar- bzw. Photovoltaik-Branche tätig und verkauft überwiegend Powerstations, die mit einer vollwertigen PV-Anlage gekoppelt werden.

Hersteller wie Ugreen oder Anker hingegen sind schon seit vielen Jahren die Platzhirsche bei den Powerbanks und schöpfen ihre Erfahrungswerte aus der Produktion der kleinen Stromnothilfen.

Die vielen Schutzmechanismen von Powerstationen

Damit Powerstationen immer sicher sind, bieten sie eine Vielzahl an Schutzmechanismen, die Schäden an der Powerstation und deinen Endgeräten verhindern. Schauen wir uns die wichtigsten einmal an:

  • Überstromschutz und Überspannungsschutz: Ein Überladungsschutz ist immer hilfreich, ist jedoch besonders wichtig, wenn du deine Powerstation über Solarpaneele (zum Beispiel ein Balkonkraftwerk) aufladen möchtest. Ist die Spannung hier zu hoch, kann es schnell zu Schäden an der Powerstation kommen.
    Übrigens: Sollten deine Solarpaneele in Serie geschaltet sein, kann es sein, dass sich nicht jede Powerstation damit aufladen lässt, da automatisch der Überstrom- bzw. Überspannungsschutz einschreitet und das Aufladen verhindert.

  • Überladungsschutz: Der Überladungsschutz setzt ein, sobald der Akku vollständig aufgeladen ist. Damit wird eine Überladung des Akkus verhindert. Manchmal wird der Überladungsschutz auch Laderegler genannt.

  • USV - Unterbrechungsfreie Stromversorgung: Unterbrechungsfreie Stromversorgung stellt im Fall eines Stromausfalls, Unterspannung, Überspannung und mehr die Versorgung deiner Endgeräte sicher. Besonders interessant ist das für medizinisches Gerät, das nicht ausfallen darf oder ein Server, bei dem Datenverlust verhindert werden soll.
    Hinweis: Selbst bei USV kann es zu einer Unterbrechung von wenigen Millisekunden kommen. Achte hier auf die Herstellerangaben.

  • Temperaturschutz: Wenn die interne Temperatur der Powerstation einen bestimmten Grenzwert überschreitet, was auf eine Überlastung oder einen Defekt hinweisen könnte, reduziert (oder unterbricht) dieser Mechanismus die Energiezufuhr.

  • Kurzschlussschutz: Ein Kurzschluss ist eine unvorhersehbare Spannungsspitze, auf die Powerstationen besonders empfindlich reagieren. Im schlimmsten Fall kann es hier zu Bränden oder auch Explosionen führen. Wenn ein Kurzschluss erkannt wird, kann dieser Mechanismus die Energiezufuhr sofort unterbrechen.

  • Leistungsbegrenzung: Einige Powerstationen können die Leistung, die sie abgeben, auf einen maximalen Wert begrenzen, um Überlastungen zu verhindern. Wenn das angeschlossene Gerät mehr Leistung benötigt, wird es einfach mit der maximal verfügbaren Leistung versorgt.

Wie man eine Powerstation richtig auflädt

Eine Powerstation lässt sich auf verschiedene Weisen aufladen. Manche davon sind einfacher durchzuführen, andere benötigen etwas Tüftelei, sind aber auf Dauer mitunter deutlich kosteneffizienter. Schauen wir uns die gängigsten Methoden einmal genauer an.

  • Steckdose (230-Volt): Das Aufladen über die Steckdose ist eine der gängigsten Varianten und natürlich besonders im Eigenheim beliebt. Der Wechselstrom aus der Steckdose wird hierfür durch den Spannungswandler in speicherbaren Gleichstrom umgewandelt. Die Ladezeit hängt von der Kapazität des Akkus ab und kann mehrere Stunden betragen.
    Tipp: Achte auf ein Display, das dir die Ladezeit genau in Stunden und Minuten angibt.

  • USB-Anschluss: Durch die anschlussfreudige Natur ist auch ein Aufladen über USB einfach möglich. Die Ladezeit ist hier entsprechend lang, allerdings punktet die Variante durch ihre Flexibilität auch unterwegs.

  • Fahrzeug (12-Volt): Bist du viel mit dem Auto unterwegs oder gehst gerne mit einem Wohnwagen oder Wohnmobil campen, bietet sich auch die Möglichkeit, deine Powerstation über den 12-Volt Zigarettenanzünder aufzuladen. Auch hier gilt: Stell dich auf eine längere Ladezeit ein. Ebenso solltest du von dieser Variante nur bei laufendem Motor Gebrauch machen.

Powerstationen mit Solar - Aufladen über Solar

Frau nutzt eine Powerstation mit Solarpaneel beim Camping, um zu kochen und eine mobile herplatte zu betreibenDas Aufladen über Solaranlagen (sowohl Photovoltaik-Anlagen als auch Balkonkraftwerke) wird zunehmend beliebter. Nicht nur kann man einen kleinen, sinnvollen Beitrag zur Energiewende leisten, gleichzeitig tut man etwas für seine eigene Energie-Autarkheit.

Im Camping- bzw. Outdoor-Segment sind Powerstationen mit Solaranlagen schon weitverbreitet. Im Campingurlaub mal eben den Laptop zu laden, den Elektrogrill anzuheizen oder die Akkus der Drohne nach den atemberaubenden Bildern wieder startklar zu bekommen, geht besonders gut mit einer Powerstation. 

Auch für den Garten lohnen sich die einfach aufgebauten Modelle schon. Ein faltbares Solarpanel lässt sich mit wenigen Handgriffen optimal positionieren. Die produzierte Energie wird direkt in die beiliegenden Powerstation eingespeist.

Der Ertrag solcher tragbaren Mini-PV-Anlagen ist natürlich begrenzt und reicht für das Laden von Smartphone und Co. oder zum Betreiben eines Fernsehers mit angeschlossener Nintendo Switch, die als stromsparende Konsole gilt. Bei mehr Verbrauch durch z.B. eine Playstation 5 oder Xbox Series X wird es bei den meisten mobilen Powerstations mit Solarpanel schon etwas eng und die Sonnenlichtausbeute muss entsprechend hoch sein.

Selbst mit einem größeren Modell und einem angeschlossenen Balkonkraft dauert das Laden vergleichsweise lange. Als kurze Überbrückung in den Abendstunden und bei moderatem Stromverbrauch kann eine entsprechend groß dimensionierte Powerstation aber Sinn ergeben. 

Rechne vorher aber deinen Verbrauch aus und verabschiede dich davon, kurz- oder mittelfristig sogar ein Plus zu machen. Die Anschaffungskosten einer Powerstation mit Solarpanel bzw. einer Powerstations und einem Balkonkraftwerk schiebt den Zeitpunkt der Amortisierung viele Jahre nach hinten. Hier geht es eher um den Spaß und die praktische Anwendung im Urlaub, im Garten oder bei Ausflügen.

Anschließen von Solarpaneelen an eine Powerstation - Das musst du beachten 

Beim Anschließen von Solarpaneelen gibt es zwei grundlegende Möglichkeiten: die Reihenschaltung (Serienschaltung) und die Parallelschaltung. Welche Methode du wählst, hängt von den spezifischen Anforderungen deiner Powerstation und deinen Umständen ab.

  • Serienschaltung: Bei einer Reihenschaltung werden die Solarpaneele hintereinander geschaltet. Dies erhöht die Spannung (gemessen in Volt), während der Strom (gemessen in Ampere) gleich bleibt. Die Reihenschaltung ist ideal, wenn du eine größere Entfernung zwischen den Solarpaneelen und der Powerstation überbrücken musst, da eine höhere Spannung effizienter über größere Entfernungen übertragen wird. Allerdings kann ein Problem mit einem der Paneele in einer Reihenschaltung die Leistung des gesamten Systems beeinträchtigen, beispielsweise wenn ein Paneel im Schatten liegt.
    Hinweis: Bei einer zu kleinen Powerstation, kann es vorkommen, dass ein Aufladen über in Serie geschaltete-Paneele nicht möglich ist, da der Überladungsschutz automatisch einsetzt und das Aufladen verhindert.

  • Parallelschaltung: Bei einer Parallelschaltung werden die Solarpaneele nebeneinander geschaltet. Dies erhöht den Strom, während die Spannung gleich bleibt. Eine Parallelschaltung ist ideal, wenn die Powerstation eine höhere Stromstärke benötigt, um effizient aufgeladen zu werden. Allerdings können in einer Parallelschaltung Probleme auftreten, wenn die Paneele nicht genau die gleiche Spannung liefern.

Achtung: Es ist wichtig zu beachten, dass sowohl die Solarpaneele als auch die Powerstation bestimmte Spannungs- und Stromanforderungen haben. Du solltest immer sicherstellen, dass die Gesamtspannung und der Gesamtstrom, die durch deine Schaltung erzeugt werden, innerhalb der sicheren Grenzen der Powerstation liegen. 

Lies immer die Herstellerangaben sowohl der Solarpaneele als auch der Powerstation sorgfältig durch, um sicherzustellen, dass sie miteinander kompatibel sind. Im schlimmsten Fall kann es sonst zu Schäden an deiner Powerstation kommen.

Powerstationen Test - Tests zu Powerstationen sind rar, aber es gibt sie

Powerstationen sind schon seit vielen Jahren ein treuer Begleiter von Campern und Kleingarten-Besitzern, doch erst mit der Zuspitzung der Klima- und Energiekrise sind sie in aller Munde. In Verbindung mit der Popularität von Balkonkraftwerken entstand so ein großes Interesse an den Energiespeichern.

Daher gibt es bis auf ein paar Camping-Blogs nicht viele Tests zu den Geräten. 

Das Verbrauchermagazin IMTEST hat sich bereits ein paar Powerstations geschnappt und diese getestet. Allerdings handelt es sich bei den Testgeräten um die relativ teuren, weil leistungsstarken Produkte. Getestet wurden einige Powerstations. Darunter die Explorer 3000 Pro von Jackery, die EcoFlow Delta Pro und die Revolt HSG-3600, die allesamt über 3000 Watt an Leistung mitbringen und mit der Endnote 2,5 abschnitten.

Die Jackery Explorer 1500 Pro wurde in einem separaten Test hingegen mit der Testnote 1,5 bewertet.

Chip's Powerstation-Test: Ein heißer Dreikampf zwischen Anker, Bluetti und Jackery

Auch Chip hat sich Powerstations getestet und eine Bestenliste erstellt.

Die Testkriterien

Im Mittelpunkt von Chips Powerstation-Test standen Features, die für uns alle im Alltag wichtig sind: Wie lange hält der Akku? Ist das Gerät robust? Und wie benutzerfreundlich ist es? Chip legte besonderen Wert auf Qualität und Vielfalt der Anschlüsse, Ladezeiten, Sicherheit und das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das sind die drei Testsieger:

Anker PowerHouse 767 - Der Power-Spender

Im Powerstation-Test hat der Anker PowerHouse 767 auf ganzer Linie überzeugt. Als wahrer Power-Spender hat dieser Powerhouse gezeigt, dass er selbst unter der größten Belastung nicht ins Schwitzen kommt.

Trotz seiner beeindruckenden Leistung hatte er im Vergleich zu den anderen Kandidaten einen kleinen Nachteil beim Preis. Ein spezieller Chip innerhalb des Geräts treibt die Kosten etwas in die Höhe. Aber lass dich davon nicht abschrecken! Wenn du auf Zuverlässigkeit und Kraft setzt, wird dieser Powerhouse dein treuer Begleiter sein.

Bluetti EB70 - Der Alleskönner

Der Bluetti EB70 hat im Powerstation-Test durch seine Vielseitigkeit gepunktet. Mit einer Vielzahl von Anschlüssen, darunter USB-C und -A, AC und DC, ist er der passende Energie-Lieferant für jedes deiner Geräte. Und das Beste daran: Der Bluetti EB70 ist so kompakt und tragbar, dass er überallhin mitgenommen werden kann.

Ein kleiner Haken ist die etwas längere Ladezeit des Bluetti EB70. Aber sei mal ehrlich: Bei so viel Vielseitigkeit und Portabilität kann man doch mal ein Auge zudrücken, oder?

Jackery Explorer 2000 Pro - Der Dauerläufer

Der Jackery Explorer 2000 Pro hat sich im Powerstation-Test von Chip als echter Dauerläufer erwiesen. Dank seines riesigen Akkus kannst du dich auf eine beeindruckende Laufzeit freuen. Perfekt für lange Reisen oder wenn du einfach eine Powerstation brauchst, die mehrere Tage durchhält.

Er ist zwar nicht das günstigste Modell und seine Größe könnte für den einen oder anderen störend sein. Aber wenn du Wert auf Langlebigkeit legst und genug Platz hast, wird der Jackery Explorer 2000 Pro deine Erwartungen erfüllen.

Powerstationen - Häufige Fragen (FAQ)

Mutter und Tochter sitzen qam Tisch und haben ihre Endgeräte an eine Powerstation angeschlossenNoch Fragen? Wir haben dir die weitere Fragen rund um das Thema Powerstationen aufgelistet und beantwortet.

Was ist eine Powerstation und wofür wird sie verwendet?

Eine Powerstation ist ein eigener kleiner Energiespeicher, den du zum Aufladen und Antreiben von diversen Endgeräten verwenden kannst. Welche Geräte sich hierfür anbieten, hängt von der Leistung (in Watt) der Powerstation ab.

So werden kleinere Powerstationen bis 300 Watt oft zum Aufladen von mehreren Endgeräten (Smartphones, Laptops) verwendet, während stärkere Modelle zwischen 700 und 1600 Watt für Garten- oder auch Küchengeräte (beispielsweise Mikrowellen und Wasserkocher) geeignet sind.

Die größten Powerstationen (> 1600 Watt) können auch problemlos als Notstromaggregat verwendet werden.

Welche Arten von Batterien werden in Powerstationen verwendet und was sind ihre Unterschiede?

Powerstationen kommen dieser Tage im Regelfall entweder mit einem Lithium-Ionen oder Lithium-Eisen-Phosphat-Akku daher.

Lithium-Ionen-Akkus bieten ein besseres Verhältnis zwischen Größe und Kapazität. Sie sind im Schnitt also etwas kompakter. Dafür ist die Haltbarkeit nicht so gut wie bei Lithium-Eisen-Phosphat. Grob kannst du mit bis zu 300 vollständigen Ladezyklen rechnen, bevor du massive Schwächen beim Akku bemerken wirst.

Lithium-Eisen-Phosphat sind etwas größer, laufen dafür aber stabiler. Die lange Haltbarkeit ist ein deutlicher Pluspunkt. Die Effizienz des Akkus bleibt bis zu 1000 vollständige Ladezyklen bestehen. Stell dich bei Lithium-Eisen-Phosphat aber auf einen höheren Preis ein.

Wie lädt man eine Powerstation auf und wie lange dauert das?

Zum Aufladen deiner Powerstation hast du viele verschiedene Methoden. Zum einen natürlich über eine herkömmliche 230-Volt-Steckdose. 

Aufladen ist auch über USB oder den Zigarettenanzünder-Anschluss in einem Fahrzeug möglich. Die Ladezeit hängt von der Kapazität der Powerstation ab. Stell dich aber in jedem Fall auf ein paar Stunden ein.

Es wird immer beliebter, Powerstationen über Solaranlagen aufzuladen. Hierzu kannst du die Daten auf dem Solarpanel zurate ziehen und so das Aufladen deiner Powerstation ausrechnen.

Kann man mit einer Powerstation Strom ins Hausnetz einspeisen?

Ja, der Strom einer Powerstation lässt sich ohne Weiteres ins Hausnetz einspeisen. Voraussetzung dafür ist der Wechselstrom. Deine Powerstation muss den Gleichstrom vorher umwandeln und ihn als Wechselstrom ausgeben. 

Beachte aber, dass die Leistung einer Powerstation für den normalen Hausgebrauch nicht unbedingt ausreichend ist. Neben der Ladekapazität muss auch die Leistung entsprechend stark sein, um z.B. Endgeräte oder sogar Stromfresser wie Haushaltsgeräte zu nutzen.
Wenn du eine dauerhafte Lösung beim Einspeisen bevorzugst, solltest du aber Rücksprache mit einem fachkundigen Elektriker halten. 

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