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Systemkameras

Vergleiche die besten Systemkameras aus Tests und Kundenbewertungen

Systemkamera Kaufberater

Systemkameras - Spiegellos, na und?

Klein, leicht und trotzdem flexibel was das Objektiv angeht: Die spiegellose Systemkamera. Sie verspricht gute Bilder und sogar ein stilechter Sucher kann Teil deiner neuen Systemkamera sein. Sie ist auch unter dem Namen “Digital Single Lens Mirrorless” oder kurz DSLM bekannt. Warum also noch zur Spiegelreflexkamera greifen? Diese und einige weitere Fragen, möchten wir dir gerne in unserer Kaufberatung zur spiegellosen Systemkameras beantworten.

Die besten Systemkameras im Vergleich

Vergleichstabelle
Vorteile:
  • Vollformat
  • Lowlight-Performance
  • guter Autofokus (rund 0,3 s)
  • Eye-AF-Funktion
  • solide und schnelle Serienbildaufnahme
  • Supersampling
  • S-Log 2 und S-Log 3
Vorteile:
  • Vollformat
  • 5-Achsen-Bildstabilisator (auch mit Metabone-Adapter)
  • S-Log 2 und Time-Code für die Videografie
Vorteile:
  • S-Log, S-Log 3, Schwarzwertpegel
  • High-Density-AF-Technologie
  • staub- und feuchtigkeitsresistent
  • ordentliche Detailtreue
Vorteile:
  • WiFi
  • 5-Achsen-Bildstabilisator
  • Sucher deckt 100 % ab
  • doppelte Bildstabilisierung
  • Post-Focus und Focus-Stacking
Vorteile:
  • WLAN mit Dynamic NFC
  • Bluetooth mit Low Energy Technologie
  • schwenkbares Display
Nachteile:
  • kein schwenkbarer Display
Nachteile:
  • geringere Akkulaufzeit
  • benötigt einen neuen Batteriegriff
  • hohes Gewicht
Nachteile:
  • geringe Akkulaufzeit (max. 550 Auslösungen)
  • keine Touch-Funktion
  • kein Kopfhörerausgang
Nachteile:
  • kein Spritzwasserschutz
Nachteile:
  • geringe Akkulaufzeit (rund 412 Bilder)
  • kein Mikrofonanschluss
  • recht kleiner Sucher
Gewicht: etwa 570 g
Gewicht: etwa 625 g
Gewicht: etwa 404 g
Gewicht: etwa 450 g
Gewicht: etwa 387 g (nur Gehäuse)
Videofunktion:
Videofunktion:
Videofunktion:
Videofunktion:
Videofunktion:
Videoauflösung: 4K
Videoauflösung: Full HD (60 fps)
Videoauflösung: 4K
Videoauflösung: 4K
Videoauflösung: 4K (25 fps)
Optischer Zoom: k.A.
Optischer Zoom: 4-fach
Optischer Zoom: k.A.
Optischer Zoom: k.A.
Optischer Zoom: k.A.
Optische Sensorauflösung: etwa 24,2 MP
Optische Sensorauflösung: etwa 24,7 MP
Optische Sensorauflösung: etwa 24,2 MP
Optische Sensorauflösung: etwa 21,8 MP
Optische Sensorauflösung: etwa 24,1 MP
Bildstabilisator: optisch
Bildstabilisator: 5-Achsen Bildstabilisation
Bildstabilisator: optisch
Bildstabilisator: Dual I.S. Bildstabilisierung
Bildstabilisator: optische Bildstabilisation mit passendem Objektiv

Diese Systemkameras empfehlen wir dir

Sony Alpha 7 M2 - Wackelfrei und schnell

Die Sony Alpha 7 M2 zählt wohl zu den Profi-Geräten unter den DSLM Kameras. Zwar ist die M2 nicht das neuste Modell, aber dennoch absolut empfehlenswert.
Sony schickt mit der Alpha 7 M2 eine weitere kleine und kompakte, aber dennoch mit Vollformat-Sensor ausgestattete Kamera ins Rennen. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass sowohl CHIP, als auch Computer Bild die hohe Bildqualität loben. Ausgestattet ist der Bildsensor mit 24 MP mit Tiefpassfilter und einem ISO-Bereich von 50 bis 51.200. Laut CHIP erkennt man das Bildrauschen durch die Reduzierung der Weichzeichnung zwar etwas deutlicher. Die lästigen Störpixel zeigen sich aber bis ISO 6400 in einem angemessenen Bereich.

Kleinere Mankos zeichnen sich in folgenden Punkten ab:

  • das Gewicht (auf Grund des integrierten Bildstabilisators) der Kamera
  • dem unübersichtlichen Menü (wie bei eigentlich allen Sony Kameras)
  • und der langen Einschaltzeit (etwa 1 ½ Sekunden)
  • durch Veränderungen an den Proportionen der Kamera ist ein neuer Batteriegriff nötig (allerdings bestätigt CHIP auch, dass die M2 besser in der Hand liegen soll)

Ein Großes Highlight der A 7 M2 ist hingegen der 5-Achsen Bildstabilisator. Angeblich sind damit bis zu 4,5 Blenden längere Belichtungszeit möglich. Laut CHIP aber mindesten 3. Da schlägt das Fotografenherz höher. Und nicht nur für die hauseigenen, sondern auch für Fremd-Objektive greift der Bildstabilisator. Ein Adapter bremst den Bildstabilisator also schonmal nicht aus. Sollte dein Objektiv bereits mit einem integrierten Bildstabilisator auftrumpfen, ist das für Sony auch kein Problem: die Kamera regelt das eigenständig und die Stabilisatoren kommen sich nicht in die Quere.
Der besondere Clou an dem Bildstabilisator ist aber, dass er auch mit rein analogen Objektiven kann. In einem extra Menüpunkt kannst du den Stabilisator auf die Brennweiten zwischen 8 und 1000 mm einstellen.

Und nicht nur Fotografen können sich an der Sony A 7 M2 erfreuen, auch Videografen dürften zufrieden sein. Computer Bild beschreibt einen schnellen Autofokus bei Videoaufnahmen. Auch S-Log2 und Timecode sind mit an Board. Auflösungstechnisch kann die A 7 M2 aber “nur” Full HD.

Die kleinen Probleme der Sony kann man unserer Meinung nach - und gerade im Angesicht der positiven Eigenschaften - getrost in Kauf nehmen.

Sony Alpha 6300 - Kompakte Qualität

Eine Kamera muss nicht immer groß und schwer sein, um gute Bilder zu machen. Das beweist die Sony Alpha 6300, denn die gerade einmal 404 g schwere spiegellose Systemkamera des japanischen Herstellers, kann viele Dinge genau so gut wie deutlich größere und schwerere Apparate. Im direkten Vergleich zum Vorgängermodell Alpha 6000 fällt vor allem die spürbar wertigere Verarbeitung auf und auch auf technischer Ebene kann sich die Alpha 6300 sehen lassen:

  • 24,2 Megapixel Exmor CMOS Sensor: Wie viele Einsteiger- und Mittelklassemodelle der digitalen Spiegelreflex Kameras hat auch die Alpha 6300 einen APS-C Sensor. Der Sensor ermöglicht hochauflösende Bilder, wie mit einer DSLR - perfekt für alle, die eine kleinere Kamera für unterwegs suchen, aber in puncto Qualität keine Abstriche machen wollen.

  • Schneller Autofokus: Gerade einmal 0,05 Sekunden braucht die Sony, um neu zu fokussieren. Den 425 Autofokuspunkten entgeht dabei nichts, denn auch umliegende Punkte werden aktiviert, sodass selbst bewegte Objekte nicht aus dem Fokus geraten. Des Weiteren besitzt der Autofokus die Funktion der Augenerkennung, die dich bei Personenaufnahmen zusätzlich unterstützt.

  • Für Videografen: Die Sony Alpha 6300 macht nicht nur ausgezeichnet Fotos, sondern kann auch Videos in 4K aufzeichnen. Natürlich gibt es die Möglichkeit ein externes Mikrofon anzuschließen und das laut CHIP ausgezeichnete Bild mit ausgezeichnetem Ton zu ergänzen.

  • Echt smart: Du hast ein tolles Urlaubsfoto geschossen und willst es am liebsten sofort mit deinen Freunden teilen? Kein Problem, denn via NFC oder QR-Code lassen sich Bilddaten kinderleicht von der Kamera auf dein Smartphone übertragen. Auch Wi-Fi ist bei der Alpha 6300 mit an Board. Mit den PlayMemories Camera Apps lässt sich das Gerät weiter deinen Vorstellungen entsprechend anpassen.

CHIP vergab für die Alpha 6300 die Testnote “Sehr Gut”, lediglich Bildstabilisator und Touchscreen wurden von der Redaktion vermisst. Auch die Akkulaufzeit der Kamera wird als eher durchschnittlich beschrieben. Für Hobby-Fotografen und Videofans, denen eine DSLR zu wuchtig ist, ist die Sony Alpha 6300 auf alle Fälle eine empfehlenswerte Alternative.

Panasonic Lumix GX9 - Der variable und robuste Allrounder

Die Lumix GX9 ordnet Panasonic nicht als Nachfolger der GX8 ein. Mit Blick auf die technischen Daten des Geräts sowie der Qualität von Bildern und Videos, bietet sie eine Top-Leistung und Ausstattung - aber eben nicht auf Referenzniveau. Diese Ehre gebührt der immerhin doppelt so teuren Panasonic G9.
In Anbetracht von Panasonics Preisgestaltung ist die Lumix GX9 daher ein echter Preis-Leistungs-Sieger. So lässt sie keine Highlights bei der Ausstattung vermissen. Hervorzuheben sind hierbei:

  • Sehr gute und natürliche Farbwiedergabe
  • Laut digitalkamera.de bis ISO 1600 sehr überzeugende Aufnahmen
  • Ausklappbarer Sucher
  • Ikonisches Design
  • Stabiles und kompaktes Gehäuse
  • Touchscreen
  • Starker Autofokus
  • Große Auswahl an Wechselobjektiven

Zu bemängeln ist digitalkamera.de zu Folge der schwache interne Blitz und der fehlende Mikrofoneingang. Ein weiterer kleiner Wermutstropfen: 4K Videoaufnahmen werden nur mit maximal 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet. Dafür überzeugt die Schärfe der Bilder trotz des 4,3 Zoll großen Sensor und die vielen variablen Filter, die jedem Bild den richtigen Stil geben. Experimentierfreudige Nutzer profitieren von den unzähligen Einstellungsmöglichkeiten und Freiheiten - unter anderem sind die Belichtungsparameter im Kreativprogramm frei konfigurierbar. Erst richtig flexibel wird die Lumix GX9 außerdem durch die vielen Wechselobjektive, die für die G-Modellreihe von Panasonic vorhanden sind.

In jedem Fall ist die Panasonic Lumix GX9 ein echter Tipp für Preis-Leistungsbewusste Nutzer. Unter den Systemkameras bis 1000€ hat die GX9 sehr wenig Konkurrenz. Sie eignet sich durch ihr kompaktes und robustes Gehäuse sowie dem vielseitigen Sensor als perfekte Reise- bzw. Straßenkamera.

Wie funktionieren spiegellose Systemkameras?

Auch bei einer Systemkamera findest du den sogenannten Kamerabody und ein Wechselobjektiv. Weiterhin sind ein Display und wahlweise ein elektronischer Sucher am Kameragehäuse montiert. Im Inneren der Kamera befindet sich ein Bildsensor. Im Vergleich zur Funktionsweise einer Spiegelreflexkamera, kommt die Systemkamera ohne Spiegel aus. Unweigerlich trifft hier das Bild direkt auf den verbauten Sensor. Das Bild wird direkt auf dem Display der Kamera oder wahlweise im elektronischen Sucher angezeigt. Maßgeblich dafür ist die Entwicklung der Displaytechnik. Natürlich musst du dabei nicht auf nette Zusatzeinstellungen wie die Gitterlinien verzichten. Auch Bildstabilisatoren können in Systemkameras verbaut sein.

Wie gut sind spiegellose Systemkameras?

Eine Kamera in silber/schwarzAuch bei spiegellosen Systemkameras gibt es qualitative Unterschiede. Wenn du hochwertige Ergebnisse erzielen möchtest, dann haben wir hier ein paar Tipps für dich.
Der Sensor ist ausschlaggebend für ein gutes Bildergebnis. Je größer der verbaute Sensor ist, desto mehr Möglichkeiten hast du im Bereich der Schärfentiefe. Ebenso sind diese empfindlicher, was zu eine Rauschreduzierung führt. Normalerweise sind in spiegellosen Systemkameras die kleinen Four-Thirds- Sensoren, oder ein APS-C-Sensor verbaut. Die APS-C-Sensoren liefern eine gute Bildqualität und sind größer als ein Four-Third Sensor.
Weitere Einstellungen für ein gutes Bild betreffen den ISO-Wert, die Belichtungsdauer und die Größe der Blende. All diese Faktoren kannst du auch bei einer spiegellosen Systemkamera verändern. Das Ergebnis der eingestellten Werte kannst du dir direkt auf dem Bild im elektronischen Sucher anzeigen lassen. Oftmals findest du aber auch vorgefertigte Programme, auf die du zurückgreifen kannst. Gerade wenn du später die Bilder mit einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeiten möchtest, ist es sinnvoll darauf zu achten, dass deine neue Systemkamera auch im RAW-Format die Bilder abspeichern kann, um so alle Bildinformationen zu erhalten.

Was ist besser - Systemkamera oder Spiegelreflex?

Mitunter stellt sich dir die Frage: Spiegelreflexkamera oder spiegellose Systemkamera? Beide Systeme haben ihre Vor- aber auch ihre Nachteile.
Ein klarer Vorteil der spiegellosen Systemkamera: Sie ist um einiges leichter als eine Spiegelreflex. Dafür punktet die Spiegelreflex mit den Vollformat-Sensoren, die eine großes Gehäuse und auch größere Objektive erfordern. Gerade bei Profikameras werden diese Sensoren verbaut. Die kleineren Sensoren sind allerdings sowohl in der spiegellosen Systemkamera, als auch in der DSLR gleich. Durch starke Prozessoren arbeitet die Spiegelreflexkameras schneller. Nicht nur was die Verarbeitung der Bilder pro Sekunde angeht, sondern auch den Autofokus betreffend.
In beiden Systemen findest du voreingestellte Programme, in denen du fotografieren kannst, aber auch zahlreiche Zusatzfunktionen, wie die schnelle Bildbearbeitung oder Hilfslinien beim Fotografieren. Um mal eine These zu wagen: Die spiegellosen Systemkameras sind eine gute Alternative zu einer DSLR, gerade wenn man sich im Amateurbereich befindet. Was nicht heißen soll, dass Profis nicht auch ihre Freude an einer DSLM haben können.

Und damit du auf einen Blick die Vor- und Nachteile erkennst, haben wir diese für dich zusammengestellt.

Kameratyp

Vorteile

Nachteile

spiegellose Systemkamera

  • geringeres Gewicht
  • gute Werte im Bereich Tiefenschärfe und ISO-Wert
  • eingebaute Zusatzfunktionen, wie das Gitternetz
  • Wechselobjektive
  • oftmals langsamer

Spiegelreflexkamera

  • Vollformat-Sensor möglich
  • oftmals schneller durch bessere Prozessoren
  • eingebaute Zusatzfunktionen, wie das Gitternetz
  • Wechselobjektive
  • oftmals schwer und groß
  • meist höherer Preis

Hier haben wir für dich noch ein Video über spiegellose Systemkameras und Spiegelreflexkameras:

Welches Zubehör gibt es für spiegellose Systemkameras?

Man findet an manchen Modellen integrierte Blitzgeräte. Bei anderen Modellen wird dir die Möglichkeit eröffnet, einen externen Blitz zu montieren. Wenn du also durchaus das ein oder andere Bild mit einem Blitz unterstützen möchtest, dann solltest du auf eine Montagemöglichkeit achten.

Du hast die Wahl zwischen den verschiedensten Objektiven. Zoom-Objektive oder ein Objektiv mit einer festen Brennweite - ganz auf deinen individuellen Bedarf zugeschnitten. Du kannst außerdem deine Systemkamera zusätzlich zu deiner Spiegelreflex nutzen. Mit dem richtigen Adapter passen auch die Objektive deiner DSLR auf deine Systemkamera.

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