Starke Saftausbeute

KLAMER Slow Juicer Test

Elektrische Tomatensaftpresse · 150 W · 220 - 240 V · 50 - 60 Hz · 240 mm
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Unser Testergebnis

Slow-Juicer
Gut (1,8)
KLAMER Slow Juicer
06/2026
Einzelergebnisse
Entsaften:
1,5
Handhabung:
2,0
Reinigung:
2,5
Lautstärke:
2,0

Unser Test-Fazit

Der KLAMER Slow Juicer richtet sich an alle, die maximalen Ertrag aus ihrem Obst und Gemüse herausholen möchten. Die langsame, schonende Presstechnik bewahrt Vitamine und liefert aromatischen, wenig wässrigen Saft. Besonders bei Blattgemüse wie Spinat und harten Karotten zeigt er seine Stärken. Der Betrieb ist angenehm ruhig, und mit Rückwärtsgang sowie Reinigungsbürste ist das Wichtigste direkt dabei. Einschränkungen gibt es beim engen Einfüllschacht und der etwas aufwendigeren Reinigung. Im mittleren Preissegment ist er eine solide Empfehlung für Saftfans, die Wert auf Qualität legen.

Vorteile

  • Top Saftausbeute Holt besonders viel Saft raus, auch aus Blattgemüse
  • Schonende Pressung Vitamine und Enzyme bleiben besser erhalten
  • Ruhiger Betrieb Kein Quietschen oder Wackeln, auch bei Karotten
  • Gute Reinigungsbürste Praktisches Zubehör direkt inklusive

Nachteile

  • Enger Einfüllschacht Obst und Gemüse müssen vorher klein geschnitten werden
  • Reinigung aufwendig Reste im Presskanal machen Putzen etwas fummelig

Preisvergleich

Ausführlicher Testbericht

Stefan Laun
Stefan Laun

KLAMER Slow Juicer im Test: Kraftvoll beim Entsaften

Manche Geräte müssen nicht auffallen, um zu überzeugen – sie tun es genau dort, wo es zählt. Der KLAMER Slow Juicer ist so ein Fall. Es sind oft nicht die lautesten Küchenhelfer, die am Ende täglich benutzt werden, sondern die, die ihre Aufgabe einfach zuverlässig erledigen.

Der KLAMER Slow Juicer gibt sich optisch zurückhaltend: ein schlankes, funktionales Design in Schwarz – ein Gerät, das sich eher in die Küche einfügt, als sie zu dominieren. Angetrieben wird er von einem 150-Watt-Motor. Seine größte Stärke liegt eindeutig beim Entsaften – dort, wo es bei einem Slow Juicer am meisten zählt, überzeugt er im Praxistest auf ganzer Linie. Genau hier, beim ersten Glas frisch gepressten Safts, zeigt sich, dass die zurückhaltende Erscheinung kein Zeichen von Mittelmaß ist. Bei Ausstattung und Reinigung muss man dafür ein paar kleine Abstriche machen.

Robust und kraftvoll beim Entsaften

Der KLAMER Slow Juicer

Foto: Der KLAMER Slow Juicer

Wenn es ernst wird, zeigt sich, was in einem Slow Juicer steckt – und genau hier läuft der KLAMER zur Höchstform auf.

Beim eigentlichen Entsaften spielt der KLAMER seine Qualitäten voll aus. Die Saftausbeute fällt hoch aus, es kommt insgesamt mehr Saft heraus, die Konsistenz ist angenehm wenig wässrig, und der Karottensaft schmeckt aromatisch. Das sind genau die Punkte, wegen denen man sich überhaupt einen Slow Juicer anschafft – und der KLAMER liefert sie zuverlässig ab.
Dazu kommt ein angenehm ruhiger Lauf: Selbst bei Karotten arbeitet das Gerät ohne störendes Wackeln und ohne unangenehme Geräusche. Insgesamt wirkt der KLAMER im Betrieb robust und solide verarbeitet – er macht beim Entsaften einfach einen verlässlichen Eindruck.

Funktionales Design, durchwachsene Ausstattung

Der wahre Wert eines Entsafters zeigt sich selten im Datenblatt, sondern in dem einen Knopf, den man im Alltag nicht mehr missen möchte. Es ist oft nicht das große Feature auf der Verpackung, sondern die kleine Funktion, nach der man ganz selbstverständlich greift, sobald sie einmal geholfen hat.

Mit rund 4,5 Kilogramm steht der KLAMER solide auf der Arbeitsfläche. Das Design ist funktional und ohne unnötigen Schnickschnack – nicht der auffälligste Entsafter, aber auch keiner, über den man sich ärgert. Er ist eher der Typ Gerät, das man nach kurzer Zeit gar nicht mehr bewusst wahrnimmt, weil es einfach seinen Dienst tut. Beim Zubehör legt KLAMER einiges bei: zwei Behälter und eine Reinigungsbürste gehören zum Lieferumfang, dazu ein praktischer Rückwärtsgang, der hilft, faserige Zutaten wieder zu lösen – genau der Handgriff, den man beim ersten hängengebliebenen Stück Gemüse dankbar zu schätzen weiß.

Der KLAMER Slow Juicer beim Entsaften

Foto: Der KLAMER Slow Juicer beim Entsaften

Kein Gerät ist perfekt – und beim KLAMER sind es vor allem die frühen Morgenstunden, in denen sich seine kleinen Schwächen bemerkbar machen. Gerade dann, wenn man mit noch verschlafenem Blick in die Küche kommt und der erste Saft eigentlich schnell gehen soll, fällt so etwas eher auf als am entspannten Wochenende.

Zwei Einschränkungen sollte man allerdings kennen. Erstens liegen dem Gerät keine Rezepte bei – weder Buch noch App noch Karte. Wer neu im Thema ist, steht damit anfangs etwas ratlos vor Obst und Gemüse und muss sich die ersten Kombinationen selbst zusammensuchen. Zweitens ist die Einfüllöffnung recht klein, sodass Obst und Gemüse vorher klein geschnitten werden müssen – ein kurzer Zwischenstopp am Schneidebrett, der zur festen Vorstufe jedes Saftes wird. Beides ist im Alltag verschmerzbar, kostet morgens aber etwas Zeit bei der Vorbereitung.

Reinigung: Spülmaschine ja, Rohr von Hand

Kein Gerät ist perfekt – und beim KLAMER sind es vor allem die frühen Morgenstunden, in denen sich seine kleinen Schwächen bemerkbar machen. Gerade dann, wenn man mit noch verschlafenem Blick in die Küche kommt und der erste Saft eigentlich schnell gehen soll, fällt so etwas eher auf als am entspannten Wochenende.

Zwei Einschränkungen sollte man allerdings kennen. Erstens liegen dem Gerät keine Rezepte bei – weder Buch noch App noch Karte. Wer neu im Thema ist, steht damit anfangs etwas ratlos vor Obst und Gemüse und muss sich die ersten Kombinationen selbst zusammensuchen. Zweitens ist die Einfüllöffnung recht klein, sodass Obst und Gemüse vorher klein geschnitten werden müssen – ein kurzer Zwischenstopp am Schneidebrett, der zur festen Vorstufe jedes Saftes wird. Beides ist im Alltag verschmerzbar, kostet morgens aber etwas Zeit bei der Vorbereitung.

Unser Fazit: Die richtige Wahl für Saft-Fokussierte

Am Ende eines Tests bleibt immer die eine Frage: Bleibt das Gerät auf der Arbeitsfläche stehen – oder verschwindet es im Schrank? Beim KLAMER spricht vieles dafür, dass er stehen bleibt.

Der KLAMER Slow Juicer ist ein Gerät mit klarem Profil: Er liefert ein richtig gutes Entsaftungsergebnis – mit hoher Ausbeute, aromatischem Saft und einem ruhigen, robusten Lauf – und ist damit eine rundum solide Wahl. Es ist dieses verlässliche Gefühl beim morgendlichen Glas Saft, das nach ein paar Tagen zur Gewohnheit wird und den eigentlichen Reiz ausmacht. Dazu kommt nützliches Zubehör wie die zwei Behälter, die Reinigungsbürste und der Rückwärtsgang – kleine Helfer, die man erst zu schätzen lernt, wenn man sie einmal gebraucht hat.

Die Abstriche betreffen vor allem Ausstattung und Reinigung: keine Rezepte, eine kleine Einfüllöffnung und Reste im Rohr, die von Hand entfernt werden müssen – immerhin dürfen die meisten Teile in die Spülmaschine. Es sind genau die kleinen Handgriffe, die man beim ersten Mal noch bewusst wahrnimmt und irgendwann fast automatisch erledigt. Wer damit leben kann und vor allem beim Saftergebnis keine Kompromisse machen will, bekommt mit dem KLAMER einen überraschend starken und robusten Slow Juicer zum günstigen Preis.

Vergleichstabelle

Weitere Testberichte

Produktdetails

Merkmale
Produkttyp
Elektrische Tomatensaftpresse
Produktfarbe
Schwarz
Eingebautes Display
Nein
Gewicht und Abmessungen
Breite
240 mm
Tiefe
210 mm
Höhe
410 mm
Gewicht
4,5 kg
Energie
Leistung
150 W
AC Eingangsspannung
220 - 240 V
AC Eingangsfrequenz
50 - 60 Hz
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