Profi-Brille am PC

HTC Vive Focus Vision Test

Dediziertes obenmontiertes Display · 120° · 90 Hz · Tasten · LCD

Redaktionelle Zusammenfassung

Unser Fazit

Die Vive Focus Vision richtet sich an alle, die ihre VR-Brille vor allem am Rechner nutzen wollen. Über das passende Kabel-Kit kommt das Bild unkomprimiert an, was bei Flugsimulationen oder technischer Konstruktion den Unterschied macht. Dieses Kit muss man allerdings separat kaufen. Verarbeitung und Tragekomfort sind ausgezeichnet, und weil sich der Akku im laufenden Betrieb wechseln lässt, endet eine Sitzung nicht an der Steckdose. Der Rest wirkt nicht mehr zeitgemäß: Der Prozessor stammt aus dem Jahr 2020, die Linsen erzeugen sichtbare Lichtringe, und das Kamerabild der echten Umgebung ist gröber als bei der Konkurrenz. Standalone bekommt man für weniger Geld mehr Leistung.

Vorteile

  • Unkomprimiert am PC Volle Bildqualität über Kabel
  • Akku im Betrieb tauschen Lange Sitzungen ohne Pause
  • Hochwertig gebaut Sitzt auch nach Stunden bequem
  • Scharfe Displays Schrift und feine Details bleiben lesbar

Nachteile

  • Kleine Spieleauswahl Deutlich weniger Titel als bei Meta
  • Kabel-Kit kostet extra Unkomprimiertes PC-VR nur mit Zubehör

Preisvergleich

Vergleichstabelle

Weitere Testberichte

24.11.2024
Note: 2,0
Gut
Test-Fazit
2.448 x 2.448 Pixel pro Auge und 120 Grad Sichtfeld liefern im Test bemerkenswerte Schärfe, besonders am starken Gaming-PC per verlustfreier Übertragung. Verbaut ist allerdings der ältere Snapdragon XR2 der ersten Generation, dazu kommen Fresnel-Linsen und ein dünnes Viveport-Angebot.
Vorteile
Sehr scharfes Bild mit 2.448 x 2.448 Pixeln pro Auge
Verlustfreie PC-Übertragung per Streaming Kit
Robustes Gehäuse ohne Knarzen, brauchbare Stereo-Lautsprecher
Nachteile
Fresnel-Linsen statt moderner Pancake-Optik
Snapdragon XR2 der ersten Generation
Akku hält knapp zwei Stunden im Standalone-Betrieb
31.12.2024
Note: 2,5
Befriedigend
Test-Fazit
Als PC-VR-Headset macht die Focus Vision fast alles richtig: 5K-Bild mit 120 Grad Blickfeld, latenzarmes Eye- und Handtracking, stundenlang bequem dank ausbalancierter Gewichtsverteilung. Der ältere Snapdragon XR2 und Fresnel-Linsen mit sichtbaren Lichthöfen passen jedoch nicht zur hohen Preisklasse.
Vorteile
Scharfes 5K-Bild mit 120 Grad Blickfeld, kein Fliegengitter-Effekt
Im Betrieb wechselbarer Akku für durchgehende Sessions
Bequem über Stunden dank guter Gewichtsverteilung
Nachteile
Snapdragon XR2 aus der Quest-2-Generation stößt schnell an Grenzen
Fresnel-Linsen erzeugen Randunschärfe und Lichthöfe
Viveport-Spieleauswahl mager
23.12.2024
Note: 3,0
Befriedigend
Test-Fazit
Als Zwitter aus PC-VR- und Standalone-Headset bleibt die Focus Vision überall Mittelmaß: Per DisplayPort liefert sie mit 2.448 x 2.448 Pixeln pro Auge ein sichtbar schärferes Bild als die Quest 3, doch der ältere Snapdragon XR2, die dünne Polsterung und die mager besetzte Standalone-Bibliothek bremsen sie deutlich.
Vorteile
DisplayPort-Anbindung über Streaming Kit für scharfes PC-VR-Bild
5K-Gesamtauflösung mit 2.448 x 2.448 Pixeln pro Auge
Abwischbares Kunstleder und automatische Augenabstand-Anpassung
Nachteile
Kopfband kaum gepolstert, ab 15 Minuten unangenehm
Älterer Snapdragon XR2 statt aktuellem Chip
785 g Gewicht und Fresnel-Linsen mit Randunschärfe
13.11.2024
Note: 2,5
Befriedigend
Test-Fazit
Am PC per DisplayPort spielt die Focus Vision ihre Stärken aus: 2.448 x 2.448 Pixel pro Auge, knapp 120 Grad Blickfeld, stabile 90 Hz und klarer Raumklang. Standalone bremsen der ältere Snapdragon XR2 und die dünne Viveport-Bibliothek. Klobige Controller und ein hörbarer Lüfter stören im Alltag.
Vorteile
Scharfes Bild mit 2.448 x 2.448 Pixeln pro Auge bei stabilen 90 Hz am PC
Blickfeld von fast 120 Grad horizontal
Wechselakku, am PC bis zu sieben Stunden Laufzeit
Nachteile
Controller lang und klobig, fielen im Test mehrfach aus
Lüfter im Visier schon bei einfachen Aufgaben deutlich hörbar
Viveport bietet kaum Standalone-Inhalte
14.11.2024
Note: 2,4
Gut
Test-Fazit
Vielseitig einsetzbar, weil die Brille sowohl eigenständig als auch als PC-VR-Headset funktioniert, letzteres verlustfrei. Hohe Auflösung und der Wechselakku sprechen dafür, das veraltete Linsendesign und der hohe Preis dagegen. Für reines Standalone-VR bleibt die Meta Quest 3 die bessere Wahl.
Vorteile
Hohe Auflösung
Verlustfreies PC-VR über DisplayPort
Akku im laufenden Betrieb wechselbar
Nachteile
Ältere Linsen trüben das Bild
Teuer im Vergleich zur Standalone-Konkurrenz
08.11.2024
Note: 2,5
Befriedigend
Test-Fazit
Verarbeitung und Tragekomfort auf Premium-Niveau, dazu ein im Betrieb wechselbarer Akku und über das DisplayPort-Kit ordentliche PC-VR-Leistung. Für den aufgerufenen Preis bremsen aber der Prozessor aus dem Jahr 2020, die alten Fresnel-Linsen und die kleine Spielebibliothek.
Vorteile
Ausgezeichnete Verarbeitungsqualität
Bequemer Sitz
Akku im Betrieb wechselbar
Nachteile
Prozessor stammt aus dem Jahr 2020
Kleine Spieleauswahl
Alte Fresnel-Linsen

Produktdetails

Merkmale
Typ
Dediziertes obenmontiertes Display
Produktfarbe
Schwarz
Blickwinkel (FOV)
120°
Maximale Bildwiederholrate
90 Hz
Lautstärkeregler
Tasten
Sensoren
Annäherungssensor
Ja
Gyroskop
Ja
Eyetracking
Ja
Anschlüsse und Schnittstellen
USB-Stecker
USB Typ-C
USB-Version
3.2 Gen 1 (3.1 Gen 1)
Bluetooth
Ja
Bluetooth-Version
5.2
WLAN
Ja
Top WLAN-Standard
Wi-Fi 6E (802.11ax)
Integrierter Kartenleser
Ja
Kompatible Speicherkarten
MicroSD (TransFlash)
Max. Speicherkartengröße
2 TB
Energie
Energiequelle
Akku
Akku-/Batteriebetriebsdauer
2 h
Lieferumfang
AC-Netzadapter
Ja
Reinigungstuch
Ja
Akkus/Batterien enthalten
Ja
Bildschirm
Anzahl der Bildschirme
2
Display-Typ
LCD
Display-Auflösung
2448 x 2448 Pixel
Audio
Eingebaute Lautsprecher
Ja
Eingebautes Mikrofon
Ja
Mikrofonanzahl
2
Leistungen
Prozessorhersteller
Qualcomm
Prozessorfamilie
Snapdragon
Prozessor
XR2
Speicherkapazität
12 GB
Interne Speicherkapazität
128 GB
Eingabegerät
Übertragungstechnik
Kabellos
Anzahl enthaltener Controller
2
Laden...