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Smarte Lautsprecher Test 2019

Die besten Smarten Lautsprecher aus Tests und Kundenbewertungen im Vergleich

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Smarte Lautsprecher auf einen Blick - Das musst du wissen!

Google Home Mini liegt vor einem iPhoneSmarte Lautsprecher sind praktische, moderne Musikanlagen und smarte Alltagshilfen. Du willst Alexa, den Google Assistant oder Siri in deine vier Wände lassen? Hier sind die wichtigsten Kauf-Kriterein für den richtigen smarten Lautsprecher:

  • Dein Sprachassistent: Erst durch Sprachassistenz wird ein WLAN-Lautsprecher richtig “smart”. Die populärsten Assistenten sind Apples Siri, der Google Assistant und Amazons Alexa. Die drei unterscheiden sich sowohl durch ihren Funktionsumfang als auch durch die Produktpalette und Kompatibilität mit anderen Geräten oder Diensten.

  • Smart Home: Mit einem smarten Lautsprecher steuert sich dein smartes Eigenheim noch leichter! Über Sprachbefehle kannst du Lichter an- und ausschalten, Rollos runterfahren und vieles mehr. Wichtig zu wissen ist, dass in der Regel auch eine passende Bridge benötigt wird, um smarte Geräte über den Speaker steuern zu können.

  • Datenschutz & Stromverbrauch: Undurchsichtige Datenschutzerklärungen sowie permanent lauschende Mikrofone geben den praktischen Speakern leider einen unangenehmen Beigeschmack. Permanent lauschen bedeutet gleichzeitig auch immer eingeschaltet: Smart Speaker lassen sich für gewöhnlich nicht ausschalten und verbrauchen daher durchgehend Strom.

  • Guter Sound: Auch wenn andere Dinge im Fokus zu stehen scheinen, sollte auch ein smarter Lautsprecher gut klingen. Die Möglichkeit Musik auf Zuruf abzuspielen, macht die Speaker zu einer ausgezeichneten Alternative zur Stereoanlage. Ein gutes Mikrofon ist natürlich auch wichtig.

Smarte Lautsprecher Bestenliste 2019

Smarter Sonos Sound
One Smart Speaker (mit integrierter Sprachsteuerung) 1
SONOS - One Smart Speaker (mit integrierter Sprachsteuerung)
229,00 €
Versand: 5,95 € Lieferzeit: sofort
Otto.de
Sonos-Alternative
MusicCast 20 Soundbox (Kabelloser 2 Wege Netzwerk-Lautsprecher zum Musikstreaming ohne Grenzen - Multiroom WLAN-Speaker kompatibel mit Amazon 2
YAMAHA - MusicCast 20 Soundbox (Kabelloser 2 Wege Netzwerk-Lautsprecher zum Musikstreaming ohne Grenzen - Multiroom WLAN-Speaker kompatibel mit Amazon
179,88 €
Versand: kostenlos Lieferzeit: sofort
Amazon.de
Tablet trifft Speaker
Show 5 Bluetooth-Lautsprecher (WLAN (WiFi), Bluetooth) 3
AMAZON - Show 5 Bluetooth-Lautsprecher (WLAN (WiFi), Bluetooth)
89,99 €
Versand: 5,95 € Lieferzeit: sofort
Otto.de
LGs smartes Klangwunder
WK7 ThinQ Speaker (mit integriertem Google Assistant) schwarz 4
LG - WK7 ThinQ Speaker (mit integriertem Google Assistant) schwarz
84,99 €
Versand: kostenlos Lieferzeit: unbk.
Amazon.de
Für Einsteiger
Dot (3. Generation) Mono Bluetooth-Lautsprecher (WLAN (WiFi), Bluetooth) 5
AMAZON - Dot (3. Generation) Mono Bluetooth-Lautsprecher (WLAN (WiFi), Bluetooth)
44,99 €
Versand: 5,95 € Lieferzeit: sofort
Otto.de
Vorteile:
  • sehr gute Sonos App
  • viele kompatible Lautsprecher
  • feuchtigkeitsbeständig
Vorteile:
  • natürlicher Klang
  • programmierbare Tasten
  • Status-LEDs für WLAN, Bluetooth und Wecker
  • Zusammenschluss zum musiksystem möglich
Vorteile:
  • großes HD-Display
  • integrierter Smart Home-Hub
  • Mikrofon und Kamera lassen sich auf Knopfdruck ausschalten
  • 3,5 mm Klinkenanschluss
Vorteile:
  • guter Klang
  • hochwertige Optik
Vorteile:
  • günstiger Einstiegspreis
  • 3,5 mm Klinkenanschluss
  • dezentes Design
Nachteile:
  • kein Bluetooth
Nachteile:
  • kein Mikrofon
Nachteile:
  • niedrig auflösende Kamera
Nachteile:
  • Sprachbefehle werden nicht immer erkannt
Nachteile:
  • wenig Leistung
Schnittstellen:
  • WLAN
  • LAN
  • Airplay 2
  • Spotify Connect
Schnittstellen:
  • WLAN
  • LAN
  • Bluetooth
  • Airplay
  • Spotify Connect
Schnittstellen:
  • WLAN
  • Bluetooth
Schnittstellen:
  • WLAN
  • Bluetooth
  • Chromecast
Schnittstellen:
  • WLAN
  • Bluetooth
Multiroom:
Multiroom:
Multiroom:
Multiroom:
Multiroom:
Maße: 16,1 x 11,9 x 11,9 cm
Maße: 13 x 15 x 18,6 cm
Maße: 24,6 x 17,4 x 10,7 cm
Maße: 13,5 x 13,5 x 21,7 cm
Maße: 4,3 x 9,9 x 9,9 cm
Gewicht: 1,85 kg
Gewicht: 2,2 kg
Gewicht: 1,75 kg
Gewicht: 2,5 kg
Gewicht: 0,3 kg
Sprachassistent: Alexa
Sprachassistent: Alexa
Sprachassistent: Alexa
Sprachassistent: Google Assistant
Sprachassistent: Alexa

Was ist eigentlich ein Smart Speaker?

Ein smarter Lautsprecher (auch Streaming-Lautsprecher oder Smart Speaker) ist ein WLAN-Lautsprecher mit integriertem persönlichen Assistenten, der über simple Sprachbefehle gesteuert wird. Der gute Klang eines Lautsprechers wird um eine praktische Assistenzfunktion ergänzt, die du teilweise auch schon von deinem Smartphone kennst. Auch Multiroom ist ein praktisches Feature der smarten Lautsprecher. Multiroom ermöglicht es auf mehrern Lautsprechern zeitgleich Musik abzuspielen - entweder überall den selben Titel oder ganz verschiedene. Musik wird so zu deinem ständigen Begleiter.
Die Bedienung der Lautsprecher per Sprachbefehl ist besonders intuitiv und auch für Technik-unerfahrene, Senioren oder Kinder schnell zugänglich. Über die Spracheingabe kannst du deinen Assistenten z.B. auffordern Musik zu spielen, das Licht auszuschalten oder eine Einkaufsliste zu schreiben, aber auch Wissensfragen stellen und kleine Spiele spielen. Technik war noch nie so einfach! Bereits nach kurzer Eingewöhnungszeit kann der Speaker ein echter Mehrwert sein, vor allem wenn du bereits ein Smart Home System bei dir zu Hause installiert hast.

Diese smarten Lautsprecher empfehlen wir dir

Neben den klassischen Echos, Homepods und Google Homes gibt es noch eine ganze Menge andere Smart Speaker, die du dir auf keinen Fall entgehen lassen solltest. Diese Lautsprecher haben sich bei unserer Recherche außerdem als besonders empfehlenswert herausgestellt:

Yamaha MusicCast 20 - Smart auch ohne Mikro

Der Yamaha MusicCast 20 macht mit seinem zylinderförmigen Erscheinungsbild dem Sonos Play:1 echte Konkurrenz - und das nicht nur in puncto Größe und Design. Der WLAN-Lautsprecher lässt sich zum einen über acht verbaute Tasten steuern oder reagiert auf die dedizierte MusicCast-App. Mit der App kannst du den laut modernhifi ohnehin schon guten Sound mit ein paar EQ-Einstellungen deinen Vorstellungen entsprechend anpassen. Außerdem betonen modernhifi und Computerbild die schnelle Einrichtung des Speakers, der über WLAN oder LAN mit deinem Heimnetzwerk verbunden wird.

Ein Mikrofon hat der Speaker nicht, dennoch kann er sich gut in das Alexa Ökosystem eingliedern. Wenn du bereits einen älteren Echo Dot hast oder Alexa auf einem anderen Gerät nutzt, kannst du den Musicast 20 über einen entsprechenden Skill trotzdem per Sprachbefehl ansteuern.

Yamaha MusiCast 20Am meisten lohnt sich der Musicast 20, wenn du bereits weitere kompatible Yamaha Speaker besitzt. Mehrere Lautsprecher lassenn sich sowohl zu einem kabellosen Heimkinosystem als auch zu einem Stereo-Paar zusammenschließen. Auch Multiroom ist beim Musicast 20 natürlich mit an Bord.
Ein Highlight des Speakers ist außerdem die große Auswahl von unterstützten Streaming-Dienste:

  • Spotify Connect
  • Tidal
  • Airplay
  • Deezer

Darüber hinaus können auch über Bluetooth Geräte mit der Box verbunden werden.  Doch nicht nur das, dank eines verbauten Bluetooth Senders lassen sich auch separate Kopfhörer und andere Bluetooth Lautsprecher koppeln - ein Alleinstellungsmerkmal der Musicast-Geräte.

Die Möglichkeit ältere Bluetooth Boxen in das Yamaha System aufzunehmen und auch die klanglichen Ergebnisse machen den MusicCast 20 von Yamaha für uns zur echten Sonos Alternative.

LG WK7 ThinQ Speaker - Google Assistant und britischer Flair

Kombiniert man das Wissen des britischen Klangspezialisten MERIDIAN mit der Technologie von LG, erhält man den praktischen LG WK7 ThinQ Streaming-Lautsprecher.
Der LG WK7 ist ein smarter 30 W Lautsprecher, der mit dem Google Assistant und integriertem Googlecast daher kommt. Googles Sprachassistent kann dabei nicht nur als Organisator von Terminen und Einkäufen deinen Alltag erleichtern, sondern steht dir auch bei Wissensfragen aller Art zur Seite.

LG WK7 von oben Der smarte Speaker ist aber nicht bloß eine Alltagshilfe, es gibt auch was auf die Ohren: High Resolution Audio heißt das Stichwort. In puncto Sound kann der WK7 durchaus mit seinen Konkurrenten mithalten, Computerbild beschreibt das Klangbild als unverfälscht und natürlich. Die Clear Vocal und Enhanced Bass Funktionen sollen außerdem zu einer klaren Stimmwiedergabe und warmen Bässen beitragen.

Laut PC-Magazin ist die Einrichtung des Streaming-Lautsprechers mithilfe der Google Home App in nur wenigen Arbeitsschritten erledigt. Über die App können darüber hinaus weitere Einstellungen vorgenommen und neue Geräte via WLAN oder Bluetooth hinzugefügt werden - sei es die Philips Hue Lampe im Wohnzimmer oder der Thermostat im Bad.

Ein Wermutstropfen bleibt dennoch: Der Lautsprecher ist zwar Multiroom-fähig, zwei Speaker zu einem Stereo-Paar zusammenzuschließen, ist leider nicht möglich.

Computerbild zählt den WK7 ThinQ dennoch zu den besten Speakern mit integriertem Google Assistant, auch wenn du deine Sprachbefehle ausreichend laut formulieren solltest. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie ordentlicher Klang und der integrierte Google Assistant machen ihn für uns auf jeden Fall empfehlenswert.

Google, Alexa und Siri - Welcher Sprachassistent ist der Beste?

Auf dem iPhone gibt es Apples Sprachassistentin Siri bereits seit 2011. 2012 erschien mit Google Now, der persönliche Assistent für Android Smartphones, der später durch den Google Assistant abgelöst wurde. Den persönlichen Assistenten zu uns nach Hause gebracht hat aber erst Amazon. Das US-amerikanische Versandhaus stellte 2015 den ersten Amazon Echo Lautsprecher mit der hauseigenen Assistentin Alexa vor und erschloss damit einen völlig neuen Markt: Sprachassistenz für zu Hause. Google und Apple haben das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und mit dem Homepod und den Google Home Geräten ihre eigene Vorstellung eines Smart Speakers verwirklicht. Der Google Assistant ist, genauso wie Alexa, auch auf einigen Lautsprechern anderer Marken verfügbar. Siri hingegen bekommst du nur auf dem Homepod.
Obwohl es noch weitere Sprachassistenten (z.B. Samsungs Bixby und Microsofts Cortana) gibt, haben Amazon, Google und Apple sich inzwischen als Trinität der Sprachassistenten hervorgetan.

Inwiefern sie sich unterscheiden und wo ihre Stärken und Schwächen liegen haben wir für dich zusammengefasst.

Apple Homepod

Google Home

Amazon Echo

Vorteile:

  • wertiges Gerät
  • sehr guter Klang
  • ausgezeichnete Spracherkennung auch bei Hintergrundgeräuschen
  • natürliche Stimme
  • Airplay2
  • gute Ergänzung des Apple Ökosystems

Vorteile:

  • in drei verschiedenen Größen erhältlich
  • Chromecast und Spotify Connect
  • großer Funktionsumfang durch “Google Actions”
  • Mute-Taste für die Mikrofone

Vorteile:

  • riesige Produktpalette
  • natürliche Stimme
  • kompatibel mit vielen Smart Home Geräten
  • größter Funktionsumfang durch “Alexa Skills”
  • Mute-Taste für die Mikrofone

Nachteile:

  • Einrichten nur mit iOS Geräten möglich
  • voller Funktionsumfang nur mit Apples Streaming-Diensten
  • deutlich schlechtere Assistenzfunktion

Nachteile:

  • Stimme klingt sehr mechanisch

Nachteile:

  • Spotify nur mit Premium Account

Ist der Homepod der beste Smart Speaker für iPhone-Nutzer?

Ein schwarzer und ein weißer Apple HomepodNein, nicht unbedingt. Der Homepod gliedert sich gut ins Apple Ökosystem ein und die Einrichtung des Speakers dauert mit iPhone oder iPad nur wenige Minuten. Auch klanglich konnte der Homepod in diversen Tests (z.B. bei CHIP) überzeugen und für Freunde des Apple Home Kits ist er ebenfalls bestens geeignet. Dennoch hat der Homepod derzeit zwei gravierende Nachteile gegenüber anderen smarten Lautsprechern.

Zum einen hängt Apple was die Funktionen und Siris KI (künstliche Intelligenz) angeht deutlich hinterher. Kontext- und Folgefragen bereiten der Assistentin immer noch große Probleme und eine Erweiterung durch Skills oder Actions ist noch nicht in Aussicht. Online wird der Homepod sogar als der dümmste aller smarten Lautsprecher beschimpft - in Sachen künstliche Intelligenz muss Apple unbedingt noch eine Schippe nachlegen

Zum anderen funktioniert der Homepod nur mit Apples eigenen Streaming-Diensten wirklich gut. Wenn du deine Musik aber nicht über Apple Music sondern über Spotify oder Deezer streamen willst, musst du den Lautsprecher per App mit dem Handy steuern. Einen Spotify-Titel via Sprachbefehl zu suchen und auf dem Homepod zu starten, ist nicht möglich.

Wer Spotify nutzt und großen Wert auf die smarten Funktionen eines Streaming-Lautsprechers legt, sollte Geräte mit Alexa und Google Assistant in Betracht ziehen, die sich natürlich auch mit dem iPhone gut bedienen lassen.

Alexa Skills vs. Google Actions - Was machen diese Erweiterungen?

Skills und Actions können smarte Lautsprecher mit Alexa beziehungsweise Google Assistant personalisieren und um weitere Funktionen ergänzen. Bei Alexa funktionieren Skills ungefähr wie Apps auf dem Smartphone. Über die Alexa App kannst du alle verfügbaren Skills durchforsten und aktivieren. Darüber hinaus bekommst du einige Beispielsätze angezeigt, damit du den neu erlernten Skill direkt ausprobieren kannst.

Die Skills stammen von Drittanbietern, die ihre Dienste über den Skill deinem Echo zur Verfügung stellen. Ein gutes Beispiel ist der Chefkoch Skill. Chefkoch bietet auf seiner Webseite eine große Auswahl an verschiedenen Rezepten an und mit dem entsprechenden Skill kann Alexa dir bei der Wahl eines Rezepts helfen und es sogar an dein Smartphone weiterleiten.

Für Alexa ist bereits jetzt eine ganze Menge verschiedener Skills verfügbar - egal ob Stundenplan, Nachrichten, Smarthome oder Haushaltstipps. Auch der Google Assistant bietet seit geraumer Zeit die sogenannten “Actions” an. Das Prinzip von Actions und Skills ist dasselbe, der größte Unterschied liegt hier bei der Aktivierung der Extra-Fähigkeiten. Bei Google musst du die Actions nicht händisch über eine App aktivieren. Es genügt nach bestimmten Actions oder Funktionen zu fragen, was die Kommunikation mit dem Smart Speaker deutlich leichter und offener gestaltet. Eine Liste der verschiedenen Actions kannst du dir in der Google Assistant App anzeigen lassen.

Smarte Lautsprecher als Datenkrake - Was passiert mit deinen Daten?

WLAN-Lautsprecher mit integrierter SprachassistenzNeben den Fans der wohlklingenden Sprachassistenten, sehen viele in ihnen eine Gefahr für den Schutz der persönlichen Daten und betrachten die Geräte sogar als Form der totalen Überwachung à la George Orwells “1984”. Ganz unrecht haben sie damit nicht, denn die Speaker müssen natürlich die ganze Zeit zuhören, um auf ihr Aktivierungs Wort reagieren zu können. Darüber hinaus kommt bei intensiver Nutzung ohnehin eine riesige Datenmenge über den oder die User zusammen. “Was passiert mit diesen Daten?”, fragen sich die Kritiker. Der Kampf von mehr Komfort im Alltag und Datenschutz ist kein unbekanntes Thema, doch smarte Lautsprecher bringen diese Diskussionen auf ein völlig neues Level.

Auch die Stiftung Warentest hat sich im Zuge eines Sprachassistenten Tests mit den Datenschutzbestimmungen von Amazon, Apple, Google und Co. auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist ernüchternd: Alle Datenschutzerklärungen wiesen im Test deutliche Mängel auf. Wo und wie lange persönliche Daten gespeichert werden, ist für den Endnutzer in den meisten Fällen kaum bis gar nicht nachvollziehbar. Stiftung Warentest äußerte hier den Wunsch nach mehr Transparenz.

Was man im Zuge dieser Diskussion nicht vergessen sollte, ist dass auch ohne Smart Speaker Daten getrackt werden. Smartphones, Computer und Tablets sind theoretisch ebenso in der Lage, alles über uns herauszufinden. Schließlich haben wir dort teilweise dieselben Sprachassistenten bereits in Gebrauch. Amazon, Apple und Google beteuern, das erst nach Nennung des Aktivierungsworts Daten in der jeweiligen Cloud gespeichert werden und der Nutzer darauf sowohl durch ein Audiosignal als auch visuell auf die Aufnahme hingewiesen wird.

Letztendlich scheint die Nutzung smarter Lautsprecher nicht unbedingt unsicherer zu sein, als die anderer Devices. Dennoch haben wir ein paar Tipps, wie du deinen Smart Speaker etwas sicherer und bewusster nutzen kannst:

  • Stumm schalten und Stecker ziehen: Zur Grundidee des heimischen Sprachassistenten zählt unter anderem, dass er immer verfügbar ist. Dennoch ist es vernünftig, die Mikrofone gelegentlich auszuschalten oder sogar ganz den Stecker zu ziehen - sicher ist sicher.

  • Nicht alle Funktionen nutzen: Features wie Timer, Musikwiedergabe oder das Abfragen der Nachrichten sind eher unbedenklich. Ob du deinem Smart Speaker auch E-Mails oder SMS diktieren willst, solltest du dir aber gründlich überlegen. Diese Inhalte werden genauso gespeichert, wie die Laufzeiten deines Küchentimers.

  • Andere Nutzer bedenken: Nicht nur du hast via Sprachbefehl Zugriff auf alle verknüpften Inhalte. Auch wenn die Unterscheidung von verschiedenen Stimmen inzwischen unterstützt wird, solltest du alle Mitnutzer im Hinterkopf haben, damit andere in deinem Namen keine E-Mails schreiben oder Bestellungen tätigen können.

Übrigens: Auf unserer Seite zu WLAN-Lautsprechern findest du praktische Speaker, die mit einer App gesteuert werden - ganz ohne Mikrofone.

Radiowecker 2.0: Smart-Speaker mit Display

Halb Tablet und halb Lautsprecher - so lassen sich Geräte wie das Amazon Show wohl am besten beschreiben. Ein Display macht die ohnehin schon angenehm leichte Handhabung der Assistants noch komfortabler. So können Uhrzeit, Timer, das Wetter oder auch die aktuelle Musikwiedergabe optisch dargestellt werden. Hier hast du die Wahl zwischen den beiden größeren Echo Shows und dem Echo Spot. Die kleinere Variante, der Echo Spot, erinnert an einen futuristischen Radiowecker. Als Wecker ist das kleine Gerät auch bestens geeignet - hier sind Sprachbefehle wie “Alexa, schalte das Licht aus” besonders praktisch, vorausgesetzt du verfügst über kompatible Lampen und Geräte.. Der größere Echo Show 2 hingegen lohnt sich vor allem für Besitzer eines Smart Homes, der Echo Show 5 liegt optisch zwischen den beiden und ist ein echter Preiskracher. 

Amazon Echo Show 5 - Tablet und Speaker vereint

Der Amazon Echo Show 5 ist ein wahrer Alleskönner! Das kompakte Gerät kombiniert einen smarten Stereo-Lautsprecher mit einem  5,5 Zoll großen Display - perfekt für den Einsatz in der Küche, als Wecker oder intuitive Musikbox.Der Amazon Echo Show mit einem passenden Ständer

  • Speaker und Display: Das 5,5 Zoll große Display des Echo Show 5 löst mit 960 x 480 Pixeln auf, also nicht einmal HD. Auf dem kleinen Display ist die geringe Auflösung aber kein Problem - zum Anschauen von Filmen ist der Smart Speaker, auch wegen seiner Größe, dennoch nicht geeignet. Dank des 4 Watt starken Lautsprechers eignet sich der Echo Show 5 aber prima als Küchenradio, das dank Alexa auch noch praktische Rezepttipps oder Unterhaltung bei gutem Klang liefern kann.

  • Mikrofone und Kamera: Zwei Mikrofone auf der Oberseite von Amazons smarten Lautsprecher sorgen dafür, dass Alexa dich, auch wenn es mal lauter ist, problemlos verstehen kann. Auch im Test von Chip konnte die Spracherkennung des smarten Displays überzeugen. Interessant für Datenschützer: die 1 Megapixel Kamera lässt sich von Haus aus blickdicht verschließen und auch das Mikrofon kann per Knopfdruck deaktiviert werden.
Und die Nachteile?

Im Gegensatz zu dem größeren und teureren Amazon Echo Show 2 ersetzt der Show 5 keinen Smart Hub. Wenn du mit dem WLAN-Lautsprecher dein Smart Home ansteuern willst, brauchst du zusätzlich eine kompatible Bridge. Schade ist außerdem, das niedrig auflösende Display. Hier ist noch Luft nach oben.

Darum empfehlen wir den Amazon Echo Show 5:

Der Echo Show 5 liefert zwar nicht das beste Bild oder den besten Klang, dafür aber mit Alexa eine ausgezeichnete Sprachassistentin zu einem günstigen Einstiegspreis. Das Display ergänzt die Sprachassistentin perfekt und mit Amazons nützlichen Skills sowie den verschiedenen Designs stehen dir eine Vielzahl an Funktionen zur Verfügung. Darüber hinaus lockt der Echo Show 3,5-mm-Klinkenanschluss, den du sonst nur selten findest.

Der Ton macht die Musik - Wie gut klingen smarte Lautsprecher?

Ein Google HomeOb smart oder nicht: Ein Lautsprecher sollte immer auch klanglich überzeugen können. Wie gut der Sound eines smarten Lautsprechers sein muss, hängt allerdings maßgeblich von deinen eigenen Ansprüchen und deiner Nutzung ab.

Im Vergleich zum Google Home und Amazon Echo ist Apples Homepod deutlich größer und schwerer. Das macht sich auch beim Sound bemerkbar, mit dem der Homepod in diversen Tests (unter anderem von CHIP und Computerbild) glänzen konnte. Die größeren Versionen der Konkurrenz, der Amazon Echo Plus sowie der Google Home Max, bieten dir aber ebenfalls einen volleren Sound. Sowohl Homepod als auch Google Home lassen sich mit einem zweiten Lautsprecher übrigens zu einem Stereo-Paar aufwerten, zwei Echo Plus können  gemeinsam mit einem Subwoofer sogar eine 2.1 Anlage ersetzen.

Noch mehr Optionen bekommst du beispielsweise mit den Geräten von Sonos. Die smarten Sonos Speaker gibt es in den verschiedensten Größen und Ausführungen. Subwoofer, Soundbar und Lautsprecher lassen sich zu einem echten Heimkinosystem zusammenschließen - perfekt für anspruchsvolle Ohren. Klanglich überzeugen viele Geräte von Drittanbietern wie Sonos, Yamaha, LG oder JBL, leider ist der Funktionsumfang der Sprachassistenten häufig etwas geringer.

Faktoren, die du beim Sound beachten solltest sind:

  • RMS-Leistung (durschnittlicher Leistungswert im relevanten Frequenzbereich in Watt)
  • Raumgröße (für die Beschallung kleiner Räume, reicht auch eine geringe RMS-Leistung)
  • Raumbeschaffenheit (Teppich kann bspw. die Akustik verbessern)
  • Verwendungszweck (nutzt du den Speaker nur als Sprachassistent und nicht als Musikanlage, ist guter Sound weniger wichtig)

Letztendlich ist guter Klang aber eine subjektive Wahrnehmung. Einfach einmal Probehören, am besten mit Musik die du kennst, kann deine Entscheidung erleichtern.

Streaming-Lautsprecher mit dem Smart TV verbinden - Geht das?

Obwohl auch Smart TVs per LAN oder WLAN Zugang zum Internet haben, ist die kabellose Verbindung von Fernseher und Streaming-Lautsprechern so ohne Weiteres nicht möglich. Im Moment musst du daher auch WiFi-Speaker per AUX- oder Cinch-Kabel mit dem Fernseher verbinden. Die Ausnahme, die hier die Regel bestätigt kommt von Samsung: Die Multiroom Lautsprecher des koreanischen Technikriesen lassen sich mithilfe einer App auch kabellos mit einem Samsung Fernseher verbinden.

Übrigens: Wenn du dir ein Heimkinosystem aus einem Set Streaming-Lautsprecher und einer Soundbar zusammenstellst, reicht es normalerweise aus, wenn du die Soundbar via Cinch oder HDMI mit dem Fernseher verbindest. So sparst du dir trotzdem eine Menge Kabelsalat.

Smarte Lautsprecher unter 50€ - Was können die Mini-Geräte?

Am besten funktioniert das Konzept der smarten Sprachassistenten, wenn überall in deiner Wohnung entsprechende Lautsprecher verteilt sind. Das kann allerdings schnell ins Geld gehen. Zum Glück gibt es inzwischen auch kleine kostengünstige Smart Speaker, die für wenig Geld großes leisten.

Google Home Mini” heißt Googles Streaming-Lautsprecher im Kleinformat. Für unter 50€ gibt es den kleinen Helfer online bereits zu kaufen. Das Beste am Mini-Speaker: Er kann alles, was ein größeres Gerät auch kann, nur eben etwas leiser. Der Home Mini wird über einen Micro-USB-Anschluss mit Strom versorgt. Gemeinsam mit einer Powerbank kannst du den Speaker daher sogar unterwegs verwenden und Musik via Bluetooth streamen. Auf einen 3,5 mm Klinkenanschluss musst du leider verzichten.

Einen Speaker der selben Größen- und Preiskategorie bietet auch Amazon mit dem Echo Dot an - und das bereits in der dritten Generation.

Amazon Echo Dot 3 - Perfektes Einstiegsmodell

Du möchtest den ersten Schritt in Richtung heimische Sprachassistenz wagen? Dann ist der Amazon Echo Dot der dritten Generation perfekt für dich! Zu einem Top-Preis bekommst du hier einen vollwertigen Smart Speaker mit:

  • 15 Watt Leistung
  • Alexa Sprachassistentin
  • 3,5 mm Klinkenanschluss
  • WLAN
  • Bluetooth
  • Multiroom

Die verschiedenen Farben des Amazon Echo DotsSprachsteuerung für dein Smart Home, nützliche Skills und eine Anruffunktion erwarten dich bei dem runden Lautsprecher, mit nicht einmal 10 cm Durchmesser. Aufgrund seiner geringen Größe lässt er sich einfach überall platzieren und kann darüber hinaus mit einem schicken Design punkten. Optisch ist Amazon dem eleganten Stoffbezug treu geblieben, bei dem du farblich zwischen Anthrazit, Hellgrau und Sandstein wählen kannst.

Ein Highlight des Geräts ist der 3,5 mm Klinkenanschluss, den Amazon auch in der dritten Generation behalten hat. Mit einem Aux-Kabel kannst du so eine größere Musikanlage verbinden und Alexas Assistenzfunktionen in HiFi-Qualität auskosten.
Der Echo Dot wird über ein konventionelles Netzteil mit Strom versorgt - einen Micro-USB-Anschluss gibt es leider nicht mehr.

Auf jeden Fall erwähnenswert ist außerdem der gut sichtbare Lichtring, der dir anzeigt, sobald deine Stimme aufgezeichnet wird oder ob die vier Fernfeldmikrofone des Echos stummgeschaltet sind. Zum Stummschalten gibt es übrigens eine haptische Taste auf der Oberseite des Speakers. Auch die Lautstärke kann über Tasten direkt am Gerät reguliert werden.

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