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Die besten Drohnen 2020

Drohne Test

Die besten Drohnen aus Tests und Kundenbewertungen im Vergleich

von Jan-Philipp Lynker | zuletzt aktualisiert: 06.07.2020
Drohnen
Unsere Redaktion hat die besten Drohnen für dich zusammengestellt und verglichen. Unsere Kaufberatung zeigt, was es beim Online-Kauf zu beachten gibt.
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Drohnen auf einen Blick - Das musst du wissen!

DJI Mavic Mini mit Fernbedineung und angeschlossenem Smartphone vor einem Angelteich in Lollar, DeutschlandEine Drohne ist das perfekte Spielzeug für Reise-, Technik- und Fotobegeisterte - vom Einsteiger bis zum Profi. Ausgerüstet mit einer guten Kamera werden die kleinen Quadrocopter zum Highlight auf Partys, Events, im Erlebnisurlaub oder auf Hochzeiten. Für maximales Flugvergnügen und traumhafte Aufnahmen solltest du vor dem Kauf aber ein paar Dinge wissen.

  • Die Welt von oben sehen: Mit einer Drohne gelingen dir fantastische Urlaubsbilder und Videoaufnahmen aus einer völlig neuen Perspektive. Für qualitative Aufnahmen solltest du beim Kauf einer Drohne neben der Auflösung (mindestens Full-HD) vor allem auf GPS und einen Bildstabilisator achten. Ohne GPS fällt es dir als Pilot schwer, nach dem Abheben die Position in luftiger Höhe zuverlässig halten. Durch die ständige Bewegung sehen Videos und Fotos zudem schnell unruhig und verwackelt aus. Ein Gimbal kann das Wackeln ausgleichen und sorgt selbst bei Wind für ruhige Aufnahmen mit hoher Bildqualität.

  • Am besten mit Ersatzakku: In puncto Laufzeit unterscheiden sich moderne Drohnen für Privatnutzer kaum. In der Regel gibt das Gewicht einen guten Anhaltspunkt über die Flugzeit. Mini-Quadrocopter machen dank ihres geringen Startgewichts nach maximal 30 Minuten Akkulaufzeit schlapp. Große Fluggeräte knacken die halbe Stunde Marke auch bei aufwendigeren Flugmanövern im Sportmodus. Für längeren Flugspaß lohnt es sich in einen Ersatzakku zu investieren.

  • Kinderleichte Steuerung: Die meisten Videodrohnen lassen sich kinderleicht per Smartphone-App steuern. Auf dem Display deines Smartphones kannst du in Echtzeit den Aufnahmebereich deiner Drohne mitverfolgen - so gelingt dir ein perfektes Bild aus der Vogelperspektive. Drohnen mit Fernsteuerung haben zwar eine höhere Reichweite, in Deutschland, Österreich und der Schweiz muss eine Drohne aber immer in Sichtweite des Piloten bleiben.

  • Drohnenregistrierung: Achtung! Drohnen bringen zwar Spaß, sind aber kein reines Spielzeug. Wenn deine Drohne bestimmte Bedingungen erfüllt, musst du dich als Betreiber und das Modell registrieren lassen:
    • Gewicht über 250g
    • Aufnahme personenbezogener Daten

Damit ist jede Kameradrohne registrierungspflichtig!

Drohne Bestenliste 2020

Professioneller Einstieg
Mavic Mini – Drohne, leicht und tragbar, Flugzeit: 30 Min, Übertragungsentfernung: 2 km HD-Videoübertragung, 3-Achsen-Gimbal, 12 MP, HD-Video 2,7 1
DJI - Mavic Mini – Drohne, leicht und tragbar, Flugzeit: 30 Min, Übertragungsentfernung: 2 km HD-Videoübertragung, 3-Achsen-Gimbal, 12 MP, HD-Video 2,7
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DJIs Super-Drohne
Mavic 2 Pro - Drohne mit Hasselblad L1D-20c Kamera, Video 4K HDR 10 bits, 31 Minuten Flugzeit, 20 MP 1"" CMOS-Sensor, Hyperlapse, Omnidirektionale 2
DJI - Mavic 2 Pro - Drohne mit Hasselblad L1D-20c Kamera, Video 4K HDR 10 bits, 31 Minuten Flugzeit, 20 MP 1"" CMOS-Sensor, Hyperlapse, Omnidirektionale
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DJIs Super-Zoom
Mavic 2 Zoom - Drohne mit 24-48 mm Zoom-Kamera, Ultra-flexibel, 12 MP 1/2.3"" CMOS-Sensor, 31 Min Flugzeit, Super Resolution Fotos mit 48 MP, 3
DJI - Mavic 2 Zoom - Drohne mit 24-48 mm Zoom-Kamera, Ultra-flexibel, 12 MP 1/2.3"" CMOS-Sensor, 31 Min Flugzeit, Super Resolution Fotos mit 48 MP,
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Preis-Leistungs-Tipp
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Günstige Einstiegsdrohne
S5C Drohne mit Kamera HD 720P Live-Übertragung, WiFi RC Quadrocopter, Sprachsteuerung Gravitationssensor Kopfloser Modus Höhehalten 3D Flips 5
SNAPTAIN - S5C Drohne mit Kamera HD 720P Live-Übertragung, WiFi RC Quadrocopter, Sprachsteuerung Gravitationssensor Kopfloser Modus Höhehalten 3D Flips
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Vorteile:
  • gute Reichweite
  • sehr leicht zu fliegen
  • viele Komfortfunktionen
  • ohne Drohnen-Kennzeichenpflicht
Vorteile:
  • sehr gute 20 MP-Kamera von Hasselblad
  • kompakt und leicht verstaubar (mit Rucksack)
  • großartige Flugeigenschaften
Vorteile:
  • 2-facher-Zoom
  • kompakt und leicht verstaubar (mit Rucksack)
  • großartige Flugeigenschaften
Vorteile:
  • viele hochwertige Features
  • für Anfänger und Profis gleichermaßen geeignet
  • hohe Soft- und Hardware-Qualität
Vorteile:
  • sehr günstiger Preis
  • inklusive zweitem Akku
  • umfangreiche Funktionen
Nachteile:
  • keine 4K-Videoaufnahme
  • keine RAW-Fotoaufnahme
Nachteile:
  • sehr teuer in der Anschaffung
Nachteile:
  • teuer in der Anschaffung
Nachteile:
  • keine 360°-Sensoren verbaut
  • teures Zubehör
Nachteile:
  • nur ca. ca. 5 bis 7 min. Flugzeit pro Akku
  • nur bei Windstille gut nutzbar
Fazit:

Mit der Mavic Mini bietet DJI die beste Drohne für den kleinen Geldbeutel. So überzeugt vor allem die halbstündige Flugzeit, die intuitive Bedienung und die gewohnt herausragende Verarbeitungsqualität von DJI. Zwar bietet die Kamera keine 4K- sondern "nur" eine 2,7K-Auflösung, kann aber dank GPS und Schwebesensoren und sehr guter Bildstabilisierung unglaublich gute Bilder aufnehmen. Dank der 249 Gramm Eigengewicht entfällt zudem die Kennzeichenpflicht.

Fazit:

Die DJI Mavic 2 Pro fliegt wie alle modernen Drohen des Herstellers ca. eine halbe Stunde durch die Luft, lässt sich via Smartphone oder passendem Controller steuern und überzeugt mit ihrer sehr guten Soft- und Hardwarequalität. Der Mavic 2 fehlt nur ein attraktiver Preis. Die Kamera nimmt butterweiche 4K-Videos und hochauflösende Fotos in HDR-Qualität auf. Sie fliegt mit über 70 km/h und überträgt ihr Full HD Videosignal über 5 Kilometer. In jeder Hinsicht ein Pro-Modell!

Fazit:

Bei der Mavic 2 Zoom bietet der zweifach optische Zoom den entscheidenden Mehrwert. Nachteilig ist vor allem der relativ hohe Preis. Dafür bietet die Mavic 2 Zoom aber sehr ruhige 4K-Videoaufnahmen mit besagtem Zoom und dank vieler Sensoren eine beeindruckend einfache Handhabung. In Kombination mit den ruhigen Flugeigenschaften und der ausgefeilten Hard- und Software bietet DJI ein teures, aber überzeugendes Gesamtpaket.

Fazit:

Die DJI Air 2 bietet das Meiste für dein Geld. Erfreulicherweise bietet sie Features wie 4K-Aufnahmen mit 60 Bilder pro Sekunde, die sonst nur in der Oberklasse zu finden sind. Leider kommt zum vergleichsweise günstigen Preis noch einiges dazu (SD-Karte, Akku, Kennzeichen etc.). Dank ihrer intuitiven Bedienung und den sehr guten Flugeigenschaften lohnt sich die DJI Mavic Air 2 erfreulicherweise sowohl für blutige Anfänger als auch für Profis.

Fazit:

Bei der Holy Stone S5C handelt es sich eher um ein Spielzeug, als um eine vollwertige Drohne. Für so einen günstigen Preis kann man aber nicht mehr erwarten. Dafür fliegt die S5C in windstiller Umgebung äußerst ruhig und zuverlässig. Die Aufnahmen der HD-Kamera sind eher zweckmäßig und fassen die Hol Stone S5C hzu zusammen: Ein Einblick in die Welt der Drohnen zu, der eben nicht die Welt kostet.

Drohnen Test - Was muss ich beachten? 

Quadrocopter, Quadcopter, Multicopter oder vereinfacht gesagt “Drohnen” sind akkubetriebene Kleinfluggeräte, die sich mit einer Fernbedienung oder via App auf Handy oder Tablet lenken lassen. Die meisten Drohnen haben vier nach unten gerichteten Rotoren, weshalb sie auch Quadrocopter genannt werden. Es gibt aber auch Geräte mit mehr oder weniger Rotoren, Hexacopter (6 Rotoren) oder Octocopter (8 Rotoren) aber auch Tricopter (nur 3 Rotoren) - zusammengefasst Multicopter.

Das Besondere an diesen kleinen Kunstfliegern ist, dass sie durch unterschiedliche Ansteuerung der einzelnen Rotoren oder Propeller schnelle Kurven, Loopings und andere spektakuläre Flugmanöver machen können. Das bringt nicht nur Flugspaß, sondern ist dank vieler Sensoren, moderner Flughilfen, Hinderniserkennung und präziser Fernsteuerung auch kinderleicht. Hinzu kommt bei fast jeder Drohne eine Live-Übertragung per Video oder zumindest eine Kamera, die deinen Flug nach dem Abheben aufzeichnet und Fotos mit guter Bildqualität machen kann.

Ist das Fliegen einer Drohne schwierig?

Nein, das Fliegen mit den kleinen Quadrocoptern ist einfach. Die Flugeigenschaften von Drohnen sind in den letzten Jahren wesentlich besser geworden und die technische Weiterentwicklung hier in großen Schritten erfolgt. Drohnen sind dank unterschiedlicher Sensoren, GPS und leistungsstarken Chips bedeutend ruhiger in der Luft. Diverse Flughilfen ermöglichen es selbst Einsteigern den Luftraum zu erkunden. Selbst bei starkem Wind lassen sich etwas teurere Drohnen noch sehr gut fliegen. Die Fernsteuerung via App oder Fernbedienung erfordert aufgrund der zwei Steuerknüppel zwar etwas Übung, nach kurzer Zeit, werden aber auch neue Drohnenpiloten gut damit zurechtkommen.

Für Profis bietet jede Drohne aber auch immer einen "Sportmodus", welcher fast alle Flughilfen ausschaltet, die Geschwindigkeit erhöht und ein direkteres Steuern ermöglicht.

Man steuert beim Wanderurlaub seine Drohne in den Bergen

Drohnen Test - Kennzeichen, Versicherung und Führerschein für Drohnen? 

Doch jeder Spaß hat seine Grenzen, wenn andere Personen gefährdet werden. So können auch Drohnen unbeteiligte Personen verletzen oder Sachschaden anrichten. Aus diesem Grund gibt es in der deutschsprachigen Region eine relativ eindeutige Gesetzgebung für das Fliegen der kleinen Flugroboter. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten für die Schweiz, Österreich und Deutschland für dich zusammengefasst.

Brauche ich eine Drohnenversicherung?

Ja, für das Fliegen einer Drohne wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Haftpflichtversicherung zwingend benötigt! Eine explizite Versicherung extra für Drohnen ist nicht notwendig. Die Haftpflichtversicherung deckt dies in der Regel mit ab. Allerdings gelten vereinzelt unterschiedliche Bedingungen.

Land 

Versicherungspflichtig

Regelung

Deutschland

Ja

Ab einem Abfluggewicht von über 250 Gramm

Österreich

Ja

Immer

Schweiz

Ja

Ab einem Abfluggewicht von über 500 Gramm

Muss auf meine Drohne ein Kennzeichen?

In Deutschland gilt: Ja. Ab einem Abfluggewicht von über 250 Gramm ist eine Drohne zwingend kennzeichnungspflichtig. Dies erfolgt über eine leichte und feuerfeste Metallplakette, die du online bestellen kannst. Auf die Plakette müssen Name und Anschrift des Besitzers.

Sowohl in Österreich als auch der Schweiz muss keine Plakette angebracht werden, wird aber empfohlen - z.B. bei einem “Wegfliegen”, also dem Verlust der Drohne.

Land 

Kennzeichenpflicht

Regelung

Deutschland

Ja

Ab einem Abfluggewicht von über 250 Gramm

Österreich

Nein

Auf freiwilliger Basis

Schweiz

Nein

Auf freiwilliger Basis

Brauche ich einen Drohnenführerschein?

Ein spezieller Drohnenführerschein ist in Deutschland nur Pflicht, wenn deine Drohne mehr als 2 kg wiegt. Dann benötigst du eine Pilotenlizenz für dein Fluggerät, also eine bestandene Prüfung bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle und Einweisung für Flugmodelle durch einen Luftsportverein. Bei Drohnen, die mehr als 5 kg wiegen, ist zusätzlich eine Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde deines Bundeslandes nötig.

In Österreich ist die sogenannte “Betriebsbewilligung” bei Austrocontrol fast immer notwendig. Nur bei einem Flug mit einer Drohne, die unter 350 Gramm, unter einer Entfernung von 500 Metern, einer Flughöhe unter 30 Metern und ohne das Aufnehmen von Foto- oder Videomaterial ist keine Bewilligung nötig.

Die Schweiz ist liberal und gibt keinen Führerschein bzw. Betriebserlaubnis vor.

Beim gewerblichen Fliegen von Drohnen ist, außer in der Schweiz, ein Führerschein immer notwendig.

Land 

Betriebserlaubnis

Regelung

Deutschland

Ja

  • Ab einem Abfluggewicht von 2 Kilogramm

Österreich

Ja

  • Ab einem Abfluggewicht von über 250 Gramm
  • über 79 Joule Bewegungsenergie
  • über 30 Meter Betriebshöhe
  • über einer Entfernung von 500 Metern
  • mit Foto- und Videoaufnahmen

Schweiz

Nein

 -

Wo darf ich überall mit meiner Drohne fliegen?

Prinzipiell darfst du auf deinem eigenen Grundstück und in unbewohnten sowie freien Gebieten mit deiner Drohne fliegen.
In Naturschutzgebieten, Dörfern, Städten und der Nähe vom Flughäfen ist es genauso verboten wie über Bundesstraßen, Autobahnen, Menschenmengen oder Energieanlagen oder Polizei- bzw. Rettungseinsätze zu fliegen. Zusätzlich musst du zu den besagten Flugverbotszonen einen seitlichen Abstand von 100 Metern einhalten.

In Österreich und Deutschland gilt eine begrenzte Flughöhe von 100 Metern. Ausgenommen davon sind Modellflugplätze.
In der Schweiz sind bis zu 150 Metern angegeben. Höher zu fliegen ist in der Schweiz per se nicht verboten, aber aufgrund von Flugzeugen und Hubschraubern nicht empfohlen.

Deutsche Drohnenpiloten können mit dieser Karte sehen, wo sie ihr kleines Fluggerät fernseteuern können.

In Österreich gibt die offizielle Karte der Austrocontrol Klarheit darüber, wo du mit deiner Drohne nicht fliegen darfst.

Auch in der Schweiz gibt es Gebiete, die nicht einfach so mit einer Drohne erkundet werden dürfen. Diese sind auf dieser Karte genau festgehalten.

Drohnen Test - Welche Drohnen sind gut?

Drohnen lassen sich grundsätzlich in drei Preiskategorien einteilen. Wir stellen diese kurz vor und geben eine Einschätzung, für wen sich die Geräte eignen.

1. Drohnen für Kinder

Bei Drohnen für Kinder handelt es sich primär um Spielzeug, welches meistens nicht mehr als 100 Euro kostet. Aufgrund ihrer einfachen Technik funktionieren die Drohnen für Kinder am besten bei Windstille oder im Haus. Nichtsdestotrotz kommen viele der Spielzeugdrohnen mit App, eingebauter Kamera, Videoübertragung und lassen sich natürlich kinderleicht steuern. Dies geschieht via App oder Fernsteuerung. Aufgrund der kleinen Größe, des geringen Gewichts und des niedrigen Preises beläuft sich ihre Flugzeit auf deutlich unter 10, in den meisten Fällen sogar nur etwa 5 - 7 Minuten.

Einschätzung: Mehr als einen günstigen ersten Eindruck in die Welt der Quadrocopter liefern Drohnen für Kinder nicht. Als kleines Spielzeug bringen sie vor allem kleinen Kindern Spaß, sind aber natürlich teureren Drohnen, technisch und qualitativ deutlich unterlegen

Welche Drohne für Kinder ist die beste?

In unseren Augen der empfehlenswerteste Vertreter ist die S5C von Holy Stone. Sie überzeugt mit guter Technik und einfacher Steuerung. Zwar ist die Flugzeit nur sehr kurz und der Flug nur stabil, wenn es wirklich windstill ist, dafür sind immerhin ein zweiter Akku und eine HD-Kamera mit im Gepäck. Die Videoqualität erfüllt ihren Zweck. Dank der Fernsteuerung geht es auch ohne App. Ideal für kleine Einsteiger in die Welt der Drohnen, ohne Unsummen dafür ausgeben zu müssen.

2. Drohnen bis 300 Euro

Drohnen in diesem Preissegment sind gut ausgestattet, lassen sich gut fliegen und bieten viele Funktionen der höherpreisigen Modelle. Dennoch fehlen teilweise wichtige Funktionen wie eine gute Videoübertragung, Sensoren zur Kollisionsvermeidung oder eine stabile Verarbeitungsqualität.
Vermehrt tummeln sich in dieser Preiskategorie eher unbekannte Marken aus China wie Holy Stone, Snaptain, Potencsic, Yuneec oder Eachine, die immerhin nah an die etablierte Branchengrößen Parrot und DJI herankommen. Wenige Tests, irreführende Beschreibungen und zweifelhafte Softwarequalität erschweren allerdings direkte Empfehlungen dieser unbekannten Marken.

Einschätzung: Drohnen unter 300 Euro sind ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite funktionieren viele Produkte der chinesischen Marken erstaunlich gut und können technisch mit deutlich teureren Modellen in der Preisklasse um die 500 Euro mithalten. Auf der anderen Seite wird bei den Funktionen, der Verarbeitungsqualität und im Service (Garantie, Übersetzung, Softwarequali- und -aktualität) gespart. Die wenigen Tests und Nutzermeinungen lassen keine eindeutige Verkaufsempfehlung zu. Im Zweifelsfall solltest du etwas mehr ausgeben und eine Drohne einer etablierten Marke kaufen.

Welche Drohne für unter 300 Euro ist die beste?

Tatsächlich ist gleichzeitig eine der günstigsten auch einer der besten Drohnen für unter 300 Euro. Die DJI Ryze Tello ist das Einstiegsmodell des chinesischen Drohnenherstellers, der quasi im Alleingang den Markt vorantreibt. Der günstige Preis der DJI Ryze Tello trügt allerdings etwas, denn ein Zusatzakku sowie einen Bluetooth-Controller solltest du noch zusätzlich erwerben. Zwar funktioniert das Steuern der Tello auch via App, mit Controller geraten die Flugmanöver aber bedeutend besser.
Größter Nachteil: Die Videoqualität der, nur in 720p (einfaches HD) aufzeichnenden Kamera, ist nur OK. Zudem werden die Aufnahmen nicht auf einer SD-Karte oder in einem internen Speicher auf der Drohne gespeichert, sondern direkt der Videostream auf dem Handy "mitgeschnitten". Kurze Verwackler, Fehler durch die Kompression der Daten oder kleine Verbindungsabbrüche finden sich dann im Filmchen deines Abenteuers mit dem kleinen Fluggerät wieder. Aufgrund dessen solltest du die Aufnahmefunktion nur als netten Zusatz sehen.

Dafür überzeugt die Tello aber mit einem beeindruckend ruhigem Flugverhalten, trotz geringem Gewicht, starker Verarbeitungs- und Softwarequalität sowie praktischer Flugmodi. Die Bedienung ist kinderleicht und die Sicherheit dank vieler kluger Softwaretricks gegeben. Die DJI Ryze Tello ist ein unverschämt günstiges Fluggerät und perfekt für ambitionierte Einsteiger geeignet, die in das Thema Drohnen und Quadrocopter der unteren Preisklasse einsteigen wollen.

3. Drohnen um die 400 Euro

Mann startet DJI-Drohne aus der Hand herausUm diese Preismarke herum kannst du aktuell schon gute und zuverlässige Drohnen bekannter Hersteller kaufen. Meistens handelt es sich hier um einklappbare Drohnen, die für den kurzen Flug zwischendurch ideal geeignet sind. Die Flugzeit beläuft sich hier schon auf 20 - 30 Minuten.
Richtig spannend wird es aber bei der Fernsteuerung. Aufgrund von genaueren und zusätzlichen Sensoren, Hinderniserkennung, GPS-Unterstützung sowie besserer Prozessorleistung des Chips in der Drohne, lassen sich solche Geräte wesentlich einfacher und präziser in der Luft steuern als günstigerer Quadrocopter. Somit ist die Einstiegshürde geringer und der Spaßfaktor auch für unerfahrene Piloten mit diesen Drohnen größer.

Eine anderer Pluspunkt: Die Kameras und die damit verbundene Videoübertragung macht mit dem Preisanstieg ebenfalls einen Qualitätssprung. Eine saubere Videoübertragung via WLAN auf dein Handy oder den integrierten Bildschirm in der Fernbedienung sind ab 400 Euro die Norm. Außerdem ist die Videoqualität der Aufnahmen dank guter Gimbals und stabilem Flugverhalten sehr ruhig, also mechanisch stabilisiert. Hinzu kommt eine verbesserte Reichweite von mehreren Kilometern. Achtung: Eine Drohne darf nur auf Sichtweite geflogen werden.

Nachholbedarf gibt es aber bei den maximalen Einstellungen der Videoaufnahmen. 4K Ultra HD bei vollen 60 Bildern die Sekunde sind selbst bei Modellen über 1000 Euro nicht immer möglich. 30 Bilder bleiben meistens die Regel und sehen auf großen Displays wie Fernseher, Tablet oder Laptop etwas hakelig aus. In dieser Preisklasse erwartet man schon mehr Bildqualität.

Der mit Sicherheit coolste Zusatz ist aber die technisch ausgereifte FPV-Videofunktion (First Person View), bei dem du spezielle Videobrillen an die Fernbedienung, das Smartphone anschließen oder direkt via Funk mit der Drohne verbinden kannst. So lässt sich das Kamerabild der Drohne in der Egoperspektive begutachten und sogar via Kopfneigung steuern. Dank der Stabilisierung mithilfe des Gimbals wird dir als Pilot mitten im Geschehen auch nicht schlecht. Videobrillen für Drohnen sind ähnlich wie VR Brillen, deshalb vergleichsweise teuer und kosten gerne mal genauso viel wie eine gute Drohne für Einsteiger.

Einschätzung: Ab 400€ beginnt der Drohnenspaß erst richtig. Einfache Steuerung, ausgereifte Produkte und längere Flugzeiten rechtfertigen den mitunter teuren Preis. Selbst Einsteiger kommen hier aufgrund der vereinfachten Bedienung in der Luft und der besseren Technik voll auf ihre Kosten.
Unsere Meinung: Wenn du das nötige Kleingeld hast, sind Drohnen ab 400 Euro der richtige Weg, um viel Spaß mit den kleinen Fluggeräten zu haben.

Welche Drohne für über 400 Euro ist die beste?

Auf den ersten Blick mag der Preis der Mavic Air 2 hoch erscheinen, doch eine besser ausgestattete Drohne gibt es derzeit kaum auf dem Markt - erst recht nicht zu diesem Preis. So bietet die Mavic Air 2 ein sehr gutes Flugverhalten in der Luft, eine atemberaubend gute Kamera, die in 4K HDR, wahlweise in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde, in Zeitlupe mit 240 Bildern pro Sekunde oder sogar in 8K (Timelapse) filmt, Fotos mit 48 Megapixeln aufnimmt und dazu noch eine sehr gute FPV-Funktion mitbringt. Hinzu kommt die sehr gute Flugzeit von mehr als einer halben Stunde pro Akkulaufzeit und viele Sicherheitsfunktionen (ideal für Einsteiger), die du sonst nur bei den deutlich teureren Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom Modellen findest. Einziger Wehrmutstropfen: Eine Hinderniserkennung auf der Oberseite fehlt der Air 2. Beim spontanen Abheben im Wald oder unter einer Bedachung musst du also Vorsicht walten lassen. Auch unter Ästen, Gestrüpp und Bäumen garantiert DJI keine zuverlässige Erkennung von Hindernissen.

Mit im Gepäck sind viele nützliche Flugmodi, die dich atemberaubende Flugmanöver im Handumdrehen ausführen lassen. Egal ob Profi (Sportmodus) oder Einsteiger (mit allen Sicherheitsfunktionen) - Jeder Pilot kommt mit den richtigen Voreinstellungen auf seine Kosten und kann sich langsam an immer spektakuläreres Fliegen herantasten. So garantiert die Mavic Air 2 für jeden das Maximum an Flugspaß.

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