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Lattenrost
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Die besten Lattenroste

Vergleiche die besten Lattenroste

Lattenrost Kaufberater
Dein Kaufberater:
Anna Lena
Anna Lena

Lattenrost und Matratze gehören zusammen

LattenrostDer Lattenrost ist als klassische Matratzen-Unterfederung nicht mehr wegzudenken. Es handelt sich um einen meist hölzernen Rahmen, in den nach oben gewölbte Buchenholzlatten in unterschiedlichen Abständen eingehängt werden. Die Latten werden in Gummi- oder Kunststoffhülsen eingefasst.
Wichtige Faktoren sind die passende Größe, Verstellbarkeit, Material und Bauart. Elektrische Lattenroste bieten einen besonderen Luxus und sind praktisch für krankheits- oder altersbedingt unmobile Menschen. Welche Arten es gibt und wie du den passenden Lattenrost für dich und deinen erholsamen Schlaf findest, erfährst du in unserer Lattenrost Kaufberatung.

Hinweis: Ein Lattenrost entfällt nur, wenn du dich für ein Boxspringbett entscheidest. Die Matratze liegt dort nämlich auf einem Unterbau.

Die besten Lattenroste im Vergleich

Vergleichstabelle
Vorteile:
  • hervorragende Qualität
  • günstig
  • zufriedene Kunden
  • hohe Belastbarkeit
  • Verstellmöglichkeiten
Vorteile:
  • günstig
  • einfache Montage
  • robust
  • Härtegrad lässt sich individuell anpassen
Vorteile:
  • günstig
  • belastbar
  • robust
  • Verstellmöglichkeiten
  • gutes 7 Zonen System
Vorteile:
  • Kopfteil verstellbar
  • Härtegrad lässt sich individuell anpassen
  • günstig
  • stabil
Vorteile:
  • viele Leisten
  • Verstellmöglichkeiten
  • vormontiert
  • sehr stabil
Verbaute Federleisten: 44
Verbaute Federleisten: 28
Verbaute Federleisten: 42
Verbaute Federleisten: 28
Verbaute Federleisten: 44
Anzahl Komfortzonen: 7
Anzahl Komfortzonen: 1
Anzahl Komfortzonen: 7
Anzahl Komfortzonen: 7
Anzahl Komfortzonen: 7
Maximale Belastbarkeit: 130 kg
Maximale Belastbarkeit: 200 kg
Maximale Belastbarkeit: 220 kg
Maximale Belastbarkeit: 180 kg
Maximale Belastbarkeit: 130 kg
Selbstmontage:
Selbstmontage:
Selbstmontage:
Selbstmontage:
Selbstmontage:
Verstellmöglichkeiten: Beckenkomfortzone
Verstellmöglichkeiten: Lendenwirbel Komfortzone
Verstellmöglichkeiten: Beckenkomfortzone
Verstellmöglichkeiten: Schulterbereich
Verstellmöglichkeiten: Mittelzone
Höhe: 7,5 cm
Höhe: 7,5 cm
Höhe: 7,5 cm
Höhe: 10,5 cm
Höhe: 9 cm

Verstellbarer oder starrer Lattenrost

O-Schieber eines LattenrostesNeben den verschiedenen Bauarten der Lattenroste hast du die Auswahl zwischen einem verstellbaren oder starren Lattenrost. Nicht verstellbare Modelle sind meist der Standard, ein anpassbarer Lattenrost bietet jedoch einen deutlichen Vorteil und somit auch mehr Komfort. Durch die Verstellung des Kopfteils ist z.B. ein bequemes Lesen im Bett möglich. Gleichzeitig kannst du deine müden Beine hochlegen. Noch eine Nummer leichter geht das Verstellen dann mit einem elektrischen Lattenrost. Per Knopfdruck lassen sich die verschiedenen Zonen deines Lattenrostes individuell auf deine Bedürfnisse anpassen.
Funktionell sind alle Lattenroste darauf ausgelegt, dass der Schläfer in jeder Lage die optimale Einsinktiefe von Schulter und Becken erlebt. Die Entlastung der Wirbelsäule ist eine der vordringlichen Aufgaben des Lattenrostes. Die Wirbel müssen sich daher im Schlaf entspannen und entstauchen können. Nur so kann sich die Wirbelsäule ausdehnen und lockern.

Hinweis: Bei Federkernmatratzen hingegen, macht ein verstellbarer Lattenrost keinen Sinn, da die Matratze zu wenig Flexibilität mitbringt und beim Verstellen sogar kaputt gehen kann.

Unterschiedliche Schiebersysteme

Grundlegend wird zwischen zwei Schiebersystemen zur Einstellung deines Lattenrostes unterschieden. Diese sind:

  • O-Schieber: Hierbei handelt es sich um Doppellatten, die mittels eines sogenannten “O-Schiebers” zusammengehalten werden. Dabei ist nur die obere Leiste mit dem Rahmen verbunden. Wenn die Kunststoffschieber nach außen bewegt werden, wird der Lattenrost damit härter eingestellt.

  • T-Schieber: Im Zwischenraum der beiden Leisten ist dieser Schieber befestigt. Hier verhält es sich genau andersherum als bei den O-Schiebern. Je weiter der Schieber in die Mitte rückt, desto härter ist die Einstellung. Bei einem großen Abstand zwischen den Verstellschiebern, entsteht eine weiche Abfederung.

Wie kann ich den Lattenrost richtig einstellen?

Die passende Einstellung ist abhängig von deinem Gewicht, deiner Körpergröße und der von dir bevorzugten Schlafposition. Die folgenden Angaben beziehen sich auf Modelle mit O-Schiebern, da diese geläufiger sind.

  • Rückenschläfer: weicher Beckenbereich, Schieber sollten eine V-Form ergeben.
  • Seitenschläfer: weiche Schulterzone, der Rest wie bei den Rückenschläfern.  
  • Bauchschläfer: starke Abstützung, damit die Wirbelsäule stabilisiert wird. Hier müssen alle Schieber so weit wie möglich nach außen.
  • Bei Menschen mit Hohlkreuz: fester Mittelbereich, weicher Beckenbereich und mittelfester Schulterbereich.
  • Bei Bandscheibenbeschwerden: drei oberen Schieber nach außen, die restlichen in V-Form.

Merke: Je höher das Gewicht, desto weicher die Einstellung. Es empfiehlt sich aber generell für die meisten Menschen eine V-Form, mit Spitze nach unten.

Hier noch ein paar praktische Tipps zum Einstellen deines Lattenrostes:

Der Lattenrost und seine positiven Effekte auf deinen Schlaf

Ein Lattenrost bietet dir einen zusätzlichen Schlafkomfort. Die Leisten sind im Idealfall federnd, das unterstützt die Anpassungsfähigkeit. Er ist genauso wichtig für die Stützung der Wirbelsäule wie eine passende Matratze. Lattenrost und Matratze sollten daher aufeinander abgestimmt werden. Hier ein paar Hinweise zur perfekten Zusammenstellung:

Matratzenart

Empfohlener Lattenrost

Taschenfederkernmatratze

starrer Federholzrahmen oder Rolllattenrost

Schaum- oder Latexmatratze

Tellerlattenrost, verstellbarer oder elektrischer Lattenrost

Kaltschaummatratze

Lattenrost mit max. Leistenabstand von 4 cm

Welcher Lattenrost ist der richtige für mich?

Man unterscheidet zwischen Federholzrahmen, Tellerlattenrost, Rollrost und elektrischem Lattenrost. Um dir die unterschiedlichen Typen einmal näher zu bringen, haben wir hier die wichtigsten Infos für dich zusammengetragen.

Der Federholzrahmen - Der zeitlose Klassiker

Lattenrost für ein DoppelbettMit dem Begriff Federholzrahmen werden die einfachen Standardmodelle bezeichnet. Bei diesen sind elastische und leicht gewölbte Holzlatten verbaut, welche in Kautschuk-, Gummi- oder Kunststoffhülsen eingezogen werden. Diese Hülsen sind auf dem Rahmen montiert. In der Regel sind zwischen 20 und 42 Latten in einem solchen Lattenrost verbaut.

Je mehr Leisten am Federholzrahmen vorhanden sind, desto höher ist der Liegekomfort. Schmale Latten mit einem geringen Abstand zueinander bieten daher das Optimum. Ein Mittelgurt oder sorgt dabei für die nötige Stabilität, indem er verhindert, dass die Leisten zu weit nach unten gedrückt werden.

Tipp: Wenn du einen Lattenrost für Übergewichtige suchst, solltest du auf stabile Modelle mit Buchen- oder Bambusholz setzen. Achte ebenfalls auf die maximale Belastbarkeit.

Der Rollrost - Für Sparfüchse und Minimalisten

Bei einem einfachen Rolllattenrost entfällt der Federrahmen häufig. Meistens sind dort die Latten nicht gewölbt und durch ein elastisches Stoffband verbunden. Bei diesen preiswerten Lattenrosten kann weder der Kopf- noch der Fußteil in verschiedene Stellungen gebracht werden. Und auch der Liegekomfort ist nicht vergleichbar mit dem eines hochwertigen Federholzrahmens.

Der Tellerlattenrost - Der Anpassungsfähige

TellerlattenrostBei dieser Variante sind statt Latten Kunststoffteller verbaut. Auch hier gilt: Je mehr, desto besser! Die Teller sind rund oder quadratisch mit abgerundeten Kanten. Jeder Federteller weist diverse Aussparungen an seiner Oberfläche auf. Dadurch wird die optimale Unterlüftung der Matratze gewährleistet.

Die Federteller sind so aufgehängt, dass sie frei beweglich sind. Die Härte der verschiedenen Bereiche lässt sich durch Drehen an den jeweiligen Tellern einstellen. Zudem sind Tellerlattenroste etwas höher als normale Modelle und können ebenfalls als elektrische Variante erworben werden.

Tipp bei Rückenschmerzen: Menschen, die ständig unter Rückenbeschwerden leiden, sind mit einem Tellerlattenrost gut bedient. Denn: Die Teller passen sich dem Körper und seinen verschiedenen Liegepositionen perfekt an. Heutzutage finden sich viele Kombi-Lattenroste, die größtenteils mit Latten und in 1-2 Zonen mit Tellern ausgestattet sind.

Lattenrost mit Motor - Als Aufstehhilfe oder für mehr Komfort

elektrischer LattenrostBeim Flügel-Lattenrost, einer Unterart des Tellerlattenrostes, liegen ebenfalls bewegliche Teller vor. Diese werden jedoch auf Glasfaserleisten gelagert. Die Leisten sind auf einem Rahmen, ähnlich dem Federholzrahmen, befestigt. Diese Lattenrostart stützt die Matratze nur punktuell, lüftet sie dafür aber sehr gut.

Bei einem elektrischen Lattenrost kannst du besonders viele Einstellmöglichkeiten mittels Fernbedienung nutzen. Das manuelle Verstellen der Zonen entfällt hier. Unter dem Bett sollten sich 20 cm Platz für den Motor befinden. Bettgestelle mit Stauraum empfehlen sich nicht für einen elektrischen Lattenrost.

  • Private Nutzung: Auch für die private Nutzung empfiehlt sich dieser Lattenrost. Er kann dich zum Lesen in eine halb sitzende Position bewegen oder bei Kreislaufschwäche deine Beine hochlagern.

  • Im Pflegebereich: Diese Variante ist vor allem in Pflegebetten, Krankenhausbetten oder Seniorenbetten besonders häufig zu finden. Solche Betten bieten zugleich eine Aufstehhilfe. Um Verletzungen zu verhindern, sind die Motorrahmen seitlich mit Gummipolstern ausgestattet.

Was ist beim Kauf eines Lattenrostes zu beachten?

In erster Linie müssen die Maße stimmen, damit der Lattenrost nicht im Bettrahmen verrutscht und somit für störende Geräusche sorgt. Die Länge sollte 2 cm und die Breite 0,5 cm kürzer sein als die des Rahmens. Die üblichen Standardmaße für Lattenroste sind:

Tipp: Für große Betten ab 160 x 200 cm, in denen in der Regel zwei Menschen schlafen, empfiehlt es sich zwei Lattenroste zu nehmen. Das bietet mehr Stabilität und der Lattenrost kann auf besser auf die jeweilige Person abgestimmt werden.

Welche Zonen sind bei einem Lattenrost wichtig?

Frau liegt seitlich auf einer Matratze mit RostHeutzutage sind 7-Zonen-Lattenroste am gängigsten. Jeder moderne Lattenrahmen sollte jedoch mindestens über eine Schulter- und Beckenzonen verfügen. Auch der Mittelzonenbereich kann im Idealfall durch Plastikschieber individuell verstellt werden. Sowohl die Matratze als auch der Lattenrost ist in Zonen aufgeteilt, die miteinander kompatibel sein sollten.

Unterlüftung unerlässlich für eine hygienische Nutzung

Neben den Maßen kommt es ebenfalls auf eine gute Unterlüftung der Matratze an, um eine längere Haltbarkeit und Hygiene zu gewährleisten. Achte daher auf einen Abstand von max. 3,5 cm zwischen den Latten. Die Lüftung ist bei bestimmten Matratzenarten besonders wichtig. Beispielsweise dürfen Latexmatratzen mit Baumwollauflage oder Futons mit Latexkern nicht ohne Unterlüftung bleiben, weil sich sonst Schimmelsporen einlagern können. Man muss Futons daher regelmäßig wenden. Doch auch alle anderen Matratzen (z.B. Taschenfederkernmatratzen oder Kaltschaummatratzen) bedürfen der Unterlüftung. Denn nachts schwitzt der Mensch bis zu 1,5 Liter Flüssigkeit aus, welche in die Matratze und das Bettzeug einzieht.

Auflagesystem des Bettrahmens

Dein Bett verfügt Minimum über Metallwinkel in den Ecken, welche die Lagerung deines Lattenrostes ermöglichen. Es gibt aber noch andere Systeme:

  • Auflagewinkel: Die einfachste Form der Halterung deines Lattenrostes sind Metallwinkel in den Ecken. Seitenwinkel und ab einer Breite von 160 cm Mittelwinkel verschaffen zusätzliche Stabilität. Achtung: Dieses Auflagesystem ist nicht für Rollroste geeignet.

  • Auflageleisten: Durchgehende leisten gewährleisten eine optimale Positionierung des Lattenrostes. Bei einem Doppelbett ist zusätzlich noch ein Mittelholm zu finden. Hier kannst du jede Art von Lattenrost hineinlegen.

  • Quertraversen: Hier sind zwei quere Leisten verbaut. Zusätzliche Winkel in den Ecken versprechen eine bessere Lagerung. Dieses Auflagesystem ist ungeeignet für elektrische Lattenroste.  

Über welches Auflagesystem dein Bett verfügt und was du diesbezüglich beim Matratzenkauf beachten musst, fasst dieses Video noch einmal für dich zusammen:

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