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Kondom Kaufberater

1. Kondome - Für ein unbeschwertes Liebesleben

Das Kondom - Neben der Pille ist es das zweithäufigst eingesetzte Verhütungsmittel. Es besteht in der Regel aus einer dünnen Latexhülle, die in einer kleinen viereckigen Verpackung daherkommt. Jedes Gummi wird einzeln geprüft und danach luftdicht verpackt. Kondome gibt es in allen möglichen Ausführungen. Als XXL Kondome, gerippt oder genoppt und sogar mit Aroma. Besonders beliebt sind gefühlsechte Kondome, die aus besonders dünnem Latex gefertigt werden. Wenn du unter einer Latexallergie leidest, solltest du zu latexfreien Kondomen greifen. Damit gehst du auf Nummer sicher! Die Standardbreite beträgt 52 mm. Die Form ist zylindrisch und läuft vorne rund zusammen. Mittlerweile gibt es viele verschiedene “Schnitte” von Kondomen. Die verschiedenen Varianten stellen wir dir in unserer Kondom Kaufberatung vor.

2. Die besten Kondome im Vergleich 2017

1.
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4.
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06/2017
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06/2017
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03/2017
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3. Warum sollte ich ein Kondom benutzen?

Banane mit KondomEs gibt viele gute Gründe geschützten Geschlechtsverkehr zu haben. Auch wenn die Frau mit Pille, Spirale oder anderweitig verhütet, macht es Sinn, zusätzlich auf die Anwendung eines Kondoms zu setzen - sicher ist sicher! Neben dem Verhütungsschutz kommt nämlich auch die Bewahrung vor übertragbaren Sexualkrankheiten wie HIV bzw. AIDS zum tragen. Gerade wenn du deinen Partner noch nicht so lange kennst oder häufig wechselnde Partner hast, solltest du auf Sex “mit Gummi” bestehen. Immerhin geht es um deine Gesundheit und die ist sehr kostbar.

Die Annahme ist verbreitet, dass Kondome ein Lustkiller sind. Wenn sie jedoch auf die Maße des Penis ausgelegt sind und optimal passen, können sie durchaus eine Bereicherung in Sachen Sexualität sein. Neben der Angst zu wenig beim Geschlechtsverkehr zu spüren, ist vielen jungen Menschen der Kauf von Kondomen im Geschäft peinlich. Bei wem die Scham überwiegt, der kann die Gummis auch ganz einfach im Internet kaufen.

Kondome für Sie - Selbst ist die Frau

Es gibt auch Kondome für die Frau, diese sehen den Produkten für Männer zum verwechseln ähnlich. Das geschlossene Ende wird dabei tief in der Scheide (zwischen Schambein und hinterem Scheidengewölbe) platziert. Das offene Ende liegt mit dem Ring außerhalb der großen Schamlippen, damit es nicht in die Scheide reinrutschen kann. Jedoch ist die Variante nicht besonders einfach in der Anwendung - drei Kondome kosten 12€ und können lediglich in Apotheken oder im Internet bestellt werden.

Wer hat das Kondom erfunden?

Die ersten Kondome konnte man damals natürlich nicht so bequem aus dem Internet bestellen wie heute, da es diese schon 1855 zu kaufen gab. Die Revolution des Kondoms stellte die 1839 entdeckte Vulkanisierung von Kautschuk dar. Diese Erfindung erlaubte es erstmals eine dünne Gummihülle herzustellen. Zuvor bestanden die Kondome aus gewebtem Stoff bzw. später aus Schafsdärmen. Die Variante aus Stoff bot kaum Schutz, Schafsdärme immerhin etwas im Hinblick auf die Verhütung.
Ende des 19. Jahrhunderts wurden in Paris dann die sogenannten “Pariser” verkauft. Dabei handelte es sich um ein Kondom, ähnlich wie wir es heute kennen. Seit 1930 wird Latex als Grundmaterial für die Herstellung verwendet, welches das bekannten beige-weißliche Aussehen hatte. Heutzutage gibt es Kondome in allen möglichen Formen und Farben im Handel. Die verschiedensten Varianten findest du von Herstellern wie Durex, Ritex, Billy Boy, Chaps und Fromms.

Wie finde ich die passende Kondomgröße?

Bei dem Kauf von Kondomen ist es so, wie wenn man Klamotten einkaufen geht - es muss passen. Wenn du Fehlkäufe von vornherein vermeiden möchtest, haben wir hier einen Tipp für dich:

Pro Familia hat das sogenannte Kondometto entwickelt, mit welchem die passende Kondomgröße bestimmt werden kann. Dabei handelt es sich um ein Messschieber, der die Breite des benötigten Kondoms ermittelt. Generell gilt: Besser ein kleineres Kondom zu wählen, als ein zu großes. Dieses kann nämlich verrutschen oder sogar ganz verloren gehen und bietet somit keine Sicherheit mehr.

4. Kondomanwendung - Wie benutzt man ein Kondom?

Pärchen im Bett mit Kondom Vor der Anwendung solltest du sicher gehen, dass das Kondom noch haltbar ist und die Verpackung keine Beschädigungen aufweist. Die Verpackung sollte nicht mit spitzen Gegenständen geöffnet werden, da sonst das Kondom zerstört werden kann. Dieses wird dann nach zurückziehen der Vorhaut auf den erigierten Penis gelegt. Drücke dann mit zwei Fingern die Luft aus dem Reservoir heraus und rolle mit der andern Hand das Gummi ab. Wenn das nicht so gut geht, hast du wahrscheinlich nicht die richtige Größe gewählt. Ebenfalls kann das Gummi falsch herum platziert worden sein. Das merkst du daran, dass es sich falsch herum nicht komplett abrollen lässt. Ist dies der Fall, sollte das Kondom entsorgt werden, da das Produkt bereits mit den Genitalien und etwaigen infektiösen Sekreten in Berührung gekommen ist.
Es kann bei Bedarf Gleitgel auf das Kondom gegeben werden. Bei Analverkehr ist dies immer ratsam. Aber auch beim Vaginalverkehr kann das Kondom bei zu trockener Umgebung kaputt gehen. Im Gleitmittel darf kein Fett oder Öl enthalten sein, diese Stoffe greifen nämlich den Latex an. Genauso stellen Intimpiercings eine Gefahr für das Gummi dar und können dieses beschädigen.

Weitere wichtige Tipps

Das Kondom muss vor dem ersten Eindringen in Scheide oder Po “angelegt” werden. Es sollte zudem immer nur einmalig zum Einsatz kommen. Auch zwei Kondome übereinander sind keine gute Idee, davon können diese ebenfalls kaputt gehen. Salben und Zäpfchen vertragen sich häufig nicht gut mit dem Latex - sollten daher auch nicht zusammen verwendet werden.

5. Wie sicher ist ein Kondom?

Die Sicherheit lässt sich auf zwei Bereiche beziehen. Zum einen die Verhütung und zum anderen die Gefahr an Geschlechtskrankheiten zu erkranken. Beide Punkte möchten wir im Folgenden näher beleuchten.

Verhütung ist das A und O

Kondome besitzen einen PI (Pearl Index = zeigt die Sicherheit von Verhütungsmitteln an) von 2. Also 2 von 100 Frauen werden jährlich trotz richtiger Anwendung eines Kondomes schwanger. Im schlimmsten Fall, sprich bei Anwendungsfehlern, sind es bis zu 12 Frauen jährlich. Aufgrund dieser Tatsache ist das Kondom nicht als alleiniges Verhütungsmittel ausreichend, da die Gefahr einer Schwangerschaft zu hoch ist. Als zusätzliches Verhütungsmittel, um vor Geschlechtskrankheiten zu schützen, ist es jedoch durchaus empfehlenswert. Ein zu kleines Kondom kann jedoch reißen, während bei einem zu großen Gummi die Gefahr des Abrutschens besteht.

Sollte dein Kondom wirklich einmal kaputt gehen oder nicht seinen Zweck erfüllen, raten Frauenärzte zu der Pille danach. Diese wird bei Verhütungspannen eingenommen und verhindert eine ungewollte Schwangerschaft. Früher war sie rezeptpflichtig, mittlerweile gibt es die Pille danach aber rezeptfrei in der Apotheke.
Wenn es dafür schon zu spät sein sollte und du befürchtest schwanger zu sein, solltest du in jedem Fall bei Ausbleiben der Periode einen Schwangerschaftstest durchführen.

Pearl-Index - Sicherheitsindikator

Ein gängiger Denkfehler ist, dass es sich bei dem Kondom um ein zuverlässiges Verhütungsmittel handelt. Der Pearl-Index sagt jedoch etwas anderes. Deshalb haben wir hier für dich die Sicherheit der verschiedenen Verhütungsmittel aufgelistet.

Verhütungsmethode

Pearl-Index

Kondome

2-12

Pille

0,1-0,9

Dreimonatsspritze

0,3-1,4

Kupferspirale

0,9-3

Hormonspirale

0,16

Hormonimplantat

0,08

Hormonpflaster

0,72-0,9

Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten

Kondome können eine fast 100%ige Sicherheit gegen die Ansteckung mit HIV gewährleisten. Bei Krankheiten wie Syphilis oder humanen Papillomaviren (HPV) ist jedoch keine absolute Sicherheit gegeben. Die Ansteckungsgefahr liegt nämlich unter Umständen außerhalb des Intimbereichs. Bei HPV bietet sich als Schutz ebenfalls eine Impfung an. Wir empfehlen dir immer nur CE geprüfte Produkte zu verwenden.
Trotz der ganzen Vorzüge gibt es auch Bedenken von männlicher Seite aus. Einige Herren empfinden die Gummis als störend und deren Gebrauch als lästig.
Wer den Eigengeruch von Latex als unangenehm empfindet, der sollte zu aromatisierten Kondomen greifen. Diese kommen vor allem beim Oralsex zum Einsatz und schützen vor übertragbaren Krankheiten. Des Weiteren eignen sie sich für Frauen, die das Herunterschlucken von Ejakulat vermeiden wollen.

Wo sollte ein Kondom aufbewahrt werden?

Um von vornherein das Risiko eines kaputten Kondoms zu minimieren, sollte du es richtig aufbewahren. Als Aufbewahrungsort für ein Kondom bietet sich die Hosentasche oder der Geldbeutel schon mal nicht an. Grund dafür ist, dass die Gummis darin viel zu sehr zusammengedrückt werden - der mechanisch Druck kann die Qualität der Kondome beeinflussen. Sie sollten hingegen kühl, trocken und vor Hitzeeinstrahlung geschützt gelagert werden. Auch eine Lagerung im Kühlschrank ist denkbar.
Das Haltbarkeitsdatum auf einem Kondom zeigt an, ab wann das Material porös wird. Danach sollte es nicht mehr verwendet werden und direkt in den Müll wandern.

6. Unterscheidungsmerkmale eines Kondoms

bunte KondomeViele verschiedene Faktoren spielen beim Kondomkauf eine Rolle. Welche das sind, erfährst du hier:

  • Die Größe von Kondomen variiert von 47-69 mm und ist abhängig von der Breite des Penis.
  • Oberfläche: Es wird zwischen gerippt, genoppt und glatt unterschieden. Kondome mit Noppen können die Reizstimulation fördern.
  • Wandstärke: Kondome sind mitunter unterschiedlich dick. Es gibt normale und extra dünne Gummis. Die extra dünne Variante sorgt in der Regel für mehr Intensität während des Geschlechtsverkehrs und gibt dem Träger ein natürliches Gefühl.
  • Farbe: In der Regel sind Kondome transparent. Immer häufiger kommen aber auch bunte Kondome in Frage. Sei es, weil sie schön aussehen oder weil sie teilweise über ein Aroma verfügen. Dabei kommen alle möglichen Farben in Betracht, z.B. Blau, Grün, Rot, Gelb, Orange, Rosa oder Schwarz.
  • Aroma: Besonders wenn es Oralsex mit Kondom sein soll, bietet sich ein Kondom mit Geschmack an. Die gängigsten Geschmacksrichtungen sind: Banane, Erdbeere, Tutti Frutti, Minze, Orange oder Schoko.
  • Beschichtung: Verschiedene Beschichtungen verleihen dem Gummi das gewisse Etwas. Gängig sind feuchte oder extra feuchte Kondome, die nicht noch nachträglich mit Gleitmittel präpariert werden müssen. Aber auch aktverlängernde oder spermienabtötende Beschichtungen sind im Handel erhältlich.
  • Material: In den meisten Fällen bestehen die Verhüterlis aus Naturkautschuklatex. Für Allergiker muss es jedoch ein latexfreies Produkt sein. Die latexfreien Kondome bestehen aus Polyurethan oder Polyisopren. Jedoch gibt es im Gegensatz zu Latexkondomen bei den latexfreien Materialien keine Norm. Immer häufiger werden auch vegane Kondome nachgefragt.

Die Packungsgröße von Kondomen kann ebenfalls variieren. Von kleinen Packungen mit 8 Stück bis zu großen Tüten mit 100 Gummis gibt es alles zu kaufen.

Hier siehst du, wie du das richtige Kondom für dich bzw. deinen Partner findest.

Entsorgung von Kondomen

Bevor das Kondom in den Müll wandert, muss es zunächst einmal abgezogen werden. Dazu hältst du den Ring am unteren Ende fest, damit das Gummi beim Herausziehen nicht abrutscht. Danach am besten Hände und Glied waschen!

Damit das Kondom nach Gebrauch schnell verschwindet, ist man vielleicht verleitet es in der Toilette runterzuspülen. Das solltest du jedoch lieber nicht tun, da ein Kondom nicht in die Kanalisation gehört und im schlimmsten Fall eine Kläranlage verstopfen könnte. Am besten ist es in ein Taschentuch eingewickelt im Mülleimer aufgehoben. Da es sich um ein Naturprodukt handelt, darf es auch auf den Kompost.

Kondome Test bei Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest nahm sich zuletzt 2009 der Thematik an. Dabei wurden 24 Kondomsorten einem genauen Test unterzogen - darunter auch zwei latexfreie Kondome. Da sich in der Branche nicht viel verändert hat, ist dieser Test immer noch aussagekräftig. Alle getesteten Kondome erhielten das Qualitätsurteil “gut”. “Sehr gut” wird nicht verliehen, da ein Kondom nie eine 100%ige Sicherheit gewährleisten kann. Auch die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass es keine Norm für latexfreie Kondome gibt.

Wir hoffen dir hat unser Kondom-Vergleich gefallen und du konntest deinen persönlichen Kondom-Testsieger ausfindig machen. Viel Spaß und mach´s mit!

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