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Kletterschuh Kaufberater

Mit den Kletterschuhen hoch hinaus

Der Klettersport hat in der letzten Zeit immer mehr Leute begeistern können. Willst auch du die Wand in der Halle oder den Berg in der Natur erklimmen? Oder gehörst du schon zu den Fortgeschritten oder den Profis? Ganz egal, denn jeder benötigt einen passenden Kletterschuh!

Vorspann - ja oder nein? Harte Sohle, weiche Sohle, Klettverschluss oder Schnürung. Auf was musst du achten, wenn du auch Bouldern möchtest. Brauchst du extra Boulderschuhe? Damit du den richtige Kletterschuh kaufst und zufrieden mit deinem persönlichen Kletterschuh Testsieger bist, haben wir in der Kaufberatung zu Kletterschuhen einige wichtige Informationen für dich zusammengestellt.

Die besten Kletterschuhe im Vergleich 2017

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04/2017
Kunden­bewertung
8 Bewertungen
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1,5
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11/2016
Kunden­bewertung
6 Bewertungen
Bewertung
1,7
gut
06/2017
Kunden­bewertung
12 Bewertungen
Bewertung
1,9
gut
06/2017
Kunden­bewertung
16 Bewertungen
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Kletterschuhe - Worauf musst du beim Kauf achten?

Person mit Kletterschuhen und Exen am KlettergurtZunächst einmal ist es wichtig zu unterscheiden, ob du ein Anfänger bist oder nicht. So kann es sein, dass ein Einsteiger sehr schnell unglücklich wird, mit einem Kletterschuh, der sich nun doch eher für den erfahrenen Kletterer eignet. Schließlich gelten Kletterschuhe nicht unbedingt als die bequemsten Schuhe. Zu welchem Modell du letztendlich greifst, und ob das nun ein Schuh von La Sportiva, Scarpa oder Red Chili ist, kommt ganz auf deine individuellen Wünsche an. Wenn du dich fragst, welcher Schuh fürs Bouldern gut ist: Es gibt nicht “diesen einen Boulderschuh”. Grundsätzlich sind Kletterschuhe, Kletterschuhe. Egal ob du nun am Berg, in der Halle oder explizit am Bouldern bist, Material und Form spielen eine wichtige Rolle, und natürlich eignet sich der eine Schuh besser für den Fels, als der, der in der Halle punktet.

Kletterschuhe - Wie viel kleiner müssen sie sein?

Jeder Mensch hat eine unterschiedliche Fußform, so kann es sein, dass Kletterschuhe von gewissen Marken einfach nicht passen, dir zu eng sind, während dein Kletterpartner total zufrieden mit ihnen ist. Du musst die für dich richtige Größe vom passenden Hersteller finden. Nimm dir also etwas Zeit, um herauszufinden, welche Passform die richtige für dich ist. Schließlich sollst du dich beim Klettern auch wohlfühlen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Kletterschuh 1 bis 2 Nummern kleiner ausfällt als die normale Schuhgröße. Dies muss aber nicht die Regel sein. Je nach Modell und Hersteller können die Schuhe auch größer als die eigentliche Schuhgröße ausfallen.

Und wie findest du nun am Besten heraus, wie der Kletterschuh sitzen muss? Gerade wenn du ein Anfänger bist, oder ein Modell von einem anderen Hersteller ausprobieren möchtest lautet das Stichwort: Anprobieren. Trag den Schuh und lauf mit ihm herum, stell dich auf eine Kante und schau wie sich der Kletterschuh verhält. Variiere ruhig dabei - balanciere mal auf der Spitze, mal mit der Seite des Fußes. Achte dabei darauf, dass du nicht aus dem Schuh rutschst, oder ob du “Platz” bzw. Luft im Schuh erfühlst. Sicherlich sind Kletterschuhe nicht die bequemsten Schuhe auf der Welt, aber ihre Funktion ist es ja auch dir guten Halt zu verleihen. Ja Kletterschuhe sind eng, doch wenn du bereits beim Anprobieren Schmerzen verspürst, greif lieber zu einer Nummer Größer oder einem anderen Modell. Behalte dabei aber immer im Hinterkopf, dass auch Kletterschuhe sich nach einer gewissen Zeit etwas ausdehnen. Wenn sie dann immer noch zu eng am Fuß sitzen, dann solltest du eventuell einen anderen Kletterschuh wählen.

Die richtige Sohle

Zunächst ist anzumerken, dass jeder Untergrund seine eigenen Eigenschaften hat. Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass man als Kletterer mehr als ein Paar Schuhe besitzt. Das Klettern in Mehrseillängen bringt nun mal andere Voraussetzungen mit, als das Bouldern an schweren Schlüsselstellen.

Den Halt bekommen die Schuhe durch die gummierte Sohle verliehen, die aus einem Gemisch von verschiedensten Materialien besteht. Grundsätzlich kann man aber folgende Aussagen über die Sohlen treffen:

  • Eine weiche Sohle ist oftmals bequemer und lässt einen besser fühlen, worauf man denn nun seinen Fuß gesetzt hat. Weshalb für Boulderschuhe auch eher auf einen nicht so hohen Härtegrad der Sohle zurückgegriffen wird. Ein weiterer Pluspunkt ist der Grip, den du durch die weiche Sohle erhältst. Du kannst in der Kletterhalle also recht gut die Wand mitbenutzen, ohne auf einen vormontierten Tritt zurückgreifen zu müssen. Der Schuh haftet quasi an der Wand. Eine weichere Sohle bedeutet aber auch mehr Abrieb und mehr Kraftaufwand, um die Spannung im Fuß halten zu können. Meist greifen erfahrene Kletterer zu weichen Sohlen, um so das Trittgefühl besser für sich zu nutzen.
  • Eine harte Sohle hingegen entlastet die Muskeln - du musst also nicht mehr selbst die Spannung im Fuß halten. So kann man auch etwas leichter auf sehr kleinen Tritten stehen. Bei harten Sohlen ist der Abrieb nicht so groß, allerdings ist der Grip auch weniger gut. Schuhe mit einer härtere Sohle werden oftmals von Einsteigern gekauft.

In manchen Sohlen findest du eine Platte. Diese verteilt die Kräfte, die während des Kletterns auf den Fuß wirken, besser auf deine Füße, verleiht dir allerdings auch ein weniger gutes Trittgefühl.

Vorspann und Downturn - Was ist was?

KletterausrüstungZur Begriffserklärung:

  • Vorspann ist die Spannung, die durch den Gummizug an der Ferse entsteht.
  • Downturn beschreibt hingegen, wie stark ein Schuh gebogen ist.

Oftmals werden die Begriffe jedoch als Synonyme verwendet. Grundsätzlich kann man aber sagen, eine starke Vorspannung bedeutet eine stabilere Ferse. Dies ist aber nicht in jeder Route erforderlich. Ein stabile Ferse ist wiederum sehr gut für Hooks, also das Einklemmen mit der Ferse an einem Tritt. Jegrößer die Biegung der Schuhe, desto einfacher ist es auf kleinen Leisten zu stehen. Mit einer guten Technik kann man das aber auch mit dem "bequemeren" Kletterschuh. Es muss also nicht immer die Vorspannung sein. Du merkst es sicher schon, beim Sportklettern kommt es also wirklich auf dein individuelles Können und deine Bedürfnisse an
Und auch deine Zehen müssen beim Kauf berücksichtigt werden. Deine Fußform spielt dabei eine zentrale Rolle. Schließlich wollen wir nicht, dass du zukünftig unter einer Fehlstellung deiner Zehen oder anderen Fußproblemen leidest. Lieber einmal mehr erkundigen ist hier die Devise.

Das Material - Leder oder Kunststoff?

Kletterschuhe sind in Leder oder aus Kunststoff erhältlich. Aber was sind die Vor- und Nachteile des jeweiligen Materials?

  • Der Lederschuh ist atmungsaktiv. Er kann ruhig etwas enger gekauft werden, da sich das Leder etwas mehr ausdehnt, wodurch sich das Material auch besser an den Fuß anpassen kann.
  • Der Kunststoffschuh hingegen ist fester, da sich das Material nicht so sehr ausdehnt wie Leder. Dadurch ist der Kletterschuh stabiler und kann so durch seine Form den Fuß bzw. die Muskeln etwas mehr entlasten. Nachteilig ist allerdings, die nicht so ausgeprägte Atmungsaktivität.

Die verschiedenen Verschlüsse

Hierbei kommt es auf deinen individuellen Geschmack an. Klettverschluss lässt sich leicht und schnell öffnen, eine Schnürung erlaubt es den Schuh nach deinen Wünschen fest zu schnüren oder doch etwas lockerer anzuziehen. Weiterhin gibt es noch sogenannte Slipper. Diese haben normalerweise keinen Verschluss, müssen also daher sehr gut passen. Du kannst sie dafür sehr schnell an und ausziehen. Besonders Boulderer greifen gerne auf Slipper zurück, da die Boulderschuhe nach einem Boulder-Versuch schnell ausgezogen werden können.

Wie reinige ich meine Kletterschuhe richtig?

Magnesiabeutel, Kletterschuhe und ein KletterseilJeder Kletterer kennt es - und Kletter-Anfänger werden es ganz bald kennenlernen: Kletterschuhe können einen recht unangenehmen Geruch verbreiten. Wie du dem etwas entgegenwirken kannst, erfährst du in unserer Kletterschuh Kaufberatung.
Direkt nach der Klettertour sollten die Schuhe nicht gleich weggepackt werden. Lass sie lieber an der frischen Luft trocknen. Ein Schuhkissen, welches Feuchtigkeit aufnimmt, kannst du zusätzlich verwenden. Wir raten allerdings davon ab, den Trockenvorgang durch das Platzieren auf einer Heizung zu unterstützen.
Sollte die Sohle schmutzig geworden sein, kannst du den Dreck mit klarem Wasser und einer Bürste entfernen. Eine Handwäsche ist möglich, allerdings muss dir bewusst sein, dass dies den Kleber der Sohle lösen und den Kletterschuh selbst etwas aus der Form bringen kann. Solltest du dennoch deine Kletterschuhe in der Waschmaschine säubern wollen, dann im Schonwaschgang und in einem Wäschebeutel.
Grundsätzlich empfehlen wir aber: Frische Luft und klares Wasser sollte ausreichend sein.

Wichtige Hersteller und Marken

Die Welt der Hersteller bietet eine sehr große Auswahlmöglichkeit. Oftmals greifen Kletterer wieder auf denselben Hersteller zurück, da die Schuhe besonders gut gepasst haben. Damit du bereits ein paar der Hersteller kennst, haben wir für dich in unserem Kletterschuhe Vergleich einige zusammengestellt:

  • Boreal
  • Edelrid
  • Five Ten
  • La Sportiva
  • Red Chili
  • Scarpa

Weitere Kletterausrüstung und Kletterzubehör

Natürlich gehört zur Kletterausrüstung nicht nur der Kletterschuh. Für den Anfang kannst du natürlich vieles in der Halle ausleihen. Entscheidest du dich aber doch für eine eigene Kletterausrüstung, so darf in deinem Sortiment ein Klettergurt natürlich nicht fehlen. Mit Karabinern und einem Sicherungsgerät kannst du deine Ausrüstung langsam erweitern. Ebenfalls eignet sich ein Kletterseil sehr gut dazu dein Equipment auszubauen. Dazu gibt es einen sogenannten Seilsack, in dem das Kletterseil aufbewahrt werden kann. Gerade wenn du am Berg oder im Vorstieg unterwegs bist, benötigst du Exen, damit du dich auch sicher einklippen kannst. Falls du am Berg unterwegs bist, ist ebenfalls ein Abseilgerät vonnöten.

Wenn du dich auf ein etwas anderes Terrain des Outdoorsports wagen möchten, was aber dennoch mit der Freiheit des Kletterns zutun hat, dann schau dir doch einmal ein Klettersteigset oder Steigeisen an. Und falls du gleich mehrere Tage in der Natur verbringen möchtest, dann könnte sowohl ein vernünftiger Schlafsack, ein vernünftiges Zelt oder ein Biwaksack auch sehr interessant für dich sein.

Damit du weder in der Halle noch am Fels abrutschst, gibt es für Kletterer Magnesia, auch als Chalk bekannt. Dieses ist sowohl als loses Pulver, eine Art Ball oder auch als Flüssigkeit, die, sobald sie aufgetragen ist, trocknet, erhältlich. Die Pulverform bzw. den Chalk-Ball kannst du in einem sogenannten Chalkbag aufbewahren. Der Chalkbag kann am Klettergurt befestigt werden, sodass du das Magnesia bei deiner Klettertour immer griffbereit hast. Bitte informiere dich vorher, ob loses Chalk am Fels erlaubt ist, den du erklimmen möchtest. An einigen Felsen ist es nämlich aus Naturschutzgründen verboten. Ist dein Kletterpartner etwas schwerer als du, können dir Gewichtssäcke Abhilfe verschaffen. So kann die Differenz zwischen dir und deinem Kletterpartner ausgeglichen werden. Gewichtssäcke stehen normalerweise in jeder Halle zur Verfügung.
Du merkst schon, die Welt des Bergsports ist sehr umfangreich und vielfältig.

Welche Kletterschuhe sind die besten?

Überlege dir, welche Eigenschaften dein Kletterschuh erfüllen soll. Lange Routen am Fels, oder soll es doch der Schuh für den Wettkampf sein? Technikverfeinerung beim Bouldern oder entspannt Klettern in der Halle? Oftmals haben Kletterer mehr als ein Paar Schuhe, damit man auf verschiedenste Fels- oder Halleneigenschaften reagieren kann. Ein Kletterschuhe Testbericht kann dir unter Umständen Aufschluss über ein bestimmtes Modell geben. Anfängern ist anzuraten doch eher noch auf die Bequemlichkeit des Schuhs zu achten, um nicht die Freude am Klettern zu verlieren. Es gibt ihn also nicht, den perfekten Schuh für alle Situationen. Finde die für dich besten Kletterschuhe, dann kannst du bestimmt mit Freude die nächste Route begehen. Vielleicht findest du ja bei uns ein passendes Angebot, wirf doch einmal einen Blick in unseren Kletterschuhe Preisvergleich. Und zu guter letzt: Vergiss den Partnercheck nicht!

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