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Inhalator Kaufberater

1. Befreit aufatmen - der Inhalator machts möglich

Erkältung, Grippe, Bronchitis - Atemwegserkrankungen, unter denen viele von uns schon einmal leiden mussten. Zusätzlich zu den akuten Erkrankungen der Atemwege kommen noch chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma, Bronchitis und COPD (Lungenerkrankung) hinzu. So vielfältig wie die Erkrankungen, so zahlreich sind die Behandlungsmethoden. Eine Methode, die in den meisten Krankheitsfällen zum Tragen kommt ist die Inhalation. Schon eine einfache Erkältung oder Halsschmerzen lassen sich so sehr gut behandeln. Wenn du wissen möchtest wie ein Inhalator funktioniert, was ein Druckgas-Dosierinhalator ist und welche Arten von Inhalationsgeräten es noch gibt, dann bleib in unserer Inhalator Kaufberatung doch einfach dran.

2. Die besten Inhalatoren im Vergleich 2017

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3. Welche Vorteile bietet eine Inhalationstherapie?

Ein Druckgas-Dosierinhalator für die Behandlung von AsthmaEine Schüssel mit heißem Wasser, ätherische Öle hinein, ein Handtuch über den Kopf und dann tief einatmen - so wurde und wird auch heute noch vielfach inhaliert. Bereits in der Antike wusste man um die heilende Wirkung des Wasserdampfes. Kräuter, Öle, Essig und Harz - später war es dann Opium, das zu therapeutischen Zwecken inhaliert wurde.
Heutzutage gibt es viele unterschiedliche Arten von Inhalatoren, die sich in ihrer Anwendung unterscheiden. Hersteller wie PARI (PARI BOY), Inqua, Wick, Medisana und Beurer sind führend in diesem Bereich.

Während man bei einer Erkältung häufig auf die altbewährte Methode mit der Schüssel zurückgreift, wird eine Inhalationstherapie bei Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD von Ärzten vielfach verordnet. Das Inhalieren hilft Atemwegserkrankungen zu lindern und im besten Fall auch zu heilen. Viele Inhalator Tests haben ergeben, das Inhalieren mit Wasser oder einer Salzlösung für eine Linderung der Beschwerden oft schon ausreichend ist, da sich so z.B. festsitzender Schleim lösen kann. Wie ein Ohrthermometer sollte ein Inhalator daher in Ihren Arzneischrank gehören. 
Die Vorteile gegenüber anderen Medikamenten liegen also quasi auf der Hand: Eine Wirkung tritt schnell ein, da Wirkstoffe auf direktem Weg dort hingelangen, wo sie hin sollen. Medikamente, wie Säfte und Tabletten müssen erst über die Blutbahn dorthin transportiert werden - die Belastung für den Körper ist entsprechend höher.     

4. Welche Arten von Inhalatoren gibt es?

Vernebler, Druckgas-Dosierinhalator und Co. in der Übersicht

Das Grundprinzip eines Inhalators ist einfach: Ätherische Substanzen werden in heißem Wasser gelöst und der Wasserdampf eingeatmet. Wirkstoffe gelangen so in die Atemwege, lindern die Symptome und fördern die Heilung. Die Zahl an unterschiedlichen Inhalatoren ist aber mittlerweile groß. Viele davon funktionieren nicht mehr nur mit Dampf, sondern auch mit Druckluft und Ultraschall - das Wasser wird vernebelt und nicht erhitzt. Bei Pulverinhalatoren liegt der Wirkstoff in Pulverform vor. Im Folgenden kannst du dich zu den unterschiedlichen Arten von Inhalatoren informieren:

Vernebler mit Druckluft

Bei diesem Inhalationsgerät wird kein Wasser erhitzt, sondern Druckluft durch die Flüssigkeit geleitet - Nebel entsteht. Dieser transportiert die Wirkstoffe tief in die Lunge. Düsenvernebler, die ohne Maske anzuwenden sind, zählen zur Kategorie der Inhalationsvernebler. Bei Erkrankungen wie Schnupfen oder Mandelentzündung sind sie ebenso wirksam wie bei Asthma oder Bronchitis. Eine Inhalationslösung kann bei den Verneblern, wie auch beim Dampf-Inhalator, zusätzlich hinzugegeben werden.

Vernebler mit Ultraschall

Ein Mädchen inhaliertWie auch bei der Variante mit Druckluft entsteht beim Ultraschallvernebler kein Dampf, sondern ebenfalls feiner Nebel. Die Funktionsweise: Elektrische Schwingung wird in eine mechanische umgewandelt und auf das Wasser übertragen - das Resultat: Nebel. Wie auch der Vernebler mit Druckluft ist diese Art von Inhaliergerät besonders wirksam.

Druckgas-Dosierinhalator

Diese Art von Inhalator, auch Dosieraerosol genannt, kommt häufig in der Asthma-Therapie als “Asthmaspray” zum Einsatz. Manche Geräte benötigen keine Maske. In diesem Fall liegt ein Mundstück vor, über das der Wirkstoff, meist eine Lösung, Suspension oder Emulsion, eingeatmet wird. Wie auch der Pulverinhalator enthalten sie in der Regel einen Arznei-Wirkstoff.  
Mithilfe von Treibgasen wird durch eine Dosierkammer und ein geeignetes Ventil der Wirkstoff als Aerosol (Luftgemisch) freigesetzt und gelangt so in die Lunge.

Dampf-Inhalator

Eine Schüssel mit heißem Wasser - Nach diesem Prinzip funktionieren Inhaliergeräte mit Dampf. Es gibt sie mit Maske und ohne, in elektrischer und der klassischen manuellen Variante. Im Unterschied zu den Verneblern bleiben viele Wirkstoffe (z.B. Salz) im Wasser zurück und nur ätherische Öle können aufgenommen werden. Viele Inhalator Tests haben ergeben, dass der Wasserdampf zudem oft nur bei Erkrankungen der oberen Atemwege hilft.

Pulverinhalator

Seit 1955 gibt es diese Art von Inhalationsgerät. Während der Wirkstoff bei anderen Geräten in flüssiger Form vorliegt, ist es beim Pulverinhalator ein Pulver, das ohne Hilfe eines Treibgases inhaliert wird. Vor allem bei der Behandlung von Asthma, chronischer Bronchitis und COPD kommen sie mit einem Arznei-Wirkstoff zum Einsatz. Hier ist kein Treibmittel notwendig, da der Wirkstoff durch den Atemzug ausgelöst und aufgenommen wird.

5. Welchen Inhalator für Kleinkinder?

Bis zu 12 Mal im Jahr leiden Babys und Kleinkinder unter einer Erkältung. Inhalieren ist eine wirksame und vor allem sehr sanfte Methode, um Erkältungssymptome zu lindern. Die Methode, den Kopf über eine Schüssel mit heißem Wasser zu halten ist für die Kleinen jedoch nicht besonders geeignet. Heißes Wasser birgt immer die Gefahr sich zu verbrühen. Außerdem ist die Methode nicht besonders effektiv, da die Inhalationslösung selten dorthin gelangt, wo sie wirken soll und die Augen durch den Dampf zudem gereizt werden können. Kleinkinder sollten andere Arten der Inhalation nutzen. Welches Inhaliergerät besonders geeignet ist und worauf du bei der Anwendung achten solltest, haben wir für dich zusammengestellt:

  • Dampf-Inhalator: Geeigneter als die altbewährte Schüssel-Methode ist das Inhalieren mit einem Dampf-Inhalator. Über ein Mund- oder Nasenstück gelangt der Dampf in die Atemwege. Die entstehenden Wassertropfen gelangen bis zu den Bronchien und lösen festsitzenden Schleim. Aufgrund des heißen Wassers ist aber stets Vorsicht geboten, daher solltest du dein Kind nicht unbeaufsichtigt inhalieren lassen.
     
  • Vernebler: Auch Babys können schon inhalieren. Möglich ist das aber nur mit einem Vernebler. Als wirklich sinnvoll erachten Ärzte das Inhalieren ab etwa 2 Jahren. Bei starken Erkältungen solltest du immer den Rat eines Arztes einholen. Die Anwendung eines Verneblers mit Druckluft ist bei Kleinkindern problemlos möglich, da keine besondere Atemtechnik angewandt werden muss und kein heißes Wasser im Spiel ist. Genauso verhält es sich beim Ultraschallvernebler. Auch diese Art von Inhalationsgerät kann von Kindern problemlos angewandt werden. Bei Geräten wie dem PARI BOY ist zudem eine spezielle Kindermaske enthalten.

  • Druckgas-Dosierinhalator: Die Anwendung eines Dosieraerosols gestaltet sich schon etwas schwieriger als bei Vernebler und Dampf-Inhalator. Da zeitgleich gesprüht und eingeatmet wird und im Anschluss auch noch die Luft angehalten werden muss, sollten Kleinkinder eine Inhalierhilfe (Spacer) nutzen oder in diesem Fall auf eine andere Inhalator-Art zurückgreifen.

  • Pulverinhalator: Beim Inhalieren mit dem Pulverinhalator wird der Wirkstoff durch die Atmung aufgenommen. Weil Kleinkinder diese Atemtechnik noch nicht beherrschen, ist dieses Inhaliergerät für sie ungeeignet.

6. Der Inhalator bei Asthma - Worauf es beim Inhalieren ankommt

Wenn du unter einer chronischen Lungenerkrankung wie Asthma leidest, wird für dich das Inhalieren zum Tagesablauf dazugehören. Das geschieht mittels eines Druckgas-Dosierinhalators bzw. eines Dosieraerosoles (“Asthmaspray”) oder eines Pulverinhalators. Verschreibungspflichtige Medikamente gelangen so über einen Sprühnebel tief in die Atemwege.
Doch nicht nur die Inhalation von Medikamenten kann helfen Asthmaanfälle zu verhindern und den allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern. Hier kann ebenfalls der Dampf-Inhalator zum Einsatz kommen, da die Inhalation des heißen Wasserdampfes oft als Wohltat empfunden wird. Ob das Wasser zu heiß ist, merkst du daran, dass du den Dampf nicht problemlos einatmen kannst. Dies kann zu einer nachteiligen Wirkung führen. Auch das Inhalieren einer Salzlösung, z.B. mit Hilfe eines Verneblers, wird bei Asthma empfohlen. Bei der Inhalation von ätherischen Substanzen sollte allerdings dein behandelnder Arzt zur Rate gezogen werden. Nicht alle Wirkstoffe sind für jeden Asthmapatienten geeignet!

7. Inhalatoren - Was muss ich beachten?

So vielfältig die Arten von Inhalatoren, so unterschiedlich sind sie in den Anwendungen. Die wichtigsten Anwendungstipps erhältst du hier:

Worauf kommt es beim Kauf eines Inhalators an?

Inhalieren bietet sich auch bei älteren Menschen besonders anSchon vor dem Kauf eines Gerätes solltest du dich ausreichend informieren. In medizinischen Fachgeschäften, in der Apotheke oder auch bei deinem Arzt hilft man dir sicher gerne weiter. Die verschiedenen Arten von Inhalationsgeräten unterscheiden sich sehr. Der Verwendungszweck und die Art des Inhalators sollten daher aufeinander abgestimmt sein.
Eine hohes Füllvolumen des Gerätes, das eine längere Inhalationszeit bedeutet, sowie eine hohe Vernebelungsleistung, die den Wirkstoff schneller in die Atemwege befördert, sind in jedem Fall von Vorteil.
Du musst aber nicht gleich ein Gerät kaufen, das Inhaliergerät kann in der Apotheke auch geliehen werden. Einige Ärzte verordnen den Inhalator auch auf Rezept - frag einfach mal nach!   

Wie wende ich den Inhalator an?

Da sich auch die Anwendung bei den verschiedenen Inhalatoren unterscheidet, solltest du immer Rücksprache mit deinem Arzt halten. Vor allem dann, wenn du eine Inhalationstherapie verordnet bekommen hast.
Dampf-Inhalatoren funktionieren mit heißem Wasserdampf, daher ist bei dieser Art von Inhalator immer Vorsicht geboten.
Bei der Anwendung kommt es vor allem auf die richtige Atemtechnik an. Du solltest daher immer langsam und tief einatmen, damit die Wirkstoffe tief in die Lunge gelangen. Halte den Atem für ca. 5 bis 10 Sekunden an und atme danach zügig aus.

Wie reinige ich den Inhalator?

Eine gründliche Reinigung und Hygiene im Umgang mit einem Inhaliergerät ist sehr wichtig. Zu Pilzbefall kann es kommen, wenn du direkt nach dem Essen inhalierst. Mund-, und Nasenstücke sowie die Maske sollten nach dem Gebrauch regelmäßig ausgekocht werden. Vor allem wenn der Inhalator von mehreren Personen verwendet wird, ist Hygiene wichtig.

Ist bei dir eine Erkältung im Anmarsch? Dann nichts wie her mit dem Inhalator!

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