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Infrarotstrahler

Test: Die besten Infrarotstrahler

Wir haben Experten-Tests und Kundenbewertungen zu 91 Infrarotstrahler ausgewertet: Das sind die Besten

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Jan-Philipp
Jan-Philipp

Infrarotstrahler - So wird einem schnell warm ums Herz

Wordcluster zu Infrarotstrahlung Infrarotstrahler eignen sich für eine vielfältige Anwendung. Du kannst mit ihnen z.B. den Innen- und Außenbereich bestrahlen oder sie für therapeutische Zwecke nutzen - also generell mit ihnen Gegenstände oder Lebewesen erwärmen. In Industriehallen werden sie auch gerne zur gezielten Erwärmung verwendet.

Wie funktioniert ein Infrarotstrahler?

Anders als eine gewöhnliche Heizung vermag der Infrarotheizkörper eine direkte Wärme abzugeben. Bei einem Heizkörper wird zunächst die Luft und dann der Raum erwärmt. Ein Infrarot Wärmestrahler kann gezielt Personen oder Gegenstände erwärmen, ohne dabei für trockene Luft oder Allergieerscheinungen zu sorgen.
Doch Achtung: Infrarotstrahlung wird nur von bestimmten Stoffen absorbiert. Ebenfalls empfänglich für Infrarotstrahlen ist der menschliche Körper. Die Strahlung stellt dabei nur einen kleinen Teil des elektromagnetischen Spektrums dar. Dieses beinhaltet sowohl sichtbares als auch “unsichtbares” Licht. Das sichtbare ist ein Farbspektrum, welches sich in die eine Richtung Infrarot und in die andere Richtung Ultraviolett ausdehnt.

Die besten Infrarotstrahler im Vergleich

Vergleichstabelle
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Leistung in Watt: 2000 W
Leistung in Watt: 2500 W
Leistung in Watt: 2000 W
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Geeignet für: Innenbereich
Geeignet für: Außenbereich
Geeignet für: wettergeschützter Außenbereich
Geeignet für: Außenbereich
Geeignet für: Innenbereich
Besonderheiten:
  • IP 24 Schutz
  • 4 Stufen
  • Quarzstrahler
Besonderheiten:
  • inkl. Fernbedienung
  • lässt sich über eine App steuern
  • kann stufenlos gedimmt werden
  • mit Timer
  • IP 65 Schutz
  • Kipp- und Überhitzungsschutz
Besonderheiten:
  • 4 Stufen
  • mit Fernbedienung und Sleep-Timer
  • digitales Thermostat
  • Umkippschutz
  • Überhitzungsschutz
  • LCD-Display
  • mit Schutzhülle
  • IP 20 Schutz
Besonderheiten:
  • IP 65 Schutz
Besonderheiten:
  • 4 Stufen
  • Quarzstrahler
  • schwenkbar
  • IP 24 Schutz
  • Überhitzungsschutz

Die Vor- und Nachteile eines Infrarotstrahlers

Damit du noch einmal genau die Vorzüge des wirtschaftlichen Strahlers vor Augen hast, hier eine Übersicht.

Vorteile

Nachteile

  • ermöglichen eine gezielte Erwärmung von Lebewesen und bestimmten Gegenständen
  • platzsparend
  • vielseitig einsetzbar
  • wartungsarm
  • hoher Energieverbrauch
  • eignen sich lediglich für eine kurzfristige Erwärmung

Betriebsart - Gas oder Strom?

Es gibt elektrische und gasbetriebene Infrarotstrahler. Die Elektrogeräte werden überwiegend im Hausgebrauch verwendet. Gasstrahler findest du hingegen ausschließlich für den Außenbereich, da ihr Einsatz in Gebäuden ein zu hohes Risiko bedeuten würde. Abgesehen von der Energiequelle ist das Funktionsprinzip jedoch das gleiche. Das Heizelement wird durch ein Gitter geschützt, damit dieses nicht berührt werden kann. In der Regel werden die Heizstrahler mit Infrarot jedoch häufig so hoch platziert, dass sie ohnehin nicht von Kindern zu erreichen sind. Zudem werden sie geprüft und mit einem Sicherheitssiegel versehen, damit sie möglichst wenig Gefahrenquellen liefern.

Elektrische Infrarotstrahler

InfrarotstrahlerDer Vorteil von elektrischen Heizstrahlern ist das geringere Risiko, durch die fehlende Flamme. Zudem sind Terrassenstrahler, die mit Strom betrieben werden, weniger empfindlich gegen Wind und haben so gut wie keinen Wartungsaufwand. Die Sauerstoffzufuhr wird hier nicht beeinflusst und es entstehen keine Abgase. Mit einem Elektro-Infrarotstrahler sparst du zudem bares Geld und umständliches Schleppen, da keine Anschaffung einer Gasflasche nötig ist.

Gasheizstrahler

Infrarotheizstrahler, welche mit Gas betrieben werden, findest du auch oft beim Camping. Beachte hier jedoch unbedingt die Aufstellungsbestimmungen, um Unfälle zu vermeiden und dich sowie andere Camper nicht zu gefährden. Dasselbe gilt auch für  Industrie-Infrarotstrahler.

  • Hellstrahler: Hier findet eine optisch wahrnehmbare Verbrennung von einem Gas-Luftgemisch statt. Diese Geräte werden häufig an Decken oder Wänden installiert. Die Oberfläche, welche aus Keramikplatten besteht, erhitzt sich dabei auf Temperaturen von bis zu 950°C. Reflektoren sorgen dafür, dass die Strahlung auf den Aufenthaltsbereich weitergeleitet wird.
    Die Effizienz dieser Strahler hat sich in den letzten Jahren von ursprünglich 40-50% auf 65-77% gesteigert. Hellstrahler werden besonders in Hallen mit einer hohen Decke eingesetzt. Aber auch Museen oder Kirchen eignen sich als Einsatzort. Achtung: Die entstehenden Abgase müssen über eine ausreichende Frischluftzufuhr abgeleitet werden.

  • Dunkelstrahler: Auch hier findet die Verbrennung eines Gas-Luftgemischs statt, jedoch in geschlossenen Brennern mit Stahlrohren. Sie bestehen aus einem Brenner, einem Ventilator, Strahlungsrohr und Reflektor. Dabei bildet das Rohr die Strahlfläche. An dem einen Ende befindet sich der Brenner, bei manchen Geräten ist ein Ventilator direkt davor geschaltet, um die Flamme möglichst weit in das Rohr zu befördern. Der Reflektor fungiert hier als Abdeckung und lenkt die Wärmestrahlung in die gewünschte Richtung. Die Rohre von Dunkelstrahlern werden bis zu 650°C heiß. Die Leistung liegt hier bei niedrigen Temperaturen zwischen 45 und 55%. Bei modernen Geräten beträgt der Strahlungsgrad hingegen bis zu 77%. Die Intensität ist bei diesen Modellen geringer als bei Hellstrahlern. Abgase müssen hier direkt über Rohre abgeführt werden. Sie können in Hallen mit einer Deckenhöhe von bis zu 4 m eingesetzt werden. Für die Freiluftbeheizung eignen sie sich nicht.

Wie wende ich einen Infrarot Heizstrahler an?

Die Anwendung von Infrarotstrahlern ist simpel. Über einen Schalter wird das Gerät in Betrieb genommen. Oftmals ist ein Timer verbaut, der sich beliebig auf deine Bedürfnisse einstellen lässt. Große Geräte können häufig über eine Fernbedienung bedient werden. Diese ist jedoch nicht bei allen Infrarotstrahlern im Lieferumfang enthalten und muss unter Umständen separat erworben werden. Wichtig bei der Anwendung ist auch die richtige Positionierung des Strahlers. Achte dabei auf einen ausreichenden Abstand und den passenden Winkel.

Was die Pflege und Reinigung betrifft, wirst du mit einem Infrarotstrahler nicht viel Arbeit haben. Dieser muss lediglich ab und an entstaubt werden. Genauso verhält es sich mit Quarz- oder Halogenstrahlern, welche ebenfalls Infrarottechnik benutzen. Diese sind besonders wirtschaftlich, jedoch kostenintensiv in der Anschaffung.

Was ist der Unterschied zwischen Infrarotstrahler und Infrarotheizung?

Infrarotheizungen sind eine Unterart von Infrarotstrahlern. Sie sind auch als Wärmewellenheizungen bekannt und werden oft zum Heizen von großen Hallen genutzt. Für den Privatgebrauch sind sie in der Regel mit einer Schutzplatte (die Verbrennungen verhindert) versehen. Denn ein Flächenstrahler wird bis zu 100°C heiß. Um deine Wohnung durch eine Infrarotheizung optisch aufzuwerten, kommen diese als Bild, Kugel oder Spiegel daher. Sie eignen sich auch für den Kurzzeitbetrieb, da sie im Dauerbetrieb einen ähnlich hohen Stromverbrauch wie Elektroheizungen erzielen.

Für welchen Einsatz eignet sich ein Infrarotstrahler?

Infrarotstrahler für den Innenbereich Infrarotstrahler können entweder in Privathaushalten oder Unternehmen eingesetzt werden. Dabei ist ihr Zweck und der Einsatzort entscheidend für die benötigte Größe und Leistung des Gerätes.

Einsatzmöglichkeiten in Privathaushalten: Hier findest du Infrarotstrahler häufig in Feuchträumen wie dem Bad. Man kann sie aber auch als Terrassenstrahler einsetzen. Ebenso wäre die Aufstellung eines Gasheizstrahlers in einer heimischen Werkstatt denkbar. Auch das Baby auf dem Wickeltisch sollte mit einem Infrarotstrahler warmgehalten werden. So ist das Windeln wechseln für die Kleinen nicht so unangenehm - gerade in den kalten Monaten. Infrarotstrahler eignen sich ebenfalls für die Verwendung in einer Infrarotkabine.

Einsatzmöglichkeiten in Industrie oder Landwirtschaft: In Industriebetrieben müssen Mitarbeiter nicht selten in großen Hallen arbeiten. Dort herrscht meist eine nicht so angenehme Arbeitstemperatur. Ein Infrarotstrahler hilft, dass die Arbeitsplätze gezielt erwärmt und dafür nicht die ganze Halle geheizt werden muss. Auch in der Landwirtschaft ist ein Heizstrahler durchaus angebracht, vor allem um das Überleben von Jungtieren zu sichern.

Die Kosten sind dabei abhängig von der Größe und der Verwendung des Geräts. Kleine Heizstrahler fürs Bad oder die Dusche bekommst du schon ab ca. 100€.

Auf welche Marken kannst du setzen?

Zu den Top Marken auf dem Markt gehören Heatscope, Tansun und Solamagic. Dabei zeichnet sich Heatscope vor allem durch die hervorragende Qualität und innovative Technik seiner Produkte aus. Solamagic hingegen weiß durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu überzeugen. Diese Marke macht sich kurzwelliges Halogen-Infrarot zunutze, welches sich besonders für Terrassenheizstrahler eignet. Von diesem Hersteller kannst du auch die Produkte in unterschiedlichen Farben kaufen. Einfach Wunschfarbe nennen und Angebot erstellen lassen.
Als mögliches Zubehör kommt ein Dimmer oder eine Zeitschaltuhr in Frage.

Wie effizient ist ein Infrarotheizstrahler?

Während Heizpilze Stromkosten von ca. 3,50€ in der Stunde generieren, benötigen Infrarotstrahlen mit Halogenröhren Strom im Wert von 0,25€ die Stunde. Neben der deutlichen Kostenersparnis, kommen noch Faktoren wie die zunehmende Effizienz dazu. Hier werden nämlich 92% der eingesetzten Energie genutzt. Während du bei Heizpilzen bis zu 5 Minuten warten musst, bis diese wärmen, kannst du mit Halogen-Infrarotstrahlern direkt nach dem Einschalten die wohlige Wärme genießen. Zudem entsteht keine CO2-Emission und die Geräte sind nicht windempfindlich.

Welche Formen von Infrarotstrahlern gibt es?

InfrarotlampeJe nach Einsatzgebiet empfehlen sich unterschiedliche Bauarten von Infrarotstrahlern. Das sind die gängigsten:

  • Infrarotlampe (auch Rotlichtlampe genannt): Erwärmung wird auf eine kleine Fläche gebündelt. Sie gehört zu den thermischen Strahlern und gibt Strahlung gemäß ihrer Temperatur ab. Hier wird oftmals nicht sichtbare Wärmestrahlung abgegeben. Ein roter Filter sorgt für die Filterung des restlichen, nicht roten sichtbaren Lichts. Der Anteil der nahen Infrarotstrahlung (dringt besonders tief in die Haut ein) ist hier besonders hoch. Bei modernen Geräten kann die Intensität gedimmt werden.

  • Flächenstrahler: Diese bestehen aus großflächigen Carbonplatten und erzeugen eine milde Wärme. Bei dieser Variante kommst du nicht ins Schwitzen.

  • Keramikstrahler: Hier wird die Wärme durch einen Heizleiter, welcher sich in einem Keramikrohr befindet, erzeugt. Der Heizleiter wird von Quarzsand umgeben. Im Gegensatz zum Flächenstrahler erwärmen sie nur punktuell. Aufgrund der gebündelten Wärmeentwicklung kann hier schonmal der Schweiß fließen. Keramikstrahler werden im Betrieb sehr heiß und sollten daher nicht berührt werden.

  • Quarzstrahler: Der Aufbau ist ähnlich wie bei einem Keramikstrahler, mit der Ausnahme, dass das Rohr in diesem Fall aus Quarz besteht.

  • Halogenstrahler: Hier ist der Wirkungsgrad höher als beispielsweise bei einem Quarzstrahler. Dieser Strahler werden z.B. bei Ceranplatten eingesetzt.