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Die besten Grills 2020

Grill Test

Die besten Grills aus Tests und Kundenbewertungen im Vergleich

von Fabian Krudewig | zuletzt aktualisiert: 10.07.2020
Grills
Unsere Redaktion hat die besten Grills für dich zusammengestellt und verglichen. Unsere Kaufberatung zeigt, was es beim Online-Kauf zu beachten gibt.
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Grills auf einen Blick - Das musst du wissen

Grillfest im SommerDie Tage werden länger und die Temperaturen steigen: Die Grillsaison steht vor der Tür. Damit du bestens gerüstet in diese starten kannst, haben wir dir hier alles Wissenswerte zu Grills zusammengetragen.

  • Welcher Grill darf es denn sein: Grills lassen sich grob in drei Arten aufteilen.
    • Gasgrills sind die Sprinter unter den Grills. Sie werden mit einer Gasflasche angetrieben. Wenig Rauch bei hohem Grilltempo.
    • Der Holzkohlegrill gehört zu den Klassikern. Angetrieben mit dem namensgebenden Brennmaterial, erhältst du mit ihm das typische Grillaroma.
    • Für Leute, die es etwas unkomplizierter mögen, gibt es den Elektrogrill. Einfach in der Handhabung grillt er schnell und zuverlässig.

  • Für jeden der richtige Grill: Die Auswahl der verfügbaren Grills ist enorm und auf den ersten Blick schwer zu überblicken. Auch wenn sie sich grob in Gas-, Holzkohle- und Elektrogrills aufteilen lassen, ist noch lange nicht für Übersicht gesorgt. Soll es ein Lavasteingrill, ein Gerät mit Heizspirale oder doch lieber ein Smoker sein?

  • Auf die Größe kommt es an: Je nach Grillgerät musst du entsprechend Platz mitbringen. Während Elektrogrills klein genug für eine Tischplatte sind, musst du bei größeren Holzkohlegrills, wie zum Beispiel den Smoker, schon etwas mehr Platz einplanen. Der Bolide unter den Grills ist der Kamingrill, der mit seinen rund 500 kg nur wenig herumbewegt werden kann.

Grill Bestenliste 2020

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Der Kugel-Klassiker
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Der beste Gasgrillwagen
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Rauchfrei & portabel
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Vorteile:
  • schnelles und gleichmäßiges Aufheizen
  • Räder teilweise mit Bremse
  • Thermometer mit Sensor
Vorteile:
  • robustes und langlebiges Material
  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • leichter und schneller Aufbau
Vorteile:
  • stufenlos einstellbare Brenner aus Edelstahl
  • gleichmäßiges Grillergebnis
  • emaillierter Warmhalterost
Vorteile:
  • keine Rauchentwicklung
  • sehr geringe Aufheizzeit trotz Holzkohle
  • mit Tragetasche, Batterien und USB-Anschluss
  • sehr sicher und einfach zu bedienen
Vorteile:
  • Steaks wie beim Profi
  • einfache Reinigung dank Fettschublade
  • große Auswahl an Grillrosten und -Schalen
Nachteile:
  • witterungsempfindlich
Nachteile:
  • wenig Platz auf dem Grill
Nachteile:
  • keine Halterung für Grillzange etc.
Nachteile:
  • Hitzeverteilung auf dem Rost nimmt nach außen stark ab
  • Brennpaste erforderlich
Nachteile:
  • Zündung teilweise sehr langsam
Fazit:

Dieser Grillwagen ist zwar etwas größer, dafür aber auch ein echter Alleskönner. Die seitliche Kochstelle, der großer Rost und der zusätzlicher Warmhalterost machen ihn zum Star deiner nächsten Grillparty. Trotz guter Verarbeitung solltest du ihn bei schlechtem Wetter am besten trocken unterstellen. Ansonsten sind der Grillsaison mit diesem Gasgrill keine Grenzen gesetzt.

Fazit:

Webers Holzkohle-Kugelgrill ist ein echter Klassiker. Leicht zu transportieren, gute Grillergebnisse und eine hochwertige Verarbeitung - was will man mehr? Die Grillfläche ist mit größeren Grillwägen natürlich nicht zu vergleichen, dafür bekommst du echte Weber Qualität und einen Grill, der sich Jahrzehnte lang bewährt hat.

Fazit:

Durch den Gasantrieb grillt der Landmann-Grill nicht nur schnell, sondern auch gleichmäßig. Dadurch sparst du Zeit und vermeidest mit dem stufenlos einstellbaren Brenner auch übermäßig verbrannte Stellen bei Fleisch oder anderem Grillgut. Dank Warmhalterost kannst du mit diesem Grillwagen auch problemlos Essen für größere Gruppen zubereiten.

Fazit:

Der LotusGrill überzeugte in unserem Test mit einem rauchfreien und sicheren Grillerlebnis. Er war einfach zu bedienen und bot mit Tragetasche, Batterien und USB-Anschluss sinnvolles Zubehör. Etwas schade fanden wir die Notwendigkeit einer Grillpaste und die nach außen abfallende Hitze auf dem Rost. Dafür brauchte er nur wenig Kohle und die Hitze ließ sich dank des Drehschalters gut regulieren.

Fazit:

Das Grillen von saftigen Steaks ist die Königsdisziplin. Mit dem Landmann Steakgrill gelingt dir das edle Fleisch endlich wie beim Profi. Aber auch anderes Grillgut lässt sich auf den verschiedenen Etagen schnell und einfach zubereiten - sogar Pizza ist möglich! Dank Fettauffang ist die Reinigung nach dem Grillen außerdem überraschend einfach.

Diese Grills empfehlen wir dir

Grill ist nicht gleich Grill und jeder hat seine Stärken und Schwächen. Während manche Geräte in Tests keine guten Grillergebnisse erzielen, mangelt es bei anderen an der Ausstattung oder der Haltbarkeit.

Wir haben recherchiert und die empfehlenswertesten Grills für dich herausgesucht, mit denen dein Grillfest garantiert zum Hit wird.

Landmann Rexon PTS 3.0 - Grillt gut und gleichmäßig

Landmann GrillAuch wenn etwas Zeit und Mühe nötig ist, um den Landmann Rexon PTS 3.0 einsatzbereit zu machen, gehört er zu den derzeit besten Gasgrills auf dem Markt. Er kombiniert Tempo und Effizienz.

  • Gleichmäßig gegrillt: Der Gasbetrieb zeigt Wirkung, denn das Gerät grillt überaus gleichmäßig und liefert sehr gute Ergebnisse beim Garen.

  • Viel Fläche: Die Grillfläche des PTS 3.0 bietet genügend Platz für größere Grillfeten. Hinzu kommen die Seitenablagen mit denen du zusätzlichen Stauraum für Zubehör und Ähnliches hast.

  • Kein Plug and Play: Die Montage des Grills fällt leider etwas schwieriger aus, da es beim Auspacken eher einem Bausatz als einem Grill ähnelt. Mit etwas handwerklichem Geschick sollte der Aufbau aber kein Problem darstellen.
Landmann Rexon PTS 3.0 - Die Nachteile

Durch die erschwerte Montage liegen zwischen dir und dem ersten Steak mehrere Arbeitsschritte, bevor der Grill überhaupt einmal zum Laufen gebracht wurde. Besonders ärgerlich, wenn man wenig Erfahrung hat oder die Gäste schon vor der Tür stehen.

Zuletzt ist auch die fest verbaute Seitenablage, wenn auch praktisch im Betrieb, etwas sperrig beim Lagern.

Landmann Rexon PTS 3.0 - Die Vorteile

Auch wenn der Aufbau etwas länger dauert gilt: Was lange währt, wird endlich gut, denn die Ergebnisse sprechen für sich. Durch den Gasantrieb grillt er nicht nur schnell, sondern auch gleichmäßig. Dadurch sparst du nicht nur Zeit, sondern vermeidest auch übermäßig verbrannte Stellen bei zum Beispiel Fleisch.

Die Fläche, die dir geboten wird, reicht auch für größere Gruppen. Die seitliche Ablagefläche ist praktisch, um beispielsweise Grillfleisch vorzubereiten oder Zubehör abzulegen. Während des Betriebs bleiben sowohl die Haube als auch sämtliche Regler angenehm kühl, wodurch es nicht zu Verbrennungen kommen kann. Die Abdeckhaube hilft darüber hinaus besonders, um die Hitze nicht entweichen zu lassen. Auch indirektes Grillen ist mit ihr möglich.

Landmann Rexon PTS 3.0 - Unser Fazit

Wenn du dich an dem Aufbau nicht störst, bist du mit diesem Grill von Landmann bestens für den Sommer und jede eventuelle Grillparty gerüstet. Gute Bedienung, gleichbleibend tolle Grillergebnisse bei maximaler Sicherheit.

Tepro Toronto Click - Praktisch und modern trifft traditionell

Toronto ClickDer Tepro Grillwagen Toronto Click steigt in die lange Kette der Holzkohlegrills ein. Tradition trifft modernes Design, denn durch seine mattierte Oberfläche macht er optisch einen schicken und hochwertigenEindruck.

  • Der Alleskönner: Der Toronto Click ist durch eine runde, herausnehmbare Auslassung in der Mitte des Grillrosts besonders flexibel. Diese kann nach Wahl mit einer Pfanne oder Ähnlichem ausgetauscht werden, wodurch du eine große Anzahl an Gerichten auch simultan zubereiten kannst.

  • Einfach im Aufbau: Auch wenn der Grill nicht fertig zusammengebaut geliefert wird, ist die Inbetriebnahme leicht. Eine gute Anleitung sowie bereits in Position gebrachte Schrauben ermöglichen eine schnelle und einfache Montage.

  • Raucharoma: Nur Holzkohlegrills schaffen es, dem Grillfleisch die rauchige Note zu verpassen, die Grill-Feinschmecker so lieben. Der Toronto Click ist dabei keine Ausnahme. Durch das praktische Schubfach fällt zudem die Reinigung nach dem Grillen besonders leicht.
Tepro Toronto Click - Die Nachteile

Das Schubfach für die Kohle - wenn auch praktisch bei der Reinigung - hat keine Verriegelung. Dadurch klappt es manchmal beim Transport auf und verteilt eventuelle Aschereste auf dem Boden. Kein großes Problem, wenn der Grill nur stationär eingesetzt wird, aber ärgerlich, wenn du ihn beispielsweise zum Lagern bewegen möchtest.

Auch wenn die Idee des herausnehmbaren Rosts gut ist, stößt man praktisch auf ein paar Probleme. So kann es passieren, dass an den Schnittstellen das Fleisch etwas festbrennt und mühseliger gewendet werden muss.

Tepro Toronto Click - Die Vorteile

Wer die Möglichkeiten der Grillrost-Aussparung jedoch voll nutzt, kommt hierbei auf seine Kosten. Mit Pfannen, Woks oder ähnlichen Dingen, eröffnen sich dir hier neue Möglichkeiten zur Essenszubereitung beim Grillen. Besonders praktisch für größere Gruppen von Gästen, die verschiedene Geschmäcker haben.

Zudem hat der Toronto Click eine Menge Stauraum in petto. Neben einem Gitter, auf dem du zum Beispiel deine Holzkohle lagern kannst, gibt es eine seitliche Ablagefläche für dein Grillzubehör oder das Grillgut. Der Grillrost bietet genügend Platz und zur Zwischenlagerung gibt es sogar einen zusätzlichen Rost, die sich nicht unmittelbar über der Flamme befindet.

Tepro Toronto Click - Unser Fazit

Kreative Grillchefs, die den flexiblen Rost ausnutzen, kommen mit dem Toronto Click voll auf ihre Kosten. Auch die Menge an Stauraum, die dir zur Verfügung steht, ist ein großer Pluspunkt des Geräts. Der zusätzliche Rost, um Grillgut zwischenzulagern ist schlichtweg praktisch.

Grillarten - Was für Grills gibt es?

Mann am GasgrillWir haben hier für dich die gängigsten Grilltypen zusammengetragen und deren Vor- und Nachteile einmal genauer beleuchtet. Viel Spaß beim Stöbern!

Gasgrill - Für Grillchefs

Einer der Klassiker, wenn es ums Thema Grillen geht, ist der Gasgrill. Diese sind meist sehr massiv und robust und benötigen nicht selten ein gewisses Maß an Platz auf deiner Wiese oder der Terrasse. Wie der Name vermuten lässt, werden sie mit einer Gasflasche betrieben. Je nach Modell bietet dir ein Seitenkocher (seitliche Kochstelle) noch mehr Möglichkeiten. Achte beim Kauf auf die Leistung und die Anzahl der verbauten Brenner.
Beachte: Bei der Arbeit mit Gasgrills solltest du einige Sicherheitsmaßnahmen beachten, um dich nicht in Gefahr zu bringen. Sicherheitsventile oder mehrere Regler an den Grills sind hierbei zu empfehlen.

Weitere Bauarten:

  • Koffergrill: Der Koffergrill eignet sich für die Anbringung eines Drehspießes und kann ebenfalls gut beim Camping zum Einsatz kommen.
  • Grillstation: Sie nehmen zwar recht viel Platz in Anspruch, bieten dafür aber auch für größere Gruppen genügend Platz für Grillgut.
  • Lavasteingrill: Beim Lavasteingrill werden über dem Gasbrenner Lavasteine platziert, welche sich durch die Gasflamme erhitzen.
  • Campinggrill: Campinggrills setzen vor allem auf Mobilität und Handlichkeit, sodass du ihn überall hin mitnehmen kannst. 

Die Vor- und Nachteile eines Gasgrills kannst du dir hier noch einmal in der Zusammenfassung anschauen.

Vorteile

Nachteile

  • Einfache und gezielte Hitzeregulierung dank Drehschalter
  • Schnelle Hitzeentwicklung
  • Es entsteht kaum Rauch
  • Leichte Bedienbarkeit und einfache Reinigung
  • Das typische Grillaroma fehlt
  • Gasflasche wird benötigt
  • Etwas teurer in der Anschaffung
  • Montage mitunter schwer

Lavasteingrill:

  • Die Lavasteine müssen ca. zwei Mal pro Jahr gereinigt werden, da Fett auf sie herabtropft. Nach drei Jahren sollten sie durch neue ersetzt werden.

Elektrogrill - Klein und Mobil

Diese Art von Grills werden, wie der Name schon sagt, mit Strom betrieben. Meist handelt es sich dabei um kleine Tischgrills für den Garten- oder Küchentisch. Diese sind entweder mit einem Rost oder einer Grillplatte ausgestattet. Es gibt aber auch Standgeräte, die bequem auf dem Balkon platziert werden können. Elektrische Grills verfügen oftmals über eine Schale, die mit Wasser befüllt wird. Diese befindet sich unter der Heizspirale. Somit wird das Prinzip des indirekten Grillens verfolgt, wodurch sich der Garprozess verlängert. Dafür gibt es aber weniger Geruchsbildung und das herabtropfende Fett wird aufgefangen.
Beachte: Für indirektes Grillen wird immer ein Grill mit Deckel und Lüftungsschlitzen benötigt. Die Luft kann im Inneren des Grillgeräts zirkulieren und das Grillfleisch wird von allen Seiten gleichmäßig gegart, ähnlich wie beim Braten im Ofen.

Vorteile

Nachteile

  • Kleiner, handlich und damit leichter zu transportieren
  • Keine Rauchbildung
  • Beim Tischgrill können alle, auch der, der fürs Grillen zuständig ist, gemütlich in einer Runde sitzen
  • Einfache Hitzeregulierung über Schalter und/oder Regler
  • Einfache Reinigung
  • Stromanschluss wird benötigt, wodurch die viel gerühmte Mobilität etwas eingeschränkt wird
  • Bietet im Allgemeinen weniger Grillfläche

Holzkohlegrill - Für das originale Grillfeeling

Holzkohlegrill mit GrillgutDer Klassiker unter den Grills ist der Holzkohlegrill. Die Hitze kommt hierbei vom Verbrennen der namensgebenden Holzkohle. Das Fleisch wird direkt über der Flamme auf dem Rost gegrillt. Dadurch kommt es auch zu dem typischen Grillmuster und dem rauchigen Beigeschmack. Die schiere Anzahl an Zubereitungsmöglichkeiten sucht hierbei ihres gleichen. In Tests und Vergleichen zeigt sich immer wieder: Holzkohlegrills sind extrem vielfältig, denn sie kommen in allen möglichen Formen, Farben und Bauarten.
Beachte: Die Kohle muss vor jedem Grillen zunächst angefeuert und zum Brennen gebracht werden. Das dauert etwas länger, wodurch du etwas mehr Zeit einplanen solltest.

  • Kugelgrill: Eine mittlerweile klassische Bauform und ein gern gesehener Grill unter Kennern. Häufig mit Rollen versehen, bringt ein Kugelgrill auch eine gewisse Mobilität mit sich. Durch den Deckel findet eine gleichmäßige Wärmeverteilung statt. Der Deckel sollte jedoch nicht zu oft angehoben werden, da das Grillen sonst länger dauert.

  • Schwenkgrill/Dreibein Grill: Dieser Vertreter ist häufig auf großen Grillplätzen oder an Sportlerheimen zu finden. Über einem Feuerplatz oder einer Feuerschale wird ein runder Rost, der an einem dreibeinigen Metallgestell mit einer Kette befestigt ist, aufgehängt. Über die Kette kann die Höhe des Rostes verstellt werden. Diese Art von Grill bietet in der Regel genügend Platz für eine größere Runde von Grillfreunden.

  • Smoker: Der Smoker sieht aus wie ein kleiner Ofen. Meist schwarz und länglich wird er mit Holz oder Kohle befeuert. Der Unterschied zu den anderen Grills liegt darin, dass das Grillfleisch nicht über der Glut gegart, sondern von heißem Rauch umströmt und somit gegrillt wird. Mit einem Smoker lässt sich wunderbar ein Barbecue im Garten veranstalten. Neben Fleisch kann man auch sehr gut Fisch darin räuchern. Charakteristisch ist der rauchige Geschmack des Fleisches.

  • Grillwagen: Wer es gern komfortabel mag und sich eine Abstellfläche für Fleisch, Grillzubehör und anderen Dingen an seinem Kohlegrill wünscht, ist mit einem Grillwagen gut beraten. Dieser lässt sich auch einfach über die Terrasse oder den Balkon schieben. Durch die extra Fläche sind sie jedoch etwas sperriger und weniger mobil.

  • Säulengrill: Wie der Name schon sagt, besteht der Säulengrill aus einer länglichen (hohlen) Säule aus Metall, welche in einem meist runden Aufsatz mit Rost endet. Durch die exzellente Belüftung und Zirkulation kann hiermit schneller und gleichmäßiger gegrillt werden. Wenn dein Säulengrill über einen Deckel verfügt ist damit auch indirektes Grillen möglich.
    Trichtergrill: Die Variante mit einem rechteckigen Rost wird Trichtergrill genannt, funktioniert aber genauso wie der Säulengrill.

  • Tischgrill: Zum Grillen in der Wohnung eignen sich die Holzkohle-Tischgrills nur bedingt, für den Balkon oder den Garten sind sie jedoch super praktisch. Wir haben in unserem Tischgrill-Test 6 Produkte getestet, darunter auch zwei Holzkohle-Tischgrills. Besonders der LotusGrill konnte hier überzeugen.

  • Rundgrill: Sehr schlicht und klein kommt der Rundgrill daher. Er ist oftmals für kleines Geld zu haben sowie schnell und einfach aufgebaut. Seine Höhe (ca. 40-50 cm) eignet sich vor allem für das Grillen im Sitzen. Manche Modelle verfügen auch über Rollen. Klassisch hat der Rundgrill drei Beine aus Metall, die ihm die nötige Standfestigkeit verleihen.

  • Einweggrill: Du hast spontan Lust auf Grillen, es ist aber leider gerade kein Grill zur Hand? Wer sich nicht mit dem Aufbau eines neuen Gerätes abmühen will, greift einfach zu einem Einweggrill. Dieser besteht aus einer Aluschale mit Holzkohle und einem Gitter darüber als Rost. Nachteilig ist hier jedoch der geringe Abstand von der Kohle zum Grillgut. Auch die Zusammensetzung des Grillanzünders wird nicht immer als ungefährlich eingestuft.

  • Kamingrill / Gartengrill: Wenn du nicht so sehr auf Flexibilität Wert legst, sondern eher die Optik für dich eine Rolle spielt, dann könnte ein Kamingrill das Richtige für dich sein. Er besteht in der Regel aus Beton und ist entsprechend massiv. Optisch erinnert er an einen Pizzaofen. Mit einem Kamingrill wirst du beim Grillen nicht eingeräuchert, da der Rauch nach oben abzieht. Wenn das Schlemmen vorbei ist, kannst du noch Holzscheite auflegen und den Kamin als Wärmequelle nutzen. Vorsicht gilt jedoch, wenn der Grill zu heiß wird. Dann können Risse im Material entstehen, welche eine weitere Benutzung unmöglich machen.

Hier nun noch einmal die allgemeinen Vor- und Nachteile eines Holzkohlegrills.

Vorteile

Nachteile

  • Typisches Grillaroma und Grillmuster auf dem Grillfleisch
  • Große Auswahl an Bauarten und Formen und somit für jeden geeignet
  • Einfach aufzubauen und je nach Typ sehr mobil
  • Gute Ergebnisse erfordern etwas Geschick und Übung
  • Reinigung mitunter etwas aufwendiger
  • Hohe Rauchentwicklung

Größe und Gewicht eines Grills

Je nach Typ fallen Größe und Gewicht unterschiedlich aus. Zu den kleinen Grills gehören zum Beispiel Rund-, Einweg- und Tischgrills. Diese bieten zwar weniger Platz für Grillgut, glänzen aber durch ihre hohe Mobilität. 

Wenn du deine Grillfeste für eine größere Anzahl Personen auslegst, solltest du zu einem Kugel-, Säulen-, Dreibein- oder Gasgrill greifen. Ein Kamingrill eignet sich vor allem, wenn du einen großen und gut gepflegten Garten besitzt.

Welches Zubehör für Grills brauchst du wirklich?

Wer schon einmal Rollenspiele gespielt hat weiß: Auf die Ausrüstung kommt es an. An Zubehör gibt es auch für dein perfektes Grillerlebnis reichlich. Wer sich nicht wortwörtlich die Finger schmutzig machen möchte, sollte auf qualitativ hochwertiges Grillbesteck, insbesondere eine gute Grillzange, nicht verzichten. Diese gibt es aus Holz und Edelstahl. Besonders die Handhabung und Reinigung müssen hierbei leicht fallen. Zusätzliche Grillroste, die du direkt zur Hand hast, sollte dein Rost einmal kaputtgehen, sind auch mehr als nützlich. Am Ende brauchst du natürlich auch entsprechendes Brennmaterial, solltest du dich für eine Variante ohne Stromanschluss entscheiden. Die meisten Gasgrills werden mit Propan- oder Butan-Gas angetrieben. Bei Holzkohle hast du unter anderem die Wahl zu Briketts und anderen Grillanzündern zu greifen. Diese brennen gleichmäßig herunter und erzeugen flächendeckend Hitze, durch die das Grillfleisch gleichmäßiger garen kann. Auch ist das Entfachen durch den geringeren Feuchtigkeitsanteil einfacher.

Sollte bei deinem Grillgerät keine integriert sein, wird die Anschaffung einer Abdeckhaube umso wichtiger. Ohne Deckel entweicht der größte Teil der Hitze, wodurch der Garprozess des Grillfleischs umso länger dauert. Auch ein indirektes Grillen ist ohne Möglichkeit zur Abdeckung deutlich erschwert, wenn nicht sogar unmöglich.

Wenn dein Grillgut bei einer bestimmten Temperatur gegart werden soll, empfiehlt es sich, ein Grillthermometer zur Überprüfung zu nutzen. Das geschieht meist über eine lange Nadel, die in das Grillgut gesteckt wird. Die Temperaturmessung kann, je nach Modell, entweder analog oder digital erfolgen. Bei der klassischen Variante wird dauerhaft gemessen, bei einem Gerät mit Infrarot jedoch nur punktuell.

Die Marke machts - Bekannte Hersteller von Grills

Steaks und anderes GrillgutNun weißt du welche Grilltypen es gibt und worauf es für das perfekte Grillergebnis ankommt. Der nächste Schritt ist sich für einen Hersteller zu entscheiden. Das ist nicht nur eine Frage des Geldbeutels, sondern auch deiner Ansprüche an den Grill. Wir zeigen dir, mit welcher Marke du gut beraten bist!

Der Pionier unter den Grillherstellern ist Weber. Mit seinen hochwertigen Modellen für nahezu jede Preisklasse lässt er keine Wünsche offen. Futuristische Designs und Innovationen hat Weber sich auf die Fahne geschrieben. Im Sortiment lassen sich Holzkohlegrills, Gasgrills und Elektrogrills aller Art finden. Wir haben den Weber Q1000 Gasgrill auch zu unserem Tischgrill-Testsieger gekürt. Auch in Sachen Zubehör wirst du hier fündig werden, egal ob du einen Pizzastein, Grillspieße, Abdeckhauben oder eine Grillschürze benötigst. Grillpflegeprodukte bietet Weber auch in Hülle und Fülle an. Die Grillroste sind meist verchromt, um sie vor Rost zu schützen.

Landmann

Egal wie du grillen möchtest - Landmann ist immer eine gute Adresse. Vom kleinen Kompaktgrill bis hin zum Smoker findet bei dem deutschen Unternehmen jeder das richtige Gerät. Für leidenschaftliche Grillchefs hat der Hersteller sogar eine große Auswahl an Grillküchen im Angebot. So eine Grillküche wiegt im Übrigen bis zu 90 kg und bietet Platz für Essen von bis zu 14 Personen. Nicht zuletzt machen Gasgrillwagen mit vier Rollen und gut verstauter Gasflasche nicht nur optisch etwas her. Emaillierte Bauteile sorgen für die Langlebigkeit des Materials.

Thüros

Die Marke Thüros ist im schönen Thüringen ansässig und hat sich auf die Produktion von Edelstahlgrills spezialisiert. Ob fürs Gewerbe, den Garten oder beim Camping - das passende Produkt ist bei Thüros schnell gefunden. Bei den Grillstationen schwört der Hersteller auf die bekannte Trichterform. Dort werden einfach zwei Trichtergrills in einen Edelstahlrahmen eingelassen. Thüros Grills zeichnen sich durch ihren stabilen Standfuß und das vom Hersteller beliebte Trichterdesign aus. Ein Vorteil bei den Thüros-Grills ist, dass so gut wie kein Aufwand für den Aufbau erforderlich ist, da sie einsatzbereit geliefert werden.

Tepro

Tepro Grills bewegen sich im mittleren Preissegment. Das traditionelle Familienunternehmen vertreibt seit mehr als 25 Jahren Grills für alle Ansprüche. Die farbenfrohen Grilleimer oder Mini-Kugelgrills eignen sich für einen bequemen Transport und sind ganz nebenbei noch ein Blickfang. Mit der “Chill & Grill”-Serie hat das Unternehmen eine schraubenlose Konstruktion auf den Markt gebracht, wodurch sich der Aufbau maßgeblich einfacher gestaltet und verkürzt.

Outdoorchef

Lotus Grill im EinsatzOutdoorchef hat sich größtenteils auf die Produktion von Gas-Kugelgrills spezialisiert. Mit diesen kannst du sowohl direkt als auch indirekt grillen. Der Trichter der Holzkohlegrills lässt sich so verschieben, dass entweder die eine oder die andere Art des Grillens möglich ist. Durch den klappbaren Rost wird ein einfaches Nachfüllen der Kohle ermöglicht.

Lotus

Lotus hat sich auf Kohlegrills der besonderen Art spezialisiert. Nicht nur sollen die kleinen ovalen Grills in wenigen Minuten durch eine batteriebetriebene Belüftung einsatzbereit sein. Durch die permanente Luftzufuhr soll es darüber hinaus zu nahezu keiner Rauchentwicklung kommen. Ein weiterer Vorteil: Durch die komplett zerlegbare Konstruktion, fällt die Reinigung sehr leicht

Campingaz

Der Name ist hier Programm: Campingaz baut vor allem auf kleine Grills fürs Camping. Die kleinen Grills zeichnen sich durch ihre einfache Montage und Mobilität aus. Der französische Hersteller rühmt sich besonders damit, dass seine Grills besonders sparsam im Gasverbrauch sind. So erhältst du einen überaus kleinen und damit mobilen Grill, bei dem du trotz dessen keine Abzüge bei der Langlebigkeit und Ausdauer in Kauf nehmen musst.

Gerüstet für den Sommer - Grills im Test bei Stiftung Warentest

Tests und Vergleiche sind wichtig, um den Überblick zu behalten und was wäre ein Test ohne Stiftung Warentest. 2019 hatte die deutsche Stiftung Gasgrills im Testlabor. Das Testfeld belief sich hierbei insgesamt auf zwölf Geräte - davon acht Grillwagen und vier tragbare Grills.

Grillwagen

  • Der Sieger im Grilltest ist eine (kleine) Überraschung. Dieser wird dieses Mal nicht von Weber, sondern vom Konkurrenten Landmann gestellt. Der Landmann Rexon PTS 3.0 hat den Gesamtsieg davongetragen. Wenn er auch etwas sperrig ist und die Montage schwierig ausfällt, glänzt er im Test durch seine exzellente Sicherheit und den guten Grillergebnissen.
  • Ihm auf den Fersen ist die Toom Grillküche und der Weber Spirit II E-310 GBS. Der Weber ist zwar etwas teuer, brilliert im Vergleich jedoch vor allem durch seine Haltbarkeit. Bei der Grillküche von Toom muss man preisbedingt einige Abstriche bei der Verarbeitung in Kauf nehmen, die Leistung ist aber dennoch formidabel.

Tragbare Gasgrills

  • Bei der mobilen Variante führt Traditionshersteller Weber im Test das Feld an. Der Weber Q1200 ist der einzig Gute im Test und überzeugt vor allem mit seiner Handhabung und der exzellenten Langlebigkeit.
  • Auf dem zweiten Platz, aber relativ weit abgeschlagen, befindet sich der Grill2GoX200 von Char-Broil, der, wenn auch mit Schwächen bei der Handhabung und Verarbeitung, dennoch mit guten Ergebnissen im Grilltest zu überzeugen weiß.
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