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Citybike Kaufberatung
Von:
Tom
Tom

Was ist ein Citybike?

City Bikes sind bestens für befestigte Straßen geeignet.Ein Citybike eignet sich zum Cruisen in der Stadt und für einen entspannten Fahrradausflug. Es zeichnet sich durch seine aufrechte Sitzhaltung, Schutzbleche und einen Gepäckträger aus. Alles vom Rahmen, über den Sattel bis hin zur Gangschaltung ist auf den alltäglichen Gebrach im Stadt- und Straßenverkehr ausgelegt.

Schauen wir uns die wichtigsten Merkmale einmal genauer an:

  • Schaltung: Bei Citybikes kommt oft eine Nabenschaltung zum Einsatz und sind perfekt für ebene Straßen geeignet. Nabenschaltungen haben meist drei bis acht Gänge, teurere Modelle bringen es auf bis zu 14 Gänge. Nabenschaltungen lassen sich am Lenker einfach bedienen und sind angenehm pflegeleicht.

  • Reifen: Die Reifen eines Citybikes sind verglichen mit denen eines Trekkingbikes deutlich breiter. Das resultiert in einer besseren Dämpfung und einem perfekten Handling auf asphaltierten Straßen. Citybike-Reifen haben jedoch häufig weniger Reifenprofil, weshalb sie abseits von Asphalt weniger zu gebrauchen sind.

    Wenn du auch auf unebenem Terrain unterwegs bist, ist ein Mountainbike oder Trekkingrad die bessere Wahl. All diese Fahrräder gibt es übrigens auch als praktische E-Bikes.

  • Der Fahrkomfort: Citybikes haben häufig weiche Sattel verbaut. Für kürzere Fahrten eignen sich diese wunderbar. Durch die aufrechte Sitzposition sitzt du somit stets sicher. Allerdings führt der weiche Sattel schnell zu Schmerzen am Steiß. Mehr als 30 km sollten nicht mit dem Stadtfahrrad zurückgelegt werden.

  • Nicht für Radtouren geeignet: Für längere Radtouren eignet sich ein Citybike allgemein weniger. Dafür sind die Fahrräder schlichtweg nicht konzipiert. Sowohl bei der Gangschaltung als auch der Ergonomie gelangen sie schnell an ihre Grenzen. Besonders unebenes Gelände machen der Nabenschaltung, der Federung und den Reifen zu schaffen.

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  • Schicke Optik Licorne-Fahrräder kommen mit einem einzigartigen Design daher
  • Ruhiges Fahrverhalten Fährt sich sehr angenehm und spurtreu
  • Einfache Montage Kommt zu 85 % vormontiert und lässt sich einfach einstellen
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  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis Die verbauten Komponenten gehen für den geforderten Preis voll in Ordnung
Vorteile:
  • Modernes Design In schlichtem Schwarz gehalten
  • Ledertaschen im Lieferumfang Als Stauraum und optisches Highlight
  • Sicher unterwegs Dank 21 Gängen und STVO-Beleuchtung
Vorteile:
  • Bequemes Fahrgefühl Breite Reifen und ein gepolsterter Sattel machen das Citybike ideal für den Radausflug
  • Sichere Beleuchtung Die LED Lampen werden von einem Dynamo betrieben und machen dich auch bei Dunkelheit gut sichtbar
  • Sportliches Design Die Diamantform geben dem City Bike einen sportlichen Look
Vorteile:
  • Vintage Look Stylisches Design trifft moderne Farben und Materialien
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis Die verbauten Komponenten gehen für den aufgerufenen Preis voll in Ordnung
  • Flotte Montage Zu 90 % vormontiert und einfach einzustellen:
Nachteile:
  • Rostgefahr Bei unsachgemäßer Benutzung und schlechter Lagerung besteht Gefahr von Rost
Nachteile:
  • Rostgefahr Bei unsachgemäßer Benutzung und schlechter Lagerung besteht Gefahr von Rost
  • Vorabcheck ist Pflicht Nach der Lieferung ist ein gründlicher Mängelcheck wichtig für die Sicherheit
Nachteile:
  • Taschen von mittelmäßiger Qualität Diese sollten nicht zu schwer gefüllt werden
Nachteile:
  • keine
Nachteile:
  • Reifen nicht robust Die Mantel der Reifen müssen schon nach wenigen Monaten ausgetauscht werden
Fazit:

Licorne steht für stylische, gute und günstige Bikes. Auch das Stella Premium macht da keine Ausnahme und ist ein Preisbrecher, der dazu auch noch toll aussieht. Zwar besteht auch hier bei falscher Lagerung Rostgefahr und ein Mängelcheck nach Lieferung sollte auch nicht fehlen, doch dafür gibt es kaum was zu meckern. Das Stella Premium lässt sich flott aufbauen und fährt ruhig sowie spurtreu durch die Stadt.

Fazit:

Auch das Premium Trekking Bike von Licorne ist ein hübsches Fahrrad zu einem tollen Preis und lässt kaum etwas vermissen. Zwar ist auch hier ein gründlicher Check nach dem Erhalt bzw. vor dem Aufbau notwendig und etwaige fehlerhafte Komponenten umtauschen zu lassen, abseits davon gibt es wenig zu meckern. Der Aufbau ist kinderleicht, das Einstellen von Bremsen und Gangschaltung intuitiv und das Fahrgefühl für diesen günstigen Preis einfach top.

Fazit:

Das Stella Plus von Licorne ist hochwertig und absolut schick. Das matte Schwarz macht einfach eine gute Figur. Die modischen Taschen sind zwar keine Qualitätswunder, gibt es aber gratis dazu und lassen dich deine Einkäufe sicher nach Hause transportieren. Dank der 21 Gänge bist du auch bei bergigen Strecken immer vorn mit dabei.

Fazit:

Das Herren Citybike von Prohete kommt mit allen Dingen, die ein Fahrrad für die Stadt braucht. Dank der 7-Gang-Nabenschaltung machen dir auch kleinere Anstiege nichts aus. Auf dem Gepäckträger kannst du Einkäufe transponieren und die Diamantform verleiht dem Fahrrad einen sportlichen Look.

Fazit:

Bikstar hat mit seinem Singlespeed 700C ebenfalls ein attraktives Citybike im Retro-Look in petto. Vor allem begeistert aber der sehr gute Preis. Einziger Wermutstropfen: Die Reifen sind qualitativ nicht auf dem Niveau der anderen Komponenten und sollten zügig ausgetauscht werden. Der obligatorische Check nach fehlerhafte Komponenten nach dem Kauf gehört bei so einem preiswerten Fahrrad aber genauso dazu wie bei den anderen Modellen. Nach der einfachen Montage überzeugt das Singlespeed 700C mit einem sehr angenehmen Fahrverhalten, was sogar auf etwas hügeligen Strecken noch überzeugt.

Was unterscheidet ein Citybike von einem Trekking- oder Mountainbike?

Auch wenn sie gut aussehen, eignen sich City Bikes nicht für unebenes Gelände.Fahrrad ist nicht gleich Fahrrad. Jedes Modell ist perfekt auf seinen jeweiligen Einsatzzweck zugeschnitten und eignet sich daher je nach Situation besser oder schlechter.

Für Strecken, die abseits befestigter (und asphaltierter) Straßen entlangführen und sehr uneben sind, solltest du zu einem Mountainbike greifen. Wenn es nicht gänzlich über Stock und Stein geht und du primär an Rädern für lange Strecken interessiert bist, ist ein Trekking Bike die richtige Wahl.

Citybikes glänzen auf relativ ebenen Strecken und im Stadtverkehr. Die Fahrräder werden häufig auch als Hollandrad oder Tourenrad bezeichnet. Das Citybike für Herren unterscheidet sich dabei nur geringfügig von einem Citybike für Damen. Das Damenfahrrad gibt es meist mit einer Größe von 26 oder 28 Zoll. Rahmenhöhe und die Rahmenform variieren zudem auch oftmals, da Damenräder oft über einen tieferen Einstieg verfügen.

Worin also unterscheiden sich Citybikes von Mountain- und Trekking-Bikes? Das Geheimnis sind die Bauteile. Abgesehen vom Rahmen und dem Lenker, sind die Unterschiede besonders bei folgenden Merkmalen bemerkbar:

  • Gangschaltung: Bei der Gangschaltung setzen Hersteller von Citybikes gerne auf eine einfache Nabenschaltung. Diese sind einfach zu bedienen und pflegeleicht. Meist verfügen Citybikes über drei bis acht Gänge, teurere Modelle haben bis zu 14 Gänge. Für die Stadt ist das genug, abseits von Asphalt ist das jedoch zu wenig.

    Zum Vergleich: Mountain- und Trekking-Bikes arbeiten mit Kettenschaltungen und haben häufig bis zu 30 Gänge, um mit jeder Steigung, jedem Terrain und jedem Winkel klarzukommen.

  • Bremsen: Citybikes haben in der Regel Felgenbremsen. Sie funktionieren per Seilzug und sind einfach zu bedienen. Anders als eine Scheibenbremse sind Felgenbremsen aber etwas pflegebedürftiger, da sich die Beläge schnell abnutzen. Zudem leidet die Bremswirkung bei nassem Wetter.

    Mountain- und Trekking-Bikes arbeiten mit in den meisten Fällen mit Scheibenbremsen. Deren Bremswirkung leidet auch bei nassen Verhältnissen nicht. Sie sind allerdings deutlich teurer.

  • Reifen: Reifen für Citybikes sind für ebene Straßen ausgelegt. Sie sind breiter, unterstützen damit zusätzlich die Federung und Dämpfung des Fahrrads. Allerdings verfügen sie über wenig Profil, sollten also nicht abseits von asphaltierten Wegen verwendet werden.

    Reifen von Mountain- und Trekkingbikes haben deutlich mehr Profil und damit eine bessere Haftung auf unebenen Pfaden. Die Reifenbreite richtet sich nach dem Terrain. Dünne Reifen sind besser für hohe Geschwindigkeiten. Für extreme Wettersituationen wie Schnee können auch Fat Tires zum Einsatz kommen. Rennräder setzen für möglichst wenig Luftwiderstand auf besonders dünne Reifen.

Ein häufig übersehener Vorteil eines Stadtfahrrads sind einige Fahrkomfort-Eigenschaften wie ein Gepäckträger und die Möglichkeit einen Einkaufskorb einzuhängen. Während beim Trekking-Bike Gepäckträger in der Regel vorhanden sind, fehlen sie bei Mountainbikes oft vollständig. 

Unterschätze auch nicht den Effekt von Schutzblechen. Mountainbikes haben gerne mal weniger stabile Schutzbleche, aufgrund der von ihnen abverlangten Mobilität. Bei leichtem Regen kann schon ein kurzer Trip zum Supermarkt mit einem Mountainbike zur schmutzigen Angelegenheit werden.

Was muss ich beim Kauf eines Citybikes beachten?

Damit du stets sicher fahren kannst, muss dein City Bike perfekt auf dich abgestimmt sein.Wenn du ein Fahrrad kaufen möchtest, spielen drei Faktoren eine entscheidende Rolle: die Rahmenhöhe, der Lenker und die Sitzhaltung. Was es dabei jeweils zu beachten gilt, verraten wir dir hier.

Rahmenhöhe - Sicher unterwegs mit dem Bike

Die Rahmengröße richtet sich nach der Körpergröße des Fahrers. Oftmals empfiehlt sich bei einem Citybike Test selbst herauszufinden, ob die Rahmenhöhe sich für dich angenehm anfühlt. Das lässt sich noch immer am besten vor Ort in einem Fachgeschäft überprüfen.

Bei einem Herren Stadtfahrrad darf das Oberrohr beim Absteigen vom Sattel nicht störend sein. Um einen bequemen Auf- und Abstieg zu gewährleisten, macht unter Umständen auch ein Tiefeinsteiger Sinn. Dann muss das Bein nicht mühevoll über den Sattel geschwungen werden. Wenn die Rahmengröße und die Rahmenform nicht passen, kannst du im Straßenverkehr auch nicht sicher absteigen und hast ein unsicheres Gefühl auf dem Cityrad. 

Körpergröße (cm)

Rahmenhöhe (cm)

Zoll

150 - 160 cm

42 - 48 cm

16 - 19 Zoll

160 - 170 cm

48 - 52 cm

19 - 20,5 Zoll

170 - 180 cm

52 - 57 cm

20,5 - 22,5 Zoll

180 - 190 cm

57 - 62 cm

22,5 - 24,5 Zoll

190 - 195 cm

62 - 65 cm

24,5 - 25,5 Zoll

> 195 cm

ab 65 cm

ab 25,5 Zoll

Lenker - Für eine angenehme Bedienung deines Cityrads

Der Lenker muss weit genug vom Sattel entfernt sein, sodass du beim Treten mit dem Knie nicht an die Lenkstange kommst. Die Kniescheibe des Fahrers darf bei waagerechten Pedalen nicht über der vorderen Pedalachse stehen. Der Lenker muss in seiner Höhe auf dich angepasst werden, sodass du bequem auf deinem Citybike Platz nehmen kannst.
Hinweis: Fahrradlenker haben eine Markierung, die die Maximalhöhe angibt. 

Außerdem sollte eine gelenkschonende Handhaltung möglich sein. Deiner Finger, die Hand und dein Unterarm sollten im gestreckten Zustand eine gerade Linie bilden. Ist dies nicht der Fall, kannst du den Winkel des Lenkers anpassen.

Sitzhaltung - Rückenschonend sollte sie sein

Auf City Bikes sitzt man stets aufrecht.Diese hängt von deinem persönlichen Geschmack ab. Auf einem Rennrad wird oft eine flach nach vorn geneigte Sitzposition eingenommen, um den Luftwiderstand möglichst gering zu halten und somit eine höhere Geschwindigkeit zu erreichen. Aber auch auf Fitness- oder Mountainbikes ist solch eine Sitzhaltung oftmals die Regel. Bei längeren Strecken z.B. auf dem Trekkingrad wird so Kraft eingespart. 

Angenehmer sitzt es sich jedoch in einer aufrechten Haltung. Diese wird oft für eine Fahrradtour oder die Fahrt mit einem Citybike gewählt. Der Sattel muss aber auch zur Sitzhaltung passen. Für eine aufrechte Sitzposition sollte der Sattel breit und gefedert sein. Während für eine flache Haltung ein schmaler und harter Sattel sinnvoll ist.

Sattel - Für jedes Fahrrad den richtigen Sattel

Ob du wirklich auf deinem Sattel richtig sitzt, siehst du, wenn dieser nicht mehr sichtbar ist. Sieht man nämlich noch die hintere Sattelkante, sitzt du zu weit vorne.

Besonders komfortabel kommt ein Gelsattel daher, auch bei diesem ist die Sattelbreite zu beachten. Die Qualität des Sattels ist entscheidend, denn bei schlechtem Sitz- und Fahrkomfort können schnell Rückenschmerzen entstehen. Der falsche City-Sattel oder die falsche Position kann gesundheitliche Schäden herbeiführen. Für eine stabile Befestigung des Sattels muss die Sattelstütze mindestens 5 bis 6 cm im Rahmen eingelassen werden.

Um die optimale Sattelhöhe zu bestimmen, stelle das linke Bein auf ein Pedal und führe dieses nach unten. Wenn nun dein Bein gestreckt ist, hast du die passende Höhe eingestellt. Für diesen Vorgang solltest du auf dem Sattel Platz nehmen. Sättel gibt es aus Leder oder Kunststoff, wobei die Lederprodukte sich mit der Zeit eindeutig besser an den Fahrer anpassen können. Sie sind jedoch nicht wasserabweisend, weshalb das Material unter Umwelteinflüssen leidet. Das Gewicht eines Ledersattels ist auch nicht zu verachten. Ein Kunststoffsattel muss wiederum nicht eingefahren werden und ist preisgünstiger.

Bremsen - Früh genug zum Stehen kommen

Bei Gefahrensituation musst du schnell und effektiv abbremsen können. Bei einem Citybike werden meist Seilzug-Felgenbremsen verbaut. Je nachdem wie stark man am Bremshebel zieht, tritt entweder eine starke oder schwache Bremswirkung ein.
Achtung: Die Bremsbeläge nutzen sich ab und müssen regelmäßig erneuert und die Bremse nachgezogen werden. Zudem kommt es bei nassen und verschmutzten Felgen zu einem Bremskraftverlust.

Zusätzlich ist oftmals noch eine Rücktrittbremse verbaut. Rücktrittbremsen haben jedoch gerade bei steileren Abfahrten eine zu geringe Bremswirkung und eignet sich daher nicht als alleinige Bremse. Sie wird also nur vereinzelt und bei leichten Bremsungen eingesetzt.

Alternativ gibt es Scheibenbremsen. In puncto Bremskraft stehen sie der Felgenbremse in nichts nach. Außerdem sind sie weniger wartungsbedürftig und büßen bei nassen Bedingungen ihre Bremskraft nicht ein. Sie sind jedoch bedeutend teurer. Im Straßenverkehr sind sie in der Regel jedoch nicht benötigt, weshalb die meisten Citybikes auf Felgenbremsen setzen.

Gangschaltung - Weniger ist nicht immer mehr

Kettenschaltungen haben deutlich mehr Gänge zur Auswahl.Ob sich eher eine Ketten- oder eine Nabenschaltung für dich eignet, hängt von deinen Ansprüchen ab.

Die Kettenschaltung ist wesentlich pflegeintensiver und kann nur während des Tretens betätigt werden. Meist sind bei dieser Variante mehr Gänge möglich als bei der Nabenschaltung. Die Anzahl der Gänge wird durch Multiplikation von der Anzahl der vorderen Kettenblätter mit den hinteren Zahnrädern bestimmt. Vorne befinden sich in der Regel ein bis drei Kettenblätter und hinten fünf bis elf Zahnräder. Mehrheitlich beläuft sich die maximale Gangzahl einer Kettenschaltung auf 27 bis 30 Gänge. Durch das Schalten springt die Kette auf ein anderes Zahnrad.

Regelmäßiges putzen und ölen der Kette gehört bei einer Kettenschaltung dazu, ansonsten riskierst du Schäden an der Schaltung und deinem Fahrrad.

Bei einer Nabenschaltung befinden sich alle Bauteile kompakt als Getriebe in der Hinterradnabe. Die Kette braucht hierbei nicht zu schalten und befindet sich in der Regel in einem Kettenkasten. Somit ist dieses Schaltgetriebe weniger pflegeintensiv. Nabenschaltungen mit 11 oder 14 Gängen zählen zu den Premium-Schaltungen und verfügen über eine Scheibenbremse. Automatik-Nabenschaltungen haben mehrheitlich 8 Gänge. Aufgrund von Geschwindigkeit, Trittfrequenz und Tretleistung wird somit automatisch in den passenden Gang geschaltet. Eine automatische Schaltung bietet sich vor allem für Gelegenheitsfahrer an, die sich bei der Wahl des richtigen Ganges unsicher sind.

Allgemein kann festgehalten werden: Auch wenn eine Kettenschaltung mit mehr Gängen verlockend wirken kann, sind die Extragänge im Stadtverkehr in der Regel nicht vonnöten. Bei einem Citybike ist eine Nabenschaltung mehr als ausreichend, um jeden Hügel zu erklimmen und auf einer Geraden ein wenig Tempo aufbauen zu können.

Bedenke zudem, dass Kettenschaltungen aufgrund ihrer höheren Flexibilität mitunter deutlich teurer als Nabenschaltungen sind.

Andere Fahrradtypen - Was für Citybike-Alternativen gibt es?

Das Citybike ist selbstverständlich nicht die einzige Fahrradart auf dem Markt. Viele andere Bikes tummeln sich dort und warten auf ihren Einsatz. Hier erfährst du, inwiefern sich die anderen Fahrräder von dem Citybike unterscheiden.

Das Trekkingrad

Oft im Gelände eingesetzt, aber eigentlich für die Straße gemacht, ist das Trekkingrad. Dieses Fahrrad ist ein absoluter Allrounder und überzeugt durch seinen schlanken Rahmen und die schnelle Fortbewegung im Gegensatz zu Citybikes oder Mountainbikes. Sie eignen sich besonders für lange Touren oder Reisen mit dem Rad

Schwer befahrbares Gelände mögen sie hingegen nicht so gern. Da kann es schnell mal dazu kommen, dass man mit dem Rad im Matsch stecken bleibt. Hier kannst du dich auf einen schmalen und festen Sattel verlassen, der dir auch während längerer Fahrten keine Schmerzen bereitet.

Das Mountainbike

Mountainbikes glänzen, wo City Bikes an ihre Grenzen kommen: Offroad.Mountainbikes sind vor allem für alle Fahrten abseits befestigter Straßen ausgelegt. Für unebenes Gelände sind sie bestens gerüstet. Dementsprechend vielfältig muss also auch die Gangschaltung einstellbar sein. An einer Kettenschaltung kommst du hier quasi nicht herum. Ein breiter Übersetzungsbereich und bis zu 30 Gänge oder mehr stehen dir hier zur Verfügung. 

Die breiten Reifen mit dem groben Profil verschaffen dir Halt auf nahezu jedem Untergrund. Am Vorderrad befindet sich bei fast jedem Modell eine Federung, manchmal auch am Hinterrad. Auch für den Stadtverkehr bietet sich das Mountainbike an, da solltest du allerdings eher auf schmalere Reifen setzen. Als Sattel empfiehlt sich hier ein Rennradsattel, dieser kann je nach Belieben entweder schmal oder breit sein. 

Bedenke aber, dass Mountainbikes aufgrund ihrer sportlichen Form auf einige Annehmlichkeiten eines Citybikes verzichten müssen. Gepäckträger oder Körbe suchst du hier fast immer vergebens.

Das Rennrad

Das Rennrad zeichnet sich durch sein leichtes Gewicht und seine Wendigkeit aus. In der Regel sitzt du flach auf dem Rad, um somit einen möglichst geringen Luftwiderstand zu haben. Der schmale Sattel verhindert Scheuern durch die schnelle Trittfrequenz. Das Rennrad ist so minimalistisch wie möglich ausgerüstet, denn jedes Gramm zu viel, macht den Fahrer langsamer. Deshalb wird auf eine Klingel und Reflektoren verzichtet. Rennräder sind nicht für den Straßenverkehr geeignet.

Faltrad

Wer häufig unterwegs ist und das Rad gerne mitnimmt, kann mit einem Klapprad bequemer unterwegs sein. Bei Platzmangel im Auto oder in der Bahn kann dieses auf ein kompaktes Maß geschrumpft werden. Leider können genau aus diesem Grund keine großen Reifen an dem Rad angebracht werden, daher eignet es sich nur für asphaltierte Straßen und Kurzstrecken. Wenn du Gewicht einsparen willst, wählst du am besten einen Rennsattel, andernfalls kannst du auch einen komfortableren breiten Sattel montieren.

Das Elektrofahrrad

Sportlich und dennoch bequem geht es mit einem E-Bike zur Sache. Gerade bei schwierigen Bergen, wenn einen schon einmal schnell die Kraft verlässt, unterstützt dich der Elektromotor beim Treten. Die flotten E-Bikes dürfen allerdings nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h zulassungs- und führerscheinfrei gefahren werden. In den vergangenen Jahren hat sich sowohl die Stabilität der Lenker als auch die Leistungsfähigkeit der Akkus positiv entwickelt. E-Bikes gibt es zudem in allerlei Formen. E-Bikes für Damen und E-Bikes für Herren gleichermaßen, sowie als Trekking E-Bike oder E-Mountainbike. Auch klappbare E-Bikes sind bereits salonfähig.

Citybikes im Test

Umfangreiche Tests von Citybikes sind rar gesät. Häufig sind direkt E-Bikes im Test, die durch die Unterstützung des Motors zwar deutlich komfortabler, aber auch teurer sind. Die Stiftung Warentest hatte kürzlich zwölf Citybikes im Test, allerdings handelt es sich bei diesen um Kinderfahrräder.

Die kleinen Räder konnten allerdings durchaus im Test überzeugen. Preislich rangierten die Testmodelle zwischen 270 und 575 Euro. Das Siegertreppchen ist bunt gemischt. Im Test gewonnen hat das Skyride 20-3 Alu Light von Puky, das besonders bei der Prüfung der Sicherheit Glanznoten erzielen konnte. Es folgen das Kid 200 Street von Cube sowie das Citybike 20 Zoll D4 Rock von Decathlon. Auch diese beiden Modelle erzielen hervorragende Noten in der Kategorie Sicherheit und schneiden in den anderen Kategorien (wenn überhaupt) nur unmerklich schlechter ab. Das Modell von Decathlon ist das günstigste Fahrrad im Test.

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