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Bierzapfanlage Kaufberater

O’zapft is – mit der eigenen Bierzapfanlage

Personen stoßen mit Bier anZu einer zünftigen Party gehört auch immer ein kühles Bier und frisch gezapft schmeckt es gleich noch mal besser. Mit einer Bierzapfanlage für daheim wird der Partytraum wahr. Dank findiger Hersteller wie Phillips und Co. braucht es für die eigene Bierzapfanlage heutzutage nicht mehr den großen Partykeller - mit professioneller Anlage und riesigen Bierfässern. Die schön designten Zapfanlagen passen auf jede Hausbar oder Küchenzeile und sind mit kleinen ein bis sechs Liter Fässern zufrieden. Der große Vorteil: Das Bier wird gleichzeitig gekühlt und bleibt bis zu 30 Tage lang frisch.

Zapfanlagen für den Hausgebrauch gibt es in unterschiedlichen Formen und Preisstufen. Vielleicht finden Sie ja Ihren persönlichen Bierzapanlgen Testsieger.

Bierzapfanlage für daheim: wie funktioniert es?

Das Grundprinzip einer Bierzapfanlage ist schnell erklärt: eine Armatur, ein Zapfhahn, Platz für Gläser, Abtropfgestell und ein Leitungssystem, das die Anlage mit dem Bierfass verbindet. Soweit, so einfach.
Beim näheren Hinschauen zeigen sich dann aber doch schnell einige Unterschiede.

Bei einer Bierzapfanlage wird das Fass über ein Leitungssystem mit der Zapf-Armatur verbunden. Per Druck wird das Bier in das System gepumpt und dann über den Zapfhahn in das Glas gezapft. Bierzapfanlagen für zuhause haben entweder ein Kohlensäuredrucksystem oder funktionieren per Luftdruck. Der Vorteil ist, dass das Bier nicht schal wird, da die Kohlensäure nicht entweichen kann und es erst im Glas mit Sauerstoff in Berührung kommt.

Die besten Bierzapfanlagen im Vergleich 2017

Vier Wege zu frisch gezapftem Bier:

Sie haben die Wahl zwischen dem allseits beliebten 5-Liter Fässchen, einem Bierkühler, einer Zapfanlage mit Kohlensäuredruck oder mit Luftdruck. Wir haben für Sie die Vor- und Nachteile ausfindig gemacht.

5-Liter Partyfässchen: Dies ist die einfachste Variante: gekühltes Fass auf den Tisch, Hahn aufdrehen und Glas drunter halten. 

Bierkühler: Der Bierkühler ist ein Gehäuse, der das Bierfass kühlt. Dies geschieht per Stromanschluss oder Kühl-Akku, darum ist er besonders beliebt als mobile Zapfanlage. Das Bier wird hier per klassischem Fassanstich gezapft.

Bierzapfanlage mit Kohlensäuredruck: Hier wird gezapft und gekühlt in Einem. Das Bier wird per Kohlensäure herausgepresst.

Bierzapfanlage mit Luftdruck: Diese arbeitet genauso wie die Bierzapfanlage mit Kohlensäuredruck nur eben mit Luftdruck. 

Typ 5-Liter Partyfässchen Bierkühler  Bierzapfanlage mit Kohlensäuredruck   Bierzapfanlage mit Luftdruck 
Vorteile

günstig und flexibel einsetzbar 

das Bier ist stets gekühlt 

Bier ist stetig gekühlt

der Geschmack bleibt durch das geschlossene System erhalten 

stets gekühltes Bier, welches bis zu 30 Tage lang frisch bleibt

Geschmack bleibt durch das System erhalten

Kartuschen müssen nicht gewechselt werden

umweltfreundlich - Bierfässer sind Mehrweg  

Nachteile 

Nach etwa der Hälfte fließt das Bier nicht mehr, aufgrund des zu geringen Unterdrucks. Tipp: Ein Belüftungsloch im Deckel schafft Abhilfe. 

Das Bier wird schneller schal, durch den Sauerstoff entweicht die Kohlensäure schneller. 

Das Fässchen wird schnell warm und lässt sich nur durch kippen komplett leeren. 

das Fass leert sich nur komplett durch kippen 

verbraucht viel Strom 

die Kohlensäurekartuschen müssen regelmäßig gewechselt werden spezielle Fässer nötig, da das Bier innerhalb des Fasses sich in einem Beutel befindet, der beim Zapfen durch die Kompressoren zusammengepresst wird

Eine Alternative: die Zapfsäule

Wer auch mal Limonade und Co. anstatt nur Bier zapfen möchte, der ist mit einer Zapfsäule gut beraten. In die Glasröhre können alle möglichen Getränke gefüllt werden, die dann auch mittels Zapfhahn ihren Weg in die Gläser finden. Manche Modelle kommen mit einem zusätzlichen Eisbehälter daher, so bleibt der Inhalt immer schön gekühlt. Die Bedienung und Reinigung ist etwas aufwändiger, als bei einer Bierzapfanlage und das Fassungsvermögen mit ca. vier Litern überschaubar klein. Dafür sind Zapfsäulen aber auch günstiger zu haben.

Was muss man beim Kauf beachten?

Wer über den Kauf einer Zapfanlage nachdenkt, sollte sich überlegen, wie häufig und für wie viele Personen er gerne Bier frisch zapfen möchte. Für das Feierabendbier allein oder zu zweit ist eine Bierzapfanlage für daheim sicherlich etwas überzogen. Wer aber häufig Freunde und Bekannte einlädt, für den kann sich die Investition durchaus lohnen. Und schick sieht es zudem aus.

Das Zapfsystem

BierzapfanlageIn die Kaufüberlegung steigt man mit einer alles entscheidenden Frage ein: Welches Zapfsystem soll es sein? Beantworten kann man diese Kernfrage mit einigen weiteren:

  • Wollen Sie auch andere Getränke zapfen? Dann sollten Sie sich für eine Zapfsäule entscheiden.
  • Sie wollen möglichst mobil frisch gezapftes Bier zur Verfügung haben? Dann passt das Partyfässchen zu Ihnen oder auch der Bierkühler.
  • Sie zapfen am liebsten zuhause und mögen es komfortabel? Dann ist eine Bierzapfanlage das Richtige für Sie.

Bei einer Bierzapfanlage haben Sie die Wahl zwischen einem Kohlensäuredrucksystem und Luftdruck. Die Vor- und Nachteile haben wir Ihnen in der Tabelle oben ausführlich vorstellt. Die wesentlichen Unterschiede sind:

  • Kohlensäuredruck: die Kartuschen müssen gewechselt werden.
  • Luftdruck: Sie benötigen spezielle Bierfässer.

Fässer

Vom Zapfsystem ausgehend, stellt sich die Frage nach den passenden Fässern. Hier die gute Nachricht: Entscheiden Sie sich für eine Bierzapfanlage mit Kohlensäuredruck, können Sie in der Regel jedes Fünf-Liter-Fass aus dem Getränkehandel verwenden. Sie sind meist direkt mit einer Ventil-Öffnung produziert, über die sie an die Bierzapfanlage angeschlossen werden. Achten Sie allerdings immer auf die Art des Zapfkopfes.

Wenn Sie sich für das Luftdrucksystem der Perfect Draft von Phillips entscheiden, passen allerdings derzeit nur Fässer aus dem Hause Inbev. Hier haben Sie die Wahl zwischen sechs Sorten:

  • Beck’s/Beck’s Gold
  • Hasseröder
  • Franziskaner Weissbier
  • Diebels Alt
  • Löwenbräu

Kühlung

Ohne eine gute Kühlung schmeckt das schönste, frisch gezapfte Bier einfach nicht. Bierzapfanlagen kommen aber in der Regel mit einer integrierten Kühlung daher. Für Freunde von Partyfässchen und des mobilen Bierzapfens bietet sich der Kauf einer Kühlmanschette an oder gleich die Anschaffung eines Bierkühlers.
Wer sich für eine Zapfsäule interessiert, sollte darauf achten, dass es ein Fach für Eiswürfel gibt.

Zapfgarnitur

Wenn Sie ein richtiger Zapfprofi sind, achten Sie auch auf das Design und die Art der Zapfgarnitur. Neben Aussehen sollten Sie auch darauf schauen, ob der Hahn zurückspringt oder vorne stehen bleibt. Wenn Sie viele Biere hintereinander ausschenken wollen, ist es hilfreich, wenn der Schalter nicht zurückspringt, so können Sie das Bier einhändig zapfen.

Drei Fragen, drei Antworten

Was ist die beste Bierzapfanlage?

Ein BierglasWer häufig frisches Bier zapfen möchte, der sollte sich für eine Bierzapfanlage mit Luftdruck entscheiden. Hierin bleibt das Bier nicht nur bis zu 30 Tage lang frisch, Sie sparen sich auch das regelmäßige Wechseln der Kartuschen. Der integrierte Kühler hält das Bier außerdem recht stromsparend auf einer konstanten Temperatur. Dafür ist das Gerät in der Anschaffung nicht gerade günstig.

Was kostet eine Bierzapfanlage?

Der Preis von Zapfanlagen hängt vom gewählten System ab. Zapfsäulen und Bierzapfanlagen mit Kohlensäuredruck sind schon im unteren Preissegment zu bekommen. Eine Bierzapfanlage mit Luftdruck kostet um die 200 Euro. Wenn es nicht das neuste Modell der Perfect Draft von Phillips sein muss, können Sie ein wenig sparen.

Wenn Sie noch nicht genau wissen, welche Bierzapfanlage für Sie die richtige ist, informieren Sie sich über die Kundenbewertungen anderer Käufer. Aber auch bei Stiftung Warentest finden Sie einen Test über Bierzapfanlagen.

Zum Abschluss haben wir für Sie noch eine Produktvorstellung:

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