Apple iPhone 13

iPhone 13 Vergleich

Welches iPhone 13 lohnt sich besonders? Wir haben alle Modelle miteinander verglichen und das iPhone 13 Pro getestet!

von Fabian Krudewig
zuletzt aktualisiert: 22.10.2021
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Apple iPhone 13 Kaufberatung
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Fabian
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iPhone 13 auf einen Blick - Das musst du wissen

Auch beim iPhone 13 setzt Apple weiterhin auf eine Notch.Apple hat seine neue iPhone Generation angekündigt. Bei dem üblichen Marketing-Gerede ist es manchmal schwierig, ein klares Urteil fällen zu können, ob sich das Upgrade lohnt oder nicht. Wir haben uns für dich das gesamte Line-up der angekündigten iPhones angeschaut, angefangen bei den verfügbaren Farben bis natürlich zu den technischen Details und die Modelle miteinander verglichen.

  • Verbesserte Kamera: Bei der Kamera hat sich einiges getan. Weniger zwar bei der Frontkamera, aber die Hauptkamera des iPhone 13 hat ein paar nette Upgrades erfahren. Standard und Mini haben die Kamera bekommen, die beim iPhone 12 dem Pro und Pro Max vorenthalten war. Währenddessen haben das iPhone 13 Pro und Pro Max eine neue Makro-Linse im Angebot, mit der sich wunderschöne Detailaufnahmen machen lassen. Der Sensor ist übrigens deutlich größer, wodurch mehr Licht aufgenommen werden kann für einen bessere Nachtmodus.

  • 120 Hertz-Display: Das wohl größte neue Feature der neuen iPhones ist das Display, das nun endlich eine Bildwiederholrate von 120 Hz beherrscht. Und damit nicht genug: Es passt diese flexibel an, je nachdem was du gerade machst. Beim Lesen von Texten regelt das Handy die Bildwiederholrate auf 10 Hz runter. Dadurch sind das iPhone 13 Pro und das iPhone Pro Max besonders stromsparend.

    Aber Achtung:  Das Feature wurde leider nur den beiden iPhone Pro-Modellen spendiert. Standard und Mini schauen leider in die 60 Hz-Röhre.

  • iOS 15 ab Werk: Alle iPhone 13-Modelle kommen ab Werk natürlich mit dem neuen iOS 15. Umfangreiche Änderungen gibt es vor allem beim Browser und FaceTime. Während ältere iPhones auf einige Features verzichten müssen, hast du mit dem iPhone 13 Zugriff auf alle neuen Extras.

  • Das iPhone 13 wird zum Filmstudio: Die Modelle der neuen Generation haben weitere exklusive Features, die mit der Kamera zu tun haben. So wurde den beiden Pro-Modellen eine extra Linse an der rückseitigen Kamera beschert, mit der sich hervorragende Makro-Aufnahmen machen lassen. Auch der Cinematic-Mode des iPhone 13 ist eine Erwähnung wert. Ist dieser aktiviert sorgt die Kamera des iPhone bei Videoaufnahmen für künstliche Tiefenschärfe, mit der sich künstlerisch hochwertige Videos machen lassen.

  • Ohne USB-C tut es weh: An dieser Stelle kann man im Grunde nur noch seinen Kopf schütteln. Auch mit dem iPhone 13 schafft Apple nicht den Sprung zu USB-C und hält am Lightning-Anschluss fest. Wobei man sich an dieser Stelle im Grunde auch fragen kann, ob Apple den Schritt schlichtweg nicht gehen will.

  • Und was ist mit 5G?: 5G hier, 5G da. Die Frage, ob das iPhone 13 auch diesen immer noch recht neuen Bandbreitenbereich bedienen kann, ist leicht zu beantworten: Ja, kann es. Bereits seit dem iPhone 12 sind Apple Smartphones hierzu in der Lage. Ein viel größeres Problem stellt die immer noch spärliche 5G-Abdeckung in Deutschland dar.

Alle iPhone 13 Modelle im Vergleich - Die technischen Daten im Überblick

Vier verschiedene Modelle: das iPhone 13

Wie schon das iPhone 12, kommt auch das iPhone 13 in vier verschiedenen Ausführungen. Die Unterschiede sind mitunter etwas feiner, sollten aber dennoch auf jeden Fall berücksichtigt werden. Um dir den Überblick zu erleichtern, haben wir dir hier eine Tabelle mit den wichtigsten technischen Details für den Vergleich aller vier iPhone 13-Modelle vorbereitet.

Bauteil

iPhone 13 Mini

iPhone 13

iPhone 13 Pro

iPhone 13 Pro Max

Display

5,4 Zoll OLED


2340 x 1080 Pixel (476 ppi)


60 Hertz

6,1 Zoll OLED


2532 x 1170 Pixel (460 ppi)


60 Hertz

6,1 Zoll OLED


2532 x 1170 Pixel (460 ppi)


120 Hertz

6,7 Zoll OLED


2778 x 1284 Pixel (458 ppi)


120 Hertz

Speicher

128, 256 & 512 GB

128, 256 & 512 GB

128, 256 & 512 GB sowie 1 TB

128, 256 & 512 GB sowie 1 TB

Prozessor

A15 Bionic Chip mit 6 Core-CPU und 4 Core GPU

A15 Bionic Chip mit 6 Core-CPU und 4 Core GPU

A15 Bionic Chip mit 6 Core-CPU und 5 Core GPU

A15 Bionic Chip mit 6 Core-CPU und 5 Core GPU

RAM

4 GB

4 GB

6 GB

6 GB

Hauptkamera

12 Megapixel Kamera mit Weitwinkel- und Ultraweitwinkelobjektiv

12 Megapixel Kamera mit Weitwinkel- und Ultraweitwinkelobjektiv

12 Megapixel Kamera mit Weitwinkel-, Ultraweitwinkel- und Teleobjektiv

12 Megapixel Kamera mit Weitwinkel-, Ultraweitwinkel- und Teleobjektiv

Gehäuse

Ceramic Shield + Aluminium

Ceramic Shield + Aluminium

Ceramic Shield + Edelstahl

Ceramic Shield + Edelstahl

Preis

ab 799 €/779 CHF

ab 899 €/879 CHF

ab 1149 €/1129 CHF

ab 1249 €/1229 CHF

Farbe

Product RED, Polarstern, Mitternacht, Blau, Rosè

Product RED, Polarstern, Mitternacht, Blau, Rosè

Graphit, Gold, Silber, Sierrablau

Graphit, Gold, Silber, Sierrablau

iPhone 13 Pro im Test - Wie gut ist das neue Apple-Smartphone wirklich

Die Hauptkamera ist weiter gewachsen und nimmt in ihrer Breite nun mehr als 50% der Rückseite ein.Wir hatten pünktlich zum Release das neue iPhone 13 im Test. Genauer gesagt die Pro-Version. Uns hat vor allem interessiert, ob das neue Modell die Anschaffung wert ist, wenn man bereits ein iPhone 12 besitzt. Auf den ersten Blick scheinen die Unterschiede etwas mager. Doch fangen wir vorne an.

  • Apple bessert weiter beim Akku nach: Die Zeiten, in denen iPhones unter schwachen Laufzeiten leiden, sind wohl endgültig vorbei. Der Akku des Pro versorgte das Gerät unter Dauerbelastung weit über 15 Stunden mit Saft (etwa 12 Stunden beim Spielen von Games).

  • Rechenleistung en masse: Der A15 Bionic Chip sorgt für nie dagewesene Rechenleistung. Während des Alltags gab es keinerlei Probleme, nicht einmal ein einfaches Ruckeln. Beim Benchmark Stresstest erzielt es Bestnoten und schlägt sogar seinen großen Bruder, das iPhone 13 Pro Max.

  • Kamera mit lauter Features: Die Kamera war bereits gut, wird aber noch besser. Die größere Linse lässt mehr Licht herein, wodurch Bilder bei schwierigen Lichtverhältnissen besser gelingen. Der Kinomodus verpasst deinen Aufnahmen Filmfeeling und das Experimentieren mit der Makrolinse macht schlichtweg Spaß.

Das konnte uns ebenfalls am iPhone 13 überzeugen

Das Display ist mit 120 Hz endlich in der Zukunft angekommen. Je nachdem, was auf dem Display passiert schaltet es zudem reibungslos auf niedrigere Hz-Raten herunter, um den Akku zu schonen. Vom Umschalten haben wir im Test gar nichts gemerkt. Sobald sich wieder etwas auf dem Display tut, sind die 120 Hz direkt wieder da.

Der Sound des iPhone 13 Pro hat sich tatsächlich als kleine positive Überraschung entpuppt. Zwar kann es bei den Höhen und dem Bass nicht mit einem gescheiten Lautsprecher mithalten, als spontanen Ersatz reicht es aber allemal.

Das sind die Nachteile des iPhone 13

Liegt es auf einer flachen Oberfläche, stört die Hauptkamera ein wenig.Einige der neuen Features wirken noch etwas unausgereift beim täglichen Gebrauch. Die Makrolinse schaltet ausschließlich automatisch um, das klappt aber nicht immer hundertprozentig zuverlässig. Der Kinomodus ist nett, unterstützt derzeit aber nur Aufnahmen in Full HD bei 30 Bildern pro Sekunde. Das sind aber eher Unausgereiftheiten als waschechte Nachteile.

Beim Aufladen des Akkus musst du zudem etwas Zeit einplanen. Spitzenwerte erzielt die dreizehnte Generation bei der Ladeleistung nämlich nicht. In guten Momenten unseres Tests kratzt das iPhone 13 an der 30 Watt-Marke. In der Regel schwankt es aber ständig stark. Ab einer gewissen Akkuladung reduziert es zudem die Geschwindigkeit deutlich. Ab 80% waren es nicht mal mehr 9 Watt Leistung. Im Lichte der Konkurrenz, die in Extremfällen mit 120 Watt laden, ist das doch sehr mager. Wenigstens schont es den Akku und fördert dessen Langlebigkeit.

Viel nerviger empfanden wir die immer noch vorhandene Notch, die, auch wenn sie 20% kleiner ist, immer noch sehr prominent in den Bildschirm hereinragt. Auch das weitere Festhalten am Lightning-Stecker verdient keinen Applaus. Wir leben nicht mehr im Jahr 2012 und es wird Zeit für den Sprung zu USB-C.

Zuletzt stört uns auch etwas die Haptik des iPhones. Durch das kantigere Design sind die Ränder des iPhone 13 Pro schärfer. Da das Handy nicht unbedingt leicht ist, kann dies bei längerem Halten unangenehm auffallen. Auch das weit herausragende Kameramodul stört. Beim Ablegen auf einer geraden Oberfläche wird das iPhone schnell mal zur Wippe.

Unser Fazit zum iPhone 13 Pro

Eines können wir nach unserem Test mit Gewissheit sagen: Das iPhone 13 Pro ist ein top verarbeitetes Smartphone. Unsere Version in Gold sah zudem über die Maßen edel aus. Die technischen Neuigkeiten wie das 120 Hz Display oder die verbesserte Kamera sind ein echtes Highlight. Allerdings macht Apple nach wie vor fragwürdige Entscheidungen, indem sie am Lightning Stecker und der Notch festhalten.

Hast du bereits ein iPhone 12, lohnt sich das Upgrade eher nicht. Dafür sind die gebotenen Neuerungen zu gering für den hohen Preis. Hast du hingegen eine ältere Generation oder überlegst von einem Android Smartphone zu wechseln, kannst du hier bedenkenlos zugreifen. Das iPhone 13 Pro ist in puncto Rechenleistung das derzeit stärkste Handy auf dem Markt.

Wenn du noch mehr Details erfahren möchtest, schau doch einmal bei unserem iPhone 13 Pro Test vorbei,

Apple iPhone 13 - Das Standard schließt ein wenig zum Pro auf

Die Linsen des neuen Standard und Mini iPhones sind die des iPhone 12 ProAuch 2021 stellt Apple die nächste Generation seiner iPhones vor und holt einige Funktionen der ehemaligen iPhone Pro-Versionen zum normalen iPhone. Wir haben uns die Specs des iPhone 13 genauer angeschaut und fassen zusammen:

  • Mehr Speicher für alle: Auch wenn wir weiterhin den Speicher des iPhone 13 weder wechseln noch aufrüsten dürfen, beginnt die kleinste Speichervariante jetzt bei 128 GB und bietet damit pauschal doppelt so viel Speicherplatz wie noch das kleinste Modell des iPhone 12.

  • Mehr Power im Kern: Während beim iPhone 12 noch der A14 Bionic-Prozessor zum Einsatz kam und auch da schon für rasante Performance gesorgt hat, wurde dieser konsequent weiterentwickelt und darf nun als A15 Bionic das iPhone 13 zu neuen Spitzenwerten bei Leistungs-Benchmarks führen.

  • Pro-Kamera auch für das normale iPhone: Der geniale Kamerasensor des iPhone 12 Pro und Pro Max findet seinen Weg jetzt auch in das Standardmodell und das iPhone 13 Mini. Das bedeutet, auch das iPhone 13 arbeitet jetzt mit dem größten Kamerasensor, der jemals in einem iPhone verbaut wurde. Damit knipst es mit 47% mehr Belichtung noch schärfere Bilder und das bei unveränderten 12 Megapixeln Auflösung. Das kommt vor allem bei Bildern mit der Ultraweitlinse und bei der Bildstabilisierung stark zum Tragen. Zwar ist die Hauptkamera das Sahnestück des neuen iPhone 13, doch kann sich auch die Frontkamera sehen lassen. Selfies strahlen in neuem Licht.

Die Nachteile des iPhone 13 

Auffällig am iPhone 13 ist, dass die Unterschiede zum direkten Vorgänger recht marginal sind und so auch nur bestimmte User ansprechen werden. Wer viel mit seinem iPhone fotografiert, wird sich über die doch stark verbesserte und optimierte Kameratechnik freuen. Nahezu alle anderen Nutzer können diese 13er Modelle relativ problemlos überspringen, ohne wirklich etwas zu verpassen.

Unser Fazit zum iPhone 13

Auch wenn die Unterschiede zum Vorgänger recht schmal sind, ist und bleibt das iPhone 13 ein gutes, wenn nicht sogar eines der besten Smartphones auf dem Markt. Die verlängerte Akkulaufzeit, der größere Speicher und auch die optimierte Kameratechnik drehen an den passenden Stellschrauben, um das iPhone passend zu verbessern. Zwar warten wir noch auf das iPhone, welches von Apple den mächtigen M1-Prozessor seiner MacBooks und iPad Pros beschert bekommt, aber auch bis dahin ist das iPhone 13 bereits eines der performantesten und rundum stärksten Handys auf dem aktuellen Markt.

iOS 15 - Neue Version, neue Features

In der neuen Version des iPhone Betriebssystem erhält FaceTime eine ganze Reihe an Änderungen. Apple versucht hierbei auch am Zahn der Zeit zu bleiben und die App für das Home-Office zu optimieren.

  • Audioverbesserungen: Voice Isolation und 3D-Audio sind zwei Neuerungen, die darauf abzielen, die Audioqualität zu verbessern. 3D-Audio sorgt für einen natürlichen Klang, während Voice Isolation Hintergrundgeräusche automatisch herausfiltert. Gerade letzteres erspart dir etwaige Drittanbieter-Software wie Krisp oder Nvidias RTX Voice.

  • Grid View: Konferenzanrufe lassen sich dank Grid View besser anordnen, sodass sich Gruppenanrufe besser organisieren lassen.

  • Portrait-Mode: Dank Portrait-Mode lassen sich Hintergründe verwischen. Besonders fürs Home-Office interessant für das nötige Quäntchen Privatsphäre.

  • FaceTime Link: Mit FaceTime Link lässt sich ein Link generieren, den du einfach an andere Teilnehmer schicken kannst. Auf diese Weise können nicht nur Freunde und Kollegen beitreten, die etwa ein iPad oder iMac besitzen, sondern auch solche mit einem Android Smartphone oder einem Windows PC.

  • Share Play: Share Play kommt etwas später und ist eher ein Premium Feature. Abonnenten von Apple Music oder Apple TV+ können so gemeinsam die beiden Angebote streamen.

iOS 15 hat viele Änderungen an Design und Funktionalität einiger Apps in petto.Neben diesen Änderungen erhält Safari ein leicht überarbeitetes Design mit neuen Funktionen. Mehrere Tabs lassen sich zu Tabgruppen zusammenfügen für leichteres Management. Mit der neuen Focus-Funktion lassen sich Profile für Benachrichtigungen anlegen. Sinn dahinter ist es, die Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu verbessern.

Weiterhin gibt es bei Apple Maps (zu deutsch Karten) nun einen interaktiven 3D-Globus (Google Earth ähnlich). Wallet erhält ein Update, mit dem du deinen Autoschlüssel deinem iPhone hinzufügen kannst. Beachte aber, dass dieses Feature nur mit neuen Autos funktioniert. Neben diesen größeren Änderungen gibt es noch einige neue Features wie das Spotlight und kleinere Änderungen bei Fotos und Nachrichten-App.

Auch in puncto Datenschutz bessert Apple weiter nach. Anfragen an Siri werden nun direkt auf deinem Endgerät, zum Beispiel deinem iPhone, verarbeitet. E-Mail Datenschutz verhindert, dass Absender erfahren, ob du eine E-Mail geöffnet hast oder nicht. Zudem wird es einen App Privacy Report geben, der dir zusammenfasst, welche Apps in den letzten sieben Tagen auf welche deiner Daten zugegriffen haben.

Achtung: Manche Änderungen sind nur ab einer gewissen iPhone Generation verfügbar. Zum Beispiel sind der Porträt-Modus und der 3D-Raumklang sowie der interaktive 3D-Globus der Karten App erst ab dem iPhone XR verfügbar. Beachte aber, dass Offline-Siri erst ab dem iPhone 8 verfügbar ist.

Display - Die Pro-Modelle des iPhone 13 haben nun auch endlich 120 Frames

Äußerlich hat sich beim neuen iPhone 13 nicht viel getan. Sieht man von den nun diagonal angeordneten Kameralinsen beim Standard iPhone und Mini und der leicht geschrumpften Notch ab, sehen sich die iPhone 13 Modelle im Vergleich mit den iPhone 12 Modellen zum Verwechseln ähnlich. Die Unterschiede liegen bei diesem Generationenwechsel im Detail. Deutlicher zu spüren ist es beim iPhone 13 Pro sowie dem Pro Max.

Jedoch nicht bei der Größe oder Auflösung des iPhone Display. Diese sind tatsächlich unverändert geblieben. Die Änderung ist subtiler und bezieht sich auf die Bildwiederholrate. Apple ist mit dem iPhone Pro und Pro Max ist nun endlich in der Zukunft angekommen, denn das OLED-Display bietet eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz. Damit nicht genug passen die beiden iPhones diese Rate stets flexibel an, je nachdem, was du gerade machst.

Schaust du Videos oder spielst ein Videospiel glänzt dein iPhone mit 120 Frames, während es beim Lesen eines Textes auf 10 Frames runterregelt. Zusätzlich ist dieses Feature besonders stromsparend, wodurch der Akku weniger belastet wird.

Das Display gehört zudem in puncto Helligkeit zu den Spitzenreitern. Hier hat Apple ebenfalls etwas nachgebessert. Beim iPhone 13 und iPhone 13 Mini beträgt die maximale Helligkeit nun 800 Nits, beim iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max sogar eindrucksvolle 1000 Nits.

Die Kamera des iPhone 13 - Ein kleines Filmstudio für unterwegs?

Die Kamera des iPhone 13 ist hervorragend, ragt aber ordentlich aus der Rückseite des Smartphones hervor.Auch hier gilt: Äußerlich ähneln sich die zwölfte und dreizehnte iPhone Generation sehr. Aufseiten der Hardware hat sich allerdings auch bei der Kamera einiges getan. Der Sensor der Hauptkamera (sowohl bei dem Standard iPhone und Mini als auch bei den Pro-Modellen) ist deutlich größer, wodurch beim Aufnehmen von Bildern mehr Licht eingefangen werden kann. Davon profitieren vor allem Aufnahmen mit dem Nachtmodus. Bilder werden heller und schärfer. Eine Linse, mit der sich Makro-Aufnahmen machen lassen, ist beim iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max ebenfalls mit an Bord.

Cinematic-Mode (Kinomodus) - Das iPhone 13 wartet mit neuen Funktionen auf

Zuletzt wurde dem neuen Aufgebot ein neues Feature beschert: der sogenannte Kinomodus. Er macht sich die verbesserte Rechenleistung des A15 Prozessor und dessen maschinelles Lernen zunutze. Hierbei handelt es sich um einen besonderen Modus zur Videoaufnahme, der automatisch für Tiefenschärfe sorgt und somit Aufnahmen besonders gut in Szene setzt. Die Informationen zur Tiefenschärfe werden hierbei stets gespeichert, sodass sich der Fokus dabei auch noch später beim Editieren am iPhone ändern lässt.

Momentan steckt dieser aber noch etwas in den Kinderschuhen. Aktuell können mit dem Kinomodus nur Aufnahmen in Full HD (1080p) bei 30 Frames pro Sekunde gemacht werden. Aktuell noch eher eine Spielerei als ein ernsthaftes Tool zur Filmaufnahme.

Ausstattung - Was hat das iPhone 13 im Gepäck?

Der Akku war bei Smartphones von Apple häufig eine kleine Krux. Beim iPhone 12 wurde hierbei bereits nachgebessert. Das iPhone 13 hat jetzt sogar noch eine Schippe draufgelegt, und zwar bei allen Modellen! Besonders das Standard iPhone legt zu und klettert von einer Akkukapazität von 2815 Milliamperestunden (mAh) beim iPhone 12 auf eine Akkukapazität von 3227 mAh beim iPhone 13. Übrigens: Selbstverständlich kann das iPhone 13 wie auch schon seine Vorgänger drahtlos aufgeladen werden.

Das schlägt sich natürlich auch auf die Akkulaufzeit aller iPhones nieder, die allerdings auch von der besseren Energieeffizienz des A15 Chips und des Display profitiert. Dadurch sind die Werte für alle Modelle des iPhone 13 durch die Bank weg besser geworden. Wir haben hier einen übersichtlichen Vergleich für dich zusammengestellt:

Messwert

iPhone 13 Mini

iPhone 13

iPhone 13 Pro

iPhone 13 Pro Max

Akkukapazität

2406 mAh

3227 mAh

3095 mAh

4352 mAh

Akkulaufzeit

9 Stunden

10,5 Stunden

12 Stunden

12,5 Stunden

Zuletzt, aber nicht das letzte, die Speichergröße. Ein weiteres Sorgenkind von Apple-Nutzern, da iPhones seit geraumer Zeit nicht mehr über erweiterbaren Speicher per microSD verfügen. Das ändert sich auch beim iPhone 13 nicht. Aber dennoch heißt es Aufatmen: Der interne Speicher bekommt einen ordentlichen Boost. 

Bei allen iPhone 13 Varianten verfügt die kleinste Speicherkonfiguration nun über 128 GB und hat zudem Konfigurationen mit 256 und 512 GB im Angebot. Für die beiden Pro-Modelle des iPhone 13 ist hier allerdings noch nicht Schluss. Am oberen Ende stehen nun Modelle mit einer internen Speichergröße von bis zu einem Terabyte (1 TB) zur Verfügung.

MagSafe - Auch dem iPhone 13 steht das Zubehör gut

Selbstverständlich sind alle MagSafe-Zubehörteile, die Apple mit dem Release des iPhone 12 veröffentlicht hat, auch mit dem neuen iPhone 13 kompatibel. Hüllen und Ladegeräte für drahtloses Laden können also bedenkenlos gekauft bzw. weiterverwendet werden. Eine Sache gibt es aber aktuell zu beachten: Aufgrund der deutlich gewachsenen Kamera ist der Platz bei einigem Zubehör beim iPhone 13 Pro sehr knapp bemessen. Gerade beim MagSafe Duo Ladegerät, könntest du hier in die Bredouille gelangen. Beim iPhone 13, dem Mini und dem iPhone 13 Pro Max gibt es aufgrund der kleineren Kamera bzw. der größeren Maße keinerlei Probleme. Ein etwas ärgerliches Versehen.

Die große Frage - Lohnt sich das Upgrade auf das iPhone 13?

Die Frage, ob sich das Upgrade auf das iPhone 13 lohnt, ist natürlich eine sehr subjektive. Nach unserem Vergleich kommen wir zu folgendem Schluss: Zunächst einmal kommt es darauf an, was für ein iPhone du derzeit verwendest. Mit Blick auf iOS 15 fällt auf, dass ältere Geräte zunehmend bei der Hardware abgehängt werden und für einige Features schlichtweg zu schwach auf der Brust sind. Hast du ein Modell, das älter ist als ein iPhone XR (also iPhone X und älter), kann sich das Upgrade hier lohnen. Durch das Einsenden deines alten Modells bekommst du zudem noch einen kleinen Anteil des Kaufpreises erlassen.

Gleichzeitig muss aber auch betont werden, dass im direkten Vergleich die Unterschiede zwischen der zwölften und dreizehnten Generation eher marginal sind. Berücksichtigt man hier die hohen Preise des iPhone 13 (das iPhone Pro Max kostet in der teuersten Version über 1800 Euro) wirst du das Upgrade eher weniger merken.

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