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Sonnenöl Kaufberater

Sonnenöl – schnelle Bräune und Pflege

Wenn der Sommer vor der Tür steht, und uns heiße 30 Grad und mehr beschert, sind der richtige Schutz und eine reichhaltige Pflege für deine Haut wichtig. Sonnenanbeter haben die Wahl zwischen Sonnenöl, Sonnencreme und Sonnenspray. Mit dem richtigen Sonnenschutz bewahrst du deine Haut nicht nur langfristig vor Schäden, sondern gönnst ihr auch noch eine Extra-Portion an Pflegestoffen. Besonders Öl ist optimal für streichelzarte Haut. Damit du dich über eine schöne Sommerbräune freuen kannst, werfen wir nachfolgend einen genaueren Blick auf Sonnenöl als Sonnenschutz und erklären dir, worauf du beim Kauf achten solltest damit du garantiert deinen Sonnenöl Testsieger findest.

Die besten Sonnenöle im Vergleich 2017

Sonnenöl vs. Sonnencreme

Öl in einem Flakon auf SandVielleicht hast du dich bisher mit dem Thema Sonnenöl noch nicht auseinandergesetzt. und die klassische Sonnencreme war bisher das Sonnenschutzmittel deiner Wahl. Darum starten wir hier noch mal eine kurze Erklärung.

Sonnenöle haben, wie der Name vermuten lässt, eine ölige Konsistenz. Damit sind sie besonders angenehm auf der Haut zu verteilen, leichter als eine zähflüssige Creme. Zudem haben sie häufig noch einen schönen Duft. Viele verwenden Sonnenöl vor allem deshalb, weil man ihm nachsagt, dass man schneller braun wird. Das ist tatsächlich nicht verkehrt, denn viele der Öle enthalten besondere Pro-Melanin-Komplexe, die die Hauteigene Produktion von Melanin und damit eine schnellere Bräunung der Haut unterstützen. Dennoch solltest du auch beim Sonnenöl unbedingt auf den richtigen Lichtschutzfaktor (LSF) achten. Denn die Gesundheit deiner Haut sollte immer vorgehen.

Exkurs: Welcher Hauttyp bist du?

Grundsätzlich sollte man nicht ungeschützt in die Sonne gehen, sondern immer eine Sonnenmilch Lotion, ein Sonnenöl oder einen anderen Sonnenschutz auftragen. Manche Hauttypen vertragen aber von vornherein weniger Sonne als andere:

Hauttyp

Merkmale/Besonderheiten

Typ I

Du hast einen hellen Teint, rotblonde Haare und Sommersprossen? Dann gehörst du zum Typ I und solltest nicht länger als 10 Minuten ungeschützt in der Sonne sein.

Typ II

Du hast einen hellen Teint, blonde Haare und helle Augen? Dann bist du Typ II und dein Eigenschutz hält für ca. 20 Minuten.

Typ III

Du hast einen mittleren Teint, eher dunkles Haar – dunkelblondes bis braun –und dich zieren dunkle Augen? Dann bist du Typ III und solltest du nicht länger als 30 Minuten ungeschützt in der Sonne verbringen.

Typ IV

Du hast einen dunklen Teint und dunkle Haare? Dann bist du Typ IV und hast den längsten Eigenschutz von ca. 45 Minuten.

Welche Vorteile hat Sonnenöl?

Frau trägt Sonnenöl aufÖle als Sonnenschutz finden viele attraktiver als Sonnencreme. Je nach Pro-Melanin-Komplex beschleunigen sie den Bräunungsvorgang und manch einer wird schnell tiefbraun. Außerdem sind sie durch die ölige Konsistenz leichter aufzutragen. Einige Produkte verzichten auf Duft- und Konservierungsmittel und sind damit besonders sanft zur Haut. Die meisten Sonnenöle sind außerdem wasserfest.

Es gibt aber auch einen entscheidenden Nachteil. Sonnenöl hindert den Wärmeaustausch der Haut mit der Umgebungsluft, da es sich wie ein Film auf die Haut legt. Das bedeutet im Klartext: Du könntest mehr schwitzen.

Tipp: Regelmäßiges Nachcremen gehört bei Creme und Öl zur Pflicht.

Was ist der LSF?

LSF steht für Lichtschutzfaktor. Je nach Hauttyp solltest du einen entsprechend hohen LFS wählen. Sonnenöl findest du, genau wie Sonnencreme, in verschiedenen Lichtschutzstärken. Je höher der LSF, desto besser ist deine Haut vor den schädlichen Sonnenstrahlen geschützt. Vereinfacht gesagt: mit einem LSF von 10, kannst du zehnmal länger Sonnenbaden. Grundsätzlich aber empfehlen wir dir, immer einen LSF von mindestens 30 zu wählen. Manchmal findest du auch die Bezeichnung SPF, das ist lediglich der englische Begriff und steht für Sun Protection Factor.

Kaufberatung: das passende Sonnenöl für dich

Drei Frauen zeigen gebräunte BeineWie findest du nun das beste Produkt für dich? Bevor du dich zum Kauf entschließt, solltest du dich mit Hilfe von Sonnenöl Tests eingehend informieren. Hier werden auch regelmäßig die Produkte bekannter Marken mit den klanghaften Namen wie Garnier Ambre Solaire, Tiroler Nussöl oder Hawaiian Tropic Protective genau unter die Lupe genommen. Dein Hauptaugenmerk sollte aber immer auf dem Schutz der Haut liegen. Schneidet ein Sonnenöl in dieser Kategorie schlecht ab, sollte es nicht in deinem Warenkorb landen.

Hast du die Wahl deines persönlichen Sonnenöl Testsiegers auf ein kleines Feld eingegrenzt, kannst deinen individuellen Vorlieben was den Duft angeht und deinem Budget folgen. Die gute Nachricht: teuer ist nicht immer besser.

Wir fassen die wichtigsten Punkte noch einmal für dich zusammen:

  • achte auf den richtigen LSF für deine Haut
  • ein Sonnenschutz ist am besten immer wasserfest
  • bei empfindlicher Haut verzichte auf Duft- und Konservierungsstoffe
  • hochwertige Pflegestoffe geben gebräunter Haut eine Extra-Portion Pflege

FAQ: Das solltest du noch wissen

Wie wende ich Sonnenöl richtig an?

Trage nicht zu viel auf. Die Faustregel sagt, sechs Teelöffel sind genug und reichen für den ganzen Körper. Übertreibst du es, weil du denkst „viel hilft viel“, dann sei eines Besseren belehrt. Zu viel Öl auf der Haut verhindert, dass es komplett in die Haut einziehen kann. Im schlimmsten Fall wirkt der Fettfilm auf der Haut wie ein Brennglas und beschert dir einen ordentlichen Sonnenbrand.

Sonnenöl bei Akne und Mischhaut?

Wenn du zu Hautunreinheiten neigst, solltest du auf Sonnenöl verzichten und lieber ein leichtes Spray verwenden. Sonnenöl kann Pickelchen zusätzlich fördern.

Wo finde ich das beste Sonnenöl?

In dieser Frage helfen die Sonnenöl Tests weiter. Sie testen regelmäßig verschiedene Produkte. Achte bei deinem Sonnenöl auf einen hohen Sonnenschutz und hochwertige Inhaltsstoffe, dann kannst du deine Haut unbesorgt bräunen.

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