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Test: Die besten Kaffeebohnen

Kaffeebohne Kaufberater

Kaffeebohnen - Diese Bohne wird dich interessieren

Jeder kennt doch den Spruch: Das interessiert mich nicht die Bohne! Bei Kaffeebohnen, dem Rohstoff des Lebenselixiers Kaffee, sieht das jedoch oftmals anders aus. Kaffee gehört neben Tee zu den meist konsumierten Heißgetränken. Wer richtig guten Kaffee genießen möchte, der achtet auf das Ursprungsland der Bohnen und wie diese geröstet wurden. Denn genau auf diese und noch weitere Eigenschaften kommt es beim Bohnenkauf an. Alles Weitere zum Thema erfährst du in unserer Kaffeebohnen Kaufberatung.

Bis aus der Bohne ein schmackhafter Kaffee wird, ist es oftmals ein langer Weg, der durch viele Einflussfaktoren beeinträchtigt werden kann. Sowohl die Kaffeesorte als auch die Ernte dieser bestimmen die Bohnenqualität im Nachhinein. Doch wie kommt man überhaupt an die Bohne?

Die besten Kaffeebohnen im Vergleich 2017

Vergleichstabelle
Mein Café Medium Roast Kaffeebohnen, 1 kg
MELITTA - Mein Café Medium Roast Kaffeebohnen, 1 kg
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Kaffee - ganze Bohnen Crema d'Oro Intensa
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Jacobs Krönung Crema, Kaffee Ganze Bohne, 1000 g
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Inhalt: 1 kg
Inhalt: 1 kg
Inhalt: 1 kg
Inhalt: 1 kg
Inhalt: 1 kg
Geschmack : vollmundig und weich
Geschmack : kräftig und intensiv
Geschmack : vollmundig und ausgewogen
Geschmack : fein und mild
Geschmack : ausgewogen
verwendete Bohnen : 100 % Arabica
verwendete Bohnen : 100% Arabica
verwendete Bohnen : 80% Arabica, 20% Robusta
verwendete Bohnen : Arabica und Robusta-Mischung
Herkunftsland der Bohnen: Lateinamerika und Asia-Pazifik
Herkunftsland der Bohnen: Süd- und Mittelamerika

Was sind Kaffeebohnen?

KaffeekirschenSie ist der grüne Kern der Pflanze Coffea und von einer roten Schale umgeben. Deshalb nennt man die Frucht auch Kaffeekirsche. Die Bohnen bestehen aus koffeinhaltigem Nährgewebe. Von den rund 40 Kaffeepflanzen die es gibt, werden vor allem die Kaffeesorten Arabica und Robusta angebaut. Robusta-Bohnen sind kleiner und rundlicher, haben dafür aber einen höheren Koffeinanteil.

Wo wachsen Kaffeebohnen?

Arabica Kaffee wird im Hochland (600-1000 m Höhe) von Mittelamerika, Kolumbien, Kenia und vielen anderen Ländern angebaut und macht ca. 60% des Imports aus. Robusta-Kaffee  ist ein Tiefland-Kaffee und wird in 300-600 m Höhe angebaut.
Generell finden sich jedoch entlang des Äquators unzählige riesige Kaffeeplantagen. Dort sind die Bedingungen für den Anbau nämlich optimal. Das ganze Jahr wachsen hier die Früchte der Kaffeepflanze. Zum Reifen braucht die Kaffeekirsche je nach Region etwa 10 Monate. Die Früchte des Strauches werden per Hand gepflückt und dann von den Bohnen getrennt. Dafür gibt es mehrere Verfahren, sowohl das Waschen als auch das Trocknen der Kaffeekirschen kommt dafür in Frage.

Wann werden Kaffeebohnen geerntet?

Die Erntezeit ist abhängig von der geografischen Lage des Anbaulandes. In Äthiopien beispielsweise erfolgt die Ernte zwischen Oktober und Januar. Nach dem Pflücken müssen die Kirschen innerhalb von 5 Stunden weiterverarbeitet werden, da es sonst  zu Aromaverlust kommen kann.

Sortenreinheit ist bei Kaffeebohnen nicht immer vorteilhaft. Manchmal macht die Mischung auch erst das Aroma besonders. So wird für Espresso-Kaffees gerne eine Mischung aus Arabica und Robusta-Bohnen verwendet. Die Geschmäcker sind verschieden und so unterscheiden sich auch die Mischungen, die in den jeweiligen Ländern gut verkauft werden. Der grüne Kaffee (die Bohnen sind im Rohzustand Grün) wird meist in großen, 60-70 kg schweren, Jutesäcken angeliefert. Minderwertiger Kaffee hingegen wird in Containern zu 30 t als Schüttware verschickt.

Wie erkennt man guten Kaffee?

Allein schon am Geruch kann man feststellen, ob es sich um frisch gerösteten Kaffee handelt. Wenn du Kaffee kaufst, sollte das Röstdatum nicht länger als eine Woche zurückliegen. Sehen die Bohnen ölig aus, dann liegt das am austretenden Kaffeeöl. Das Aroma geht in diesem Fall schneller verloren. Auch nicht gleichmäßig gebräunte Bohnen oder Bruchstücke weisen auf einen gerösteten Kaffee in minderwertiger Qualität hin.
Frisch geröstete Bohnen aus einer Kaffeerösterei sollten innerhalb von 3 Monaten verbraucht werden. Andernfalls leidet der Geschmack unter dem “Verfall” der Bohne. Der Kaffee ist selbstverständlich noch länger brauchbar, das Aroma verändert sich jedoch nach diesem Zeitraum enorm. Industriell geröstete Bohnen werden oft durch Zusatzstoffe haltbarer gemacht. Beim Kaffee ist es genauso wie bei vielen anderen Dingen, der Geschmack ist subjektiv. Daher kann es eine Weile dauern bist du die besten Kaffeebohnen für dich gefunden hast. Am besten du führst einen Kaffeebohnen Test durch und probierst dich durch verschiedene Sorten und Anbieter.
Gute Kaffeebohnen alleine genügen aber nicht, denn ohne die passende Maschine wird nichts aus dem erstklassigen Heißgetränk. Damit du die richtige Kaffeemaschine bzw. den richtigen Vollautomaten oder die richtige Espressomaschine findest, haben wir zu diesen Themen ebenfalls eine Kaufberatung für dich verfasst.
Egal ob Espressomaschine, Kaffeemaschine oder Vollautomat, wenn du Wert auf frisch gemahlenen Kaffee legst, müssen schon die ganzen Bohnen in die Maschine oder zumindest in die Kaffeemühle rein.

Lagerung deiner Kaffeebohnen

Bei der Aufbewahrung des Kaffees kommt es darauf an, ob die Packung schon geöffnet wurde oder nicht. Eine geöffnete Packung sollte so schnell wie möglich, am besten innerhalb von 14 Tagen, aufgebraucht werden. Der Kaffee darf weder mit Wasser, noch mit Sonne oder anderen Aromen (wie Gewürzen) in Berührung kommen. Du willst deine Kaffeebohnen frisch halten? Dann stelle die geöffnete Packung am besten in einen Kaffeebohnenbehälter aus Blech. Keramik- oder Porzellan-Behältnisse eignen sich aber auch zur Aufbewahrung. Diese sollten jedoch lichtundurchlässig und verschließbar sein. Auch hier gilt wieder: Dunkel und trocken muss der Lagerort sein, denn Zugluft, Licht und Wärme entziehen dem Kaffee sein Aroma.
Bei Vollautomaten sollten also nicht zu viele Kaffeebohnen in den Behälter wandern.
Kaffeepulver sollte am besten gar nicht erst umgefüllt werden, da dieses dann mit Sauerstoff in Berührung kommt und dadurch eine Oxidation eintritt. Blechdosen eignen sich ebenfalls nicht für Kaffeemehl, da es sich in Ritzen festsetzen und ranzig werden kann.
Die Lagerung im Kühlschrank ist leider weit verbreitet, jedoch überhaupt nicht geeignet. Alleine schon, weil die Bohnen das Aroma der anderen Lebensmittel annehmen. Handelt es sich um eine ungeöffnete Packung, sollte diese dunkel und bei maximal 20°C gelagert werden. Grüne Kaffeebohnen können hingegen bis zu einem Jahr bedenkenfrei gelagert werden.

Im gleichen Zug ist die Frage: “Kann Kaffee schlecht werden?” nicht ganz unberechtigt. Je weiter die Bohne verarbeitet wird, desto eher kann sie bzw. das gemahlene Pulver auch schlecht werden. Die enthaltenen Kaffeeöle werden durch die Berührung mit Sauerstoff ranzig und der Kaffee verliert innerhalb kürzester Zeit sein Aroma.

Kaffebohnen

Kaffee rösten - So geht´s

Um Kaffee rösten zu können, ist ein Kaffeeröster erforderlich. Dort wird der Rohkaffee oben eingefüllt und kontrolliert auf bis zu 200°C erhitzt. Das geschieht in der sogenannten Rösttrommel. Daher auch der Name des Verfahrens - Trommelröstung. Dort wird der Bohne in den ersten 10 Minuten des Röstverfahrens zunächst Feuchtigkeit entzogen. Die Kaffeebohnen erscheinen dann noch Grün. Im nächsten Schritt der Röstung bekommen sie schließlich ihre schöne dunkelbraune Farbe. Ein Knacken vermittelt dem Röster, dass der Vorgang abgeschlossen ist. Der Fortschritt des Prozesses kann aber auch immer wieder durch die Entnahme einer Probe überprüft werden. Ein längerer Aufenthalt im Kaffeeröster führt zu einem anderen Röstgrad. Ein starker Espresso-Kaffee muss also länger in der Maschine bleiben als die Standard-Kaffeebohnen z.B. für einen Vollautomaten. Die Bohnen sind daher dunkler, dafür aber auch säurearmer und damit bekömmlicher. Beim Röstvorgang wird Zucker und Eiweiß karamellisiert und flüchtige Aromen freigesetzt. Um die Erhaltung dieser Aromen zu gewährleisten, ist ein schnelles Abkühlen und Verpacken der Kaffeebohnen nötig.
Für die Kaffeeröstung in Privatröstereien wird besonders auf eine hochwertige Qualität des Rohkaffees geachtet. Die Packungsgröße ist in kleinen Röstereien geringer (250 oder 500 g), natürlich sind auch 1 kg-Beutel wie im Supermarkt erhältlich. Bekannte Kaffeeröster sind Melitta, Dallmayr, Lavazza, Segafredo, Tchibo uvm. Wenn du italienischen Kaffee magst, ist auch die Kaffeerösterei Pellini zu empfehlen, die auch koffeinfreien Kaffee anbietet.

Wenn du dir noch einmal den Rostvorgang in einer Privatrösterei anschauen möchtest, hast du hier dazu die Gelegenheit:

Wie viel Zeit nimmt die Röstung in Anspruch?

Eine Röstung dauert je nach Maschine unterschiedlich lange. Eine Kaffeerösterei lässt sich für ein Röstverfahren bis zu 20 min Zeit, während es in der Großrösterei schnell gehen muss und gerade einmal 2 min für die Röstung verbleiben. In der Massenproduktion werden selbstverständlich andere Maschinen eingesetzt als in einer Privatrösterei. Diese verwenden oft Bio-Kaffee oder Fairtrade-Kaffee. Dementsprechend teuer ist dieser dann auch im Einkauf. Zudem wird durch das schonende Rösten ein säurearmes und somit bekömmliches Aroma erreicht. Bei Kaffee aus der Massenproduktion ist dies nicht der Fall, da dieser auf bis zu 500°C erhitzt wird.

Achtung: Leider befinden sich im Kaffeepulver aus dem Supermarkt auch Zusatzstoffe und das bis zu 30%. Dies trifft vor allem auf bereits gemahlenen Kaffee zu. Nur bei Kaffeebohnen, am besten aus einer Kaffeerösterei, kannst du sicher sein, dass nur die reinen Bohnen ohne Zusätze verwendet wurden.

Wie Kaffeebohnen mahlen?

KaffeebohnenDie Mahlung wird vielfach unterschätzt! Bei falscher oder unzureichender Mahlung können Aromen verloren gehen, wird der Mahlgrad falsch eingestellt, kann der Kaffee wässrig oder bitter schmecken. Liebhaber sollte daher ihren Kaffee mit einer Kaffeemühle selber mahlen. Wer Platz in der Küche sparen möchte, kann auch ein Standmixer zum Mahlen der Bohnen verwenden. Dieser sollte jedoch genug Power haben, um die Kaffeebohnen zu pulverisieren. Der Mahlgrad lässt sich bei einem Mixer leider nicht einstellen und muss daher über die Mixdauer reguliert werden. Besser kurz pausieren und schauen, ob der gewünschte Mahlgrad schon erreicht ist. Du solltest dich jedoch vor dem Einfüllen der Bohnen darüber informieren, ob dein Mixer auch wirklich für das Mahlen ausgelegt ist.

Wichtig: Der Mahlgrad hängt von der gewünschten Zubereitung ab. Fein gemahlenes Kaffeepulver eignet sich für eine Espressomaschine, mittelgrobes Pulver für eine Filterkaffeemaschine und grobes für eine French Press (Pressstempelkanne).

Wieso ist der richtige Mahlgrad so wichtig?

Nur mit dem richtigen Mahlgrad lassen sich die Inhaltsstoffe aus dem Kaffee herauslösen. Das geschieht, wenn dieser mit heißem Wasser aufgebrüht wird. Maximal 30% der Bestandteile einer Kaffeebohne können extrahiert werden - optimal sind 18-22%. Beim falschen Mahlgrad findet eine Über- oder Unterextraktion statt. Eine Überextraktion führt dazu, dass der Kaffee bitter und sehr intensiv wird. Das passiert, wenn fein gemahlener Kaffee zu lange mit heißem Wasser überbrüht wird. Bei einer Unterexktraktion (18% und weniger) ist das Resultat hell und fad. Der Kaffee besitzt keinen “Körper” und es geht ein Großteil des Kaffeegenusses verloren.
Bereits gemahlener Kaffee verliert nämlich nach wenigen Tagen sein Aroma. Deshalb ist Kaffeepulver von Jacobs, Hag oder Idee auch immer in Vakuumverpackungen eingeschweißt. In der Industrie wird gemahlener Kaffee oftmals zu Kaffeepads oder Kaffeekapseln weiterverarbeitet. Das Pulver wird dann in Stoffvlies oder Aluminiumkapseln verpackt und landet in einer Kaffeekapsel- oder -Padmaschine.

Tipp: Wenn du türkischen Kaffee herstellen möchtest, brauchst du ganz fein gemahlenes Kaffeepulver. Dieses lässt sich am besten mit einer mechanischen Kaffeemühle herstellen.

Warum ist Kaffee eigentlich so teuer?

Von der grünen Bohne bis zum fertigen Kaffee ist es ein langer Weg mit vielen Arbeitsschritten. Gute Bohnen sind im Einkauf selbstverständlich teurer und zudem schlägt nach dem Röstvorgang noch die Röststeuer mit 2,19€ zu buche. Die Kosten, die während der Verarbeitung entstehen, müssen daher auf den Kunden umgelegt werden. Deshalb können 500g Kaffee aus einer Privatrösterei auch gut und gerne mal 10€ oder mehr kosten. Der Kaffeepreis variiert aber je nach Marke, Packungsgröße und Herkunft.

Tipp: Wer Kaffee liebt und auch ein Freund von Schokolade ist, der sollte einmal schokolierte Kaffeebohnen probieren. Diese enthalten viel Koffein und schmecken zudem auch noch richtig lecker.

Kaffeebohnen bei Stiftung Warentest

Im November 2016 hat die Stiftung Warentest einen Kaffeebohnen Test durchgeführt. Dabei nahmen sie 18 Espressobohnen-Sorten unter die Lupe. Der Preis spielte beim Geschmack eher eine untergeordnete Rolle. Die meisten Sorten schnitten gut ab. Die Stiftung Warentest rät zu Siegeln wie: Bio, Fairtrade oder Rainforest Alliance, denn Nachhaltigkeit ist wichtiger denn je! Den Kaffeebohnen Testsieger kannst du dir im Test anschauen.

Kaffeebohnen bei Lidl und Aldi

Selbstverständlich kannst du auch bei Discountern Kaffeebohnen kaufen. Die Marke von Lidl nennt sich Bellarom und besteht aus 100% Arabica-Bohnen. Mit einem Preis von 8€ pro 1 kg ist dieser Bohnenkaffee recht preiswert. Den Café gibt es in der Crema und Espresso Variante. Kaffeebohnen von Aldi erhältst du von der Marke Tizio. Diese gibt es ebenfalls in zwei Ausführungen.

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