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E-Bike Kaufberater

1. E-Bikes - der neuste Trend im Freizeitsport

Pedelec vor blauem HimmelFür Viele ist das Fahrrad ein unverzichtbarer Teil des Alltags geworden. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder Fahrradtouren, ist das Fahrrad ein praktisches und beliebtes Utensil. Was aber, wenn der Weg zur Arbeit zu hügelig ist oder sehr viel Gegenwind uns zur Erschöpfung führt? E-Bikes sollen Abhilfe schaffen. Bisher galt die Aufmerksamkeit der Markthersteller den älteren Generationen, was dem E-Bike das Image des “Oma-Fahrrads” einhandelte. Heute gilt das motorisierte Fahrrad auch als hip für junge Menschen. Besonders beliebt ist es in Großstädten, um mittellange Strecken bis zur Arbeit oder zum Stadtpark hinter sich zu bringen, da du mit weniger Kraftaufwand weitere Strecken zurücklegen kannst. So kommst du nicht verschwitzt im Büro oder bei deinen Freunden an. In der Stadt können sie meist schneller vorankommen, als mit dem Auto oder dem Bus. Auch für die Offroad Strecken kann das E-Bike sich lohnen. Hier empfiehlt es sich auch über ein Fahrrad-Navigationssystem nachzudenken. Es ist effizient, emmissionsarm und spaßig. Es gibt sie in fast allen Ausführungen: als Citybike für Damen oder Urban Bike, Tiefeinsteiger, Klapprad, Mountainbike oder Trekkingbike. Sie liegen absolut im Trend und gehören mittlerweile zu den beliebtesten Sportgeräten 2017. Unser E-Bike Kunden-Test berät zu allen Kaufkriterien eines E-Bikes.

2. Die besten E-Bikes im Vergleich 2017

Für Einsteiger Für Profis
1.
Für Einsteiger
e-Manufaktur 7.9 E-Bike E Bike Pedelec Elektrofahrrad 28" Wave 49cm S 400W Akku Weiß Platingrau Modell 2017
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2.
Vitality Eco 3 E-Bike E Bike Pedelec Elektrofahrrad Wave 28" 46cm 400 Wh Akku Modell 2017
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3.
H-MTB EMR URBAN 27/52 8-GG BLACK MATT/GLOSSY
CONWAY - H-MTB EMR URBAN 27/52 8-GG BLACK MATT/GLOSSY
2.800,00 €
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4.
Für Profis
Traveller E Light E-Bike ER Citybike 13,8 Ah frosted steel matt 2016
KETTLER - Traveller E Light E-Bike ER Citybike 13,8 Ah frosted steel matt 2016
3.298,89 €
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Bewertung
2,0
gut
07/2017
Kunden­bewertung
10 Bewertungen
Bewertung
2,1
gut
07/2017
Kunden­bewertung
4 Bewertungen
Bewertung
2,3
gut
07/2017
Kunden­bewertung
7 Bewertungen
Bewertung
2,4
gut
06/2017
Kunden­bewertung
5 Bewertungen
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3. E-Bike, Pedelec oder Elektrofahrrad - Was genau ist gemeint?

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff E-Bike für das motorisierte Fahrrad genutzt, jedoch ist meistens das gemeint, was der Spezialist als Pedelec bezeichnet. E-Bikes unterscheiden sich maßgeblich durch eine stärkere Unterstützung des Motors und können beschleunigen, ohne dass du überhaupt in die Pedale treten musst. Sie erzielen eine höhere Geschwindigkeit als die üblichen Pedelecs. E-Bikes gelten als Kraftrad und ihre Nutzung verlangt somit eine Versicherungspflicht, Helmpflicht und Kennzeichnungspflicht, außerdem benötigst du dann mindestens einen Mofa-Führerschein.

Pedelecs (Pedal Electric Cycle), auf die sich dieser Ratgeber maßgeblich bezieht, hingegen unterstützen die eigene Pedalkraft des Fahrers. Sie werden bis zu 25 km/h vom Motor unterstützt. Über ein Display am Lenker kannst du bei den meisten Pedelecs Grunddaten wie Geschwindigkeit, Akku-Ladestatus, Außentemperatur, Uhrzeit und Ähnliches ablesen und bestimmen, mit wieviel Leistung der Motor dich unterstützen soll. Der Elektromotor wird über einen Akkumulator (Traktionsbatterie) betrieben, der regelmäßig aufgeladen werden muss. Preislich musst du mit einem ca 1,5 fachen Wert des äquivalenten unmotorisierten Fahrrad rechnen. Es gibt bereits Pedelecs vom Discounter, hier hast du dann jedoch auch nicht den Pedelec Testsieger. Du kannst bei einem guten Pedelec mit einem Preis im 4-stelligen Bereich rechnen.

4. Welche Arten des Pedelecs gibt es?

Mann beim Mountainbiking mit einem PedelecEs gibt auch Unterschiede unter den Pedelecs, die du vor dem Kauf eines solchen wissen solltest. Unser Pedelec Kunden-Test hat sie zu diesen 3 zusammengefasst:

  • Pedelec ohne Anfahrthilfe: diese E-Velos kommen ohne das Treten der Pedale nicht voran. Hier hast du eine Motor-Unterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h, wenn du selbst antrittst. Mit dem Pedelec fährst du, wie mit einem regulären Fahrrad, auf dem Radweg. Für Bikes dieser Art benötigst du keine weitere Versicherungen, auch ein Führerschein ist nicht vonnöten. Zwar gilt keine Helmpflicht, wir möchten jedoch immer davon abraten, ohne Fahrradhelm zu fahren!
  • Pedelec mit Anfahrthilfe: diese Elektrofahrräder sind ähnlich der vorhergehend beschriebenen Kategorie, mit der Ausnahme, dass sie dich bis zu 6 km/h auch ohne Tretleistung befördern können. Mit der Anfahrthilfe erleichtern sie dir das Anfahren am Berg oder an der Ampel.
  • S-Pedelecs: Das S-Pedelec gehört zur Kategorie der E-Bikes und bedarf somit eines Führerscheins, eines Kennzeichens und einer Versicherung. Du kannst dafür bis zu 45 km/h mit diesen Bikes fahren, da sie mit einer bis zu doppelt so hohen Wattleistung ausgestattet sind als einfache Pedelecs (ca. 500 Watt statt bis zu 250 Watt).

5. Was muss das richtige E-Bike haben?

Wie auch beim normalen Fahrrad gibt es beim Kauf eines Pedelecs viel zu berücksichtigen. Durch den Motor und den Akku gibt es jedoch auch mehr zu Punkte zu beachten. Viele E-Bike Tests haben ergeben: Neben Qualität und Preis sollten Sie bei den einzelnen Teilen Folgendes bedenken:

Der Motor

Der Motor ist das Herzstück des Pedelecs. Er ist allerdings auch ein Faktor für das Gleichgewicht. Sitzt er an einer der Radnaben, kann er ein Ungleichgewicht hervorrufen, besonders für Einsteiger. Im besten Falle sitzt der Motor mittig am Rahmen und legt einen tiefen Schwerpunkt in der Fahrradmitte, so ist das Pedelec ausgewogener zu fahren. Bei einem Mittelmotor ist auch die Möglichkeit einer Rücktrittbremse gegeben. Ein Motor an Vorderrad ist mittlerweile selten - von solchen Rädern lieber die Finger lassen! Egal ob Einsteiger oder Profi, der Tretlager- oder Mittelmotor ist bei allen Modellarten zu bevorzugen. Die gesetzlich vorgegebene Höchstzahl liegt bei 250 Watt. Die Motoren der unterschiedlichen Hersteller unterscheiden sich jedoch meist durch den Drehmoment, welcher die Anfahrtkraft bestimmt. Ein niedriger Drehmoment lässt das Bike sanfter anfahren, als ein Motor mit hohem Drehmoment, der das Rad kraftvoll beschleunigt.

Der Akku

Display eines PedelecsDen Akku, wie z.B. von Bosch oder Brose, findest du bei den meisten Pedelecs am Rahmen oder unter dem Gepäckträger. Am leistungsstärksten sind hier Lithium-Ionen Akkus, die auch durch Leichtigkeit bestechen. Die Leistung ist auf dem Akku selbst im Kleingedruckten in Wattstunden (Wh) angegeben. Hier sollten es mehr als 300 Wh sein, am besten 400 Wh. Sollten keine Wattstunden angegeben sein, kann über die Multiplikation der Voltangangabe mit der Amperestundenangabe die Wh errechnet werden. Diese Zahl gibt sibt dir Auskunft über die Leistungsdauer, das heißt die Reichweite für dein neues Bike. Die Akku-Technologie hat hier einiges geleistet, um den Nutzern das Fahren zu erleichtern. So sind die Akkus für gewöhnlich mittlerweile ohne den altbekannten Memory-Effekt, können also auch teilgeladen werden. Sie sollten jedoch weder zu heiß noch zu kalt gelagert und/oder geladen werden. Grundsätzlich gilt ein Ladeverlust von bis zu 12% als normal für Pedelec-Akkus. Du solltest den Akku jedoch nicht ungeladen lagern, da er sich im schlimmsten Fall tiefentladen und somit beschädigt werden kann. Für die meisten hochwertigen Akkus gilt 75 km Strecke als durchschnittlicher Messwert, je nach dem, wie sehr du den Motor während der Fahrt nutzt, kann dieser Wert jedoch variieren. Wenn du lange Strecken planst, ist es sinnvoll sich einen Ersatzakku zu besorgen. Je nach Stromanbieter und Kapazität der Batterie müssen Sie pro Ladung mit ungefähr 10-15 Cent rechnen.

Das Display

Je nach dem, welche Anforderungen du an dein Elektrofahrrad stellst, ist es sinnvoll sich das Display des Rads genauer anzusehen. Überleg dir gut, ob du Zusatzfunktionen, wie Außentemperatur und Uhrzeit angezeigt bekommen möchtest. Ein aktueller Trend liegt darin, das Smartphone mit dem Pedelec zu verbinden.

Die Schaltung

Wie auch bei unmotorisierten Fahrrädern, jedenfalls bei Cityrädern, gilt es eine Nabenschaltung, wie z.B. von Shimano oder Nuvinci, einer Kettenschaltung zu bevorzugen. Sie ist allerdings auch teurer in der Anschaffung. Die Schaltung ist hier vor Verunreinigung geschützt, sodass der Verschleiß verringert wird.

Die Bremse

Du solltest darauf achten, dass dein neues Elektrofahrrad eine hydraulische Bremse besitzt und nicht, wie oft üblich, eine Seilzugbremse. Hochwertiger als die Felgenbremse ist die Scheibenbremse. Diese erkennst du an den Scheiben an den Radnaben.

Allgemeines

Es gibt sehr starke Qualitätsunterschiede bei Elektrorädern, achte also auch auf “Kleinigkeiten” wie die Beleuchtung, Pedale, Sitz des Ständers, Schutzbleche und Qualität der Reifen. Sinnvoll beim Pedelec is auch eine Federung des Sattels und eine Federgabel, die im Idealfall arretierbar ist.

6. Mit dem E-Bike durch Herbst und Winter

Wenn du gerne die schönen Herbst- und Wintertage auch auf dem Fahrrad erleben möchtest, stellt sich natürlich die Frage, was man mit einem Pedelec beachten muss. Fahrradfahren im WinterGrundsätzlich gilt natürlich, dass du dich sicher genug fühlen musst, um auf laubbefallenen oder nassen Straßen unterwegs sein zu können. Sofern du ein sicheres Gefühl hast, kannst du unbedenklich die Sonnenstrahlen auch an kühleren Tagen einfangen. 

Kann ich mein E-Bike auch im Regen benutzen?

Grundsätzlich sind E-Bikes und Pedelecs auch im Regen nutzbar. Die Elektronik ist in der Regel so verbaut, dass sie vor Regen und Spritzwasser geschützt ist. Es gibt keine Bedenken an solchen Tagen das Rad stehen zu lassen. Du solltest lediglich darauf achten, dass die Elektronik nicht unter Wasser getaucht wird. Vielleicht solltest du tiefen Pfützen lieber aus dem Weg fahren. Auch sollte das Rad nicht dauerhaft feuchten Bedingungen ausgesetzt sein. 

Mit dem E-Bike im tiefen Winter?

Wie beim unmotorisierten Fahrrad auch, solltest du am besten nicht auf verschneiten oder vereisten Straßen fahren. Bist du nun doch mal bei solchen Bedingungen mit dem E-Bike unterwegs, kann es bei starker Motorunterstützung dazu kommen, dass die Reifen auf dem glatten Boden durchdrehen. Wenn es sich also vermeiden lässt, lass das Pedelec lieber stehen oder tritt zur Not lieber selber in die Pedale.

Bist du häufig bei geschlossener Schneedecke unterwegs? Dann kann es sinnvoll sein, sich Spikereifen zuzulegen.

Akkus im Winter - Wo muss ich das Akku lagern?

Du kannst bedenkenlos dein E-Bike auch bei sehr kalten Temperaturen nutzen. Während der Fahrt erwärmt sich das Akku durch die eigene Energie und kühlt nicht ab. Es von Vorteil, bei niedrigen Temperaturen mit Motorunterstützung loszufahren, um den Akku schnell zu erwärmen. Wenn du am Ziel bist, solltest du den Akku jedoch mit ins Warme nehmen, um starkes Abkühlen zu vermeiden. 

Das Pedelec sollte in den feuchten Wintermonaten trocken lagern. Bevorzugt an einem Ort, der Luftzirkulation zulässt, aber vor Regen und Schnee schützt. Hier bietet sich ein Kellerraum oder eine Garage an.

7. E-Bike Neuheiten 2017

Die E-Bike Branche wächst und es gibt viele neue Fortschritte. Auf welche Technik-Neuheiten du 2017 achten solltest, haben wir hier zusammengefasst.

  • faltbare E-Bikes
  • Doppel-Akkus
  • Allrad-Antrieb für Mountainbikes
  • E-Bike Rennräder
  • Bremslichter
  • Lastenräder für die große Familie
  • ABS (Antiblockiersystem) für E-Bikes

8. E-Bikes bei Stiftung Warentest:

Frau mit einem Pedelec schaut auf eine BerglandschaftElektro-Bikes und Ebikes haben sich in den letzten Jahren sehr entwickelt. Mängel, die vor 2 Jahren noch bei sehr vielen Pedelecs festgestellt wurden, sind 2016 schon behoben. Häufig war der Rahmen nicht stabil genug und brach schnell. Auch Stiftung Warentest hat bereits Fahrräder mit Motor getestet und Verbesserungen festgestellt. 

Bekannte und renommierte Hersteller sind je nach gewünschter Ausführung unterschiedlich zu bewerten. Wenn du ein Trekkingbike oder MTB mit Motor suchst, bist du mit den Herstellern Haibike, Bosch, Bulls oder Shimano gut beraten. Suchst du ein passendes Citybike oder Tiefeinsteiger solltest du vielleicht eher über ein Modell der Marken Kalkhoff, BH oder Kettler nachdenken.

Der Markt für Ebikes und Elektroräder wächst derzeit sehr schnell und man verliert schnell den Überblick. Wenn du dich mit den neuen Geräten noch nicht auskennst, kannst du dich im Fachhandel informieren und Probefahren, bevor du bei uns einen ausgiebigen Preisvergleich durchführst. Weitere Tipps findest du zusätzlich im folgenden Video:

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