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Test: Die besten Bodenwischer

Bodenwischer Kaufberater

Der Bodenwischer – Saubere Böden im HandumdrehenFlach-Bodenwischer mit Bezug und Reinigungsmittel

Mit einem Bodenwischer oder einem Wischmopp bringen Sie im Handumdrehen Sauberkeit und Glanz in Ihre Wohnung. Wer in seiner Wohnung Fliesen, Laminat oder auch Parket verlegt hat, kann mit dem Staubsauger zwar Staub und Haare gut entfernen. Den feineren oder hartnäckigen Schmutzpartikel rücken Sie aber nur zu Leibe, wenn Sie Ihre Wohnung auch regelmäßig mit einem Mopp durchwischen. Vor allem in der Küche, um den Herd, ist sicher auch mal der ein oder andere Fettspritzer vom Kochen zu finden. Und wer Kinder hat, kennt die verteilten Brotkrümel um den Esstisch sicherlich nur zu gut. Manchmal landet auch eine ordentliche Portion Babybrei oder sonstiges Essen, das der Nachwuchs vielleicht nicht mag, auf dem Boden. Solchen Flecken kann man nur mit Wasser und einem Bodenwischer beikommen. Neben dem Schmutz, können sich auch Bakterien ansammeln. Darum empfiehlt sich nicht nur eine regelmäßige Pflege, sondern hin und wieder auch mal eine Desinfektion der Böden. Besonders Hunde oder Freigänger-Katzen, aber auch wir selbst, schleppen einiges an Dreck von draußen herein. Mit einem Bodenwischer, wird alles schnell wieder sauber und glänzend.

Die besten Bodenwischer im Vergleich 2017

Welche Arten von Bodenwischern gibt es?

Bodenwischer, beispielsweise von Leifheit erhalten Sie in den verschiedensten Formen, Farben und Ausführungen. Das Grundprinzip ist aber bei allen Modellen gleich: Jeder Bodenwischer verfügt über einen Wisch-„Kopf“ mit textilen Fasern, die Wasser und Schmutz aufnehmen. In der weiteren Ausführung können sich Bodenwischer aber stark unterscheiden. Wir haben für Sie die gängigsten Modelle im Folgenden zusammengestellt.

Flach-Bodenwischer in Einzelteile gelegtDer Wischmop
Der Wischmopp ist sicherlich der Klassiker unter den Bodenwischern. Charakteristisch für den Mopp ist der Wisch-„Kopf“ aus Mikrofaser- oder Baumwoll-Fransen, bzw. Streifen aus Vlies. Der Kopf, der die Fransen oder Streifen zusammenhält, ist meistens rund, dreieckig oder auch oval (zitronenförmig). Der Vorteil des Wischmopps sind seine langen Textilfasern, mit denen erreichen Sie die Ecken besonders gut oder wischen dicht um Möbelstücke herum. Er nimmt außerdem sehr gut größere Schmutzpartikel wie zum Beispiel (Tier-)Haare auf, die in den Fasern des Mopps gut hängen bleiben.
Wer mit einem Wischmopp putzt, benötigt zum Auswringen des Mopps außerdem einen entsprechenden Aufsatz für den Putzeimer. Damit ersparen Sie sich lästiges Bücken. In der Regel kann man Wischmopp und Eimer direkt im Set erwerben. So ist sichergestellt, dass alles zusammenpasst.

Der Flachwischer
Der Flachwischer unterscheidet sich vom Mopp, wie der Name schon vermuten lässt, in der Form. Anders als der Wischmopp ist dieser Bodenwischer flach und rechteckig. Mit der großen Wischfläche lassen sich vor allem große Bereiche schnell und einfach reinigen. Dafür kommt man allerdings nicht so gut in Ecken und um Kanten herum. Für den Flachwischer gibt es einiges an Zubehör, angefangen von unterschiedlichen Wischbezügen bis hin zu Wischtuchpressen und Ersatzteilen.

Flachwischer gibt es in zwei Varianten. Sie erhalten sie mit waschbaren Bezügen aus unterschiedlichen Materialien, die Sie mehrfach verwenden können. Es gibt sie aber auch mit Einwegwischtüchern zum Feucht- und Trockenwischen. Die bekannteste Marke unter den Einwegwischern ist Swiffer. Das trockene Tuch oder der Staubmagnet, eignet sich gut um Staub auf die Schnelle aufzunehmen. Größere und schwerere Schmutzpartikel können Sie damit aber nicht halten. Da die Wischfläche recht klein und die Wischkraft der Tücher begrenzt ist, benötigen Sie für größere Flächen und je nach Fleck mehrere Wischtücher. Dadurch kann ein solches System auf die Dauer recht teuer werden, auch wenn es in der Grundanschaffung vergleichsweise günstig ist. Zudem ist die Umweltfreundlichkeit dieser Produkte nicht unumstritten und damit ein wichtiger Punkt, den Sie bei Ihrer Kaufentscheidung bedenken sollten.

Sprühwischer
Der Sprühwischer spart vor allem Platz. Durch den integrierten Wassertank entfällt der zusätzliche Eimer. Über einen Sprühmechanismus können Sie die zu reinigende Fläche befeuchten und dann darüberwischen. Allerdings ist die Wassermenge, die der Sprühwischer aufnehmen kann, meist kleiner als die eines anderen Bodenwischers mit zusätzlichem externen Putzeimer. Bei hartnäckigen Flächen muss man mit einem Sprühwischer sicherlich auch mehrfach wischen. Hier sollte man sich deshalb überlegen, ob die Platzersparnis die Putzeffektivität tatsächlich überwiegt.

Neben den einfachen Bodenwischern, die manuell betrieben werden, gibt es natürlich auch Bodenwisch-Putzhilfen, die mit Strom arbeiten und zusätzliche Funktionen bieten. Wer es besonders hygienisch mag und gleichzeitig wenig chemische Reinigungsmittel verwenden will, sollte über die Anschaffung eines Dampfreinigers nachdenken.

Was sollte man beim Kauf eines Wischmopps beachten?

Die Auswahl an Marken und Modellen unter den Bodenwischern ist groß. Der Produkttest von Wischsystemen und Wischtüchern 08/2009 der Stiftung Warentest hilft Ihnen, Ihren Bodenwischer Testieger zu finden. Einige Kaufkriterien haben wir Ihnen nachfolgend auch noch einmal zusammengestellt.

Die wichtigsten Bodenwischer-Kaufkriterien im Überblick:

Fransenmopp im EimerTeleskopstiel

Um Rückenschmerzen zu vermeiden, sollte Ihr Bodenwischer mit einem Teleskopstiel ausgestattet sein. Damit lässt er sich flexibel auf verschiedene Längen einstellen. Auch praktisch, wenn in Ihrer Familie mehrere Personen den Wischer benutzen möchten.

Stabilität und einfache Handhabung

Achten Sie darauf, dass der Bodenwischer Ihrer Wahl, z.B. von Leifheit stabil ist. Gerade bei hartnäckigen Flecken muss man manchmal mehr Druck aufbringen, um den Dreck zu lösen. Beim Flachwischer sollten Sie außerdem einen Blick auf den Halte- bzw. Klemmmechanismus für den Bezug werfen. Dieser sollte leicht zu bedienen sein, damit keine Gefahr besteht, sich die Finger einzuklemmen.

Wischbezug

Wählen Sie die Bezüge nach Ihren Bodenbelägen. Holzböden wie zum Beispiel Parkett sollten nur nebelfeucht gewischt werden Wählen Sie deshalb einen Wischbezug, der nicht zu viel Wasser aufnimmt. Andernfalls müssen Sie ihn jedes Mal gut auswringen. Holz hat außerdem eine weichere Oberfläche als beispielsweise Fliesen. Um Kratzer zu vermeiden, wählen Sie hierfür einen möglichst weichen Wischbezug. Bei Fliesen darf es gerne ein etwas gröberes Tuch sein, mit dem Sie auch hartnäckige Flecken leichter entfernen können. Als Faustregel gilt: Für empfindliche Oberflächen sollten Sie eher softe Textilien wählen.

Bodenwischer-Set für den Komfort

Entscheiden Sie sich für ein Wischsystem, haben Sie meist die wichtigsten Utensilien gleich beisammen. Ein Wring-Aufsatz oder eine Wischtuch-Presse erspart Ihnen das Bücken und Auswringen des Bodenwischers. Außerdem müssen Sie sich keine Gedanken machen, ob Wischtuch, Eimer und der Aufsatz zum Auswringen wirklich zusammenpassen.

Leifheit, Vileda und Co - Wichtige Hersteller

Es gibt einige bekannte Namen unter den Bodenwischern. Sie haben alle unterschiedliche Schwächen und Stärken. In unserem Bodenwischer Kunden-Test finden Sie Bodenwischer der Marken Leifheit, Vileda, Swiffer und Cleanaid. Welches Wischsystem Ihren Anforderungen entspricht, können nur Sie entscheiden.

So wischen Sie richtig: drei goldene Regeln

  • Empfindliche Oberflächen benötigen eine sanfte Behandlung. Setzen Sie hier nur Wischbezüge mit soften Fasern ein.
  • Holzböden unbedingt nur nebelfeucht wischen. Ansonsten entstehen schnell Wasserschäden. Tragen Sie regelmäßig spezielles Pflegemittel auf, damit schützen Sie das Holz zusätzlich.
  • Vorsicht mit scharfen Reinigungsmitteln. Selbst vermeintlich unempfindliche Oberflächen wie Fliesen können hierdurch beschädigt werden. Bei längerer Anwendung verlieren sie zum Beispiel ihren Glanz. Testen Sie neue Reinigungsmittel zunächst an einer Stelle, die nicht im direkten Blickfeld liegt.

Mit dem Bodenwischer können Sie leider noch keine Fenster mit Putzen. Welche Reinigung hier die beste ist, scheidet die Geister. Ob mit Abzieher, Küchpapier, Zeitungspapier oder einem Akku-Fenstersauger - das macht jeder anders.

Wenn Sie sich dann noch an die allerwichtigste Regel halten "Immer Richtung Tür wischen", wird es Ihnen auch nicht so gehen, wie der Frau im folgenden Sketch:

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