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3D-Drucker auf einen Blick - Das musst du wissen

3D-Drucker druckt kleines rotes ObjektDie Technik der 3D-Drucker gibt es schon seit den 80er-Jahren, doch erst jetzt sind 3D-Drucker erschwinglich. Folgende Dinge solltest du vor dem Kauf über 3D-Drucker wissen:

  • Kostenfrage: 3D-Drucker fangen je nach Hersteller schon ab 300 Euro an. Bedenke die Kosten für Filament-Rollen (quasi das Druckerpapier und die Patronen), die je nach Menge und Material zwischen 20 und 50 € pro Rolle liegen.

  • Bedienung: Einfach drauf losdrucken wird nicht funktionieren. Das Drucken von dreidimensionalen Objekten braucht etwas Vorbereitungszeit und jeder 3D-Drucker bringt eine gewisse Lernkurve mit sich. Der 3D-Drucker benötigt eine Vorlage, die via SD-Karte, WLAN oder USB-Anschluss übertragen wird.
    • Manche 3D-Drucker kommen sogar als Bausatz, der mit selbst gedruckten Elementen ergänzt wird.
  • Mit oder ohne Heizbett: 3D-Drucker mit Heizbett erhitzen das Druckbett von unten und erleichtern dem Drucker die Arbeit. Filamente wie ABS oder PETG benötigen ein Heizbett.

3D-Drucker Bestenliste 2021

Ideal für 3D-Einsteiger
MEGA-S 3D Drucker mit Guter Qualität, neuem Extruder, Stabilen Vollmetall-Rahmen und Ultrabase Heizbett für 1,75 mm Filamente TPU, PLA, ABS 1
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Plug & Play
Adventurer 3-3D-Drucker - FFF - max. Baugröße 150 x 150 x 150 mm - Schicht: 0.1 mm - LAN, USB-Host, Wi-Fi 2
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Für große Ausdrucke
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GEEETECH - A20 3D drucker Prusa I3, Baugröße 250 x 250 x 250mm, gut gestalteter Extruder, mit einer OPen-Source-Steuerplatine, Druckgenauigkeit von 0,1
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Perfekt für Kleinteile
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testit
2,0
gut
Vorteile:
  • Tolle Ergebnisse: Der Drucker arbeitet zuverlässig und präzise
  • Multifunktional: Fast alle Filamente sind benutzbar
  • Großer Lernfaktor: Durch den leichten Zusammenbau wird die Funktionalität gut erkennbar
Vorteile:
  • Gute Qualität: Die Verarbeitung kann sich sehen lassen
  • Kein Zusammenbau: Der Drucker ist fertig montiert
  • Built-In Kamera: Zur Überwachung des Druckfortschritts
Vorteile:
  • Große Druckplatte: Auf 25cm² lassen sich auch große Teile drucken
  • Hohe Druckgenauigkeit: Mit 0,1mm Spielraum druckt der Geetech sehr präzise
Vorteile:
  • Geniale Optik und Qualität: So hat ein 3D-Drucker auszusehen
  • Günstiger Preis: Im Vergleich zur Konkurrenz
  • Viel Zubehör: Für den ersten Druck ist alles dabei
  • Extrem präzise: Perfekt geeignet für detailierte Kleinteile wie Spielfiguren
Nachteile:
  • Hoher Stromverbrauch: Laut Stiftung Warentest teuer im Verbrauch
Nachteile:
  • Funktionsumfang: Die mitgelieferte Software ist etwas schwach auf der Brust
Nachteile:
  • Kleinere Mängel: Nutzer berichten von schwankender Verarbeitungsqualität
Nachteile:
  • Nicht für Einsteiger: Mitgelieferte Slicer-Software ist recht komplex
Fazit:

Die 3D-Drucker von Anycubic sind mittlerweile beliebte Einsteigermodelle geworden. Ihre leichte Bedienung und die tollen Ergebnisse machen ihn zur ersten Wahl für 3D-Neulinge. Dazu sorgt der leichte Zusammenbau für den gewissen Lernfaktor bei groß und klein, wie genau so ein 3D-Drucker eigentlich funktioniert.

Fazit:

Der fertig montierte Flashforge Adventurer ist denkbar einfach in der Einrichtung. Aufstellen, verbinden und es kann losgehen. Besonders praktisch ist die eingebaute Kamera um auch unterwegs über das Internet den Druckfortschritt kontrollieren zu können. So gibt es nach längeren Druckprojekten keine bösen Überraschungen.

Fazit:

Mit seiner auffallend großen Druckplatte ist der Geetech A20 besonders für große und gröbere Projekte geeignet. Mit seiner hohen Präzision lassen sich aber auch Feinheiten und Details drucken. Allerdings berichten Nutzer von schwankender Verarbeitungsqualität bei einzelnen Teilen, was mitunter zu schlechteren Ergebnissen führen kann.

Fazit:

Der Elegoo Mars 2 ist der 3D-Drucker der Wahl für Tabletop- und Brettspieler. Mit fast beispielloser Präzision druckt er kleine und detailreiche Figuren, die mit nur wenig Nacharbeit an teure Spielfiguren im Einzelhandel erinnern. Aber auch andere, feine und detaillierte Dinge lassen sich mit dem Mars 2 hervorragend drucken.

3D-Drucker Test - Richtig dreidimensional Drucken 

Studenten beschäftigen sich mit 3D-Drucker in einer WerkstattErsatzteile, Spielzeug, kleine Geschenke oder andere nützliche Objekte - 3D-Drucker ermöglichen dir, diese Dinge ganz bequem von zu Hause und ohne viel handwerkliches Geschick einfach selber herzustellen. Alles, was du dazu brauchst, ist ein 3D-Drucker und einen Computer.

Mithilfe von vorgefertigten Vorlagen oder Vorlagen, die du eventuell sogar selbst designt hast, druckt ein 3D-Drucker dreidimensionale Objekte aus unterschiedlichen Materialien. Dazu werden Schichten von Kunststoff von unten nach oben übereinander gedruckt. Dieser Prozess benötigt jedoch meistens mehrere Stunden.
3D-Drucker sind so erschwinglich geworden, dass sie sich für interessierte Anfänger und vor allem für passionierte Bastler eignen.

Doch welche Produkte lohnen sich? Welcher 3D-Drucker entspricht deinen Vorstellungen? Welcher 3D-Drucker kann dir wirklich helfen? Eher ein Bausatz oder das fertige Gerät?
Wir haben uns für dich durch den Produktdschungel geschlagen und zeigen dir in unserem Kaufberater, worauf es wirklich beim Kauf eines 3D-Druckers ankommt.

3D-Drucker - Die wichtigsten Fragen und Antworten

Viele Produkte und noch mehr Möglichkeiten für spannende Projekte und viele coole Modelle. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu 3D-Druckern:

Was kostete ein 3D-Drucker?

Die bekannteste 3D-Drucker Marke ist wohl Ultimaker. Doch für viele sind die Ultimaker mit über 3.000 Euro Anschaffungspreis keine Option. Einen guten 3D-Drucker bekommst du von einigen Herstellern schon für unter 300 Euro.

Welcher Drucker ist der beste für Anfänger?

So pauschal lässt sich das nicht beantworten. Viele Hersteller haben überzeugende Produkte, Ausführungen und Modelle. Teilweise kommen diese als Bausatz und lassen sich mit selbst gedruckten Elementen erweitern. XYZprinting, Creality, Flashforge, Monoprice uvm. haben alle ihre Vorzüge aber auch kleinen Nachteile. In unserer Bestenliste findest du besten Produkte zum besten Preis mit Testnote und Empfehlung.

3D-Drucker Test - Die Grundlagen des 3D-Drucks

Zum Drucken eines 3D-Models ist lediglich ein 3D-Drucker, eine dreidimensionale Vorlage und etwas Material, das sogenannte “Filament”. So entsteht ein Objekt aus Kunststoff - vor deinen Augen.

Filament

Das kommt als langer flexibler Faden, der in den Drucker eingeführt werden muss. Filament basiert auf Maisstärke oder ABS-Kunststoff. Zusätzlich können weitere Materialanteile wie Holz, Metall oder andere Kunststoffelemente beigemischt werden. Die bekanntesten Filament-Typen sind PLA, ABS und PETG.

Temperatur

Das Filament wird im 3D-Drucker erhitzt. Je nach Filament-Typ wird die Temperatur angepasst. So braucht PLA 180 bis 230 °C, ABS 200 bis 250 °C und PETG sogar 220 bis 250 °C.
Alle Angaben beziehen sich auf den mobilen Druckkopf eines 3D-Druckers - das sogenannte “Hotend”. Dieses heiße Ende darf in keinem Fall von dir berührt werden.

Druckbett

Schüler und ein Lehrer beschäftigen sich mit 3D-Drucker in einer WerkstattViele 3D-Drucker haben eine beheizbares Druckbett, auf der das Filament gedruckt wird. Das Heizbett ist bei ABS und PETG zwingend notwendig, da sonst das Druckobjekt bzw. die Druckergebnisse des 3D-Drucks am Boden festklebt und die Verarbeitung erschwert wird. Das Heizbett kann sich dabei auf bis zu 150 °C erhitzen. In der Regel sind aber nur Temperaturen von maximal 75 °C für PETG und 110 °C für ABS-Filament nötig. 
PLA-Filament braucht kein Heizbett, lässt sich aber mit bis zu 60 °C noch besser verarbeiten.

Druckraum

Egal ob fertiger Drucker oder Bausatz: Der Druckraum ist der Ort, wo die Magie passiert. Hier flitzt der Druckkopf hin und her und setzt das erhitzte Filament in sogenannten “Layern” (Schichten) übereinander. Aus diesen Schichten entsteht dann das fertige Objekt. Die Druckkammer sollte möglichst frei von Staub, Dreck und Druckresten gehalten werden.

Viele 3D-Drucker setzten auf eine geschlossene Druckraum, die mit durchsichtigen Scheiben umrandet ist. Dadurch ist der Stromverbrauch geringer, da die Hitze des Druckkopfes und des Druckbetts nicht entweichen kann.

Offene Druckräume haben hingegen den Vorteil, dass du von überall an das Druckobjekt herankommen kannst. Zudem lässt sich so die Kammer sehr einfach reinigen, wenn sich Fehler eingeschlichen haben und du statt eines dein dredimensionalen Objektes einen Wust an Fäden im Druckraum findest.

Druckgeschwindigkeit

Von normalen Druckern ist man es ja gewohnt, dass das Stück Papier recht flott aus dem Papierfach kommt. Im Druckraum eines 3D-Druckers geht das nicht so schnell. Im Gegenteil: Bei komplexeren Modellen kannst du mit mehreren Stunden Druckzeit rechnen. Die Druckgeschwindigkeit ist bei 3D-Druckern so langsam, dass es sich oft lohnt, den 3D-Drucker über Nacht laufen zu lassen und sich das fertige Druckergebnis erst am nächsten Tag anzuschauen.

Nachbearbeitung

Objekt Ausdrucken und fertig. So einfach ist es leider nicht. Selbst mit den besten Feineinstellungen am 3D-Drucker kann es immer passieren, dass dein Druck Überreste von Filament-Fäden, unpräzise aufeinander gedruckte Schichten oder andere Fehler hat. Dann geht es an die Nachbearbeitung eines Objektes. Selten sind die Druckergebnisse direkt verwendbar.
Viele kleine Ungenauigkeiten lassen sich mit Feile, Messerchen oder anderen Hilfsmitteln beseitigen. Bei größeren Fehlern müssen evtl. die Druckeinstellungen oder die Vorlage angepasst werden, sodass die Schichten von heißen Kunststoff genauer verarbeitet werden.

Rechne gerade am Anfang mit einigen Fehldrucken und missglückten Objekten. Erst nach ein paar Versuchen lassen die Fehler diese reduzieren.
Einfach ein Blatt zu bedrucken ist einfacher, dafür aber nicht so flexibel und spannend.

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